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Freitag, 29. Oktober 2021

11 Westknits-Anleitungen und was ich dabei gelernt habe

 Gerade im Moment läuft ja der aktuelle Mystery-KAL von Stephen West für den Shawlografy. Allerdings habe ich beim Mystery noch nie von Anfang an mitgestrickt, weil ich immer Sorge habe, die Kreativität würde zu sehr mit dem Meister durchgehen und ich habe nachher einen rechteckigen Schal, den ich ja so gar nicht mag. 

Wenn man einigermaßen absehen kann, wie das Ding aussehen wird, oder wenn der KAL fertig ist, habe ich aber durchaus schon einige seiner Anleitungen nachgestrickt. Und das hat immer Spaß gemacht und ich habe immer etwas Neues dabei gelernt, darum empfehle ich Dir sehr, einmal eine Stephen West Anleitung auszuprobieren, wenn Du's noch nicht gemacht hast. Einige davon gibt es mittlerweile auch auf Deutsch übersetzt, wenn Dich das Englische schrecken sollte.







Ich stelle Dir die Anleitung einmal in der Reihenfolge vor, wie ich sie gestrickt habe und nicht in der Reihenfolge oben im Bild, das ist nach Reihenfolge der "Herzchen" bei Ravelry - für das Sommertop hab ich also die meisten Herzles bekommen.


1.  Daybreak Shawl  (gestrickt im Dezember  2009 >>



Meine Version >> ist aus Schoppel Zauberball *>> in den Farben Schokocreme und Gebrannte Mandel (gell, da bekommt man Appetit auf Süßkram? ;-)) und war meine erste Kaufanleitung auf Ravelry. Streng genommen eigentlich auch nicht, denn eine liebe Strickfreundin hat sie mir damals geschenkt. 

Gelernt habe ich, dass es sich lohnt, für gute Anleitungen Geld auszugeben (oder ausgeben zu lassen, in meinem Fall) und dass zwei Farbverlaufsgarne, in abwechselnd dünnen Streifen verstrickt, einen tollen Effekt haben. Und dass es superviel Spaß macht, über die Weihnachtsfeiertage gemütlich auf dem Sofa zu sitzen, "Der kleine Lord" zu gucken und dabei laaaange Reihen an einem Stephen West Tuch zu stricken.

Im Dezember 2020 habe ich dann übrigens nochmal einen Daybreak gestrickt >> und ich könnte mir noch weitere vorstellen - vielleicht habe ich also auch noch gelernt, dass Stephen-West-Anleitungen auch deshalb eine gute Investition sind, weil frau sie mehr als einmal strickt.


2. Boneyard Shawl (gestrickt im Oktober 2010) >>



Diese Anleitung ist sogar kostenlos und ich hätte geschworen, dass ich meinen Boneyard >> vor dem Daybreak gestrickt habe - is aber nicht so... Das Garn ist ein handgefärbtes Zitron Tweed von Spinning Martha (die nicht mehr färbt, glaube ich). 

Gelernt habe ich, wie toll einfache Krausrippen in einer tollen Wolle aussehen können- ich könnte mir sehr gut vorstellen, den Schal nochmal in einer ungefärbten hellgrauen oder hellbeigen Wolle zu stricken. 

Außerdem habe ich gelernt, dass ich dieses Moosgrün zwar superschön finde, es mir aber überhaupt nicht steht - ich sah immer sehr, sehr blaß aus mit dem Tuch und habe es irgendwann mit einer Strickfreundin getauscht.


3. Exploration Station (gestrickt im Sommer 2015) >>



Meinen Exploration Station >> habe ich komplett aus selbstgefärbtem Garn verstrickt - da ist sogar Glützer drin, auch wenn das nicht sehr auffällt. Das Garn habe ich mit meiner Strickfreundin Loonywooly gefärbt, weil ich das mal ausprobieren wollte und danach beschlossen - nix für mich, ist mir zu aufwändig.

Nichtsdestotrotz waren natürlich die 4 Stränge Glitzerwolle, die ich da gefärbt hatte, umso wertvoller, weil weitere Wolle "dyed by Domic" wirds eher nicht geben. Also habe ich ziemlich lange nach dem "perfekten" Projekt gesucht und irgendwann den Exploration Station angefangen, den ich sehr gerne mag.

Gelernt habe ich, wie man die großen Löcher im oberen Bereich macht und wie man die schön Zackenborte unten anstrickt, außerdem war das mein erstes größeres Projekt mit 2farbigem Patent aka Brioche.


4. Askews Me Shawl (gestrickt im März/April 2016) >>




Meine Version >> ist aus handgefärbter Sockenwolle von Pandora Stricktick >> Ich habe ihn damals über Ostern angefangen und dabei viel übers Patent-Stricken gelernt: Wie mache ich Ab- und Zunahmen, wieder gab es einen angestrickten Icord-Rand und die Farben mag ich auch sehr gern.

Allerdings trage ich das Tuch nicht ganz so oft, weil die Form etwas asymmetrisch ist, was ich nicht so gut drapiert bekomme. Und durch das Patent ist das Tuch recht dick, drum auch sehr warm - oft zu warm...


5. Dottes Rays (Selfstriping) (gestrickt im März 2017) >>



Das ist eines meiner wenigen Stephen West-Tücher >>, das ich nicht so gerne trage, aber immerhin habe ich gelernt, warum das so ist:

Erstens ist es mir schlicht zu klein - zwar habe ich noch ordentlich etwas aus dem kraus rechts Gestrick "herausspannen" können, aber es reicht mir doch nicht ganz, um es schön zu drapieren. Stephen West selbst strickt wohl sehr locker, also kann man bei seinen Tüchern als Normal - bis Feststricker gut und gerne noch eine bis zwei Nadelstärken hochgehen.


Zweitens ist die Form - eine Art flacher Keil - nix, mit was ich gut zurechtkomme - ich habe das Tuch irgendwie nicht so drapiert bekommen, dass es gut aussah. 

Gestrickt habe ich es aber sehr gern, und es war auch nicht zu kompliziert - die Löcher kannte ich ja schon vom Exploration Station.


6.  Enchanted Mesa (gestrickt im Sommer 2017) >>



Mein Enchanted Mesa >> war mein erstes Oberteil von Stephen West. Ich hatte die Anleitung zwar schon länger gekauft, aber erst jetzt passte es. 

Gelernt habe ich, eine Strickanleitung nach meinen Bedürfnissen anzupassen - im Original ist der Pullover nämlich deutlich asymmetrischer - das habe ich bei meiner Version ausgeglichen. Außerdem habe ich festgestellt, dass diese Bobbelwolle mit Baumwollanteil sich für mich super für Sommeroberteile eignet.


7.  Vertices Unite (gestrickt von März- September 2018) >>



Mein Tuch >> habe ich um Ostern angefangen, dann musste es erstmal in die Sommerpause und wurde erst im September fertig. Verwendet habe ich Lana Grossa Cool Wool Degrade * >> und dieverse Reste in Sockenwollstärke.

Und gelernt habe ich erstens, dass wer lesen kann klar im Vorteil ist - ich habe gleich beim ersten Segment die Anleitung nicht richtig gelesen und es ist viiiiel zu lang geworden. Damit passten natürlich auch die restlichen Elemente nicht mehr und ich musste alles irgendwie "hinfuschen". Zwischendurch überprüfen und dann im Zweifelsfall ribbeln wäre hier sicher die bessere Option gewesen.

