Mittwoch, 18. Oktober 2017

Für den plastikfreien Einkauf: Selbstgestricktes Einkaufsnetz

In meiner blogfreieren Zeit habe ich mich verstärkt mit Zero Waste beschäftigt und bemühe mich, möglichst wenig Müll zu produzieren. Dazu gehört, dass Frau immer ein Beutelchen dabei haben sollte, um Plastiktüten zu vermeiden.

Ich habe mir vor Jahren schon mal einen Beutel aus Topflappengarn gehäkelt, der mir zwar gefällt, der aber auch recht schwer ist. Diese Model ist deutlich leichter, da das Garn viel dünner und auch leichter ist. Verwendet habe ich Reste von Drops Belle (einem Baumwoll-Leinen-Gemisch) und Supergarne Bari (Bambus-Viskose) und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Der Beutel ist schön leicht und extrem dehnbar, da bekomme ich problemlos den kompletten Edekaeinkauf am Wochenende unter. Die Anleitung heisst "Girlfriend Market Bag" und es gibt sie kostenlos auf Ravelry (auf Englisch)






Freitag, 13. Oktober 2017

Meine 7 liebsten deutschsprachigen Strick-Youtuber

Ich habe es ja schon hin und wieder erwähnt: Meine Entdeckung des Jahres 2015 waren Strickpodcasts und die geniale Ravelry-Gruppe "Podcasting auf Deutsch" (resp. "Flimmerkiste", die kam später dazu).
In diesem Post soll es erstmal nur um die deutschsprachigen Videopodcaster gehen, die englischsprachigen kommen in einem späteren Post, genauso wie die Audio-Podcaster (ja, man kann über Handarbeiten Audiopodcasts machen, sogar richtig gute - aber das kriegen wir später ;-))

Ich kann gar nicht mehr ganz nachvollziehen, ob ich als erstes Audio- oder Videopodcasts entdeckt habe...

1. Nettis Nadelkunst  - Stricken, Häkeln, Weben, Spinnen, Klöppeln
Was ich aber noch ziemlich genau weiß ist, dass an Ostern 2015 die liebe Eva Avelinux den Videopodcast von Nettis Nadelkunst empfohlen hat - O-Ton Eva "Das ist, als ob man mit Netti auf der Couch sitzt, zusammen strickt und nett plaudert!" - recht hat sie, die Eva!

Nettis Folgen kommen leider nur unregelmässig, so ca. vierteljährlich - dafür sind sie aber seeeeeeeeeeehr ausfürlich - meist muss sie das Ganze in mehrere Teile aufteilen, die dann in der Gesamtlaufzeit schon mal bei 3 oder 4 Stunden landen können. Macht aber überhaupt nix, ich gucke sie sehr, sehr gerne! Und das, obwohl sie - neben dem Stricken - viel gerne und oft übers Spinnen, Weben und Klöppeln spricht, was ich alles nicht tue und wohl auch in absehbarer Zeit nicht anfangen werde - aber sie ist einfach unglaublich sympathisch, authentisch und wirklich nett (glaub ich, ich hatte leider noch nicht die Gelegenheit, sie persönlich kennenzulernen). Netti lebt mit ihrem Mann in Kirchheim/Teck  - das ist im Schwäbischen, oder, Netti? Sie stammt aber aus Ostdeutschland und schwäbelt kein bissle (nicht, dass mich das stören würde - schliesslich ist mein passives Hörverständnis nach 7 Jahren in Oberschwaben recht ordentlich). Also: UNBEDINGT ANGUCKEN!
Durch Netti bin ich dann auch auf meinen ersten englischsprachigen Videopodcast gekommen, die "Bakery Bears" - über die englischsprachigen Podcasts erzähle ich dann aber ein anderes Mal.

2. Verstrickt und Zugnäht von Elli Jörg: Stricken, Häkel, Nähen, Spinnen, Vegane Ernährung
Elli kannte ich, bevor sie ihren Videokanal gestartet hat, als eine Hälfte des Audiopodcasts "Stadt-Land-Wolle", den sie zusammen mit Manu betrieb und den es leider nicht mehr gibt, glaub ich zumindest.
Elli lebt mit ihrer Familie in Memmingen und veröffentlicht in aller Regel wöchentlich neue Folgen, die dann immer so um die 30 Minuten lang sind.

Sie hat ein echtes Händchen für die Auswahl schöner Anleitungen resp. die "Verheiratung" von schönen, oft handgefärbten (eher nicht von ihr, aber manchmal schon auf ihren Wunsch hin im Auftrag) Garnen mit sehr gut dazu passenden Anleitungen - die Joji-Locatelli-Jacke, die sie gerade aus lilalem Garn von Fanny "Dyedream" strickt, ist ein tolles Beispiel. Außer Handarbeits-Content (Elli näht tolle Projekttaschen, Kleidung für sich und ihre Familie und hin und wieder spinnt sie auch was) gibt es als Bonus in manchen Folgen auch Infos zu veganer Ernährung - Buchtipps, Rezeptideen und ähnliches. Auch Elli finde ich extrem sympathisch und ich versuche, keine Folge zu verpassen - auch: UNBEDINGT ANGUCKEN!

