Montag, 17. Juni 2019

Rezension: Mein Jahr mit Dir von Julia Whelan

Vielen Dank an den Verlag, der mir den Hörbuch-Download kostenlos zur Rezension zur Verfügung gestellt hat!

Bibliografische Daten

Mein Jahr mit Dir
von Julia Whelan * >>


Audible Hörbuch
Spieldauer: 10 Stunden und 35 Minuten
Ungekürzte Ausgabe, Der Hörverlag


Klappentext:


Es soll das Jahr ihres Lebens werden. Mit einem Stipendium erfüllt sich Ella ihren lange gehegten Traum, in Oxford zu studieren. Doch gleich am ersten Tag stößt sie mit dem unglaublich arroganten Jamie Davenport zusammen, der zu allem Übel auch noch ihren Literaturkurs leitet. Als Ella und Jamie eines Abends gemeinsam in einem Pub landen, kommen sie sich dabei viel näher als geplant. Und obwohl sie sich dagegen wehrt, verliebt sich Ella in ihn. Aber Jamie hat ein trauriges Geheimnis. Als Ella davon erfährt, steht sie auf einmal vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens.


Über Julia Whelan:


Julia Whelan ist eine amerikanische Drehbuchautorin, Schauspielerin und preisgekrönte Hörbuchsprecherin. Ihr erster Roman »Mein Jahr mit Dir« spielt in Oxford, der Stadt, in die sie sich während ihres Studiums verliebt hat. Für ihr Debüt hat sie sogar das Drehbuch selbst geschrieben und kann es kaum erwarten, ihren Roman auf der Kinoleinwand zu sehen. Julia Whelan lebt in Kalifornien.


Über die Sprecherin Anja Gräfenstein :


Anja Gräfenstein (* 8. Oktober 1981 in Schwerin als Anja Boche) ist eine deutsche Schauspielerin und Sprecherin. Gräfenstein wuchs in Schwerin auf. Sie studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Bis 2016 trat Gräfenstein unter ihrem Mädchennamen Boche auf. Nach der Heirat mit dem Autor und Regisseur Andreas Gräfenstein legte sie ihren Mädchennamen ab. Sie lebt in Berlin und ist Mutter einer Tochter.


Und, wie hat es mir gefallen?


Hm. Schon ok. Aber irgendwie tue ich mir schwer mit dieser "Ach-wie-romantisch-ist-Good-Old-Europe"-Stimmung, die in dem Buch dauerhaft mitschwingt. Ist aber nicht so grauselig, dass ich es gar nicht hätte hören können, aber eben doch da.

Whelan beschreibt Oxford allerdings durchaus so, dass ich Lust bekommen habe, mir das irgendwann mal live und vor Ort anzuschauen - auch wenn das Studentenleben dort nicht unbedingt eine Hauptrolle spielt. Die Unternehmungen mit ihren drei Freunden erinnern mich so ein bissle an Harry Potter, mit Ron, Hermine und Harry, nur das magische Element fehlt natürlich.

Die ganze Geschichte ist dramaturgisch sehr gut erzählt, da merkt man schon, dass Whelan Drehbuchautorin ist. Und auf die Verfilmung bin ich auch schon gespannt, da bin ich natürlich auf die Besetzung gespannt - Anne Hathaway als Ella vermutlich, und Jude Law als Jamie? Oder so?

Die Nebenhandlung im amerikanischen Wahlkampf fand ich auch nicht unspannend, zu dem Thema könnte Frau Whelan doch nochmal ein ganzes Buch schreiben?

Tja, und die Hauptgeschichte? Die Liebesgeschichte zwischen Ella und Jamie und die ganzen tragischen Begleitumstände? Ich weiß nicht recht. Ist mir das zuviel "Tränendrüse"? Oder genau richtig? Zuviel Lovestory? Zu sehr "Aschenputtel und der Prinz"? Ja, tendenziell schon ein bissle... Wobei es gegen Ende besser wurde, fand ich, aber das endgültige Ende fand ich dann doch ein bissle kitschig, da wäre mir eine offenere Version vermutlich lieber gewesen. Geht ein wenig in Richtung "Ein ganzes halbes Jahr" und vermutlich deshalb hat der Verlag auch das Titelbild in einem ähnlichen "Look and Feel" gestalten lassen.

Die Sprecherin macht ihren Job sehr ordentlich, ihr konnte ich gut zuhören und ich kann mir auch vorstellen, dass ich noch mehr Hörbücher von ihr lesen möchte.

Mit dem Gesamturteil tue ich mir wie gesagt ein wenig schwer - Ich würde mal sagen, 3,5-4 Sterne, mit Tendenz eher zu 4 als zu 3.

So, jetzt Du:
Hast Du in letzter Zeit ein Buch gelesen, das eine Liebegeschichte mit Kitschpotential enthielt?
Oder gehört, natürlich? Und hat es Dir gefallen?
Schreib mir das doch bitte in die Kommentare!