Außerdem habe ich gelernt, dass mir ein Tuch auch zu groß sein kann - dieses trage ich nämlich kaum, weil ich nicht weiß, wohin mit dem vielen "Material".

Immerhin kann ich mir gut vorstellen, das Tuch nochmal zu stricken - dann eben "in richtig" ;-)


8. Penguono (gestrickt im Januar 2020) >>



Meine Version ist komplett aus geribbelter Wolle >>, die durchgehend doppelt gehalten wird. Dadurch ist die Jacke natürlich sehr warm aber das ist ja auch der Zweck der Übung. Allerdings muss ich zugeben, dass ich sie wegen ihrer "Buntheit" bisher selten getragen habe - aber mir kommt gerade in den Sinn, dass das doch die ideale "Home Office am PC"-Jacke wäre - ich denke, ich werde sie mal aus dem Schrank holen...

Außerdem habe ich gelernt, dass ich sehr, sehr ungerne Biesen stricke - auf den Rücken werden Biesen eingestrickt - eigentlich 6 an der Zahl, ich habe nur 2 gemacht, weil ich die so fummelig fand.

Und wie man zwei Strickmodule durch zusammenstricken verbindet, das habe ich auch noch gelernt.


9.  Amazing Technicolor Dreamsweater (gestrickt im Februar 2020) >>



Meine Version >> habe ich direkt nach dem Penguono angeschlagen, weil der mir solchen Spaß gemacht hat. Verwendet habe ich 6fach Sockenwolle * >> aus dem Vorrat.

Ich habe das gute Stück nicht ganz so oversized gemacht, wie es die Anleitung vorsieht und außerdem habe ich von links vorne nach rechts hinten rundherum gestrickt und dann an der Seite zusammengestrickt, nicht in der Mitte, wie es die Anleitung eigentlich vorsieht.

Gelernt habe ich einmal mehr, wie man Strickstück direkt zusammenstrickt, damit man keine Naht hat - diese Technik habe ich auch bei meinen diversen FF Backwards-Pullis gut anwenden können.


10. Parachutey (gestrickt im Juni 2020) >>



Meine Version >> hat mich damals aus einer Strickflaute herausgeholt - ich hatte nicht so recht Lust, irgendetwas zu stricken und dachte dann, dass eine Stephen-West-Anleitung interessant genug sein müßte, um mich aus einer Flaute herauszuholen.

Und damit hatte ich natürlich recht! Es hat sehr viel Spaß gemacht, dieses modulare, seitwärts gestrickte Stück zu stricken und ich habe meine "direkt-zusammenstricken-Skills" noch etwas weiter trainiert.

Gelernt habe ich also: Stephen-West-Anleitungen helfen bei Strickflauten ! ;-)


11. Fantastitch (gestrickt im Januar 2021) >>



Auf dieses Tuch habe ich schon lange ein Auge geworfen gehabt, weil ich die vielen Hebemaschenmuster so toll fand. Meine Version >> ist komplett aus Sockenwollresten und ich mag das fertige Tuch sehr und trage es häufig.

Gelernt habe ich viele unterschiedliche Hebmaschenvarianten und dass es mir dann auch gar nicht sooooviel ausmacht, wenn die Reihnen so lang werden.


So, jetzt Du:
Hast Du auch eine(n) Strickdesigner(in), von dem Du schon sehr viel gestrickt hast? Wer ist das ? Schreibe es mir doch bitte in die Kommentare!

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Freitag, 15. September 2023

Domics Strickpläne: Vorschau September und Oktober 2023

 Über den Sommer habe ich mich ja eher zurückgehalten mit Strickplänen >>, aber traditionellerweise wird es im September ja wieder kühler, so dass auch ich auch größere Strickstücke auf dem Schoß wieder "ertragen" kann. Also schauen wir mal, was ich mir für den frühen Herbst so vornehme.



1. Fortschritt an "yet another Stephen West": Der Fragmentation Sweater >>

Die Anleitung für diesen Pulli >> (zu der auch die für eine Schalmütze/Kapuze gehört, wegen der ich sie eigentlich gekauft habe) kam im August heraus, kurz bevor wir zu unserem Wanderurlaub aufbrechen wollten. Da schon absehbar war, dass dieses Jahr mit Wandern nicht so viel zu erwarten war, habe ich zugeschlagen und den Pulli dann auch gleich angefangen.


Die Rundpasse wird modular in Segmenten in kraus rechts gestrickt. In der Originalanleitung sind das bis zu 8 kontrastfarbige Streifen pro Segment, aber ich fand, dass auch so ein Farbverlauf gut aussehen müßte. Da hatte ich noch Garn im Stash, u.a. die Opal Black Dragon in Pink-Orange * >>, und die Rundpasse gefällt mir recht gut. 

Per Anfang September bin ich jetzt fast mit dem Körper fertig, deshalb bin ich zuversichtlich, dass ich bis Monatsende den Pullover fertig gestellt haben werde und ihn dann im Oktober, wenn es wirklich kühl genug ist, auch tragen kann.

Ob ich dann die Schalmütze gleich im Anschluss in Angriff nehmen werde, weiß ich noch nicht - könnte aber durchaus sein. 


2. Noch keine Strandtreppe dieses Jahr? Kann ja nicht sein! >>

Nachdem ich ja in 2022 mit dieser Anleitung >> in Serie gegangen bin und gefühlt nur Strandtreppe-Sneaker gestrickt habe, ist dieses Jahr noch keine einzige fertig geworden. Und dazu kommt, dass alle meine bisherigen Socken nach dieser Anleitung verschenkt wurden, also wird es Zeit, mir selber mal ein Paar zu gönnen.

Ich habe im letzten Urlaub aus Österreich ein Souvenir-Knäul von der Ferner Lungauer Sockenwolle * >> mitgenommen und für die Rückfahrt im Auto gleich ein Paar angeschlagen. Sonderlich weit bin ich noch nicht gekommen, aber es eilt ja auch nicht, und wenn ich erstmal dranbleibe, gehen solche Söckchen ja auch schnell voran. Die Farbe - weiß mit pink, rosa und roten Sprenkeln - gefällt mir auf alle Fälle sehr!



3. Fortschritte an der Stephen-West-Sockenwoll-Restedecke >>

An diesem Projekt stricke ich tatsächlich schon seit Dezember 2022, aber es war mir schon beim Anschlagen klar, dass das eher ein längeres Projekt werden wird. Eigentlich ist die Anleitung >> auch für ein dreieckiges Tuch, mein ursprünglicher Plan war, zwei davon zu stricken und dann zu einer quadratischen Decke aneinander zu nähen. 


Mittlerweile habe ich das Dreieck fast fertig, ich bin mir aber nicht mehr sicher, ob ich tatsächlich ein zweites Dreieck mache oder doch wieder Quadrate a la Song-Song-Blanket anstückeln werde...

Aber auch das eilt ja nicht - Ziel wäre, vielleicht bis Jahresende das Dreieck fertig zu haben und mit dem zweiten Deckenteil - sei es jetzt nach dieser oder der anderen Anleitung >> weiter zu machen.