3. Karins Strickereien: Stricken, Häkeln, Alltagsgeschichten
Auf Karin bin ich glaub ich über eine Empfehlung von Elli gestoßen, sie ist auch noch nicht so lange dabei, ich schaue sie aber auch sehr gerne.

Karin lebt mit ihrer Familie im Bayrischen (aehm - ist das jetzt Ober- oder Nieder- oder Wasweissichnichtfür-Bayern?) und das hört man auch ein bisschen - stört aber überhaupt nicht, das macht sie im Gegenteil besonders sympathisch. Sie ist von Beruf Krankenschwester und hat zwei (fast) erwachsene Söhne, die schon mal beim Podcast-Setup helfen (aber glaub ich noch nicht vor der Kamera aufgetaucht sind, oder?) Stricken tut sie ziemlich monogam, ich würde mal schätzen, so ein Kleinteil wie Socken und ein Großteil wie eine Jacke auf den Nadeln. Sie verwendet da gerne mal edle Garne wie z.B. Wollmeisen (aber Wollmeisencity Pfaffenhofen ist auch nicht so weit weg von ihr, denke ich). Die Folgen sind meist auch eher von moderater Länge, so um 30 Minuten. Karin konzentriert sich da vor allem auf Handarbeitliches, aber die Geschichte von der Pfingstwallfahrt hat mir z.B. sehr gefallen, da kannst Du gerne noch mehr dazu bringen, liebe Karin! Auch die Karin: UNBEDINGT ANGUCKEN!

4. Tierisches Gestricke von Sandra:
Stricken, Häkeln, bissle Spinnen und jede Menge Viechzeugs ;-)

Auf Sandra bin ich glaube ich über die Podcasting-Gruppe bei Ravelry gestossen. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in der Nähe von Aschaffenburg und zum Haushalt gehören außer dem Hund Leyka, die schon mal im Podcast auftaucht, wenn sie Lust hat, noch Schildkröten, ein Chameleon, mehrere Katzen (einige davon im Flegelalter, wie man in der Folge Anfang Oktober sehen konnte)

Sandra hat in letzter Zeit sehr, sehr schöne Fair Isle-Projekte fertiggestellt -dieser Pullover ist ein Traum! Und sie hat sich beigebracht, beidhändig Fair Isle zu stricken, also ein Faden auf der linken Hand, der dann "normal" gestrickt wird, den anderen auf der rechten Hand, der wird dann "Englisch" "geworfen" - wow!
Das musss ich mir irgendwann auch nochmal draufschaffen! Aber auch die tollen Brioche-Tücher haben mir gut gefallen. t* . Sandra veröffentlicht so alle 2-4 Wochen neue Folgen, die dann meist so um die 60 Minuten lang sind. Und - wie übrigens alle anderen Erwähnten auch - sie ist eine üble Virenschleuder und stellt immer wieder Garne oder Tools vor, die Frau dann un-pe-tinkt sofort und gleich und auch haben muss - fragt mich mal, warum ich gestern auf der Homepage von FairAlpaka rumgeschlichen bin - ja genau, von da ist nämlich das graue Garn, das sie in dem tollen Fair Isle-Pullover verwendet hat *bestellfinger festhäl
Trotzdem: Sandra & Leyka (schreibt die sich so? Muss ich nochmal gucken...) auch: UNBEDINGT ANGUCKEN!

5. Andrea von Zenobistrickt / jetzt: MananaLana:
Stricken, Häkeln, Wolle färben, Bücher und Videos

Auf Andrea bin ich - glaube ich - über Sandra gestoßen, aber ich kann es jetzt nicht mehr beschwören. Auf alle Fälle wohnt sie in der Nähe von Sandra. Früher fand man sie unter "Zenobistrickt", aber seit sie Wolle färbt, läuft auch der Youtube-Kanal unter dem Garnlabel.

Seit neuestem verkauft Andrea unter ihrem Label "Manana Lana" auch handgefärbte Wolle, die mir wirklich sehr, sehr gut gefällt! In ihren Podcasts geht es aber hauptsächlich ums Stricken und Häkeln und - was mir als alter Leseratte besonders gefällt- es gibt in jeder Folge Buchtipps! Yeah! Sie ist sogar eine "Kollegin" von mir, sprich, hat auch mal irgendwann eine Buchhändlerinnen-Lehre gemacht und als solche gearbeitet. Zusätzlich zu den Büchern stellt sie auch Videos vor, von denen schon einige auf meine "muss ich unbedingt mal gucken"-Liste gewandert sind. Strickmässig ist sie ziemlich vielseitig - von der Socken über Tücher und Ponchos (sie besitzt den ORIGINAL BATAD gestrickt von Stephen West HIMSELF! *in Ehrfurcht erstarrt') und Pullis und Jacken bis zum "Madonnen-Häkeltuch" ist alles dabei. Auch Andrea muss man UNBEDINGT ANGUCKEN!