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Freitag, 14. Juni 2019

Fäden vernähen, Fäden verweben, Fäden verwahren, Fäden verstechen: Der letzte Schliff für Dein Strick- oder Häkelwerk

Ich kenne keine Strickerin und auch keine Häklerin, die diesen letzten Schritt beim Stricken oder Häkeln mag: Das leidige Fäden vernähen!


Was ist das denn eigentlich, Fäden vernähen?


Wenn Du (noch) nicht (so lange) strickst oder häkelst, weißt Du jetzt gar nicht, von was ich rede. Oder Du kommst aus einem deutschen Landstrich, in dem man diesen letzten Schritt beim Stricken oder Häkeln anders nennt?

Ich habe dazu vor Jahren mal eine Ravelry-Umfrage gemacht, dabei kam raus, dass es auch StrickerInnen gibt, die ihre Fäden "verwahren" (z.B. meine Schwägerin und meine Schwiegermutter hier im Badischen) oder auch "verstechen" (eine Strickfreundin aus der Nähe von Leipzig).


Nicht jede StrickerInn sagt "Fäden vernähen" 


Okay, was meine ich also? Jedes Strickstück wird aus einem Faden gemacht, und selbst, wenn Du nur 1 Knäul verwendest, z.B. bei Socken- am Ende und am Anfang bleibt ein Fadenrest hängen, den man in der Regel da nicht lassen möchte, sondern irgendwie "aufräumen" oder "verstecken".


Fäden vernähen - so mache ich das



Die Reste vom Fäden vernähen bei meinem letzten Strickwerk 

Nicht, dass ich da so der große Held wäre - ich bin wie die meisten mir bekannten Strickerinnen und vernähe nicht mehr als unbedingt notwendig!

Ich schnappe mir so eine stumpfe Stopfnadel aus Metall * >>, die Du oben auf dem Bild auch siehst. Es gibt auch spezielle "Vernähnadeln" * >> , bei denen die Spitze nach oben geht, aber mir hat sich ehrlich gesagt der Vorteil noch nicht erschlossen.

Falls Du sowas verwendest, erzähl doch mal:Was ist der Vorteil bei so einer nach oben gebogenen Nadel? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


Ich fädele also meine Fadenenden in die Stopfnadel, und dann gehe ich auf der Rückseite des Gestricks (das ist ja in 80% der Fälle glatt links oder auch mal kraus rechts) durch die kleinen Wellen der linken Maschen, so wie das hier im Drops-Video >> erklärt ist.




Auf dem Lanade-Blog gibt es dazu auch einen seeehr ausführlichen Artikel >>, den ich sehr hilfreich finde. Und die Autorin, Nina, VERNÄHT GERNE FÄDEN! Unerhört, oder???

In ihrem Artikel erklärt sie auch kurz, wie sie die Fäden beim Häkeln vernäht. Da muss ich aber sagen, dass ich da in den meisten Fällen einfach in der Folgereihe drübergehäkelt und den Faden dabei versteckt habe. Nur bei ganz flutschigem Garn ziehe ich den Faden vielleicht im Anschluss nochmal in der Gegenrichtung durch.


Fäden einweben statt vernähen (wie beim 2farbigen Stricken)


Auch das habe ich schon gemacht: Statt zu warten, bis ich mein Strickstück komplett fertig habe, habe ich den End- und Anfangsfaden direkt verwoben, wie auch beim Stricken mit 2 Farben >> . D.h. ich bin abwechselnd mit der Nadel über- und unter den Restfaden gegangen, um mir meinen Arbeitsfaden zu holen.

Hier bei "Meine Fabelhafte Welt" ist das sehr schön erklärt >> und ein Video gibt es auch dazu.


Fäden mit Nähgarn sichern


Das musste ich zum Glück bisher noch nicht machen, habe es aber von einer Strickfreundin erzählt bekommen: Sie hat einmal ein sehr "flutschiges" Seidengarn verwendet, das auch bei sorgfältigstem Vernähen nicht da bleiben wollte, wo es vernäht war - die Enden haben sich immer wieder aus dem Strickstück herausgewunden.

In ihrer Not wusste sie sich nicht anders zu helfen, als jeden Faden mit dünnem Nähgarn auf der Rückseite festzunähen..... Ja, ich weiß. Schön ist anders. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie dieses Garn nie, nie wieder verwendet hat!


Fäden vernähen: Es geht auch ganz ohne - Teil 1: Mit doppeltem Faden stricken



Jetzt mal ehrlich: So viele Fäden vernähen ist doch unzumutbar, gell?! 

Wie gesagt, ich gehöre definitiv NICHT zu der seltenen Spezies, die GERNE Fäden vernäht, also vermeide ich es, wo immer es eben geht. Was mache ich also bei Projekten z.B. aus Resten >> , bei denen unvermeidlich viiiiele Anfangs und Endfäden aufzuräumen sind?

