Freitag, 13. Juli 2018

Häkeln: Topflappen, Taschen, Tuckelkram - meine Häkelbiographie

Eigentlich solle es in diesem Blog ja neben Stricken durchaus auch um Häkeln gehen. Das ist allerdings bisher ziemlich zu kurz gekommen und soll sich jetzt mal ändern: Freu Dich auf einen Häkelpost. YEAH!



Der Anfang: Wie und wann ich häkeln gelernt habe


Wie Du vielleicht hier gelesen hast >> ,  konnte ich häkeln, bevor ich Stricken gelernt habe.  Ich war in der zweiten oder dritten Klasse der Grundschule. Wie alt ist man da – so 9 oder 10 Jahre alt. Wir hatten – ja, wie hieß das damals? Nicht „Handarbeiten“, vermutlich „Textilgestaltung“ oder „Kunst“ oder sowas – bei Fräulein Schlingmann.

In ihrem Unterricht habe ich dann einen Topflappen produziert: Gehäkelt wurde ein weißes Rechteck aus festen Maschen aus dem klassischen „Schulgarn“, also einem reinen Baumwollgarn. Zum Abschluß kam dann noch ein Rand drumherun in Dottergelb. Ich kann rückblickend nicht mehr genau sagen, ob tatsächlich ich diese Umrandung gehäkelt habe oder meine Mama oder meine Oma.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob es tatsächlich Fräulein Schlingmann war, die mich „an die Häkelnadel“ gebracht hat. Es kann gut sein, dass mir meine Oma schon früher die Grundlagen gezeigt hat, sie war nämlich eine begeisterte Häklerin.

Ich erinnere mich allerdings noch sehr gut, dass ich aus einer blaumelierten Polywolle erstmal ein Rechteck aus festen Maschen produziert hatte. Dann fand ich das in Reihen häkeln irgendwie langweilig und habe immer rundherum gehäkelt. Dabei habe ich natürlich KEINE Zunahmen in den Ecken gemacht. Das Ergebnis war dann so eine Art länglicher Schale. Das passte von der Größe genau für mein Monchichi (Kennst Du die ? Sowas >> ). Und so habe ich es einfach zu einem „Schlafsack für mein Monchichi“ erklärt. Nicht, dass ich den viel benutzt hätte – ich war keine große Puppenmutter.

Meine Mutter hat den weiß-gelben Topflappen aber sehr lange in Gebrauch gehabt. Auch wenn er ein bissle schepps war, er funktionierte und wurde benutzt.


Sendepause: 25 Jahre nur feste Maschen
und die Häkelwerke der Cousinen bewundern


 Häkeln "können" ist aber vielleicht ein bissle weit gegriffen: Ich habe immer nur Luftmaschen und feste Maschen gemacht und nach den Topflappen und den Monchichi-Schlafsäcken war erstmal ziemlich lange Sendepause.

Ich wußte zwar, dass es sowas wie "Stäbchen" gab, hatte die aber selber nie gehäkelt. Meinen Cousinen waren in meinen Teenie-Jahren aber teilweise sehr handarbeitsbegeistert. Die eine hat allerliebste kleine "Kakteen" gehäkelt (sie hat auch richtige Kakteen gehabt), die andere hat unter anderem eine Riesentischdecke aus weißem Baumwollgarn für meine Oma fabriziert, die bis heute auf einem Tisch bei meinen Eltern liegt - die ist wirklich toll! Und sie ist fast ausschließlich aus Stäbchen, aber das war jetzt nicht so der Motivator.


Die Erweckung: Häkeln in Germany bei Ravelry


So, und wie kam ich dann zurück an den Haken (die englischsprechende Welt nennt die Häkelnadel einen "Hook", also einen Haken - das bietet Raum für viele schöne Wortspiele....)? Hab ich bei meiner Schwiegermutter (die auch gern und gut häkelt, sogar tunesisch...) eine inspirierendere Tischdecke gesehen?
Nein, Schuld ist (mal wieder) Ravelry, genauer gesagt, die Gruppe "Häkeln in Germany" >>