6. Farbenspielerei: Susanne aus Bayern:
Stricken, Häkeln, Wolle färben, Spinnen, Feuerwehr und Fasching
Auch Susanne hatte, bevor sie vor die Kamera getreten ist, bereits einen Audiopodcast mit dem gleichen Namen.  Sie arbeitet in einer Arztpraxis und lebt irgendwo ummenum München, zusammen mit Gatten und zwei Teenager-Töchtern, die beide hin- und wieder im Podcast dabei sind.

Susanne berichtet über ihre Strick-und Häkelprojekte, sie spinnt auch und färbt selbst Wolle und Spinnfasern, die man über ihren Dawanda-Shop käuflich erwerben kann. Hin- und wieder näht sie auch etwas, außerdem ist sie engagiert bei der örtlichen Feuerwehr und die Kinder sind aktiv im Fasching, auch darüber wird ausführlich berichtet. Ihre Folgen erscheinen so ungefähr alle 4 Wochen und sind meist so um eine Stunde lang. Hin- und wieder gibt es auch Buchtipps oder Brotbackrezepte und -tipps - ich finde ja, dass ihre selbstgebackenen Brote sehr eindrucksvoll und vor allem lecker aussehen. Im Audiopodcast hat sie hin- und wieder auch etwas über Heilkräuter und Aromatherapie erzählt, was ich sehr interessant fand - da kann ich mich jetzt allerdings beim Video nicht daran erinnern. Wie auch immer: Die Farbenspielerei macht Spaß - UNBEDINGT ANGUCKEN!

7. Alltagswahnsinn: Stefanies Leben zwischen Wolle, Fasern und 5 Kindern
Auch Stefanie aka Fanny auf Ravelry hatte einen Audiopodcast gleichen Namens, bevor sie mit den Videos gestartet ist. Sie lebt mit ihrer Familie, inkl. zahlreicher Kinder (ohje Susanne - sind es 5 oder mehr? - ich meine, es sind 5, oder?) in der Nähe von Düsseldorf.

In ihrem Shop "Dyedream" verkaufte sie handgefärbte Garne und Spinnfasern - ich sehe aber gerade, dass der Shop schliesst, weil sie wieder ins Berufsleben einsteigt, schade! Ihre Folgen erscheinen etwas unregelmässig (kein Wunder, so ein Leben in der Großfamilie lässt wenig Zeit für Podcastaufnahmen), sind dann aber eher länger, um die 60 Minuten. Sie strickt tolle Socken und gaaaanz tolle Decken in unterschiedlichen Techniken aus verschiedenen Sockenwollresten. Der Alltagswahnsinn ist interessant - UNBEDINGT ANGUCKEN!

Tja, und jetzt könnte ich noch eeewig so weitermachen - gerade im Laufe von 2016 sind ungelaublich viele spannende, interessante und witzige deuschsprachige Strick- und Häkelpodcasts erschienen. Das würde aber wohl den Rahmen sprengen - mal sehen, vielleicht baue ich den Post irgendwann noch einmal aus.
Auf Ravelry gibt es in den jeweiligen Gruppen eine Podcastliste - hier die von "Podcasting auf Deutsch"
und hier die der "Flimmerkiste".

Ich liste mal nur kurz die Kanäle auf, in denen ich außer bei den ausführlich vorgestellten regelmässig vorbeischaue - Reihenfolge so, wie sie mir vor den Cursor gefallen sind, hat keine besondere Bedeutung:

Angiies Wollplaudereien (Angiie aus Wien)
Muckelpus Videopodcast (Carina aus Baden bei Wien)
Wollmessie (aus Luxenburg)
Knittikus (Marco aus der Nähe von Freiburg)
Verstrickte Pfoten (Ivonne aus dem Spreewald)
Nadelgeklapper und mehr (Steffi aus Wiesbaden)
Verstrickung (Susanne aus Bremen)
Sarahlinde liebt Wolle
Mooncherry aus Berlin
MagischeMaschen
Julimond strickt wieder
Knitsomething- ein Mann und seine Stricknadeln
Lexis Masche

Übrigens: Sehr gerne schaue ich auch noch Teresa von PassionateSpinner und Julia vom HappyKnittingPodcast - die beiden sind Deutsche, Teresa im Allgäu und Julia in München, podcasten aber auf Englisch, drum passen sie hier nicht sooo gut herein - vielleicht "verarbeite" ich die beiden dann beim geplannten Post über europäische Strick-Youtuber. Außerdem will ich noch meine Lieblings-Audiopodcast über Stricken und Handarbeiten zusammenfassen, aber auch das folgt dann zu einem späteren Zeitpunkt.