Ich stricke schlicht ein paar Maschen mit doppeltem Faden, also mit dem Restfaden, der zu Ende geht, und dem neuen Faden, mit dem ich weiterstricke, zusammen. Bei den Socken oben >> waren das immer so 10 Maschen auf der Beinrückseite resp. auf der Fußsohle.


Immer 10 Maschen wurden mit doppeltem Faden verstrickt 

Die Enden habe ich dann einfach abgeschnitten und gut ist. Ich finde nicht, dass man das sieht, und ich finde auch nicht, dass man die "Verdickung" an der Sohle spüren kann.

Diese Methode eignet sich natürlich eher NICHT für sehr dickes Garn, aber da ich oft mit Sockenwollstärke stricke, "versorge" ich meine Fäden nicht nur bei Resteprojekten auf diese Art.


Fäden vernähen: Es geht auch ganz ohne - Teil 2: Fransen und Zöpfle



Bei diesem Häkelschal wurden die Fäden als Fransen eingebaut 

Dieser "It's not a bug, it's a feature!" Approach ist ja genau meins. Wann immer irgendwie möglich, baue ich die Fäden einfach als "Designelement" mit ins Strickstück ein. Bei dem Häkelschal >> habe ich die Restfäden einfach zu Fransen erklärt - ok, da habe ich noch ein paar dazu gemacht.


Fäden nicht vernäht, sondern als Design-Element verwendet 

Auch der "Meister " Stephen West baut seine Restfäden öfter mal als Design-Feature ein - z.B. bei seiner Anleitung "Fringified" >> Und beim Marled Mania Shawl >> wird einfach eine Quaste aus Restfäden gemacht.


2 Möglichkeiten, wie Du möglichst wenige Fäden vernähen musst


1. Verwende Garne in großen Gebinden: Konen, dicke Stränge


Bobbel haben eine lange Lauflänge - weniger Fäden zu vernähen! 


Wenn es Dir so geht wie den meisten, wirst Du immer versuchen, möglichst wenig Fäden zu vernähen zu haben. Wenn Du nicht mit mehreren Farben strickst, musst Du Fäden eigentlich nur dann vernähen, wenn Du ein neues Knäul beginnst.

Standardmässig wird Strickgarn meist in 50 g Knäulen verkauft, Sockenwolle auch in 100 g - oder (bei 6fach-Sockenwolle) auch schon mal 150g Knäulen.

Es gibt aber durchaus Garne, die in größeren "Gebinden" angeboten werden, z.B. die klassischen Farbverlaufs-Bobbel * >>  oder auch Garn auf 500 g Konen *  >> - da brauchst Du dann unter Umständen für einen ganzen Pullover nur 2 Fäden zu vernähen- vor allem, wenn Du ohne Nähte strickst >>


2. Verbinde Dein Garn mit Russian Joint oder Magic Knot

Wenn Du eher kurze Woll-Längen hast, wie  z.B. bei Resten, kannst Du die auch vor dem Verstricken zu einem langen Faden verbinden. Dazu kenne ich zwei Techniken.

Russian Joint: Fäden ineinander nähen


Beim "Russian Joint" werden die beiden Fäden ineinander genäht, wie hier im Tutorial von Crasy Sylvie gut erklärt  >>



Magic Knot oder Magischer Knoten: Fäden unsichtbar verknoten


Bei dieser Technik werden die Fäden nicht vernäht, sondern verknotet. Im Kanal von Maschenmarie >> wird das in einem Video gut erklärt. Habe ich allerdings noch nicht ausprobiert, steht noch auf meinem "Zettel"...




Buchtipps zum Fäden vernähen


Okay, zugegeben: In den Büchern geht es nicht nur ums Fäden vernähen, sondern um den "letzten Schliff" insgesamt - aber da gehört Fäden vernähen ja dazu!





So, jetzt bin ich wie immer neugierig:
Wie vernähst Du Deine Fäden?
Welche der hier vorgestellten Techniken hast Du schon ausprobiert?
Was habe ich noch vergessen?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!



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Sonntag, 9. Juni 2019

Rezension: Garten der Wünsche von Kristina Valentin

Das E-Book zur Rezension hat mir der Verlag kostenlos zur verfügung gestellt, vielen Dank dafür!

Bibliografische Daten:

Garten der Wünsche
von Kristina Valentin * >>


336 Seitenm, Diana Verlag;
ISBN-10: 3453359615

Klappentext:


Seit Jahrzehnten führt Klara eine verwunschene Pension und empfängt mit Hingabe und Einfühlungsvermögen ihre Gäste. Doch kurz vor ihrem sechzigsten Geburtstag gerät ihr ganzes Leben ins Wanken. Der wunderschöne Garten soll einem großen Bauprojekt zum Opfer fallen. Klara kämpft um ihre Pension – und um die Träume, die sie für sich selbst noch hat.
Romy sehnt sich danach, Mutter zu werden, doch stattdessen kommt es zur Trennung von ihrem Mann. Als ihr eine Visitenkarte von Klaras Pension in die Hände fällt, nimmt sie spontan eine Auszeit. In Lindenbühl taucht sie tief ein in altes Gartenwissen. Wird sie bei Klara herausfinden, mit wem und wie ihr Leben weitergeht?