Wir schreiben das Jahr 2008, genauer gesagt März 2008. Ich war seit 4 Monaten Ravelry-Mitglied und habe hauptsächlich gestrickt. Aber irgendwie wollte ich auch Blümchen häkeln können und so kleine Tierchen, Amigurumi heißen die, wie ich heute weiß. Außerdem gab es damals in einer anderen Gruppe einen unglaublich albernen, aber witzigen Thread >> über Spülmöhren >>, der mich offensichtlich inspieriert hat: Diese Häkler hatten einfach richtig viel Spaß, schien mir! Hier mein "Beitrittspost" >> (Screenshot s. unten)



Häkeln lernen, Teil 2: Stäbchen, Bücher und Amigurumi


So, ich war also am Haken! Ich wollte Amigurumi machen - das ging sogar mit meinen Häkelkenntnissen zu dem Zeitpunkt, denn, die sind meistens nur aus festen Maschen und vielleicht ein bissle Luftmaschen und Kettmaschen.

Mein erstes Häkelwerk war dann "Gabi" >>, die Du im Bild siehst, nach einer kostenlosen Anleitung von Roxycraft, "The Gabu" >>

Aber schon für das Blümchen, das die Dame am Ohr an der Antenne trägt, brauchte ich Stäbchen - die konnte ich nicht!

Häkeln lernen mit Youtube


Nu bin ich kein Digital Native, also war mein erster Gedanke "Ich brauch ein Buch". Heute würde ich da wahrscheinlich Youtube bemühen oder die hervorragenden Tutorials von Elizza - da gibts auch war mit Stäbchen >> (nein, keine japanischen Rezepte...)



Häkeln lernen aus Büchern


Aber ich bin halt ein altes Weib und vor 10 Jahren war mein Medium der Wahl noch viel mehr Bücher als heute. Also fragte ich nach guten Büchern. Ich entschied mich für "The Happy Hooker" von Debbie Stoler * >>, weil ich deren Strickbücher * >>  schon kannte und sehr mochte. Damals gab es das unter dem Titel "Maschenware"*>> sogar auf Deutsch, ist aber leider heute wohl nur noch antiquarisch zu bekommen.

Aber es gibt auch heute jede Menge Bücher für Häkelanfänger - guckstu hier * >> (respektive ich verlinke einige unten.

Da wurde mir dann nicht nur erklärt, wie man Stäbchen häkelt, sondern es waren auch noch jede Menge Anleitungen drin, die weit über Topflappen heraus gehen. Wobei es Topflappen auch gibt - mit Totenköpfen drauf! Die stehen noch auf meiner Tapetenrolle, will ich unbedingt mal machen!


Blumen häkeln - meine ersten Projekte mit Stäbchen


Ja, ich konnte also jetzt Stäbchen - Yeah! Und damit konnte ich Blümsken häkeln, was ja einer der Auslöser war, überhaupt mit dem Häkeln zu beginnen.

Die "Seerose" hier ist nach einer Anleitung vom Adorn-Magazine und heißt "Brilliant Crocheted Bloom" >>

Ich war sehr stolz auf sie - aber so einen richtigen praktischen Nutzen hatte sie jetzt eher nicht. Die war einfach nur "fiar schee", wie der Badener sagt.


Granny Squares und Decken häkeln: Projekte mit Nutzwert


Wie oben erwähnt, war meine Oma eine begeisterte Häklerin. Decken waren eines ihrer bevorzugten Projekte, und ergo wollte ich auch eine machen! Aus einzelnen Quadraten, von Eingeweihten "Granny Squares" genannt, sollte sie sein.

Eine Anleitung dazu war in meinem "Happy Hooker", also habe ich mir einen Schwung Polywolle* >> gekauft  und los ging's.  Die Decke, die Du hier siehst, hat dann auch ungefähr ein halbes Jahr gebraucht, bis alle Quadrate fertig waren und zur Decke zusammengenäht.

Granny Squares sind eines meiner liebsten Häkelprojekte


Granny Squares, also kleine Häkelquadrate machen sehr viel Spass, finde ich:

Es gibt sie in unzähligen Musterkombinationen, man kann mit den Farben spielen und ist trotzdem schnell fertig - mit dem einzelnen Quadrat. So eine Decke ist natürlich schon ein etwas längeres "Comitment", aber wenn Dir unterwegs die Lust ausgeht, kannst Du
ja immer noch ein Kissen daraus machen.