Und jetzt habe ich unter Garantie Deinen Lieblings-Youtuber vergessen, richtig? Dann schreib mir einfach in die Kommentare, wer hier noch fehlt! Ich bin gespannt - ich entdecke nämlich immer wieder gerne neue Strick-Youtuber. Bin sehr gespannt auf Eure Tipps!


















Donnerstag, 12. Oktober 2017

Meine (selbstgestrickte) Fahrradausrüstung: Diese 5 Dinge sind unverzichtbar

Ihr habt es ja hier  schon gelesen: Seit Herbst 2015 kann ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren (ok, ich kann sogar laufen und mache das manchmal auch - sind nämlich nur 3 km ein Weg). Das tue ich auch immer noch mit Begeisterung und denke, dass ich ein erstes Fazit ziehen kann, welche Teile meiner Ausrüstung ich auf gar keinen Fall mehr missen möchte und was eher nix ist für mich - aaaaalso:

1. Der Kopf: Helm und was Warmes für die Ohren

Obwohl ich den größten Teil meiner eher kurzen Strecke auf nicht arg stark befahrenen Radwegen fahre, möchte ich meinen Helm nicht mehr missen - ich habe ein steinaltes, zitronengelbes Model von Uvex, noch "mit ohne" Visor, das die jetzt alle haben. Das Teil ist zwar nicht schön, wird aber dank der Farbe sehr gut gesehen ;-) . Mittlerweile sehen die Dinger ja viiiiiel eleganter aus, so das "sieht Sch...sse aus" nicht mehr gilt als Argument, keinen zu tragen!

Ich habe allerdings auch einen ziemlich großen Kopf (Kopfumfang 59 cm) - für eine Mütze o.ä. ist da kein Platz mehr. Und die brauche ich persönlich schon im Winter, wenn man Kopf kalt ist, fange ich mir gerne eine Erkältung ein. Der Fachhandel bietet da so GoreTex-Mützen für unter den Helm an. Strickende Radfahrer mit kleineren Köpfen verwenden manchmal dünne Beanie-Mützen (z.B. aus Sockenwolle). Ich habe bei Ravelry ein bissle die Fohren durchsucht und bekam die Info, dass sich ein Stirnband, das im Nacken geknöpft wird, gut eignen würde. Ich strickte also mein Calorimetry und was soll ich sagen: Sie hatten recht! Ich habe mittlerweile zwei davon, aus unterschiedlichen Farben der Drops Big Delight, und mag sie sehr.

2. Die Hände: Fingerhandschuhe, Clochardhandschuhe oder Fäustlinge?

Die Befürworter der Clochardhandschuhe argumentieren, die Finger seien automatisch warm, wenn der Puls am Handgelenk bedeckt sei - aehm, also meine Hände haben davon offensichtlich noch nichts gehört, ich habe kalte Finger sowohl in Clochardhandschuhen als auch in Fingerhandschuhen - ja, auch in diesen Dingern aus Neopren, die extra fürs Fahrradfahren verkauft werden. Bei mir funktionieren nur Fäustlinge, und da auch eher welche aus dickerer Wolle (ich will immer nochmal welche Filzen, habe mich aber noch nicht aufraffen können). Ich habe also aus der Katia Horizon die Ephemera Mittens gestrickt und war mit denen auch ganz zufrieden. Allerdings könnte ich noch Tipps gebrauchen, wie frau es vermeidet, die Dinger resp. immer nur einen davon zu verlieren? Ich habe es schon mit der Kinderversion "beide-Handschuhe-mit-einer-Schnur-verbinden-und-durch-die-Ärmel-ziehen" versucht, aber das sah dann doch zu doof aus. Postet Eure Vorschläge doch bitte in den Kommentaren!

Übrigens sind die Wollhandschuhe löcherig genug, als dass der Sensor an der Ampel funktioniert, auf die ich auf meinem Weg immer drücken muss. Das Sensor-Problem haben auch Smartphone-Nutzer - auch da kann man Spezialhandschuhe kaufen, aber den leitenden Faden gibt es auch separat zu kaufen (nennt sich "conductive thread", den kann die Strickerin dann einfach mit dem normalen Garn mitlaufen lassen und tadaahh: Smartphone-Handschuhe! Da gibt es sogar eine sehr hübsche und kostenlose Knitt-Anleitung für Fingerhandschuhe namens "Teknika Gloves" Aber wie gesagt: Meine Fäustlinge funzen wunderbar!