Genügend Sockenwolle gibt es hier im Haus ;-)


4. Ein weiterer Stephen-West-Schal >> 

Ja, im Oktober startet wieder der Mystery-KAL von Herrn West. Da habe ich ja letztes Jahr >> nicht mitgemacht, weil schon bald absehbar war, dass mir das Ergebnis nicht wirklich gefallen wird. Trotzdem stricke ich gerne die Tuch-Anleitungen von Herrn West, da gibt's ja genug andere, die mir gefallen. Und wer weiß, vielleicht springe ich in 2023 ja noch auf den Mystery-Zug >> auf.

Ansonsten finde ich den Fragmentation Shawl in der Version von Kikos Strickschule >> toll, die den aus selbststreifender Sockenwolle gestrickt hat - das könnte ich mir sehr gut vorstellen und das passt dann auch zu meinem Fragmentation Sweater.

Ja, ich gebe zu - meine Pläne sind sehr Westknits-lastig bisher. Heißt aber nicht, dass nicht vielleicht noch ein anderer Designer "dazwischengrätschen" kann - wir werden sehen.

So, jetzt Du: Welche Strick- und Häkelpläne hast Du für den frühen Herbst? Machst Du mit beim Stephen-West-Mystery? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

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Freitag, 13. September 2024

Domics Strickpläne: Vorschau September 2024

 Ich habe zwar in meiner 2-Monats-Vorschau >> schon mal Vorsätze für den September geplant, aber das ist teilweise schon überholt, also dachte ich, es lohnt sich, einen zweiten Blick auf meine "Will ich stricken"-Liste zu werfen:

1. Colorwork Cuff Club: September-Chart >>

Vor lauter Begeisterung über das erste Muster >> ist mir ganz durchgegangen, dass es diesen Monat ja schon das nächste Muster gibt - ta- dah!

Kariert mit Streifen - ich find's hübsch! Ich habe aber noch keine Ahnung, mit welchen Farben ich meine Version stricken möchte.

Im Moment überlege ich, den Fuß aus selbstringelndem Garn zu machen und die Karos auf weißem Hintergrund - mal sehen, ich habe noch einiges, was ich vorher fertigstricken möchte, also werde ich wohl erst gegen Monatsende zu diesen Socken kommen. 

Vielleicht mache ich auch was in lila-orange-grün, so Halloween-mässig? Mal sehen.







2. Tristna-Tuch- ein Urlaubssouvenir >>


Aus dem Zillertal-Urlaub habe ich mir dieses Garn als Souvenir *>> mitgebracht. Die Pro Lana 1-2-3 Ideen ist ein reines Baumwollgarn mit einem tollen Verlauf. Sie greift sich nicht so trocken und hart an wie man von 100% Baumwolle erwarten würde, sondern sehr weich und ein bissle "flutschig", als gebe es eine Mikrofaserbeimischung.

Die Inhaberin des Wollgeschäffts hat dann ein Fallmaschentuch daraus entworfen, die Anleitung habe ich kurzentschlossen entworfen und das Tuch angeschlagen - der Farbverlauf gefällt mir supergut und das Garn verstrickt sich toll, man muss nur ein kleines bissle aufpassen, dass man alle Fädchen erwischt beim abstricken, aber das geht eigentlich ganz gut.

Das Garn gefällt mir so gut, dass ich überlege, es nochmal nachzukaufen, vielleicht in einer anderen Farbe- schaun wir mal.




3. Altlasten abarbeiten: Mein Stephen West Tuch >>

Die Vorschau für den diesjährigen Stephen-West-Mystery-Knitalong im Oktober ist schon raus, und ich habe das Tuch, das ich letztes Jahr Ende Oktober angeschlagen habe, immer noch nicht fertig - Schande über mich!


Dabei gefällt es mir gut und macht auch Spaß zu stricken. Ich bin auch schon etwas weiter als auf dem Foto, aber die Reihen sind jetzt sooooo lang! Ich denke, es dürfte auch jetzt schon groß genug sein, also werde ich vielleicht noch eine Reihe mit dem Aurora-Muster stricken und mich dann an den Rand machen. Das letzte Mal dran gestrickt habe ich im November 2023, das Tuch ist also schon etwas angestaubt...

Ob ich das Mystery mitstricken werde, weiß ich noch nicht, aber ein Stephen-West-Projekt im Oktober ist eigentlich schon gute Tradition, genug in der Warteschlange habe ich auch. Aber dieses hier sollte erstmal fertig werden!


4. Das Pier 39 Top sollte fertig werden >>



Hier habe ich mit viel Elan begonnen, bevor dann die diversen "Socken-Störprojekte" dazwischen kamen. Auch das macht Spaß, aber der erste Dampf ist weg und ich fürchte, da muss ich mir "jede Woche einen Streifen" vornehmen, damit ich das gute Stück dieses Jahr noch tragen kann, an den letzten warmen Tagen oder über ein langärmliges T-Shirt, sollte es doch schon kälter sein.


5. Die Decke der Schande: Puzzle-Blanket, noch eine Westknis-Projekt >>

Speaking of Stephen West Projekte, die schon etwas liegen -ich hätte da noch etwas älteres: Meine Decke habe ich Mitte Dezember 2022 begonnen und bin ein bissle über die Hälfte. Nachdem der heißeste Sommer vorbei sein sollte, kann ich die so langsam wieder hervorholen.


Hier habe ich das letzte Mal Ende Februar 2024, also Anfang diesen Jahres daran gestrickt. Mal sehen, ob ich die bis zum Ende 2024 fertig bekomme? Bei Decken habe ich jetzt aber auch nicht sooo ein schlechtes Gewissen, wenn die länger liegen, das ist schließlich auch ganz schön viel Gestrick, was da fertig werden muss, und die Sockenwoll-Reste wollen ja auch erstmal "produziert" werden.


So, jetzt Du: Welche Strick- und Häkelpläne hast Du für den September? Hast Du auch so Langzeit-Ufos? Was ist das ? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

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Freitag, 23. März 2018

Meine Top 5: Von Strickanleitungshype, Star-Strickdesignern und Strickpromis

Am 17. März war Edingburgh Yarn Festival und auf Instagram tauchten in meinem Feed jede Menge Selfies mit Stephen West auf. Herr Domic war irritiert "Wer isn das? Ein Schauspieler?"
Ich hab ihm dann erklärt, dass das quasi der "Lionel Messi des Maschensports" ist, ein Strickpromi, den fast jede Strickerin kennt, ein Strickdesigner.

Herr Domic war immer noch irritiert, aber ich dachte, es wäre mal interessant, sich anzugucken, welche Strickanleitungen besonders beliebt sind, welche Designer und welche Anleitungen resp. von wem ich schon einmal etwas gestrickt habe - also, los geht's.

1. Hitchhiker von Martina Behm:
Die Anleitung mit den meisten Projekten auf Ravelry


In der genialen Anleitungssuche auf Ravelry kann man sich die Anleitungen absteigend nach der Anzahl der Projekte anzeigen lassen, die in Ravelry eingestellt, also nachgestrickt wurden. Auf Platz 1 ist die Hamburgerin Martina Behm, die ihre Designs unter dem Label "Strickmich" veröffentlicht, mit ihrem "Hitchhiker" >> einem schmalen, dreieckigen Tuch mit gezackter Kante, das wie ein Schal getragen werden kann. Von diesem Tuch gibt es (Stand Mitte März 2018) über 29.000 eingestellte Projekte bei Ravelry >>, zwei davon sind von mir.