Über Kristina Valentin:


Kristina Valentin lebt und arbeitet in Norddeutschland. Sie verbringt jede freie Minute damit zu schreiben und liebt es, Geschichten zu erfinden. Sie veröffentlicht auch unter den Namen Kristina Steffan und Kristina Günak.

Und, wie hat es mir gefallen?


Doch, lässt sich sehr gut lesen! Die Charaktere sind sympathisch, teilweise ein bissle verschroben. Das "magische Element" - im März tragen in Klaras Garten schon die Walderdbeeren und der Flieder blüht gleichzeitig mit den Tulpen - hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht, es stört aber auch nicht weiter.

Das Buch ist eine nette "Feel-Good"-Cozy-Story, komplett mit Frauen in der Midlife Crisis auf der Suche nach dem Lebenssinn, mit vereinsamten Witwern, verschrobenen Gastwirten und Dorfladenbetreiberinnen.

Ich habe es im Frühsommer auf der Terasse gelesen und genau das sollte man mit diesem Buch auch tun, finde ich. Sicher keine hochliterarische Lektüre, sondern leichtes, aber nicht zu seichtes "Sommerfutter".

Ich vergebe 3,5 bis 4 Sterne von 5 und werde mir mal die weiteren * >> Titel * >> der Autorin * >> näher anschauen 


So, jetzt Du: Kennst Du ähnliche "Feel Good"-Bücher, die ich mir mal näher anschauen könnte? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!



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Freitag, 7. Juni 2019

15 auf Ravelry ge-hypte Anleitungen, die ich eher nicht stricken werde und warum

Neulich habe ich ja einen Post veröffentlicht, in denen es um Anleitungen ging, die ich mehrfach gestrickt habe und warum >>

Bei meinem Post über die Ravelry-Hits von August- Oktober 2018 >> ist mir dann aufgefallen, dass es auch Anleitungen gibt, die gefühlt jeder außer mir schon gestrickt hat.

Da hab ich mir überlegt, das wäre doch vielleicht auch was, was ich mal genauer angucken könnte - welche sind das genau und warum habe ich sie bisher noch nicht gestrickt? Will ich das in Zukunft nochmal tun oder eher nicht und wenn nicht, warum nicht? Los gehts!



Oberteile: Nix Ärmelloses, nix mit Zöpfen, nix nicht Geschlossenes



1. February Lady Sweater >>



Diese Jacke kommt ganz als erstes, wenn ich bei Ravelry nach der Anleitung mit den meisten Projekten suche.

Die finde ich prinzipiell zwar recht hübsch und sie hat auch einige Elemente, die ich bei einem Oberteil mag: Garter Stitch (aka kraus rechts), eher U-Boot-Ausschnitt, eher "rustikales" Garn und das Lace-Muster ist auch schön.

Aber die Ärmel sind mir definitiv zu weit, da fädele ich an sämtlichen verfügbaren Türklinken ein.

Und sie sind mir auch zu kurz - wenn ich eine Strickjacke trage, dann auch deshalb, weil es mir ohne zu kühl ist. Und wenn dann 3/4 meiner Arme unbedeckt sind, dann ist mir kalt.

Das gilt auch für die Verschlusslösung bei dieser Jacke, die ja nur oben geschlossen wird - ich fürchte, die ist mir zu zugig. Das ist der Grund, warum ich z.B. meine Atelier Jacke >> oder auch die Henni-Jacke >> so wenig trage - die sind mir um die Brust rum einfach zu kalt.

Also kein February Lady Sweater für mich, höchstens einzelne Elemente und in Abwandlungen. Das habe ich auch schon gemacht, bei dieser Jacke z.B. >>habe ich das Lace Muster verwendet.


2. Shalom Cardigan >>


Du kannst Dir wahrscheinlich denken, warum auch diese Jacke / Weste nix für mich ist: Keine Ärmel, also kalt! Und das, obwohl sie ja aus ziemlich dicker Wolle gestrickt wird.

Außerdem ist das eine Rundpassen-Konstruktion, die passen mir irgendwie nicht so wirklich gut, meine letzten Versuche damit waren eher suboptimal >>

Aber auch hier gibt es Elemente, die ich mir gut vorstellen kann, das Muster von der Rundpasse gefällt mir z.B. sehr, das könnte ich mir gut vorstellen, mal zu stricken - irgendwann.


3. Central Park Hoody >>


Diese Jacke finde ich prinzipiell superschön - ich würde auch sehr gerne eine besitzen.

Aaaaber - dann müßte ich Zöpfe stricken! Und obwohl ich die optisch sehr mag und gerne trage, stricke ich sie nur sehr ungern. Das ist immer so ein Gefummel mit der Zopfnadel.