3. Der Hals: Warum ein stinknormaler Schal nicht genug ist 

Da hätte ich ja vor meiner Radfahr-Epiphanie gesagt: "Also Schals und Tücher hab ich echt genug!"  Tja. Hab ich. Aber irgendwie schaffe ich es nicht, die so um den Hals zu wickeln, dass es auch tatsächlich nicht reinzieht. Auch da lohnt ein Blick auf das, was frau da so käuflich erwerben kann: Aha, Schlauchschals und Multifunktionstücher sind da recht beliebt. Also hab ich mir auch sowas gestrickt und kann sagen: Ja, das macht echt Sinn! Ich habe diese hübsche (und auch wieder kostenlose) Anleitung verwenden und weitere Reste der Drops Big Delight, die ich noch hatte. Durch das Rippenmuster liegt das am Hals gut an und zur Not kann ich denn Rollkragen auch über den Mund und die Nase ziehen - auch wenn es so kalt bisher noch nicht war, das hab ich nur fürs Foto gemacht ;-)

4. Wetterschutz: Regenponcho, Regenjacke oder Schirm?

Ja, die strick ich nicht selbst, zugegeben. Ich besitze so einen Radfahrer-Poncho -aber ich trage ihn wirklich nur, wenn es aus Kübeln schüttet. Die Idee ist, dass man den vorderen Teil über den Lenker hängt, so dass die Beine nicht nass werden - aber dann bildet sich da immer ein See von Regenwasser, den ich regelmässig rausschütten muss - neeee! Wenn es nur ein bissle nass ist, trage ich meistens einfach meine normale Funktionsjacke, die hält auch trocken. Den Helm packe ich dann übrigens ÜBER die Kaputze - das geht nur so herum, umgekehrt ist die Kaputze zu eng. Bei meiner Winterjacke ist die Kaputze allerdings geräumig genug, dass sie auch über den Helm passt. Und Kaputzenjacken finde ich eh sehr praktisch.

5. Beleuchtung

Ich habe mein Fahrrad generalüberholen lassen und dabei in eine neue Beleuchtung investiert: Ich habe jetzt sowohl Front- als auch Rücklicht , das sich beim Fahren über den Dynamo auflädt und dann weiterleuchtet, wenn ich stehe. Finde ich sehr gut, eher, damit ich gesehen werde, denn damit ich was sehe, denn der größte Teil meiner Strecke geht über sehr gut beleuchtete Straßen.

Ich fahre nicht sehr sportlich, ist ja auch nicht lang, vielleicht 10 Minuten ein Weg, da muss ich auch im Sommer nicht duschen. Es gäbe aber sogar eine Dusche in der Firma, die ich benutzen könnte. Aber ich glaube, im Fall der Fälle würde ich eher im Fitnessstudio duschen, das ist da nämlich auch gleich um die Ecke.

Ergänzung: In den Kommentaren wurden Speichenreflektorenstäbchen empfohlen - danke für den Tipp! Ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt! Ich kenne nur die leuchtenden Reifenstreifen und diese Katzenaugen in den Rädern.

So, und jetzt interessieren mich Eure Tipps: Gibt es vielleicht den ultimativen Fahrrad-Hack, den ich noch nicht kenne? Was haltet Ihr von Regenhosen? Meine Kollegin hat eine, aber die fährt auch 25 Minuten mit dem Rad und danach nochmal 45 min mit dem Zug - da mag man nicht durchweicht sitzen das sehe ich ein.
Freue mich auf Eure Kommentare!




Mittwoch, 11. Oktober 2017

"Mealprep" für Gemüse - auf das Backblech und in den Ofen


Einmal kochen, (mindestens) zweimal essen

Ich habe vor ca. einem Jahr angefangen, täglich zu kochen. Meistens mache ich die doppelte Menge und nehme dann die zweite Portion am nächsten Tag ins Büro mit. Ich mache dabei nix Aufwendiges - meistens eine Art von Gemüse, irgendwas Getreidiges und dann noch eine Hülsenfrucht oder Tofu oder Nüsse oder Käse - frei nach der von bevegt propagierten Formel "A grain, a green and a bean".

Rezept ist nicht so meins - die Inspiration kommt beim Einkaufen

Das geht meist recht fix und ich koche auch nicht gern genau nach Rezept - ich gucke beim Einkaufen, was es gerade gibt und werfe das dann irgendwie zusammen. Damit es noch fixer geht und ich gewisse lästige Sachen wie Schnippeln oder Hülsenfrüchte kochen nicht jeden Abend neu machen muss, bereite ich einzelne Elemente en gros vor - "Batch Cooking" oder "Meal Prep", wie das Neudeutsch heisst. Das mache ich vorzugsweise Sonntags, wenn ich Zeit habe.

Ofen statt Kochtopf - gerade für Wintergemüse

Dabei stehe ich im Moment sehr auf  "Gemüseblech im Ofen", und das geht so: Frau schnippelt alles Gemüse in etwa gleichgrosse Stücke (je kleiner, je schneller gar), wirft das in eine Schüssel, löffelt einen Esslöffel Öl drüber und bissle Gewürze (ich nehme meist Kreuzkümmel und bissle Salz), rührt ein paar Mal um und wirft das Ganze aufs Backblech. Dann geht das Ganze für ca. 20 min in den Ofen und wird nach der Hälfte der Backzeit einmal umgewendet- fertig ist die Gemüsekomponente für die ganze Woche. Das geht besonders gut mit festeren Gemüsesorten, z.B. (Suess)Kartoffeln, Fenchel, Pastinaken oder Möhren. Superlecker ist auch Blumenkohl oder Brokkoli - auch wenn ich nicht sooo der Fan bin normalerweise, vom Blech schmeckt mir das super!