Mittlerweile kann man Martina Behms Designs auch als Buch über Amazon kaufen * >> oder natürlich als Einzelanleitungen bei Ravelry >>

Tja, und wie Du Dir vermutlich schon gedacht hast, nachdem ich meine beiden Exemplare in 2011 schon gestrickt habe: Ich trage sie nicht häufig. Den Wollmeisigen habe ich irgendwann mal verschenkt, und den türkisen habe ich zwar noch, trage ihn aber sehr sehr selten. Mir ist die Form einfach zu schmal, zu sehr Schal und zu wenig Tuch,

So geht es mir leider mit vielen von Frau Behms Anleitungen: Sie machen mir sehr viel Spass beim Stricken, sie sind einfach zu stricken, haben aber trotzdem den gewissen "Pfiff". Aber das Ergebnis trage ich dann eher nicht.

Ich habe einen Match & Move >>  gestrickt, den ich nicht trage.

Und ich weiß nicht mal, an was es liegt - vermutlich meine Farbkombi? Oder doch an der Form des Tuchs? Das ist allerdings deutlich größer als der Hitchhiker.

Erzähl mal: Hast Du einen Match & Move? Trägst Du den?


Auch einen Tublarity >> habe ich gestrickt, aus Sockenwollresten (mehr zu dem Thema findest Du hier >> und hier >>). Aber auch der liegt nur im Schrank - die Idee mit dem Drapieren mit Hilfe der Knöpfe funktioniert für mich nicht so recht. Und wenn ich mir den Schlauch einfach über den Kopf ziehe, ist mir da zuviel "Material" am Hals.

Mein Nuvem >>- nochmal Sockenwollreste - hat es gar nicht bis zur Vollendung geschafft. Immer in der Runde stricken hört sich zwar in der Theorie entspannend an, aber es hat mich dann nur noch genervt. Und das zu erwartende Ergebnis war auch nicht so, das ich damit rechnete, es viel und häufig zu tragen - also wurde geribbelt.

Und auch die Mütze "Langfield" >> - eine interessante Konstruktion in kraus-rechts - war nicht meins. Ich habe zwei davon gestrickt, hatte aber Probleme, das Ding für meinen eher dicken Kopf passend zu machen. Habe ich also verschenkt resp. die eine dümpelt immer noch in meinem Schrank herum und wartet auf jemanden mit einem kleineren Kopf.

Dann habe ich noch >> das Schal-Tuch-Dingsi "Easy >>" gestrickt. Und auch hier wieder: Stricken und Konstruktion haben sehr Spass gemacht, war mir für mich allerdings zu lang und zu schmal - ich habe das fertige Stück verschenkt und es ist recht gut angekommen.

2. Elisabeth Zimmermann:
Die Godmother of Knitting 


Kommen wir zu Platz 2 bei der oben erwähnten Ravelry-Suche: Das wäre das "Baby Suprise Jacket" von Elizabeth Zimmermann. Das habe ich zwar jetzt noch nicht gestrickt, aber Frau Zimmermann gehört trotzdem zu meinen All-Time-Favorite-Designern. Sie taucht schon hier in meiner Strickbuch-Sammlung >> auf  - ich zitiere mich mal selbst:

Geboren mit irgendeinem bindestrichverbundenem Doppelnamen im England des frühen 19ten Jahrhunderts, *oergs* wie Connie richtig in den Kommentaren anmerkt, ist Frau Zimmermann natürlich im frühen 20ten Jahrhundert geboren, sorry für den Tippfehler - hat sie in den 30ger Jahren in München Kunst studiert und dabei ihren Mann kennengelernt, von dem der deutsche Nachname stammt. Von München sind sie dann ausgewandert und über Umwege in Wisconsin gelandet, wo der Gatte als Brauer arbeitete und Elizabeth anfing, Strickmuster zu veröffentlichen. Der von ihr gegründete Verlag Schoolhouse Press wird von ihrer Tochter Meg Swansen weitergeführt. Im "Knitters Almanach gibt es pro Monat des Jahres ein Strickprojekt, darunter bei Ravelry so beliebte Projekte wie der "February Lady Sweater" (davon hab ich immerhin das Lochmuster schonmal bei dieser Jacke verwendet) oder der "Square Shawl" (siehe hier). Leider ist die Ausstattung des Buches "Knitters Almanach" * >> nicht sooo dolle - nur A5 gross, hauptsächlich schwarz-weiß, die (immerhin farbigen, aber schon recht hausbackenen) Fotos als Farbdrucke an einer Stelle zusammengefasst - nix für die Instagramer von heute, denke ich ;-). Vor einigen Jahren gab es eine deutlich attraktivere Jubiläumsausgabe, aber die scheint out of Print zu sein mittlerweile. Trotzdem LIEBE ich dieses Buch - vor allem, weil Frau Zimmermanns Bücher viel mehr sind als blosse Strickanleitungen -sie lassen sich lesen wie ein Roman oder eine Biographie. 

Leider kommt von Frau Zimmermann nix mehr nach, sie ist Ende der 90ger mit über 90 Jahren verstorben. Trotzdem würde ich sie zu den Stars in der Strickdesignszene zählen - vielleicht sowas wie Fritz Walter im Fußball, um bei einem Vergleich zu bleiben, den auch Herr Domic nachvollziehen kann.

3. Der Lionel Messi der Strickdesigner:
Stephen West


Kommen wir zum oben erwähnten Stephen West. Auch der ist - wie Martina Behm - sehr produktiv und erfolgreich. Stand März 2018 hat Stephen West 243 Anleitungen veröffentlicht >> und von der populärsten - dem kostenlosen Boneyard-Shawl >>, sind bisher 8203 Projekte bei Ravelry eingestellt, von der erfolgreichsten Kaufanleitung, dem Daybreak-Shawl, gibt es immer noch 6895 Projekte

Stephen ist sehr exaltiert und künstlerisch, er inszeniert seine Anleitungsfotos sehr auffällig und erstellt schon mal ein Musikvideo, um seine Designs zu promoten - guck mal unten:



Seine Anleitungen sind in der Regel nicht ganz günstig, aber mir haben alle, die ich bisher gestrickt habe - z.B. mein Exploration Station >> viel Spaß gemacht beim Stricken. Und im Unterschied zu denen von Frau Behm trage ich die auch regelmäßig. Bis auf den Boneyard, in dem gelblichen Grün sah ich irgendwie sehr tod aus, darum habe ich ihn verschenkt.



4. Veera Välimäki:
Strickdesign von Rainknitwear aus Finnland


Von der Finnin Veera Välimäki habe ich auch schon einiges gestrickt und auch sie ist sehr produktiv: Auf ihrer Designer-Seite bei Ravelry >> hat sie (Stand März 2018) 247 Anleitungen veröffentlicht. Die meisten Projekte hat dabei der Color Affection Shawl >> mit derzeit 15.791 Projekten - wow, das sind ja mal deutlich mehr als beim Herrn West, hätte ich jetzt nicht gedacht. Der inszeniert sich halt deutlich auffälliger. 