Und ja, ich weiß, dass man das - zumindest bei recht wenigen zu verkreuzenden Maschen - auch ohne Zopfnadel machen kann. Habe ich sogar schon mal gemacht, wie ich hier berichtet habe >>

Aber ich glaube, Zöpfe und ich, wir werden in diesem Leben keine Freunde mehr. Allerdings muss ich sagen, dass der Central Park Hoodie von den drei nicht-gestrickten Oberteilen dasjenige ist, das ich mir am ehesten vorstellen kann, doch nochmal irgendwann zu stricken.


Mützen: Keine linken Maschen in der Runde


1. Wurm-Mütze >>

Dazu habe ich bei Ravelry-Hits von August- Oktober 2018 >> schon was geschrieben: Linke Maschen in Runden sind bäh! Die vermeide ich wie der Teufel das Weihwasser. 

So sehr ich kraus rechts eigentlich mag - wenn ich dafür links in Runden stricken müsste, nähe ich eher zusammen. Das mag ich zwar auch nicht, aber wenn die Alternative links in Runden ist, dann nähe ich lieber.





2. Rikke Hat >>

Haste Dir schon gedacht, gell? Genau: Links in Runden! GEHT. GAR. NICHT.

Wenn Du einen Trick hast, wie ich das vermeiden kann (außer, in Reihen zu stricken und dann zu nähen), schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

Ich habe schon mal verkürzte Reihen probiert, also immer so 1-2 Maschen nicht stricken und dann "Rückwärts" zurück, also auf der Innenseite, aber das wird nicht sehr sauber und ist auch nicht ganz das gleiche...


3. Kohlhaas Hat >>


Den finde ich total schön! Aber da muss frau sooooooo viele Maschen verkreuzen!

Und das hast Du Dir vielleicht gedacht: Maschen verkreuzen ist wie Zöpfe stricken so gar nix, was mir Spaß macht! 

Falls Du aber ein Fan davon bist und schon viel mehr Kohlhaasen gestrickt hast, als Du tragen kannst: Immer her damit! Ich würde mich opfern, ich trage die! ;-)



Schals und Tücher: Keine Rechtecke, nicht zu viel Lace



1. Clapotis >>

Den mag ich eigentlich schon, den Clapotis. Ich habe sogar schon mal einen besessen, den hat meine Wichtelmama prä-Ravelry bei einer Wollfee-Swapaktion für mich gestrickt.

Aber das ist dann doch ein - wenn auch recht großes - Rechteck. Und ich trage rechteckige Schals und Tücher einfach sehr ungern, da weiß ich nicht so recht, wie drapieren und irgendwo zieht es immer rein. 

Neee, nix für mich. Auch wenn ich mir evtl. vorstellen könnte, mal so eine Fallmaschenkonstruktion in einem anderen Zusammenhang zu stricken, das wäre vielleicht schon spannend.


2. Ishbel >>


Ein eher kleines Lacetuch - aber eben doch Lace. Und das ist echt nicht meins. Stricken soll mich entspannen, dazu brauche ich eher mindless knitting, und bei Lace muss ich mich zu arg konzentrieren.

Ich weiß, dass es Strickerinnen gibt, die genau das entspannend finden, dass sie sich auf ein Muster konzentrieren müssen und dann eben keine Zeit haben, an irgendwelchen Problemen herumzudenken.

Aber meins ist es nicht.


3. Swallowtail Shawl >>


Noch ein tolles Lacetuch - aber ein recht großes und deutlich anspruchsvolleres als die Ishbel.

Bei dem kommt dazu, dass mir das zu verspielt ist, das würde ich auch einfach nicht tragen.

Außerdem mag ich keine Garne, die dünner sind als Sockenwollstärke. Ich weiß, vermutlich könnte man den Swallowtail auch aus dickerem Garn machen, aber ich werde den wohl eher nicht mehr stricken.

Lacemuster, die nicht zu kompliziert sind, stricke ich aber durchaus gerne - Blattmuster z.B. mag ich sehr!


Socken: Nix, was wenig elastisch ist. Und nicht soviel Gefummel


1. Jaywalker Socks >>

Die habe ich sogar schon mal gestrickt. Aber die waren der totale Reinfall: Durch die dreifach Abnahmen war das Gestrick extrem unelastisch.

Das hatte ich zwar vorher schon gelesen und entsprechend mehr Maschen angeschlagen. Das hatte aber dann zur Folge, dass die Dinger viel zu weit waren und geschlabbert haben.

Wenn ich also jetzt Zickzacksocken möchte, achte ich darauf, dass die Zu- und Abnahmen entsprechend elastisch sind - z.B. dann, wenn sie mit Umschlägen gemacht werden, die geben dann ein bissle Flexibilität - wie z.B. bei meinen Groovy-Socken >> 


2. Nutkin >>


Auch diese Anleitung habe ich schon einmal gestrickt >> und sie gefallen mir auch recht gut.

Allerdings habe ich die Anleitung verändert, denn in den Ravelry-Kommentaren wurde angemerkt, dass sich die Socken durch das Muster sehr verziehen kann, wenn man es nicht spiegelt.