Die Gemüsekomponente werfe ich dann unter der Woche entweder mit der Getreidekomponente in die Pfanne für ein warmes Gericht - oder ich mache es einfach als Salat an.

Jetzt erzählt Ihr doch mal: Welche "Vorkoch-Tipps" habt Ihr so?
Einfach unten in die Kommentare scheiben!

Samstag, 7. Oktober 2017

Meine liebsten Strick- und Häkelbücher: Platz 1-5

Ich stricke und häkele gerne. Und ich lese gerne. Kein Wunder, dass ich da auch Strickbücher mag - und dabei vor allem solche, die außer Anleitungen auch noch einige Geschichten rund ums Stricken enthalten. Schöne Fotos schaden dabei natürlich auch nicht.

Und entgegen meiner sonstigen Gewohnheit dürfen es da sogar manchmal "richtige", also gedruckte Bücher sein. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich - seit ich ein Tablet mein eigen nenne- auch die Strickbücher gerne "elektrisch" anschaue - die sind dann einfach aus dem Ausland viel schneller da und benötigen nicht soviel Platz im Regal - das ist nämlich schon gestopft voll.

Hier also eine Liste mit meinen liebsten Strickbüchern - darunter vielen englischsprachige, denn die gefallen mir einfach besser. Auch wenn ich zugeben muss, dass die deutschen Bücher da aufgeholt haben in den letzten Jahren.

(Übrigens: Beim Klick aufs Cover der Bücher werdet Ihr zu Amazon weitergeleitet und könnt das Buch da bestellen. Das ist ein Affiliate Link, d.h. ich bekomme ein paar Prozente von Eurem Einkauf und sage für den Fall des Falles schon mal DANKE SEHR!!!)


Stitch'n Bitch: The Knitter's Handbook (Debbie Stoller)

Das war Anno 2007 mein allererstes englisches Strickbuch - eigentlich ein Anfängerbuch, in dem en detail erklärt wird, wie man strickt. Allerdings sind die Projekte in dem Buch - die man hier bei Ravelry angucken kann - schon deutlich cooler als "your average Topflappen" - der Alien-Schal oder der Totenkopf-Pullover sind schon ziemlich cool (auch wenn ich weder das eine noch das andere bisher gestrickt habe).




Maschenware (Englisch: The Happy Hooker)

Die Häkelvariante der gleichen Autorin. Vor 10 Jahren hatte ich plötzlich einen "Häkelflash" und wollte unbedingt lernen, wie man Granny Squares und Blümchen häkelt. Genau das - und noch viel mehr - lernt man in diesem Buch, das auch auf Deutsch erhältlich und nicht mal sehr teuer ist.
Meine Favoriten hier: Dieser Bolero von der Titelseite (hab ich aber noch nicht gehäkelt) und diese Granny-Square-Tasche (die hab ich schon selbst gemacht).



Knitters Almanac (Elizabeth Zimmermann)
Elizabeth Zimmermann ist so eine Art "Patin" der (englischsprachigen) Strickerinnen. Geboren mit irgendeinem bindestrichverbundenem Doppelnamen im England des frühen 19ten Jahrhunderts, hat sie in den 30ger Jahren in München Kunst studiert und dabei ihren Mann kennengelernt, von dem der deutsche Nachname stammt. Von München sind sie dann ausgewandert und über Umwege in Wisconsin  gelandet, wo der Gatte als Brauer arbeitete und Elizabeth anfing, Strickmuster zu veröffentlichen. Der von ihr gegründete Verlag Schoolhouse Press wird von ihrer Tochter Meg Swansen weitergeführt. Im "Knitters Almanach gibt es pro Monat des Jahres ein Strickprojekt, darunter bei Ravelry so beliebte Projekte wie der "February Lady Sweater" (davon hab ich immerhin das Lochmuster schonmal bei dieser Jacke verwendet) oder der "Square Shawl" (siehe hier). Leider ist die Ausstattung des Buches nicht sooo dolle - nur A5 gross, hauptsächlich schwarz-weiß, die (immerhin farbigen, aber schon recht hausbackenen) Fotos als Farbdrucke an einer Stelle zusammengefasst - nix für die Instagramer von heute, denke ich ;-). Vor einigen Jahren gab es eine deutlich attraktivere Jubiläumsausgabe, aber die scheint out of Print zu sein mittlerweile. Trotzdem LIEBE ich dieses Buch - vor allem, weil Frau Zimmermanns Bücher viel mehr sind als blosse Strickanleitungen -sie lassen sich lesen wie ein Roman oder eine Biographie.