Den Color Affection habe ich noch nicht gestrickt, aber dafür einen Pullover (den True Friend Sweater mit einer sehr außergewöhnlichen Konstruktion), ein Secret of Change Tuch >> und den Loop/Cowl Simple Sprinkle >> gleich 2x (und ich könnte mir da durchaus vorstellen, den nochmal zu stricken).

Auf meiner "Will ich unbedingt noch Stricken"-Liste steht außerdem ihre Pullover-Design "Breathing Space >>" 

5. Weitere Strickstars:
Ysolda Teague, Hannah Fettig, Kate Davies,
Joji Locatelli und Andrea Mowry


Es gibt natürlich noch viele, viele weitere "Stars" unter den Strickdesignern, zu denen ich nicht soviel sagen kann, weil ich bisher nur wenig oder gar nichts von ihnen gestrickt habe - dazu gehören z.B.

Ysolda Teague >>

Ysolda ist Schottin und ihre erfolgreichste Anleitung bei Ravelry ist der "Ishbel >>" Shawl. Ich habe aber glaube ich selbst noch nichts von ihr gestrickt, auch wenn einige Anleitungen aus ihrem Buch "Little Red in the City * >>" ganz oben auf meiner Stricken-Will-Liste stehen.

Hannah Fettig >>


Die bekannteste Anleitung der Amerikanerin Hannah Fettig ist der Featherweight-Cardigan >> Den habe ich zwar einmal gestrickt >>, wegen meiner wenig dezenten Farbwahl (neongrün mit limonengelb...) nie getragen - und er saß bei mir auch nicht gescheit. 

Kate Davies >>


Kate Davies ist ebenfalls Schottin (glaub ich) und designt sehr schöne Fair-Isle-Projekte, die mir bisher aber immer noch zu anspruchsvoll waren. Ihre Anleitung mit den meisten Projekten ist der Owls-Sweater >> bei dem eine Rundpasse mit einem Zopfmuster versehen wird, das wie Eulen aussieht. 

Joji Locatelli >>


Joji ist Argentinierin und hat mit den "Interpretations"-Büchern eine sehr erfolgreiche Kooperation mit der oben erwähnten Veera Välimäki. Ich habe von ihr bisher nur ein Tuch gestrickt >>, den "Imagine When" >> , ihre erfolgreichste Anleitung ist aber der 3-Color-Cashmere-Cowl >> Meinen Imageine When habe ich auch verschenkt - die Spülwasserfarbe sah zwar edel aus, lies aber auch mein Gesicht wie Spülwasser wirken - und die Form habe ich irgendwie auch nicht so recht drapiert bekommen.

Andrea Mowry >>


Andrea Mowry ist Amerikanerin und vor allem in den letzten drei Jahren mit ihren "Faded"-Anleitungen sehr erfolgreich, wo sie unterschiedliche, meist handgefärbte Garne, zu einem Strickstück "verblendet", also mischt. Ihre erfolgreichste Anleitung mit den meisten Projekten ist der Find-Your-Fade-Shawl >> Ich habe von ihr allerdings noch nix gestrickt und plane auch nicht, das zu tun. Ich finde die Anleitungen ehrlich gesagt zu teuer - so eine Verblendungstechnik bekomme ich auch ohne Anleitung hin - guckstu auch hier >> Allerdings hat sie viele Fans und ich habe auch schon gehört, das die Konstruktion ihrer Kleidungsstücke recht clever sein soll - mal sehen, vielleicht versuche ich es nochmal. 

So, jetzt bin ich gespannt auf Deine Meinung:
Hast Du von einem der erwähnten "Stars" schon einmal etwas gestrickt?
Was genau gefällt Dir an den Anleitungen?
Habe ich noch jemanden vergessen, der Deiner Meinung nach zu den "Star-Designern" gehört?
Gibt es einen Designer oder eine Anleitung, die aus Deiner Sicht viel mehr Beachtung verdient?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Freitag, 4. September 2026

Souvenir-Wolle und Garne aus dem Urlaub: Was mach ich jetzt damit? 6 + Strickanleitungen

In unseren letzten Urlauben war immer ein Wollgeschäft vor Ort, und das "musste" ich dann natürlich unterstützen. Und vermutlich warst Du auch schon auf einem Wollfest oder einer anderen wolligen Veranstaltung und hast Dir von da "diesen einen Strang Wolle" mitgebracht, an dem Du einfach nicht vorbeigehen konntest. 

Tja, und dann bist Du zu Hause und fragst Dich: Was zum Teufel mach ich jetzt damit? Also habe ich mir gedacht, ich gucke mal, was ich in der Vergangenheit aus solchem "Souvenir-Garn" so fabriziert habe - vielleicht ist ja etwas für Dich dabei? 

Ich habe Dir wieder ein öffentliches Ravelry-Bundle mit den Anleitungslinks gebaut >>




1. Tuch mit Fallmaschen: Der Clapoktus (Gratis-Anleitung) >>

Fallmaschen (oder auch Lochmuster) sind ganz "dankbar", wenn Du mit eher wenig Wolle weit kommen möchtest. Wobei "wenig Wolle" bei meiner Version aus dem Jahr 2017 >> nicht unbedingt das Problem war, denn der handgefärbte Merino-Strang hatte großzügige 150 Gramm, da habe ich nicht mal alles gebraucht für ein recht großes Tuch:


Dieses "Clapoktus" Tuch habe ich 2017 aus einem Souvenir-Strang vom Schwarzwaldstrick gemacht

Gekauft habe ich das Garn auf dem Schwarzwaldstrick in 2017 und den Clapoktus habe ich daraus gestrickt, weil ich gerade einen anderen in Arbeit hatte. >>Das Garn dazu hatte ich im Jahr davor auf dem Weihnachtsmarkt in Bad Herrenalb von Pandora StrickTick gekauft. 



Mein erster Clapoktus war aus einem Souvenir-Strang Sockenwolle vom Weihnachtsmarkt

Da war es schon wichtiger, dass die Fallmaschen ihre Wunder wirken, denn das war ein normaler Strang von 100 Gramm Sockenwolle, die so um die 420 Meter weit läuft.


2. Nochmal Fallmaschen: Das Tristna-Tuch von Carola Kofler (Kaufanleitung auf Deutsch) >>

Das ist gleich im doppelten Sinne eine Anleitung für einen Souvenir-Strang, die Anleitung ist nämlich von der Besitzerin des Wollladens, in dem ich auch das Garn gekauft habe, Pro Lana 1-2-3-Ideen * >>

Das ist ein dünnes Baumwollgarn, sehr flutschig und weich, und damit ganz hervorragend geeignet für Fallmaschen. Das 1 Knäul, das ich hatte, hat mir auch gereicht für ein anständig großes Tuch, ich hatte sogar noch etwas übrig für Fransen.


Das "Tristna"-Tuch habe ich 2024 aus meinem Souvenir-Garn gestrickt, auch mit Fallmaschen


3. Wenn's mehr als 1 Knäul ist: Der Fading Circles Pullover (Gratis-Anleitung ) >>

2020 habe ich mir direkt eine Pullovermenge von Ferner Wolle Lungauer Vielseitige *>> gegönnt und habe daraus diese kostenlose Drops-Anleitung gestrickt. 


