Freitag, 22. Juni 2018

Topflappen, Wischlappen, Einkauftaschen selber stricken - sinnvoll?

Nachhaltigkeit, Müllvermeidung, weniger Plastik und Konsum und "Neudeutsch" "Zero Waste" ist ein Thema, das mich schon länger beschäftigt>> .  Da könnte frau ja auf die Idee kommen, das eine Interesse mit dem anderen zu verbinden und wiederverwendbare Küchen- und Haushaltshelfer selbst zu stricken oder zu häkeln und so Küchenrolle, Plastiktüten und ähnliches zu verbannen und weniger Müll zu produzieren. Und - da wärst Du jetzt nie drauf gekommen, gell ? ;-)) - das hab ich auch schon gemacht.  Ich dachte, ich stelle Dir mal vor, was sich aus meiner Sicht bewährt hat und was eher nicht. Los geht's:

Der Klassiker: Topflappen selber häkeln oder stricken


Selbst Menschen, die ansonsten eher nichts mit Handarbeiten am Hut haben, haben meist in grauer Vorzeit, sprich in Schule oder Kindergarten, mal einen Topflappen produziert.

 Zumindest Menschen meiner Generation - ich glaube, heutzutage werden keine Topflappen mehr gehäkelt in der Schule, oder?

 Zumindest meine Neffen im Teenageralter haben meines Wissens sowas nicht gemacht.

Hast Du Kontakt zu Kindern im "Topflappenalter"? Dann schreib mir doch mal in die Kommentare, ob da gehäkelt und gestrickt wird und wenn ja, was produziert wird! Vermutlich eher Handyhüllen oder sowas, gell?


Seitdem habe ich allerdings nicht mehr sooo viele Topflappen gehäkelt, zumindest nicht den Klassiker (den Du oben in Grün siehst, die Anleitung gibt es kostenlos auf Ravelry unter "Topflappen nach Omas Muster" >>)



Wobei es auch bei Ravelry immer mal wieder Swap-Aktionen gibt (mehr dazu findest Du in diesem Post >> ), bei denen Topflappen getauscht werden. Und bei solchen habe ich auch schon des öfteren mitgemacht - hat Spass gemacht, aber so übermässige viele Topflappen braucht frau ja nu auch wieder nicht. Allerdings sind sie ein sehr nettes Mitbringsel, wenn man eingeladen ist und vielleicht weiß, dass die Gastgeberin eine neue Küche hat, zu der man ihr passende Topflappen verehren kann.


Eigentlich mag ich Topflappen lieber in gehäkelt, dann sind sie dicker und man verbrennt sich nicht so leicht die Finger. Allerdings habe ich vor allem bei Modellen, die nicht mit festen Maschen, sondern mit Stäbchen gehäkelt werden, auch schon mal zwei Lappen aufeinander gehäkelt, damit sie dicker sind - z.B. beim Modell links. Das sind einfach zwei Granny-Squares, und zwar die Anleitung "Willow" >> aus dem Buch "200 Häkelideen" von Jan Eaton * >> (wobei ich die englische Ausgabe "200 Crochet Blocks "* >> besitze.


Granny Squares häkeln macht Spaß, und sie gedoppelt als Topflappen zu verwenden, ist eine tolle Möglichkeit, mehrere Quadrate auszuprobieren, ohne sich gleich zu einer ganzen Decke "comitten" zu müssen.

Das grün-bunte Modell links ist aus dem Buch "Crochet Adorned" * >> (in dem es noch viele andere hübsche Anleitungen gibt, hauptsächlich für Verzierungen wie Blümchen, Häkelspitzen und ähnliches ) und heißt "Vintage Kitchen Trivet" >> 

Das ideale Häkelgarn für Topflappen: Baumwoll-Schulgarn


Ich verwende gerne das klassische Topflappen-Baumwollgarn, auch "Schulgarn" * >> genannt. Das ist relativ dick und saugt gut. Die "Saugeigenschaften" sind für Topflappen vielleicht nicht so wichtig, aber für Spüllappen (englisch "Dishcloth") schon, siehe dazu weiter unten. Mercerisierte und/oder gasierte Varianten glänzen zwar schön und sehen toll aus, saugen aber nicht gescheit, zumindest meiner Erfahrung nach. 

Außerdem gibt es dieses Garn in allen Farben des Regenbogens. Das bunte Farbverlaufsgarn, das ich im grün-bunten Topflappen oben verwendet habe, ist "Drops Muskat Soft" >>, das aber leider nicht mehr erhältlich ist. Die Amis auf Ravelry verwenden sehr gern "Peaches & Cream" von Spinrite * >>  . Da gibt es auch hübsche bunte Varianten und man bekommt es auch in Deutschland.


Gestrickte Topflappen geht auch

Wie schon erwähnt: Eigentlich bevorzuge ich gehäkelte Topflappen, weil sie dicker sind. Es gibt aber - vor allem auf Ravelry - auch viele Anleitungen für gestrickte Modelle. Die sind dann auch meist eigentlich nicht als Topflappen, wie wir sie kennen, gedacht. Der Ami strickt Spüllappen oder eben "dishcloths" im Handarbeitsunterricht. 