Auch zu Granny Squares gibt es viiiiiiiele Anleitungsbücher * >> (und natürlich auch viel kostenloses in der Kategorie "Afghan Block" auf Ravelry >>)

Besonders empfehlen kann ich Dir das Buch von Jan Eaton "200 Häkel-Ideen" * >>


Wenn Du Deine Decken oder Kissen anschliessend noch mit einer hübschen Borte (Muschelkante, Picots, Fransen - whatever...) umhäkeln möchtest, sei Dir "Häkelbordüren" von Edie Eckman * >>  ans Herz gelegt.

Von ihr gibt es auch noch ein Buch mit Häkelmotiven, die eben NICHT quadratisch sind, sondern z.B. dreieckig, rund oder achteckig - "Beyond the square" * >> kann ich auch sehr empfehlen.










Elefanten, Püppchen, Tierchen: Amigurumi machen einfach Spaß!



Ja, ich gebe zu - die haben jetzt vielleicht weniger einen Nutzwert, es sei denn, Du hast jede Menge kleine Menschen in Deinem Umfeld, die sich über solche kleinen Spielzeuge freuen. Die hatte ich aber jetzt eher so weniger, sondern ich wollte die Viecher einfach für mich machen, weil die einfach so niiiiidlisss sind.

Eine meiner liebsten Anleitungen ist die für "Padma" >>, das ist der kleine Elefant, den Du oben siehst. Die kostenlose Anleitung >> wird komplett ohne Nähte direkt aneinander gehäkelt.

Obwohl ich es bei gestrickten Klamotten definitiv nicht so habe mit dem Nähen, bei Amigurumi macht mir das irgendwie nix aus. 

Da macht es soviel Spaß, der kleinen Kreatur beim "Werden" zuzusehen, dass es mir nix ausmachten, da Beine und Arme annähen zu müssen.  

Den oberen Elch>> (nach dieser kostenlosen Anleitung >>) habe ich mal für einen Swap gehäkelt, meine Partnerin war ein großer Elch-Fan. 

Und ich konnte mich schier nicht von dem Tierchen trennen, weil ich ihn so niedlich fand!

Nach dem großen Erfolg von Elch Nr. 1 habe ich dann ein paar Jahre später nochmal einen Elch gehäkelt >> 

Der soll allerdings laut Designerin (die gleiche, die auch schon den Elefanten oben entworfen hat) eigentlich ein Rentier sein >> aber egal - auch den finde ich entzückend!






Gehäkelte Taschen & Einkaufsbeutel sind einfach stabiler



Ein weiteres Projekt mit Nutzwert sind Taschen, Einkaufsbeutel und ähnliche Transportbehälter. Dazu kannst Du natürlich einfach Granny Squares zu einem Rechteck zusammenhäkeln wie bei der Tasche oben links.

Oder Du häkelst einen Beutel mit runder Grundfläche, wie der blaue Beutel in der Mitte >> - der ist nach einer kostenlosen Lion Brand Anleitung >>

Viel Spaß gemacht hat mir auch der gelbe Beutel ganz rechts >>  Auch diese Anleitung gibt es kostenlos von Classic Elite Yarns >>

Gerade für Taschen, die ein bissle stabil sein sollen und nicht so leicht ausleiern, bevorzuge ich Gehäkeltes gegenüber Gestricktem. Der entstehende Stoff ist fester und leiert nicht so leicht aus.

Auch hier: Viiiiele Büche zu kaufen * >> und viele kostenlose Anleitungen für gehäkelte Taschen und Beutel >>  auf Ravelry (Kategorie "Accessoires" und dann "Bags")


Topflappen häkeln - ein Evergreen



Klar, Topflappen mache ich immer noch. Und auch da bevorzuge ich die gehäkelte Version gegenüber gestrickten Varianten - der Stoff ist einfach dicker und man verbrennt sich nicht so leicht die Finger.  Weitere Infos zu Topflappen findest Du in diesem Post >>
Und natürlich auch hier: Tonnenweise kostenlose Anleitungen für gehäkelte Topflappen findest Du auf Ravelry, Kategorie "Home" und dann "Potholders") >>


Jacken, Pullover und Röcke häkeln? 