Diesen Pulli habe ich 2020 aus meinem Souvenir-Garn gestrickt

Wenn Du weniger Garn mitgebracht hast, könntest Du ja auch nur die Rundpasse damit stricken und den Rest des Pullovers in einem neutralen Uni-Garn. Ich hatte zwar insgesamt genug Souvenir-Garn, allerdings drei unterschiedliche Farben, so dass ich in meiner Version >>  auch etwas "stückeln" musste - gefällt mir aber immer noch.


4. Ein Teil eines größeren Tuchs aus mehreren Farben: Shawlography von Stephen West (Kaufanleitung) >>

Hier wieder ein Fall von "Anleitung und Wolle aus der gleichen Quelle": Das Garn habe ich 2018 auf einer Geschäftsreise im Amsterdam beim "Meister Himself" gekauft >>


Gekauft hab ich's 2018 in Amsterdam bei Stephen & Penelope

Verarbeitet habe ich es dann erst 3 Jahre später, aber immerhin in einer Anleitung von Stephen West, ich habe es für Teile des "Shawlography"-Tuchs verwendet, das war damals der Mystery-KAL. Ich habe zusätzlich noch drei Knäul in uni und semi-solid aus meinem Vorrat verwendet und das Tuch trage ich bis heute sehr gern.



Dieses Souvenir-Garn ist zusammen mit anderen Stash-Garnen in ein Stephen-West-Tuch gewandert

5. Als Kontrastfarbe in einem Colorwork-Pullover: Der Just Float >> oder der Sparkle>> (beides Kaufanleitungen)

Im gleichen Jahr wie die Pro-Lana-Wolle habe ich auch noch dieses tolle Farbverlauf-Knäul von Wooly Hugs * >> erworben:



Schon als ich's gekauft habe, war mir klar: Für Socken ist mir das viiiiel zu schade!

Das ist zwar - theoretisch- eine Sockenwolle, aber dafür war mir das viel zu schade! Ich habe das tolle Garn dann für den Colorwork-Teil von gleich zwei Pullovern verwendet, den Rest habe ich mit neutraler unifarbener Wolle aus dem Vorrat "aufgefüllt":



Den "Just Float" habe ich über Weihnachten 2024/2025 gestrickt

Beim Just Float habe ich oben in der Rundpasse das Wooly Hugs Garn als Kontrastfarbe verwendet, und ich finde den Effekt ziemlich gigantisch. Ich freue mich schon, wenn's bald wieder kalt genug ist, dass ich den Pullover auch tragen kann!


Beim Sparkle ist der Effekt nicht ganz so deutlich, weil ich anfangs kein weiß als Kontrastfarbe verwendet habe, sondern Rot respektive dieses beige-melierte Basisgarn. Ich mag ihn aber trotzdem gern - könnte ich auch nochmal eine andere Version davon stricken.



Der Kontrast beim Sparkle-Pullover hätte am Anfang größer sein können, aber mit Weiß als Hintergrund geht es ganz gut

6.  Wieder Lochmuster für mehr Lauflänge: Der Willow-Cowl (Kaufanleitung) >>

Und zum Abschluss noch eine Anleitung mit Lochmuster, damit Du auch möglichst weit kommst mit Deinem Souvenir-Garn: Als ich den Willow-Cowl erstmals gestrickt habe (mittlerweile habe ich drei davon), war die Anleitung noch kostenlos, aber besonders teuer ist sie auch als Kaufanleitung nicht, unter 4 Euro (per September 2026).  Meinen ersten Cowl habe ich aus meinem ersten Wollmeise-Strang gestrickt, den ich mal bei einem Stricktreffen ergattert habe - und ich mag ihn immer noch sehr gern.



Mein erster Willow-Cowl aus Wollmeise Twin in der Farbe "Poppy"

Aber auch mit "bunterer" handgefärbter Wolle, die nicht (wie Wollmeise) 150, sondern nur die "normalen" 100 Gramm hat, bekommt man einen schönen Schlauchschal:



Dieser "buntere" Willow-Cowl ist mit Wolle von Frau Odersocke gestrickt

Meine "buntere" Version >> habe ich 2015 aus handgefärbter Sockenwolle von Frau Odersocke gestrickt und ich finde immer noch, dass das ziemlich gut wirkt (sorry, ich habe leider nur unscharfte Fotos gefunden).


So, jetzt Du: Kaufst Du "Souvenir-Garn"? Und was machst Du dann daraus resp. was hast Du daraus gemacht? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Freitag, 5. Februar 2021

Domics Strickpläne: Rückblick Januar 2021

 Der Januar 2021 ist vorbei, also schauen wir mal, was ich da so gestrickt habe:


4 Projekte sind im Januar 2021 fertig geworden

2 Paar Socken in 2021 aus Opal-Resten

Socken gehen immer, heißt es, und so war ein Paar Stinos aus Opal Hundertwasser in der Farbe "Singender Dampfer in Ultramarin" * >> das erste Projekt, das ich in 2021 auf die Nadeln genommen habe. Streng genommen habe ich die Socken >> bereits im Vorjahr begonnen, am Silvesterabend, und sie sind auch recht fix fertig geworden, so daß ich sie rechtzeitig am 14. Januar einem Geburtstagskind habe zukommen lassen können.


Diese Farbe heißt "Singender Dampfer in Ultramarin"

Ich bin ja ein sehr großer Fan der Opal-Hundertwasserfarben * >> und habe auch schon viele davon verstrickt, aber diese tatsächlich zum ersten Mal. Leider hatte ich nur einen Rest, den ich geschenkt bekommen habe, der knapp nicht für ein ganzes Paar Socken in Größe 40/41 gereicht hätte, also habe ich Spitze, und Ferse in Kontrastfarbe gestrickt und den Schaft nicht allzu lang gemacht.


Ringelrestesocken, aus noch mehr Opal-Resten

Ich hatte dann aber so gut mit meinem Rest gehaushaltet, das nach Fertigstellung der Geschenkesocken noch etwas übrig war, also habe ich das mit einem weiteren Opal-Rest aus der "Sweet and Spicey"-Serie  >>, einem weiteren geschenkten Rest in der Farbe "Sorbet", kombiniert und Ringelsocken >> gestrickt. Diese Ringelsocken gefallen mir supergut und ich trage sie im Moment sehr viel, wie Du aus diesem Post >> schon weißt.


Diese Ringelrestesocken trage ich sehr gern im Moment

Hier habe ich dann tatsächlich das Garn komplett verstrickt und musste vorne an den Spitzen noch mit anderen Resten anstückeln. Ich finde, das fällt aber nicht sehr auf und passt gut zu den anderen Garnen.


Die Birkenrinden-Weste 2.0 - auch rechtzeitig fertig



Diese Weste aus doppelter Sockenwolle nach einer Anleitung von Elizabeth Zimmermann habe ich im Januar fertig bekommen

Diese Weste kennst Du vielleicht schon aus diesem Posting >> Ich habe die Anleitung >> aus diesem Buch von Elizabeth Zimmermann * >> schon vor 12 Jahren einmal gestrickt. Da die Weste seitdem viel getragen wurde, hat die Empfängerin sich zu ihrem Geburtstag Anfang Februar eine "Neuauflage" gewünscht, und ich bin tatsächlich innerhalb von 2 Wochen fertig geworden.