Außerdem würde ich das Muster beim nächsten Mal eher nur auf der Vorderseite des Schafts machen, denn elastisch ist auch hier anders.




3. Houdini-Socks >>

Über diese Konstruktion habe ich im Knitmore-Girl-Podcast gehört und musste die dann mal ausprobieren >>

Es wird zuerst der Fuß inkl. Spitze u. Sohle gestrickt, um dann an einer Soll-Bruchstelle oberhalb der Ferse Maschen für den Schaft aufzunehmen - so weit theoretisch logisch.

Ich  habe mir aber fast die Finger gebrochen, als ich versucht habe, die Maschen aufzufangen und das Ergebnis gefällt mir auch nicht. 

Für mich wird es also in Zukunft eher weiter meine Lieblingskonstruktion geben >>

So, jetzt Du:
Welche Anleitung, die scheinbar alle außer Dir schon gestrickt haben, wirst Du eher nicht stricken? Und warum? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare! 







Dienstag, 4. Juni 2019

Rezension: Das Meer so nah von Fiona Blum

Das Buch habe ich bei der Onleihe ergattert und da mir andere Titel der Autorin >> ja schon so gut gefallen haben, habe ich gleich zugeschlagen, als es zu haben war. Und ich wurde nicht enttäuscht!


Bibliografische Daten:

Das Meer so nah von Fiona Blum * >>


320 Seiten, Goldmann Verlag 
ISBN-10: 344248894X


Klappentext:


Lucy S. Harper ist Lehrerin für Mathematik in Manchester. Sie lebt allein, liebt die Welt der Zahlen und verabscheut Überraschungen. Wie den Anruf, den sie eines Tages erhält: Eine ihr unbekannte Frau namens Maureen teilt ihr mit, dass ihr Vater im Sterben liege und sie noch einmal sehen möchte. Zuerst glaubt Lucy an einen Irrtum, denn ihr Vater Peter ist wohlauf – von jenem George, der in Irland angeblich auf sie wartet, hat sie noch nie gehört. Doch als ihre Eltern äußerst seltsam reagieren, wird Lucy misstrauisch. Spontan beschließt sie, nach Irland zu reisen und der Sache auf den Grund zu gehen: Das erste Abenteuer ihres Lebens und ein Aufbruch zu ungeahnter Freiheit.


Über Fiona Blum:


Fiona Blum ist Jahrgang 1968. Sie studierte Rechtswissenschaften und Italienisch in Passau und Rom und arbeitete als Anwältin in Verona sowie in einer internationalen Anwaltskanzlei in München, bevor sie sich selbständig machte. Heute lebt sie als Schriftstellerin mit ihrem Mann, ihrer Tochter und einer Katze in einem alten Bauernhaus in Oberbayern.


Und, wie hat es mir gefallen?


Hach- nett! Die Leute, die Lucy in Irland kennenlernt, sind herrlich verschroben und sympathisch beschrieben. Lucys Reise durch ganz Irland ist unterhaltsam zu verfolgen, und die Lebensgeschichten der beteiligten Personen werden geschickt eingeflochten. 

Wirklich gute Unterhaltung, würde ich sagen. Und endlich mal nur eine Zeitebene! Die "Historie" von Lucys Eltern und die der anderen Personen wird zwar erzählt, aber eben als Rückblende oder von den Personen selbst, nicht in einer separaten Zeitebene, und das ist auch ok so.

Also definitiv eine Empfehlung, ich würde sagen 4,5 von 5 Sternen. Hat mir jetzt nicht ganz so gut gefallen wie "Liebe auf drei Pfoten" * >> (Rezension hier >>)
aber immer noch gut genug, so daß ich auch noch weitere Bücher der Autorin * >> lesen möchte!


So, jetzt Du: Kennst Du Fiona Blum? Kannst Du mir AutorInnen empfehlen, die ähnlich schreiben? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!



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Freitag, 31. Mai 2019

Häkel-Hits auf Ravelry: Beliebte Häkelanleitungen von Januar - Mai 2019

In recht regelmässigen Abständen habe stöbere ich auf Ravelry nach beliebten Anleitungen und schönen Finished Objects - so z.B. hier >> oder hier >>

In der Vergangenheit habe ich mich dabei aber meistens auf Gestricktes konzentriert, aber nach meinem neu erwachten Interesse fürs Häkeln >> dachte ich, ich schaue mal gezielt nach, was denn bei den Freunden des Hakens derzeit so angesagt ist.