Ja, klar kann man auch Kleidung häkeln. Die Anleitung für den Häkelrock ganz links im Bild ist aus dem "Happy Hooker", wie auch die Anleitung für "Gletschereis und Limonen" , das T-shirt ganz rechts.

Aber, wenn ich ganz ehrlich bin: Getragen habe ich beides nie. Der Rock war mir ohne Unterrock zu löchrig und auch recht schwer. Und auch das T-Shirt war ziemlich durchsichtig....

Einzig die rote Jacke und der Sockenwoll-Pullover sind Projekte, die ich wirklich trage. Beide Anleitungen sind aus dem Buch "Everyday Crochet" von Doris Chan * >>, das ich Dir wirklich sehr empfehlen kann. Hier bei Ravelry kannst Du einen Blick ins Buch werfen >> Alle Kleidungsstücke sind am Stück ohne Nähte gehäkelt und ich fand die Anleitung wirklich gut verständlich.


Mein Häkel-Status-Quo: Was häkele ich gerade?


Tja. Nach der ersten Häkelphase Anno 2008/2009 ist es um meine Häkelkünste wieder ruhiger geworden. Ich häkele durchaus noch hin und wieder. Aber eben nur hin und wieder.

Dabei habe ich definitiv kein grundsätzliches Problem mit Häkeln, dass mir z.B. die Hände wehtäten oder sowas. Häkeln hat immerhin den Vorteil, dass ich die Nadel rausnehmen kann, ohne gleich elfundrölfzig Maschen sichern zu müssen - das ist gerade unterwegs recht praktisch. Mehr Infos zu Stricken und Häkeln unterwegs findest Du in diesem Post >>

Meine bevorzugten Projekte sind dabei eher kleine Sachen wie Amigurumi oder mal ein Paar Topflappen. Vielleicht hin und wieder auch mal ein paar Grannysquares oder eine Wimpelkette, aber größere Projekte sind derzeit nicht in Sicht.

Vielleicht habe ich aber in absehbarer Zeit mal wieder ein "Erweckungserlebnis" und kann gar nicht mehr aufhören? Wer weiß - ich halte Dich auf dem Laufenden!

So, jetzt Du: Häkelst Du?
Wenn ja, mit Leidenschaft oder eher "nur wenn es sein muss"?
Was sind Deine bevorzugten Projekte?
Gab es ein "Erweckungserlebnis"?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Mittwoch, 11. Juli 2018

Minimalismus-Podcast, Nachbarn auf nebenan.de, Dawanda schliesst, 40% auf Drops Baumwollgarne: 5 x Inspiration am Mittwoch

Oft stolpere ich im Laufe einer Woche über Dinge, die ich Dir zeigen möchte -das können zum Beispiel sein
  • interessante Strickanleitungen
  • leckere Rezepte
  • neue Bücher, Blogs, Podcasts oder andere Medien
  • nützliche Tools & Gadgets
  • Veranstaltungen, Kurse und Seminare
  • Perlen aus dem Blogarchiv

Bei einigen meiner liebsten Blogs - z.B. bei "Frau Dingdong" oder auch beim "Finanzwesir" gibt es solche Wochenrückblicke, und ich lese sie immer sehr gerne. Drum gibt es auf Domics Pinnwand jetzt auch einen Wochenrückblick - der Abwechslung wegen zur Wochenmitte, zum Bergfest am Mittwoch sozusagen.




1. Dawanda schließt zum 30.8.2018


Ich habe es über einen Instagram-Post von Frau Odersocke erfahren: Dawanda schliesst zum 30. August und empfiehlt den Umzug zu Etsys - kannst Du hier auch bei heise.de nachlesen >> Meine Frau Odersocke-Schätzken kann ich also jetzt auf ihrem Etsy-Shop kaufen >>


2. Nachbarn kennenlernen auf nebenan.de


Vor einigen Wochen hatte ich einen Zettel im Briefkasten, in dem mich einer meiner Nachbarn zum Online-Netzwerk nebenan.de >> einlud. Anfang Juli war jetzt das erste "echte" Treffen auf einem Spielplatz um die Ecke, und ich fand es echt nett! Es waren 10 Nachbarn unterschiedlichsten Alters da, vom Paar mit kleinen Kinder über Paare mit erwachsenen Kindern bis zur Rentnerin. Hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe, das war nicht das letzte Treffen.