Wie schon beim letzten Mal habe ich 4fach Sockenwolle doppelt gehalten und mit Nadelstärke 5 verstrickt. Die Weste wird im Rücken angefangen und dann "über die Schultern" nach vorne gestrickt. Nach der Erfahrung mit meinen FF-Backwards-Pullovern habe ich aber dieses Mal nicht die Seiten am Schluß zusammengenäht, sondern direkt angestrickt. Auch den ICord-Rand habe ich dieses Mal direkt angestrickt und nicht nachträglich.

Verbraucht habe ich ca. 5 Knäul 4fach Sockenwolle, je 2 1/2 pro Farbe ungefähr, wobei die Uni-Graue Farbe etwas länger gelaufen ist als die grau-melierte. Ich finde die Weste recht gelungen und hoffe, dass sie auch der Empfängerin gefallen wird.


Ein Tuch von Stephen West: Der Fantastitch-Shawl


 
Den "Fantastitch"-Shawl von Stephen West habe ich zwischen den Jahren angefangen

Nachdem ich ja fast das ganze Jahr 2020 nicht recht Lust hatte, Tücher zu stricken, ist mein "Shawl-Mojo" im Dezember wiedergekehrt. Und die Anleitungen von Stephen West haben mir bisher immer sehr viel Spaß gemacht. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich Top-Down gestrickte Tücher lieber trage als seitwärts oder ganz ungewöhnlich konstruierte, und die Anleitung zum "Fantastitch"-Shawl >> hatte ich schon ziemlich lange auf dem Zettel.

Vielleicht hast Du ja schon davon gehört, dass man Karlsruhe wegen des Grundrisses der Stadt auch die "Fächerstadt" nennt >> - da musste ich als Fast-Wahl-Karlsruherin (will sagen, ich wohne nicht weit weg von Karlsruhe) doch UN-PE-TINKT dieses Tuch stricken!


Auch mein Tuch hat einen "Fächergrundriss" und ist deshalb mein "Kallsruh-Tuch"

Auch für das Tuch habe ich Reste verwendet, die ich noch da hatte. Das ist vielleicht ein bissle sehr bunt, bunter als optimal wäre, aber mir gefällt das Tuch trotzdem sehr gut. Ich habe die kleinere Variante gestrickt, denn so Riesentücher trage ich nicht gern. Da ich aber unbedingt dieses Waben-Hebemaschenmuster drin haben wollte, das eigentlich nur bei der großen Version vorgesehen ist, habe ich es einfach gegen ein anderes ausgetauscht.

Ich hatte Spaß beim Stricken und kann mir gut vorstellen, das Tuch irgendwann noch einmal zu stricken, dann vielleicht etwas weniger bunt.


So, jetzt Du:
Was hast Du im Januar so gehandarbeitet?
Irgendwelche Highlights dabei?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!



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Freitag, 18. November 2022

Domics Strickpläne: Was will ich stricken im November 2022?

 Sobald die Uhr umgestellt ist, bin ich irgendwie schon im Weihnachtsmodus, also habe ich mir schon einige Gedanken gemacht, was mein diesjähriges Adventsprojekt >> sein soll. Aber vorher ist ja noch November, und auch wenn das der Monat des Jahres ist, den ich am wenigsten mag, habe ich schon einige Pläne.





1. Der jährliche Stephen West Shawl - Smorgasboard oder doch nicht

Auch wenn ich den MKAL vom Herrn West erst einmal mitgestrickt habe (in 2021), so bin ich doch nicht der größte Fan seiner Mysteries. Ich gucke gerne erstmal, ob ich mir vorstellen kann, das fertige Stück auch zu tragen. In 2021 bin ich deshalb auch erst eingestiegen, als Clue 3 schon veröffentlicht war. 

Aber beim Birthday-Sale wollte ich doch zuschlagen und habe mich dann für Shawl Smorgasboard >> entschieden. Den habe ich dann auch gleich Anfang November angeschlagen, aber schnell wurde mir klar, dass die vielen Lochmuster definitiv nicht so ganz mein Geschmack sind - dieses gruselige Criss-Cross hat mich schon beim Shawlagraphy heftig fluchen lassen, das wollte ich mir definitiv nicht nochmal antun. Nur das "Eylet Basketweave"-Muster hat mir gut gefallen.

Außerdem: Was ist bitte ein Stephen West Tuch ohne Brioche? Also habe ich einfach statt der Lochmuster einige Patentstreifen eingebaut. Auch das Bubbles-Muster vom Bubbles and Brioche Shawl >> hat mir gut gefallen, und also wurde das eingebaut.

Ich halte mich also nur noch sehr lose an die Anleitung - ich zähle halt hin und wieder mal die Maschen und mache eine größere Zunahme, wenn das im Muster steht. Mal schauen, ob ich bei meiner Version >> wenigstens die Borte übernehmen werde - kann gut sein, dass ich auch da die Löcher weglasse.

Aber es hat überhaupt keine Eile, dass das Tuch fertig wird - ich verwende einfache 4fach Sockenwolle aus dem Stash *>> und stricke einfach immer daran, wenn ich gerade Lust habe. Wenn da dann in der Adventszeit noch etwas anderes dazwischen kommt - auch gut.


2. Weihnachtsgestricke: Männersocken im Werden

Auch wenn es nicht sooo viele Empfänger sind, die in den Genuß meiner handgestrickten Socken kommen - ein paar männliche Füße möchte ich schon bestricken. Meine übers Jahr gestrickten Socken auf Vorrat sind in der Regel eher so Damengröße 38-41, also muss ich, wenn ich größere Füße versorgen möchte, noch einmal neu die Nadeln schwingen.

Das habe ich auch gemacht: Ich hatte aber keine Luste auf völlige Stinos oder ganz einfache Rippen. Trotzdem sollten die Socken aber schön elastisch sein und sich gut an die zu bestrickenden Füße anpassen.

Beim Durchstöbern meiner Tapetenrolle bin ich auf das kostenlose Muster Andi >> gestoßen, ein versetztes Rippenmuster über 10 Reihen und 6 Maschen. Das ließ sich so gut stricken, das mein erster Versuch >> direkt mal zu lang geworden ist: 9 Muster"kacheln" für den Fuß sind ein bissle viel für Größe 42/43. 

Macht nix, gibt auch Menschen mit größeren Füßen, also habe ich flugs noch ein Paar angeschlagen und werde dieses Mal nur 8, 5 Musterkacheln stricken. Dafür eignet sich das Muster auch super, man strickt genau gleichlange Socken, ohne Reihen zählen zu müssen - das mache ich nämlich nur sehr, sehr ungern.

Mal sehen, vielleicht stricke ich dann noch ein Paar - dann vielleicht nach der Anleitung Keith >>, die ist sehr ähnlich, geht aber nur über 4 Maschen und auch weniger Reihen, das ist dann auch für Damensocken mit weniger Maschen insgesamt geeigneter.