Viele Decken, aber auch einige gehäkelte Oberteile sind beliebt




Die "meistgeherzten" gehäkelten Finished Objects auf Ravelry von Januar- Mai 2019

Ich habe also die (tolle!) Ravelry-Suche angeworfen und mal geguckt, welche gehäkelten Finished Objects, die von Januar-März 2019 fertiggestellt wurden, den Ravelry-Usern die meisten Herzchen wert waren - voila >>


Vorne dabei: Das Water Clover Top aus dem PomPom- Magazine


Ziemlich vorne mit dabei ist das Water Clover Top aus dem PomPom Magazin Spring 2019 >> Das ist in der Tat sehr hübsch, allerdings ist es für meinen Geschmack eher doch ein bissle zu löcherig - wenn ich da eh immer noch ein Tank-Top drunterziehen muss, wird mir das im Sommer doch zu warm, glaub ich.


Klassisches Konzept, schon umgesetzt: Kreisweste von Pocket Full of Posies


Ein weiteres Kleidungsstück ist die Kreisweste, die Raveler-UserIn LaceyField >> nach der Anleitung von Pocket Full of Posies >> gehäkelt hat. Da gefällt mir ihre Version deutlich besser als das Bild bei der Originalanleitung. Das mag vielleicht auch an dem Bobbelgarn* >> liegen, das sie verwendet hat. Dabei fällt mir auf: Ich habe Bobbel zwar schon mehrfach verstrickt >> , aber noch nie verhäkelt... sollte ich vielleicht mal ändern!


Gestrickt habe ich eine Kreisweste schon mal,
nach einer Drops-Anleitung und aus Drops Delight

Gehäkelt habe ich so eine Kreisweste noch nicht, aber gestrickt - anno 2012 war das >> Das Ergebnis gefiel mir durchaus ganz gut, ich finde, dass Gradient-Garne * >> bei dieser Konstruktion besonders gut zur Geltung kommen. Allerdings: Viel getragen habe ich es nicht. Ich mag einfach Westen nicht so gern - wenn es so kalt ist, dass ich eine Weste tragen möchte, dann friere ich auch an den Armen.


Babette Blanket: Ein Evergreen auf den vorderen Plätzen


Bei den Decken ist ziemlich vorn dabei die Klipitis Version >> der Babette Blanket >> Dabei werden unterschiedlich große Granny-Squares zu einer Decke kombiniert. Die Anleitung habe ich auch schon mal gehäkelt >>, allerdings habe ich nur einen kleinen Teil nach dem Babette-Prinzip zusammengefasst, der Rest waren dann "normale" Grannies, die alle ungefähr gleich groß waren. Die Anleitung gibt es schon seit 2006, ich habe sie in 2009 gehäkelt.


Meine Babette-Blanket, integriert in eine "normale" Granny-Square-Decke 


Crochet-Along-Decke "Arizona-CAL"


Nach der kostenlosen Anleitung für die Arizona-CAL-Decke >> hat RuuDawg >> eine sehr schöne "unbunte" Version in Braun und Türkis gehäkelt - die Farbkombination gefällt mir sehr und auch die Anleitung werde ich mal in meine "Warteschlange" aufnehmen. Die Anleitung ist noch recht aktuell, die gibt es schon seit März 2018, und fast alle der bisherigen Finished Objects gefallen mir sehr gut!


Gefallen mir sehr gut: Die Finished Objects der Arizona-CAL-Decke 


Gehäkelte Taschen: Viel Inspiration und "Warteschlangen-Zuwachs"


Auf Amigurumi habe ich derzeint nicht so Lust >> , aber eine Tasche könnte ich mir sehr gut vorstellen. Also habe ich mal geguckt, was in dieser Kategorie so fertig geworden ist...


Fertige gehäkelte Taschen auf Ravelry von Januar - Mai 2019 

Hasentasche ohne Hase - Die Umsetzung ist schöner als die Anleitungsvorlage


Wollilis "Hasentasche ohne Hasen" >> ist ziemlich schlicht, wirkt aber genau deshalb sehr edel, finde ich. Sie hat dafür eine Anleitung von Tanja Steinbach aus dem ARD-Buffet verwendet >> Die hat der Tasche ein Hasengesicht aufgestickt und Ohren drangenäht - aehm ja. Wieder ein Fall von "Interpretation deutlich hübscher als das Original"....


Gehäkelte Schultertasche mit tiefergestochenen Maschen


Die gehäktelte ZigZag-Tote Bag >> ist auch in der Version von DorotheaC >> sehr hübsch und gleich in meine Queue gewandert. Die tiefergestochenen Maschen machen ein interessantes Reliefmuster, finde ich.


Schönes Reliefmuster mit tiefergestochenen Maschen: Die ZigZag Tote Bag 

Kleine "Handtasche" aus gehäkelten Granny Squares: Midnight Blooms


Ravlerin Fluttershy01 hat einfach zwei Granny-Squares mit Blumen zu einem kleinen Täschen zusammengefügt >> Gefällt mir extrem gut! Vor allem die Bommeln a.k.a. Quasten an der Seite! Die Version "Granny Squares werden zu Täschles" hab ich auch schon mal ausprobiert >> , s.unten - ist aber schon ziemlich lange her...

Habe ich in 2011 gehäkelt: Kleines Täschle aus zwei Granny Squares


Gehäkelte Mandalas und Kreisdeckchen: Alles so schön bunt!