Ein bekanntest Modell scheint die Anleitung zu sein, die auf der Banderole des oben erwähnten Peaches & Cream Garns abgedruckt ist: Der "Ballband Dishcloth" >> wird auch in dem von mir sehr geschätzten Mason-Dixon-Knitting Strickbuch* >> vorgestellt und ich habe ihn schon mehrfach gestrickt - dann allerdings paarweise und als Topflappen. Das Hebemaschenmuster sieht echt hübsch aus, finde ich, und ist mal was anderes.  


Spüllappen, Putzlappen und Handtücher
selber stricken und häkeln

Wie schon erwähnt: Amerikanische Schulkinder haben jahrelang nicht Topflappen, sondern "Dishcloths", also Spüllappen gestrickt. 

Die haben natürlich den Vorteil, dass sie nicht paarweise gefertigt werden müssen, frau ist also viel schneller fertig.

Außerdem gibt es auf Ravelry per Juni 2018 13299 Anleitungen für die unterschiedlichsten Dishcloth-Varianten >> -reichlich Auswahl also. Am beliebtesten ist "Grandmothers Favorite" >> , ein schräg gestrickter Lappen in kraus rechts. 

Es gibt aber auch deutlich anspruchsvollere Varianten als das und ich habe einige Dishcloth-Anleitungen in meiner Queue, weniger, weil ich soviele Spüllappen benötige, sondern eher, weil ich das Muster einmal ausprobieren möchte.

Meine bisher bevorzugte Anleitung ist der "Diagonal Knit Dishcloth" >>  Das Lochmuster in der Mitte eignet sich sowohl zum Schrubben als auch zum Krümmel zusammenwischen recht gut. 

Du siehst also, dass ich einige dieser Dinger tatsächlich zum Spülen verwende. Allerdings - da will ich ehrlich sein - meine erste Wahl sind sie nicht. Zwar saugt die Topflappenbaumwolle recht gut, aber so ein Lappen ist eben auch recht dick und braucht darum lange zum Trocknen. 

Als "Zero-Waste" Alternative zu Plastik und Kunstfaser-Spüllappen würde ich also eher raten, zur Nähmaschine zu greifen und aus alten Frottee - oder Baumwohlhandtüchern (oder auch aus alten T-Shirts) Lappen zu nähen. 

Das ist bisher bei mir daran gescheitert, dass ich (noch) nicht nähen kann und auch keine Nähmaschine besitze. Allerdings bin ich mir sicher, dass meine Schwiegermutter mir da einen Crashkurs geben könnte und mir gegebenenfalls auch ihre Maschine leihen würde. Ich habe auch vor Urzeiten bei meiner Mutter schon mal ein paar leidlich gerade Nähte produziert. Um da ein bissle zu Üben, wären solche Lappen sicher ein ideales Einsteiger-Objekt.

Allerdings verwende ich einige der Lappen oben im Bild als  Servietten. Die sind aus einem Baumwoll-Leinen-Mischgarn (Drops Belle >> - sehr zu empfehlen), das auch nicht so dick ist wie Schulgarn. Sie trocknen recht schnell und lassen sich heiß waschen.

In etwas größeren Dimensionen könnte ich mir da auch ein Handtuch vorstellen - auch für diese "Kitchen Towels" gibt es massenhaft Anleitungen auf Ravelry >> 
- 590 Stand Juni 2018.


Einkaufstaschen und Einkaufsnetze
selber stricken und häkeln

Der Haushaltshelfer, den ich am häufigsten nutze, ist tatsächlich mein selbstgestricktes Einkaufsnetz >> 

Das ist ebenfalls aus der oben erwähntem Drops Belle und einem Rest aus einem Bambus-Garn - alles Pflanzenfasern also. 

Dazu würde ich für solche Netze immer raten, denn Wolle ist zu elastisch und dann leiert das Ding sehr schnell sehr stark aus.

Außerdem ist die Drops Belle recht leicht, so dass man das Netz immer dabei haben kann, ohne zu viel zu schleppen.

Meine erste "Market Bag", wie solche Einkaufsnetze auf Ravelry heißen, war die blaue links. Die ist gehäkelt nach einer Lion Brand Anleitung >> und zwar aus Topflappenbaumwolle. 

Ich mag sie zwar auch und verwende sie auch, allerdings ist sie schon leer relativ schwer: Zum einen ist das Garn per se schon recht dick und schwer, zum anderen ist der Stoff beim Häkeln einfach dicker als beim Stricken.

Für so ein Einkaufsnetz bevorzuge ich tatsächlich die gestrickte Variante, weil sie so schön leicht ist. Außerdem dehnt sie sich noch unglaublich, so dass wir problemlos unseren Edeka-Wochenendeinkauf unterbringen, inkl. die ein oder andere Weinflasche, also nicht nur leichtes Zeugs.