3. Stuhlsocken statt Filzgleiter

Ich hab's ja eigentlich nicht sooo mit Strickfilzen >>, aber diese gefilzten "Stuhlsocken" >> wollte ich schon lange mal ausprobieren. Im Gegensatz zu diesen unsäglichen Filzgleitern werden die nicht aufgeklebt, sondern einfach wie Socken über die Stuhlbeine gezogen. Die können angeblich nicht so leicht abgehen wie die Filzgleiter und nachhaltiger sind sie auch - nix mit Plastik... Geeignetes Filzgarn habe ich noch vorrätig, ich schlage also einfach so ca. 16 Maschen an, stricke ein paar Runden, nehme dann ab und ziehe die Maschen zusammen. Dann kommt das ganze zum Filzen in die Waschmaschine und gut is. 

Es gibt auch Anleitungen "mit ohne" Filzen >>, mal sehen, ob ich die auch noch probiere, falls mich die gefilzten Socken nicht überzeugen können.


So, jetzt Du: Welche Strickpläne hast Du für den November?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

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Freitag, 30. November 2018

Patent stricken, Brioche stricken: Wie es geht und was ich da gerne stricke

In den letzten Jahren ist Patent- oder - wie es im Englischen heißt - Briochestricken sehr angesagt.

Ich selbst habe es erst im Zuge dieses "Hype" gelernt - naja, vielleicht ein bissle früher, ich habe vor ein paar Jahren mal einen Craftsy-Kurs bei Nancy Marchant, der "Queen of Brioche" * >> gemacht.

Mein Askews Me Shawl von Stephen West: Eines meiner ersten Patent-Projekte


Heute will ich Dir ein paar hilfreiche Videos zeigen, in denen Du genau siehst, wie es geht, ich zeige Dir, welche Brioche-Projekte ich schon gestrickt habe und welche Anleitungen und Bücher ich empfehlen kann. Los gehts:


Wie genau strickt man Patentmuster oder Brioche?



Ich bin ja ein großer Freund von den Strickvideos von Elizza >>  Wie Du da siehst, werden Umschläge gemacht, die dann in der nächsten Reihe abgestrickt werden.

Dadurch ensteht quasi ein doppeldickes Gestrick, das dem Strickstück Volumen verleiht. Es ist besonders warm (weil doppelt dick) und so entsteht auch die schöne Textur (Textur? Sagt man das bei Gestrick?), die die Amis "Squishy" nennen -ich hab noch keine schöne deutsche Übersetzung finden können...

Auch Frau Crasy Sylvie hat unlängst einige deutschsprachige Videos zu Patent oder Brioche veröffentlicht >>



Wenn Du eher geschriebene Anleitungen magst, schau einmal hier bei der Für Sie >>, da ist das recht gut erklärt finde ich.

Und hier bei Craftsy gibt es eine Erläuterung mit Fotos statt Videos >>

Was ist der Unterschied zwischen Halb- und Vollpatent?


Jetzt ist Dir vielleicht schon aufgefallen, dass in einigen Anleitungen zwischen Voll- und Halbpatent unterschieden wird. Beim Halbpatent werden nur auf einer Seite die typischen Umschläge gestrickt, auf der Rückseite wird einfach 1 rechts, 1 links abgestrickt.

Deshalb sehen beim Halbpatent Vorder- und Rückseite unterschiedlich aus und es verbraucht auch weniger Garn als Vollpatent (das ein ziemlicher Garnfresser ist).

Schön detailliert hat das Pimpinella in diesem Blogpost erklärt >>


Welche Projekte habe ich schon gestrickt, in denen Patent vorkam?


Ich denke, dass Stephen West einen großen Anteil daran hat, dass Patent so "gehypt" wird im Moment, den vor einigen Jahren war Patent das, was im Moment diese "Marled-"Technik ist, die er in fast allen seinen Anleitungen verwendet.

Und da ich ein großer Fan von Herrn West bin, habe ich natürlich auch einige dieser Anleitungen gestrickt, so z.B. das Tuch "Exploration Station">> - da ist allerdings nur ein Streifen in Patent. Das ist da, wo ich auf dem Foto die rechte Hand abgelegt habe.

Mein Exploration Station, aus von mir selbst gefärbter Glitzersockenwolle



Der nächste Schritt war dann ein Projekt komplett in 2farbigem Patent - das war dann der oben schon erwähnte "Askews Me" Shawl >>

Mein Askews Me Shawl aus handgefärbter Sockenwolle von StrickTick

Meine Fails: Welche Brioche-Anleitungen haben für mich nicht funktioniert?


Ich habe allerdings nicht nur "erfolgreich" Patent gestrickt, sondern hatte durchaus auch ein paar Fails dabei...

Carmens Shoppesocken habe ich geribbelt - zu fette Gässchen

Meine Version von "Carmens Shoppersocken " >> habe ich z.B. geribbelt, weil ich Gäßchen zwischen den Nadeln hatte, dass es kracht- das sah einfach nicht schön aus. Das war allerdings nicht Vollpatent, sondern Halbpatent im Wechsel mit 1 rechts, 1 links

Geribbelt: Ein einfaches Rechteck war mir zu langweilig

Und auch diesen einfachen Patentschal >> habe ich geribbelt.

Das lag allerdings nicht an der Anleitung, sonder eher daran, dass es mir zu langweilig war, einfach nur einen rechteckigen Schal zu stricken.


Welche Brioche-Anleitungen möchte ich noch stricken?


Ich habe wie oben schon erwähnt, den Craftsy Kurs von Nancy Marchant, aber ich besitze auch ihr Buch "Knitting Brioche"* >>

Das kann ich Dir wirklich empfehlen, es erklärt die Grundlagen sehr gut und es gibt auch ein paar interessante Anleitungen. Ich möchte z.B. mal ausprobieren, zwei ganz unterschiedlich dicke Garne zusammen zu verstricken, wie sie es in dieser Armstulpe macht >>


Screenshot der Ravelry-Seite von "Brioche Stricken" von Katrin Schubert


Aber auch auf Deutsch gibt es Anleitungen, die mich reizen - viele davon in dem recht preisgünstigen Topp-Heftchen "Brioche stricken" von Katrin Schubert *>>  - oben siehst Du einen Screenshot der Anleitungen daraus, die bei Ravelry schon eingegeben sind. "Heiter bis wollig" >> würde mich z.B. sehr interessieren.

Auch Sylvie Rasch hat ein Brioche-Buch in Planung, das erscheint allerdings erst im März 2019 * >>

Von Simply Kreativ gibt es gar eine "Brioche Bibel" * >>, das sieht mir allerdings sehr aus wie eine deutsche Übersetzung des englischen Buches "Brioche Chic" * >>

Da sind allerdings hauptsächlich Mützen und Kleidungsstücke drin, und mir steht der Sinn derzeit eher nach Tüchern, vorzugsweise 2farbig und dreieckig.

Deshalb ist auch das Buch  "Die Patentmütze" von Eva-Barbara Hentschel * >>  eher nix für mich.


Bücher mit Anleitungen für Patent- und Brioche 





So, jetzt Du: Hast Du schon mal Patent oder Brioche gestrickt?
Machst Du das gerne?
Welche Anleitungen kannst Du mir empfehlen?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!  



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