Diese Ausmal-Mandalas* >> sind ja nicht so meins, aber solche runden Dinger häkeln finde ich klasse! Auch da finden sich sehr schöne Inspirationen auf Ravelry:


Unicorn-Mandala: War mal ein Scheepjes- CAL 

Das Unicorn-Mandala >> war mal ein Scheepjes CAL im Mai 2018, die Anleitung ist weiterhin kostenlos erhätlich. 



Einfach, aber effektvoll: Das Granny Mandala 

Das Granny-Mandala >> ist wirklich einfach, aber in den richtigen Farben sehr effektvoll, finde ich. Ich habe es selbst auch schon mal gehäkelt >> aber meine Farben überzeugen mich nicht so wirklich...


Meine Farbwahl überzeugt mich nicht so... Granny-Mandala, gehäkelt 2010 


Connie's Ray of Hope >> gefällt mir vor allem wegen der dreidimensionalen Elemente sehr gut, das könnte ich mir gut als Traumfänger oder so vorstellen, oder als Fensterdeko. Die Anleitung gibt es auch schon recht lang, seit September 2017.


Schönes Häkelmandala: Connie's Ray of Hope, eine kostenlose Anleitung 


So, jetzt Du: Hast Du irgendwelche Häkelprojekte in Planung? Wenn ja, welche?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!



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Dienstag, 28. Mai 2019

Rezension: Die Insel des verborgenen Feuers von Barbara Wood

Ich habe früher viele Bücher von Barbara Wood gelesen >> , bin dann aber irgendwie davon abgekommen. Vor unserem Wanderurlaub habe ich dann aber dieses recht aktuelle Buch in der Onleihe ergattern können und dachte mir, ich gucke mal, ob mir ihre Bücher immer noch gefallen - doch, tun sie!


Bibliografische Daten:

Die Insel des verborgenen Feuers von Barbara Wood * >>



496 Seiten, FISCHER Taschenbuch
ISBN-10: 9783596197309



Klappentext:


1820 kommt die junge Amerikanerin Emily Stone nach Hawaii. Das wilde, exotische Land verzaubert und verunsichert sie zugleich. Darf sie ihren Gefühlen für Schiffskapitän Farrow nachgeben? Und wie tief geht die Freundschaft, die sie mit der hawaiianischen Hohepriesterin Mahina verbindet? Alleingelassen und verletzlich trifft Emily eine tragische Entscheidung.Vierzig Jahre später kommt die junge Theresa als Missionsschwester nach Hawaii und trifft dort auf Captain Farrows Sohn Robert. Bald erkennt sie, dass ein dunkler Fluch auf seiner Familie und auf der ganzen Insel lastet – ein Fluch, den sie nur mit der Hilfe von Emily und Mahina lösen kann. Wie kann sie die drohende Katastrophe abwenden, ohne ihr eigenes Glück zu zerstören?


Über Barbara Wood:


Barbara Wood ist international als Bestsellerautorin bekannt. Allein im deutschsprachigen Raum liegt die Gesamtauflage ihrer Romane weit über 13 Mio., mit Erfolgen wie >Rote Sonne, schwarzes Land<, >Traumzeit<, >Kristall der Träume< und >Das Perlenmädchen<. Die Recherchen für ihre Bücher führten sie um die ganze Welt. 2002 wurde sie für ihren Roman >Himmelsfeuer< mit dem Corine-Preis ausgezeichnet. Barbara Wood stammt aus England, lebt aber seit langem in den USA in Kalifornien.


Und, wie hat es mir gefallen?


Ich kann gar nicht mehr nachvollziehen, warum ich irgendwann aufgehört habe, die Bücher von Frau Wood zu lesen. Auch dieses hat mir sehr gut gefallen, ein historischer Roman genau, wie ich ihn mag.

Das Buch spielt auf Hawaii, genauer gesagt auf Oahu, Mitte bis Ende des 19ten Jahrhunderts, also genau die Zeit, die ich bei historischen Romanen am liebsten mag. Dazu kommt, dass ich selbst schon auf Hawaii war, vor ewigen Zeiten, 1997, um genau zu sein, und deshalb einige der Schauplätze schon selbst gesehen habe.

Die Geschichte ist spannend, wenn auch nicht sooo fesselnd, dass ich das Buch nicht aus der Hand hätte legen können. Solide Unterhaltung, aber andere Titel von Frau Wood habe ich als fesselnder in Erinnerung, z.B. das Ägypten-Buch * >> 

Trotzdem hat mich das Buch im Urlaub gut unterhalten und die fast 500 Seiten waren schnell durchgelesen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen und werde definitiv mal gucken, ob ich noch weitere Bücher von Frau Wood von der Onleihe ergattern kann.


So, jetzt Du: Kennst Du Bücher von Frau Wood?
Welches ist Dein Lieblingsbuch von ihr?
Kannst Du mir historische Romane empfehlen, die im 19ten Jahrhundert spielen?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!



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