Buchtipps und Material:
Topflappen, Putzlappen & Taschen





So, jetzt Du: Besitzt und benutzt Du selbstgestrickte oder gehäkelte Haushaltshelfer wie Topflappen, Putzlappen oder Einkaufstaschen?
Wenn ja, verwendest Du die regelmässig?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Donnerstag, 21. Juni 2018

Rezension: Die Wahrheit von Melanie Raabe

Das Buch war glaube ich mal eine Empfehlung von Expecto Booktronum >> und ich hatte mal wieder Lust auf einen Thriller. Ich habe bisher noch nichts von Frau Raabe gelesen, aber das wird sich jetzt ändern, denke ich - das Buch hat mir wirklich gut gefallen!


Die Wahrheit von Melanie Raabe * >>

464 Seiten, btb Verlag
ISBN-10: 344271690X


Klappentext:


Vor sieben Jahren ist der Geschäftsmann Philipp Petersen während einer Südamerikareise spurlos verschwunden. Seither zieht seine Frau Sarah den gemeinsamen Sohn alleine groß. Doch dann erhält Sarah wie aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Philipp am Leben ist. Die Rückkehr des vermeintlichen Entführungsopfers löst ein gewaltiges Medieninteresse aus. Sarah hat zwiespältige Gefühle. Sie hat eine harte Zeit hinter sich. Gerade war sie dabei, sich von der Vergangenheit zu lösen. Was wird werden? Gibt es eine gemeinsame Zukunft? Sie ist auf alles vorbereitet, nur auf das eine nicht: Der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht der, als der er sich ausgibt. Es ist nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder – und er droht Sarah: Wenn sie ihn jetzt bloßstelle, werde sie alles verlieren: ihren Mann, ihr Kind, ihr ganzes scheinbar so perfektes Leben


Über die Autorin:


Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren, wuchs in einem 400-Seelen-Dorf in Thüringen und einer Kleinstadt in NRW auf, studierte Medienwissenschaft und Literatur in Bochum und lebt inzwischen in Köln. Sie betreibt ihren eigenen Interview-Blog (www.biographilia.com) und erhielt bereits mehrere Preise für ihr Schreiben. Die Rechte an ihrem Roman "Die Falle" wurden bereits vor Erscheinen international verkauft, u.a. nach Frankreich, Italien, die Niederlande, Spanien und das englischsprachige Ausland.          


Und, wie hat es  mir gefallen?


Die WahrheitDie Wahrheit by Melanie Raabe
My rating: 4 of 5 stars

Hey, von Frau Raabe mag ich mehr lesen! Ich hatte nach langer Zeit mal wieder Lust auf einen Krimi/Thriller und dieser war bei der Onleihe gerade verfügbar, also habe ich zugeschlagen.

Die Geschichte ist wirklich spannend, ohne irgendwie blutig oder grausam zu sein (das mag ich ja nicht so).

Bis zum Schluß habe ich gerätselt, wer der "Fremde" ist, der behauptet, Sarahs verschwundener Ehemann zu sein. Ist er es vielleicht doch? Hat Sarah Dreck am Stecken? Wie passt der neue Freund Mirko ins Bild? Ich habe mich wirklich sehr gut unterhalten gefühlt und gebe dem Buch sehr dicke 4 Sterne - sind eher 4,5 als 4. Und jetzt gehe ich mal gucken, ob es noch mehr gibt bei der Onleihe!

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Jetzt Du: Hast Du schon etwas von Frau Raabe gelesen?

Welches Buch kannst Du mir als nächstes von ihr empfehlen?

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Mittwoch, 20. Juni 2018

Fluffige Karamellbonbons, Oppenheimer Wollfest, TED-Talks über Minimalismus, WM-Wimpelkette, Wischmopqueen : 5x Inspiration am Mittwoch

Oft stolpere ich im Laufe einer Woche über Dinge, die ich Dir zeigen möchte -das können zum Beispiel sein
  • interessante Strickanleitungen
  • leckere Rezepte
  • neue Bücher, Blogs, Podcasts oder andere Medien
  • nützliche Tools & Gadgets
  • Veranstaltungen, Kurse und Seminare
  • Perlen aus dem Blogarchiv

Bei einigen meiner liebsten Blogs - z.B. bei "Frau Dingdong" oder auch beim "Finanzwesir" gibt es solche Wochenrückblicke, und ich lese sie immer sehr gerne. Drum gibt es auf Domics Pinnwand jetzt auch einen Wochenrückblick - der Abwechslung wegen zur Wochenmitte, zum Bergfest am Mittwoch sozusagen.





1. Fluffige Karamellbonbons selbstgemacht 


Ich bin ja ein großer Fan von Smarticular.net, wo es jetzt ein Rezept für selbstgemachte Karamellbonbons gab >> Ich mag Karamell sehr gern, aber weniger diese ganz festen "Hartkaramellen", sondern eher so softe Toffees wie z.B. die Muh-Bonbons * >> Das Rezept arbeitet mit Zucker, Sahne und Natron - der sorgt wohl für die Fluffigkeit... Ich möchte es bald mal ausprobieren und werde berichten!