Knitting Around (Elisabeth Zimmermann)
Speaking of Strickbücher als Roman: In diesem Buch erzählt Frau Zimmermann ihre Lebensgeschichte und streut ein paar Strickmuster drüber ;-). Auch hier gilt: Wegen der Anleitungen muss man das Buch nicht haben, aber ich fand es sehr lesenswert! Trotzdem gibt es ein paar Anleitungen, wegen denen sich die Anschaffung lohnt - z.B. das EPS (Elizabeth Percentage System), mit dem Frau Zimmermann an Hand der Maschenprobe den ganzen Pullover ausrechnet. Ach ja, erwähnte ich, dass Frau Zimmermann ein grosser Fan des nahtlosen Pullovers ist (hence the name...) - das haben wir schon mal gemeinsam. Aus dem Buch habe ich glaube ich auch schon mal diesen Schlauchschal/Cowl nachgestrickt, den sie - warum, ist mir gerade entfallen - "Dickey" nennt.


Weekend Knitting (Melanie Falick)
Melanie Falick ist eine der (ehemaligen) Chefredakteurinnen der amerikanischen Strickzeitschrift "Interweave Knits". Ihr Buch war eines der allerersten englischen Strickbücher, die ich angeschafft habe - und es ist sooooo schön fotografiert! Leider gibt es wohl mittlerweile die gebundene Version mit dem rothaarigen Model auf dem Cover nur noch antiquarisch - aber das war so richtig "Yarn Porn" - einfach schön anzugucken und sehr inspirierend! Gestrickt habe ich schon diesen Schal/Tuch/Decke, aber es gibt z.B. Rezepte für selbstgemachte heisse Schokolade für ein faules Strickwochenende und eine Liste mit Filmen, in denen gestrickt wird.


So, und jetzt Ihr: Welche Strickbücher könnt Ihr empfehlen und warum?
Schreibt es mir einfach in die Kommentare - ich bin gespannt!


Freitag, 6. Oktober 2017

Interessantes Finanzwissen, aber sehr amerikanisch

MONEY Master the Game: 7 Simple Steps to Financial Freedom by Anthony Robbins
My rating: 4 of 5 stars

Ich habe das Ding als Hörbuch gehört und hätte es fast nicht gekauft, weil das erste Kapitel vom Autor selbst gesprochen wird - und dessen Stimme liegt mir so gar nicht - der hört sich an, als habe er die letzten Jahre hauptsächlich geraucht und Alkohol getrunken... Zum Glück hat er die meisten Kapitel einem professionellen Sprecher überlassen. Die Inhalte sind aber sehr interessant, wenn auch sehr auf US-amerikanische Verhältnisse zugeschnitten (401k und so). Nichtsdestotrotz gibt es ein paar interessante Infos zur Geldanlage und Tipps von Investmentgrössen wie Buffet und Co. Auch beim Audiobook gibt es ein Info-PDF zum Herunterladen und Ausdrucken mit einigen Background-Infos, die man vielleicht doch lieber schwarz auf weiß lesen möchte.

View all my reviews

(Übrigens: Beim Klick auf das Cover des Buches werdet Ihr zu Amazon weitergeleitet und könnt das Hörbuch da bestellen - geht auch ohne Audible Abo. Das ist ein Affiliate Link, d.h. ich bekomme ein paar Prozente von Eurem Einkauf und sage für den Fall des Falles schon mal DANKE SEHR!!!)

Dienstag, 3. Oktober 2017

Was tun mit Sockengarn-Resten? 8 Ideen für Schmuck, Spielzeug, Tücher, Pullis und Socken


Ich mag Sockengarn. Sehr. Es ist robust, maschinenwaschbar, relativ preisgünstig und in vielen Farben erhältlich. Und jede meiner Lieblings-Handfärberinnen färbt auch auf Sockengarn. Dazu kommt, dass ich recht unempfindlich bin und Sockengarn auch am Hals als Tuch oder als Pullover tragen kann, ohne das es mich kratzt. Also verstricke ich gern und häufig das klassische Sockengarn in 75% Wolle, 25% Polytierchen. Ich habe aber eher kleine Füße (Gr. 37/38) und auch die Menschen, die ich mit Socken bedenke, haben keine Quadratlatschen, was bedeutet, ich komme in der Regel mit etwas mehr als der Hälfte eines Standard-Sockenwoll-Knäuls aus, so ca. 60-65g pro Paar Socken.