3. Minimalismus-Audiopodcast auf Deutsch


Ich beschäftige mich im Moment ja gerne mit dem Thema Minimalismus und habe dazu bisher viele englischsprachige Podcasts und Youtubekanäle abonniert. Jetzt bin ich auf den Minimalismus-Audiopodcast >> gestoßen, der auf Deutsch ist - gefällt mir sehr gut.


4. Youtube-Kanal Yes to Less >>




Auf den oben erwähnten Audiopodcast bin  ich über einen Youtube-Kanalg gestossen - ebenfalls deutschsprachig. Auch der lohnt einen Besuch, finde ich.


5. Supersale auf Baumwollgarne bei Drops


Wie war das, ich muss Werbung davor schreiben, auch wenn mir Drops nix für diesen Hinweis bezahlt? Sei's drum, also hier ist der Link zur Liste der Baumwollgarne von Drops, die den ganzen Juli über mit 40% Rabatt verkauft werden >>  (Werbung, da Markennennung und -verlinkung). Besonders die Drops Belle, eine Mischung aus Baumwolle, Leinen und Viscose kann ich Dir sehr empfehlen, gerade für Sommerkleidung. Die Safran habe ich auch schon verarbeitet, die ist vergleichbar mit der Catania, nur ohne Glanz. Die Paris ist eine normale Topflappenbaumwolle, glaube ich, habe ich aber noch nicht selbst verstrickt. Nur die Cotton Light kann ich nicht empfehlen, die fand ich arg splissig und gar nicht "light".

So, jetzt Du: Welche Podcasts und Youtube-Kanäle guckst Du so, außer Strickcontent? 

Welche von den Drops-Sale-Garnen hast Du schon verstrickt?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!



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Dienstag, 10. Juli 2018

Rezension: Das Leben kann so einfach sein

Das Buch habe ich bei der Onleihe ergattert, als ich nach Sachbüchern zum Thema Gesundheit und Ernährung gestöbert habe. Und ich muss sagen, das ist eines der besseren seiner Art!

Rezension: Das Leben kann so einfach sein von Ingo Froböse und Peter Großmann * >> 

224 Seiten, Bastei Lübbe Taschenbuch
ISBN-10: 3404608682


Klappentext:

Früher war alles einfacher. Heute gibt es von allem zu viel: zu viele Diäten, Ernährungsbücher, Sportarten, Erziehungskonzepte und Möglichkeiten, das eigene Leben zu gestalten. Wer soll da noch durchblicken? Die beiden Gesundheits- und Bewegungsexperten Ingo Froböse und Peter Großmann haben in diesem Buch all ihr erprobtes Wissen und neue Erkenntnisse zusammengestellt, wie man sein Leben vereinfachen kann. Meiner Körperzelle ist es doch völlig egal, ob ich walke oder Fahrrad fahre. Hauptsache, ich bewege mich. Und warum es manchmal besser ist, schnell die wirklichen Zeitfresser zu eliminieren, als sich permanent unter Entspannungszwang zu setzen. Wer dieses Buch liest, braucht keine Ratgeber mehr.


Über die Autoren:

Peter Großmann, geboren 1963, ist diplomierter Sportlehrer, lebt immer noch gern in Dortmund, ist verheiratet, hat zwei Kinder, einen Hund und eine Schwiegermutter. Nach einer Karriere im Musikbusiness als Sänger der Band "Strandjungs" wechselte er das Medium und moderiert seit 1996 den Sport im ARD-Morgenmagazin. Daneben war er aber auch für Sendungen wie "Sport im Westen", "Unsere Welt", "Lotto-Show", etc. tätig.

Ingo Froböse, geboren 1957 ist Universitätsprofessor für Prävention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Er ist dort Leiter des Zentrums für Gesundheit durch Sport und Bewegung und Leiter des Instituts für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation. Daneben ist er wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation GmbH (IQPR GmbH).


Und, wie hat es mir gefallen? 