2. Frau Häkel berichtet über das Oppenheimer Wollfest


Obwohl einige Mädels vom Karlsruher Stricktreff >> vor Ort waren, ist völlig an mir vorbeigegangen, dass das ehemalige Schwabsburger Wollfest jetzt nach Oppenheim verlegt wurde, weil da mehr Platz ist. Frau Häkel ist voll des Lobes und hat einen lesenswerten Bericht verfasst >>
Weitere Infos über Strickevents und Wollfeste 2018 findest Du hier >>


3. Inspirierende TED Talks über Minimalismus


Minimalismus- Simplify-Zero Waste ist ja ein Thema, das mich im Moment sehr interessiert. Ich bin weit entfernt davon, Minimalistin zu sein. Herr Domic ist der deutlich Sparsamere, Aufgeräumtere und Minimalere hier im Hause Domic. Aber ich arbeite dran! Und diese TED-Talks, die Frau Solittletime hier gesammelt hat >> fand ich sehr inspirierend!


4. Gehäkelte Wimpelkette für die Fußball-WM


Ok, ich gebe gerne zu, dass eine WM-Wimpelkette nix ist, was ein Minimalist dringend haben muss... Aber wenn frau noch diverse Baumwollgarne oder sonstige Restwolle im Stash hat, ist so eine gehäkelte Wimpelkette, wie sie die kostenlose Anleitung auf Stricken.de beschreibt >> , sicher nicht die schlechteste Verwendungsmöglichkeit... Ich würde allerdings weniger WM-Farben verwenden, sondern diverse puntige Sockenwollreste >>


5. Die Wischmopp-Queen: Joy Mangano 


Über diesen Post von Madame Moneypenny >>  bin ich auf Joy Mangano aufmerksam geworden. Die Dame ist sowas wie Judith Williams, nur mit Wischmops und Kleiderbügeln statt Kosmetik. Ein Buch hat sie natürlich auch schon geschrieben *>> . Und demnächst läuft ihr Leben als Film in Deutschland an, unter dem Titel "Joy - alles außer gewöhnlich". Interessant, ich werde mal reinschauen!





So, jetzt Du: 

Hast Du schon mal (erfolgreich) Karamellbonbons selber gemacht? If so, nach welchem Rezept? 

Und hast Du schon mal eine Wimpelkette produziert? Wenn ja, zu welchem Anlass? Gestrickt oder gehäkelt?

Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Dienstag, 19. Juni 2018

Neue Sockenwolle:: Meine 7 Favoriten bei Opal, Regia und Co

Ich verstricke sehr gerne selbststreifende oder selbstmusternde Sockenwolle - also industriell bedrucktes Garn, bei dem das Muster beim Verstricken aus dem Knäul kommt.

Ich habe mal geschaut, was die Markengarn-Hersteller wie Opal oder Regia sich in letzter Zeit so Neues ausgedacht haben und stelle Dir das in diesem Post einmal vor, aaaalso:


Opal 4fach Kollektion "Style" * >> 


Hübsche Kollektion, nicht zuuu bunt, Ich könnte mir vorstellen, dass da auch Mustersocken gut aussehen würden. Meine 4 Lieblingsfarben wären die, die Du unten verlinkt siehst:


Wobei ich mich nicht wirklich entscheiden kann, ob mir jetzt grün oder Pink besser gefällt... - welches sind Deine Favoriten?



Opal 3fach Kollektion "Frühlingsduft"* >>



Sehr hübsche selbstmusternde Kollektion! Hier meine drei Favoriten - irgendwie merkt man, dass ich Pink mag, gell? Aber Grün durchaus auch!



3fach habe ich jetzt noch nicht verstrickt, aber einige Damen vom Karlsruher Stricktreff schon, die waren recht zufrieden. Allerdings glaube ich, mir wären Wollsocken im Sommer auch in 3fach zu warm - vielleicht ist das etwas für Leute, die schon im Winter bei -20 Grad in 4fach Sockenwolle Schwitzefüße bekommen?

Hast Du schon mal 3fach Sockenwolle verarbeitet? Wie sind Deine Erfahrungen? 


Opal 4fach Kollektion "Energie" * >> 


Auch sehr hübsch buntig, gefällt mir gut! Allerdings vermutlich eher was für Stinos und nix für zu wilde Muster. Naja, Zickzackmuster würden vielleicht gehen. Hier meine drei Favoriten - ich glaube, da mag ich am liebsten die blau-gelb-pinke ganz außen mit dem schönen Namen "Initiative"




Regia 4fach Kollektion "Potpouri Color" * >> 


Naja, sind mir jetzt vielleicht ein wenig zu "unbunt" und eher meliert als streifend. Allerdings kann man sicher super Mustersocken daraus stricken und einige Farben sind sicher auch Männertauglich (wenn man einen Mann zu bestricken hat, der ein wenig mutiger ist als fröhliches Anthrazit zu tragen, wie Herr Domic das maximal tut.... Aber er hat noch Socken von der Bundeswehr von vor 35 Jahren  -und hey, die sind doch noch gut! *augenroll*

Okay, hier meine Favoriten:




Regia 6fach Kollektion Norway Color * >> 


Auch eher dezent und durchaus "männersockentauglich".  Allerdings bin ich ja nicht wirklich ein Fan von 6fach Sockengarn - das ist für "in die Schuhe" selbst mir zu dick und Socken "mit ohne" Schuhe trage ich eigentlich eher nicht.
Hier meine Favoriten:


Wobei ich ja sagen muss, dass ich 6fache Sockenwolle sehr gern zu Kleidungsstücken verarbeite - mehr liest Du in diesem Blogpost >> Allerdings verwende ich dann eher einfarbige Garne, nix  Selbstmusterndes.