Das heißt dann aber auch: Ich habe Reste. Viele. Was tue ich damit?
Bei Ravelry gibt es ja sogar eine eigene (deutschsprachige) Gruppe, die sich ausschließlich mit dem Verstricken von Resten beschäftigt: Zur RestEnd-Gruppe bei Ravelry

Da habe ich mir einiges an Inspiration geholt, wie man in meinen Ravelry-Projekten sieht, die mit "leftovers" und "sockyarn" getaggt sind. Hier also eine Auswahl meiner Ideen, was frau denn aus Sockengarnresten so fabrizieren kann:

1. Decken oder Kissen (gestrickt oder gehäkelt)
Da habe ich - natürlich- die Cozy Memories Blanket gestrickt, die letztes Jahr bei den Strick-Youtubern wie "A Homespun House" oder dem "Happy Knitting Podcast" schwer angesagt waren.
Ich habe aber auch schon was gehäkelt, z.B. die Babette-Blanket

2. Restesocken 
Verschiedene Anleitungen - entweder einfach kontrastfarbige Spitze/Fersen/Bündchen oder sowas wie die Take-5-Socken (bei denen immer 5 Reihen mit einem Rest gestrickt werden) oder die
Blender-Socken (Übergänge werden verblendet). Schön sind auch die Stashbuster Spirals oder die Broken Seedstitch Socken. Oder Frau nimmt den Faden doppelt, dickere Nadeln (so 3.5 bis 4 würde ich vorschlagen) und strickt "Dickerchen" - so wie in dieser Drops-Anleitung.

3. Handstulpen
Da habe ich  "Verblendetechniken" verwendet wie bei den Socken. Meine "Gimme Faif"-Stulpen habe ich mit der Take-5-Technik gestrickt und die sind mein meist-geherztes Projekt bei Ravelry.

4. Mützen
Auch da habe ich schon die Socken-Verblendetechniken verwendet, aber bei Mützen finde ich es auch ganz schön, mit doppeltem Faden zu stricken. Das gibt so einen schönen marmorierten Effekt und außerdem darf eine Mütze für meinen Geschmack gerne etwas dicker sein. Diese Mütze finde ich da z.B. sehr hübsch.

5. Schlüsselanhänger, Lesezeichen, Minisocken
Sehr gut geeignet für Kleinstreste sind Minisocken - einfach eine Winz-Socke stricken mit ca. 20 Maschen - die habe ich schon verschenkt als Schlüsselanhänger für den Einkaufswagenchip. Etwas geräumiger ist dieses allerliebste Rücksäckchen. Und für Menschen, die anders als ich noch regelmässig Papierbücher lesen, sind diese Buchsocken sicher eine schöne Idee.

6. Tücher
Ok, das ist nicht für jeden etwas - vielen Leuten ist "normales" Sockengarn am Hals zu kratzig. Da geht dann maximal so edles Gestrick wie z.B. die Merino Hightwist von Zitron oder gar reine Merinogarne (die haben dann vielleicht Sockenwollstärke, aber nicht das Plastik drin...). Es gibt natürlich Anleitungen, die quasi nach Resten "schreien" - wie z.B. der Wingspan oder auch einige Modelle von Stephen West - wie der Marled Magic Shawl (den ich aber noch nicht gestrickt habe) . Meine Exploration Station ist zwar nicht aus Resten, das könnte ich mir aber auch sehr gut vorstellen, da Reste zu verwenden. Allerdings mag ich am liebsten die Tücher, in denen ich einfach die Reste verblende - wie bei den Socken auch - z.B. dieses hier aus Hundertwasser-Sockenwollresten

7. Spielzeug, Dekokram, Christbaumanhänger
Sehr hübsch sind diese Herzchen aus Sockenwolle, die ich auch schon als Geschenkanhänger oder als Weihnachtsschmuck verschenkt habe. Und apropos Weihnachtsschmuck: Wer außer Sockenwollresten auch noch Weinkorken übrig hat, kann daraus diese alleriebsten kleinen Korkenwichtel, a.k.a. Korknisse basteln. Eine weitere Lieblingsanleitung von mir ist der "Trompetenrüssler" oder auch "Trumpet Sniffer" - den habe ich z.B. schon mal mit einer Ü-Ei-Kapsel mit Reis im Bauch zu einer Rassel umfunktioniert. Oder diese kleinen Eulen - die sind pupseinfach zu stricken und machen was her, finde ich.

8. Bekleidung: Pullover und Jacken
Zugegeben, da reicht 1 Rest sicher nicht - aber ich erwähnte ja, dass ich deren viele habe ;-)
Also habe ich auch schon diverse Oberteile aus Sockenwollresten gestrickt - auch wenn ich zugeben muss, dass ich die arg bunten zwar optisch mag, aber selten trage. Für Pullover finde ich das Stricken mit doppeltem Faden toll, so wie hier - das gibt dann einen schönen marmorierten Effekt und dämpft die Farben ein bissle. 

So, und jetzt Ihr: Was macht Ihr mit Euren Sockenwollresten?
Habt Ihr noch Ideen, auf die ich nicht gekommen bin?
Oder Anleitungen, die Ihr besonders empfehlen könnt?
Schreibt es mir einfach in die Kommentare!