Das Leben kann so einfach sein: Der leichte Weg für mehr Glück und Zufriedenheit (Lübbe Sachbuch)Das Leben kann so einfach sein: Der leichte Weg für mehr Glück und Zufriedenheit by Ingo Froböse
My rating: 4 of 5 stars

Hab ich bei der Onleihe ergattert und muss sagen - joa, gar nicht so übel! Ich würde zwar nicht soweit gehen, dass ich jetzt nie wieder irgendwas zum Thema Gesundheit-Fitness-Ernährung lesen muss, aber die beiden gehen das Thema angenehm entspannt an: Über Ernährung Abnehmen, Entspannung, Urlaub, Bewegung bis hin zu Schlaf werden alle relevanten Bereiche angesprochen und die Tipps sind angenehm entspannt. Doch, würde ich durchaus empfehlen.

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Jetzt Du: Liest Du Bücher zum Thema Gesundheit/Fitness?
Wenn ja, welche kannst Du mir da empfehlen?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

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Samstag, 7. Juli 2018

Bücher rund um Deutschland: Tinettes Fünf am Freitag


In Tinettes Blog werden jeden Freitag 5 Bücher zu einem bestimmten Motto/Thema vorgestellt. Wir hatten schon das Thema "Blumen" >>es ging um Hollywood >> , es gab das Thema "Tierisch" >>  und  "Sonnenanbeter" >> ,  Guten Flug >> , Gefahr >>   Liebe >>  Sterne >> Magie >>. Lügen >> ,  Essen und Trinken >> , Reise in die Vergangenheit >>  , Blau >> , Sommer >>  Musik>> und Freundschaft >>. Diese Woche ist das Thema "Deutschland" >>

Och, da müßte ich schon was zusammen bekommen - mal sehen...




1. Irgendwo in Deutschland von Stefanie Zweig * >> 


Ist schon ein bissle her, dass ich diesen zweiten Teil von Frau Zweigs Auswanderer-Story gelesen habe. Bekannter ist sicher der erste Band "Nirgendwo in Afrika!* >> Der zweite Band hat mir aber auch sehr gut gefallen und ich kann Dir guten Gewissens empfehlen, mal einen Blick hinein zu werfen.

Klappentext: Die Odyssee, die im Jahr 1938 Walter, Jettel und Regina während der Emigration von Oberschlesien nach Afrika führte, ist noch nicht zu Ende. 1947 kommt die Familie zurück in das Nachkriegsdeutschland der Entbehrungen und des Hungers. Regina, die Afrika nicht vergessen kann, geht heimlich mit ihren Gedanken auf Safari und singt ihrem in Nairobi geborenen Bruder Suaheli-Lieder vor ... Mit einfühlsamen Beobachtungen und einer sehr bildhaften Sprache blättert Stefanie Zweig ein Kapitel fast schon vergessener Nachkriegsgeschichte auf und erzählt das Leben von Regina weiter, deren Geschichte durch „Nirgendwo in Afrika” weltberühmt wurde.


2. Dear Germany von Carol Kloeppel * >> 


Frau Kloeppel ist die Gattin vom RTL-Newsanchor Peter Kloeppel und gebürtige Amerikanerin. Ich finde es immer interessant zu lesen, was einem in Deutschland lebenden Ausländer so auffällt.

Klappentext: Was muss eine Amerikanerin beim Bettenmachen in Deutschland beachten? Warum ziehen die Deutschen nicht nur mit Kind und Kegel um, sondern nehmen jedes Mal auch ihre komplette Küche mit? Und wie kommt man eigentlich am besten mit der scheinbar endlosen Auswahl an Brot, Wurst und Käse an den Verkaufstheken der Supermärkte zurecht?
Als Carol Kloeppel 1992 für ihre große Liebe den Sprung über den großen Teich wagte und von Amerika nach Deutschland auswanderte, wusste sie nicht, was alles auf sie zukommen sollte. In diesem Buch erzählt sie von den merkwürdigen Eigenheiten ihres neuen Heimatlandes, aber auch von positiven Errungenschaften wie köstlichen Brötchen, geselligen Sonntagsspaziergängen und gemütlichen Weihnachtsmärkten. Inzwischen hat Carol Kloeppel ein zweites Zuhause in Deutschland gefunden und lebt mit ihrem Mann Peter und ihrer Tochter in Bonn.