Wie ist das mit Dir? Verstrickst Du gerne 6fach Sockenwolle? Wenn ja, zu Socken oder zu was anderem?


Schöller&Stahl Fortissima Sock 4fach, Kollektion Batik Color * >> 


Die gefällt mir jetzt aber mal richtig gut: Eher Ton in Ton, also geeignet für Mustersocken, aber trotzdem kräftige Farben - bin ich sehr angetan. 



Meine Favoriten sind - da wärst Du jetzt nie drauf gekommen - auch eher die "Jewel-Tones", also die kräftigen Knallfarben. Wobei Lila eigentlich gar nicht so mein Beuteschema ist...


Austermann Step 4fach - Kollektion Summer Stripes * >> 


Zum Abschluss noch was richtig schön buntiges - Sommerstreifen trifft es ziemlich gut! Da kann ich mich gar nicht entscheiden, welches mein Lieblingsgarn ist!



So, jetzt Du: Magst Du selbstmusterndes Sockengarn?
Hast Du eine Lieblingsmarke und/oder Kollektion?
(Zu meinen liebsten Sockengarnen habe ich in diesem Post schon mal was geschrieben >> )
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Montag, 18. Juni 2018

Welche Autorinnen würde ich gerne mal treffen: Buchfresserchens Montagsfrage



Das Buchfresserchen stellt jeden Montag eine Frage zu Büchern>> -  diesen Montag will es wissen:

Welche/n Autor/in würdest du gerne mal treffen?


Ui, das ist aber mal eine nette Frage!
Da fallen mir vor allem die Sachbuchautoren ein, die über Selbstexperimente geschrieben haben, also zum Beispiel

Elizabeth Willard Thames a.k.a. Mrs. Frugalwoods * >> 

Sie lebt mit Mann und zwei kleinen Töchtern auf einem ländlichen Anwesen in Vermont. Ihr Buch "Meet the Frugalwoods" habe ich gerade erst mit Begeisterung gelesen.


Karen Duve von "Anständig Essen" * >>

Frau Duve hat ein sehr eindrucksvolles Buch über ihr Ernährungsexperiment geschrieben. Das Buch ist schon ein bissle älter und mich würde interessieren, welche Gewohnheiten sie tatsächlich beibehalten hat. 


Susanne Klinger von "Hab ich selbst gemacht" * >>

Frau Klinger hat ein Jahr lang alles selbst gemacht: Klamotten genäht, Brot gebacken, gegärtnert... Auch das ist schon ein bissle her und mich würde interessieren, was davon sie noch beibehalten hat.


Shia Su von "Zero Waste" * >>

Shia ist ein sehr aktive Zero Wasterin, deren Konsequenz ich sehr bewundere. Ich folge ihr zwar auf ihrem Blog "Wasteland Rebel" und auf ihrem Youtube-Kanal, aber persönlich treffen wäre schon mal cool.


Robyn Carr von der Virgin River-Serie * >>

Ok, einen noch für das Fan-Girl in mir und von der belletristischen Seite: Ich liiiiiebe Frau Carrs Virgin River Serie und würde sie gerne mal persönlich kennenlernen. Sie hat gerade die Sullivans Crossing-Reihe * >> gestartet, die mir auch gut gefällt. 


Man merkt, dass Minimalismus-Nachhaltigkeit gerade ein großes Thema von mir ist, gell?


So, jetzt Du: Welche Autoren würdest Du gerne mal treffen?
Schreib es mir bitte in die Kommentare!



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Sonntag, 17. Juni 2018

Rezension: Besser einkaufen von Katharina Schickling

Der Herder-Verlag hat mir netterweise ein kostenloses Rezensionsexemplar diese Buches über netgalley.de zur Verfügung gestellt - vielen Dank dafür!

Wie Dir sicher schon aufgefallen ist, ist das Thema Bewusster Konsumieren bei mir im Moment hoch im Kurs. Ergo wurde ich hellhörig, als ich von dem Buch las - und ich wurde nicht enttäuscht - das gibt 5 Sterne! Vielen Dank für dieses tolle Buch, Frau Schickling!


Rezension: Besser einkaufen  - Der Lebensmittel-Ratgeber für kritische Verbraucher von Katharina Schickling * >>


Taschenbuch: 224 Seiten, Herder Verlag
Auflage: 1. (19. Februar 2018)
ISBN-10: 3451600536

Klappentext: 

Dieses Buch ist ein Wegweiser durch den unübersichtlichen Dschungel aus Lebensmittelvorschriften, Tierhaltungs- und Produktionsbedingungen, Handelsstrukturen und Herkunftsquellen bei Nahrungsmitteln, der das tägliche Einkaufen so erschwert. Die Journalistin und Nahrungsmittelexpertin Katarina Schickling zeigt, was man beim Einkaufen beachten kann, wo Verbraucher hinters Licht geführt werden, welche Siegel vertrauenswürdig sind, was das Kauderwelsch auf Zutatenlisten wirklich bedeutet und wie Kunden das gelingt, was sie eigentlich wollen: mit gutem Gewissen gute Lebensmittel kaufen.
Als Fernsehjournalistin macht sie seit vielen Jahren Filme für ARD und ZDF über Ernährung. Sie hat für diese Dokumentationen oft in Ställen und Fabriken gedreht und viele Male hinter die Kulissen der Lebensmittelerzeugung geblickt. Die Ergebnisse dieser Recherchen gibt sie in diesem Buch weiter. Aufgeteilt nach Lebensmittelkategorien macht sie die Erzeugung von Lebensmitteln transparenter: Warum ist Milch so billig und weshalb ist das nicht nur für Konsumenten in Deutschland schlecht, sondern auch für die Menschen in Afrika? Welche Eier stammen wirklich von glücklichen Hühnern? Woran erkennt man, wieviel Zucker tatsächlich in einem Frühstücksmüsli enthalten ist? Welchen Rucksack an ökonomischen und ökologischen Konsequenzen kauft man mit ein, wenn es selbst gemachte Guacamole zum Abendessen gibt?
Viele möchten so gerne alles richtigmachen: Lebensmittel für den täglichen Bedarf einkaufen und dabei ein gutes Gewissen haben: politisch korrekt erzeugte Produkte, ökologisch ausgewogen, zu fairen Erzeugerpreisen. Ein Verbraucher sein, der das Tierwohl und die Transportwege bedenkt, sich gesund ernährt, und all das, ohne ein Vermögen auszugeben. Dabei stößt man jedoch ständig an Grenzen: Regional klingt plausibel – doch die Ökobilanz eines chilenischen Apfels kann, je nach Jahreszeit, besser sein, als die eines Bodenseeapfels, der seit der Ernte im Kühlhaus lagert. Saisonal einkaufen hilft beim Sparen – aber wer weiß schon noch so genau, was wann wirklich wo Saison hat. Selbst wer immer das Teuerste kauft, geht nicht auf Nummer sicher: bei REWE, zum Beispiel, kann die „Ja!“-Milchtüte zuweilen die identische Milch enthalten, wie die doppelt so teure „REWE-Frischmilch“.
Katarina Schickling wirft einen Blick hinter die Kulissen: Man erfährt, unter welchen Bedingungen die Hauptnahrungsmittel Milch, Eier, Fleisch, Brot, Obst, Gemüse, Olivenöl und Kaffee wirklich produziert und gehandelt werden und wie man mit dem eigenen Kaufverhalten Fehlentwicklungen maßgeblich begünstigt. Denn fast nirgends wird so wenig Geld für Essen und Nahrung ausgegeben wie in Deutschland - angetrieben von der Geiz-ist-geil-Mentalität. Die fatale Marktmacht großer Lebensmittel-Discounter und -Ketten ist keine Hilfe, denn sie beschert desaströs niedrige Preise für Lebensmittel wie Milch oder Butter, die den Bauern die Existenzgrundlage entziehen.
Auch auf die Gesetzgebung ist in diesem Zusammenhang kein Verlass: Die verschiedenen Biosiegel mit ihren so unterschiedlichen Kriterien machen den Durchblick selbst für engagierte Kunden fast unmöglich. Tierschutzlabel halten oft nicht das, was sie versprechen. Handelsbezeichnungen führen den Verbraucher sogar gezielt in die Irre – zum Beispiel die Kalbfleischleberwurst, die komplett ohne Kalbsleber auskommt oder die italienischen Tomaten, die in China am Strauch gewachsen sind und in Italien nur eingedost wurden. Inhaltsstoffe auf Zutatenlisten sind oft etwas ganz Anderes, als der arglose Käufer vermuten würde – wer denkt bei „Milcheiweißerzeugnis“ oder „Weizenextrakt“ schon an Geschmacksverstärker?
Dieser kritische Ratgeber bietet einen wertvollen Überblick darüber, was Verbraucher über die Hauptnahrungsmittel wissen müssen und bietet zusätzlich viele praktische Tipps und Hinweise wie kurze Warenkunden, tabellarische Übersichten (z. B. über Biosiegel) und einen Saisonkalender für Gemüse und Obst.

Über die Autorin (ihr eigener Text von ihrer Amazon-Autorenseite):

Ich habe immer schon gerne gekocht und gegessen. Als Journalistin habe ich mich mit dem Thema zum ersten Mal befasst, als ich 2009 für die ARD eine historische Dokumentation über Essen und unsere Geschichte drehte: "Mahlzeit, Deutschland" ist seither über 40 Mal im deutschen Fernsehen wiederholt worden.

Danach habe ich regelmäßig Fernsehdokumentationen über Ernährungsthemen gemacht, oft zusammen mit Fernsehkoch Tim Mälzer. Und ein Film mit ihm über die Suche nach DER gesunden Ernährung war auch der Startschuss für die Recherchen, die letztlich zu meinem Buch "Aber bitte mit Butter" geführt haben. Die Erkenntnis, dass am Essen vor allem die Menge ungesund ist, nicht jedoch die Art der Ernährung, dass Vollkorn gar nicht unbedingt besser ist, als Weißbrot, dass wir keine Angst vor Vitaminmangel haben müssen, dass Fett gar nicht so böse ist, und dass wir uns generell viel zu viele Sorgen machen darüber, ob wir das Richtige essen, hat mein Leben seitdem sehr entspannt. Diesen positiven Effekt gebe ich gerne weiter.

In meinem neuen Buch "Besser Einkaufen" sammle ich meine Rechercheerkenntnisse rund um das Thema Lebensmittel aus vielen Fernsehdokumentationen. Es geht um die Frage, wie wir als Verbraucher herausfinden können, was wir da eigentlich kaufen und wie wir zu Lebensmitteln kommen, die anständig erzeugt wurden, zu Preisen, von denen Bauern und Hersteller leben können, nachhaltig und tiergerecht. Essen, das wir mit gutem gewissen genießen dürfen.

Und, wie hat es mir gefallen?


Besser einkaufen: Der Lebensmittel-Ratgeber für kritische VerbraucherBesser einkaufen: Der Lebensmittel-Ratgeber für kritische Verbraucher by Katarina Schickling
My rating: 5 of 5 stars

Wow. Das war mal ein echtes Highlight! Ich dachte ja, ich wuesste schon ziemlich viel über nachhaltiges Einkaufen, Lebensmittelqualität und Konsumieren, aber Frau Schickling hat mir doch noch das ein oder andere beibringen können.

Avocados werden unter Trinkwasserverwendung angebaut, Quinoa wird nach Europa importiert, und die bolivianischen Bauern bleiben hungrig. Äthopien, der Hauptproduzent vom neuen "Hype-Superfood" Teff versucht gerade zu verhindern, das dort das gleiche passiert.

Sie hat die sehr sehenswerten "Lebensmittelcheck"-Dokus mit Tim Mälzer konzipiert und recherchiert und teilt hier das Wissen, dass sie da erworben hat. Neben den gut recherchierten und ausführlich belegten Fakten nennt sie auch Unternehmen, Labels und Internet-Kampagnen, die Alternativen bieten -zum Beispiel eine Initiative, die Bioorangen direkt importiert oder eine Schweizer Initiative, die Nüsse und Früchte direkt an die Mitglieder des Vereins verteilt. Sehr inspirierend und ich werde definitiv noch öfter im Buch blättern!


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So, jetzt Du: Kennst Du ähnliche Bücher, die Du mir empfehlen kannst?
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Samstag, 16. Juni 2018

Bücher für den Sommer - Tinettes Fünf am Freitag


In Tinettes Blog werden jeden Freitag 5 Bücher zu einem bestimmten Motto/Thema vorgestellt.
Wir hatten schon das Thema "Blumen" >>es ging um Hollywood >> , es gab das Thema "Tierisch" >>  und  "Sonnenanbeter" >> ,  Guten Flug >> , Gefahr >>   Liebe >>  Sterne >> Magie >>. Lügen >> ,  Essen und Trinken >> , Reise in die Vergangenheit >>  und Blau >> Diese Woche ist das Thema "Sommer" >>

Bei dieser Aktion geht es darum, 5 Bücher zu einem bestimmten Motto vorzustellen. Man kann sich dabei auf das Cover beziehen, die Handlung, den bzw. die Autor/in, usw. Man muss nur irgendwie eine Verbindung zum Thema herstellen.

Na, zu "Sommer" müsste mir doch was einfallen - wobei natürlich "Sonnenanbeter" >> schon sehr ähnlich war, also vielleicht magst Du da auch gucken. Los geht's:


1. Das Glück eines Sommers von David Baldacci * >> 


Das habe ich vor Ewigkeiten mal als Hörbüch aus der Bücherei gehabt. Ich habe es auch im Sommer gehört und fand, die Stimmung passt super zu langen, hellen Abenden und Kaffe (oder Weinchen) auf der Terasse.

Klappentext: Die Armstrongs stehen unter Schock: Jack leidet an einer tödlichen Krankheit. Die kurze Zeit, die ihm noch bleibt, nutzt er, um sich von seiner Frau Lizzie und den drei Kindern zu verabschieden. Doch noch bevor es dazu kommt, stirbt Lizzie bei einem Autounfall. Nun zerbricht die Familie vollends. Jack wird in ein Sterbehospiz verlegt, die Kinder zu Verwandten gegeben. Als alles verloren scheint, geschieht das Wunder: Jack wird gesund. Doch er und seine Kinder sind sich fremd geworden. Jack beschließt, mit ihnen den Sommer an der Küste von South Carolina zu verbringen, um das Familienglück zu retten. Dabei muss er die Erfahrung machen, dass einige Wunden nur langsam heilen. Und manche sogar nie.


2. Versprechen eines Sommers von Susan Wiggs * >> 


Das habe ich jetzt gelesen, sogar als gedrucktes Buch - das ist schon so lange her, dass ich damals noch keinen ebook-Reader hatte. Die Geschichte spielt in einem amerikanischen Summer Camp - die Hauptperson erbt ein solches. Hat mir sehr gut gefallen, könnte ich mal wieder lesen! Das Buch gibt es sicher bei der Onleihe, ist ja schon etwas älter.

Klappentext: Camp Kioga - der Name weckt in Olivia Erinnerungen an die unbeschwerten Sommer ihrer Kindheit, den Duft von Pinien und das klare Wasser des Willow Lake. Doch der einstige Sommersitz der reichen New Yorker ist inzwischen völlig verwildert und zugewachsen. Um ihn für die große Familienfeier der Bellamys im Sommer wieder herzurichten, engagiert Olivia den örtlichen Bauunternehmer. Und kann es nicht glauben, wer da mit einem Mal vor ihr steht: Connor Davis, ihre Jugendliebe. Ihre Gefühle für einander sind nie wirklich erloschen, auch wenn sie sich damals gegenseitig sehr verletzt haben. Gemeinsam schaffen sie es, dem Camp neues Leben einzuhauchen - und geben sich dabei ein Versprechen, das weit über das Ende des Sommers hinaus halten wird.


3. Der Sommer der Wünsche von Debbie Macomber * >> 


Ich bin ein großer Fan von Frau Macombers Blossom-Street-Reihe  - guckstu hier >> und habe alle verfügbaren Bücher auf Englisch gelesen. Band 6 dieser Reihe gehört zu meinen liebsten - hier gibt es dazu auch schon eine Rezension >> (also zur englischen Variante "Summer on Blossom Street" * >>)

Klappentext: Es ist Sommer in der Blossom Street, und in Lydias Wollladen »A Good Yarn« findet ein neuer Strickkurs statt. Abbie ist eine der Teilnehmerinnen und sie weiß, erst wenn sie die Liebe überwindet, die zerbrochen vor ihr liegt, kann sie nach vorn schauen und wieder glücklich werden. Wie beim Stricken muss sie erst mit dem Vergangenen abschließen, bevor sie neu beginnen kann. Doch die Nadel lässt sich mit jeder Masche leichter führen, bis schließlich der letzte Faden vernäht ist. Und Abbie spürt: Gemeinsam mit Freunden kann sie alles schaffen.


4. Die Wärme eines Sommers von Marcia Willett * >> 


Ich mag die Schmachtfetzen von Frau Willett, die meistens im Südwesten Englands spielen, sehr gern. Und auch dieses Buch habe ich im Sommer auf der Terasse gelesen - ich glaube, auch als Druckbuch. Ich habe mein erstes Buch von Marcia Willett bei einem Bücherei-Flohmarkt ergattert, wenn ich mich recht erinnere...

Klappentext: Louise öffnet das Fenster, das auf's Moor hinausging und atmete tief durch. Das ferne Murmeln des Flusses und der fröhliche Gesang einer aufsteigenden Lerche drangen zu ihr herein. Einen Moment lang tauchte das Bild einer lachenden Frau mit Kind vor ihr auf, und Louise wandte sich abrupt ab. Mit zarten Tönen erzählt Marcia Willett von Menschen, die nach einem schweren Verlust einen Neuanfang wagen und eine erfüllende Liebe finden, sensibilisiert für die kleinen und großen Dinge des Lebens, die Glück und Geborgenheit schenken.


5. Abingdon Hall - der letzte Sommer von Phillip Rock * >> 


Die Abingdon-Hall-Trilogie habe ich letztes Jahr bei der Onleihe entdeckt und sie gehörte zu meinen Jahreshighlights in 2017 >> Wie oft hat mir hier auch der erste Band, der kurz vor dem 1. Weltkrieg spielt, am besten gefallen, aber auch die anderen Teile kann ich Dir empfehlen. Und ja, hat ein bissle was von Downton Abbey...

Klappentext: Europa im Oktober 1914. Der Krieg naht, doch in diesem letzten Sommer hat er Abingdon Hall noch nicht erreicht. Hier, auf dem luxuriösen Landsitz der Familie Greville, nehmen die Partys und Romanzen ihren Lauf. Alexandra Greville, die Tochter des Hauses, macht sich für ihre Saison als Debütantin bereit, während ihr Bruder Charles einer hoffnungslosen Liebe nachtrauert. In den unteren Etagen, bei der Dienerschaft, bemüht sich das neue Hausmädchen Ivy, sich den Routinen der eingeschworenen Bediensteten anzupassen – und möglichst wenig aufzufallen. Doch lange kann der Krieg auch auf Abingdon Hall nicht mehr verleugnet werden



 

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