3. Karlsruhe-Krimis um die Ahnenforscherin Maren Mainhardt von Eva Klingler * >> 


Hab ich ja hier schon mal erwähnt >>  - ich mag die Karlsruhe-Krimis von Frau Klingler sehr gern. Gut, das ist jetzt nur das Stück von Deutschland, in dem ich gerade lebe, aber genau das macht den Reiz der Bücher für mich aus. Das Ganze spielt an Schauplätzen, die ich kenne und das ist echt nett.

Exemplarisch mal der Klappentext von " Erbsünde " * >>: Die Karlsruher Ahnenforscherin Maren Meinhardt soll eine Familienchronik schreiben. Doch der harmlose Auftrag einer alten Freundin aus Maulbronn entpuppt sich bald als verwirrende Spurensuche. Sie führt zurück bis in die Maulbronner Schulzeit des jungen Hermann Hesse, und Maren, die immer tiefer in den Sog der dunklen Vergangenheit und ihrer eigenen Gefühle gerät, stößt auf die "Erbsünde" der Familie Urban - mit tödlichen Folgen.


4. "Das Meer in Deinem Namen" von Patricia Koelle * >> 


Das Buch habe ich ganz am Anfang meiner Kindle-Karriere einmal kostenlos ergattert und hier schon mal mehr darüber geschrieben  >>  Es ist Teil 1 einer Ostsee-Trilogie, und die Ostsee ist ja schliesslich auch ein Teil von Deutschland, gell? Ich habe es sehr gemocht, aber die anderen beiden Bände habe ich dann doch noch nicht gelesen - will ich aber noch.

Klappentext: Niemand redet darüber, wie Carlys Eltern ums Leben kamen. Der Tod ist für sie ebenso tabu wie alles, was mit dem Meer zusammenhängt. Da bekommt sie ein Angebot. Sie soll ein altes Reetdachhaus an der Ostsee ausräumen und für den Verkauf vorbereiten. Vier Sommerwochen hat sie dafür Zeit. Für Carly die Chance, sich ihrer Angst vor dem Meer zu stellen und Abstand von ihrer unmöglichen Liebe zu gewinnen. Doch schon bald fühlt sie sich der Frau, die in dem Haus gewohnt hat und der sie sehr ähnlich sieht, seltsam nahe


5. "Sturmzeit-Trilogie" von Charlotte Link * >> 


Hin- und wieder lese ich solche historischen Familiensagen (Sagas?) sehr gern: Charlotte Link begleitet in ihrer Trilogie eine ostpreussische Familie vom 1. Weltkrieg bis heute.

Klappentext Band 1: Deutschland 1914. In Europa gärt es, auf dem Familiengut der Degnellys in Ostpreußen blickt man jedoch noch voller Zuversicht in die Zukunft. Vor allem die 18-jährige Tochter Felicia träumt von einem aufregenden, glücklichen Leben. Ein Traum, der sich in einer harten Zeit bewähren muss, denn die nächsten Jahre bringen auch für Felicia das Ende ihrer vertrauten Welt. Dennoch liebt sie das Leben, das Risiko und vor allem zwei sehr gegensätzliche Männer. Inmitten der Wirren des Krieges entwickelt sie sich zu einer unabhängigen Geschäftsfrau, die hoch spielt und tief fällt. Bei all dem begleiten sie ihr tiefes Gefühl der Verantwortung für ihre Familie – und der Wille, sich von Niederlagen nie entmutigen zu lassen. Ein Wille, der auch die Frauen der nachfolgenden Generationen prägen wird …


6. Die Bucht des blauen Feuers von Manuela Jary * >>

Ja, ich weiß, es heißt Fünf und nicht Sechs am Freitag... Aber dieses Buch wollte ich eigentlich auf die Liste packen und der Titel wollte mir ums Verr....en nicht einfallen! Eine Nacht darüber schlafen und da isser! Seit ich dieses Jahr "Zartbittertod" >> gelesen habe, bin ich wieder auf den Geschmack gekommen und möchte noch mehr Bücher lesen, die in den ehemaligen deutschen Kolonien spielen - hast Du da einen Tipp für mich?


Klappentext:
Berlin 1909: Als die junge Emma Thieme erfährt, dass ihre totgeglaubte Mutter in Südwestafrika lebt, macht sie sich auf die lange Reise. Begleitet wird sie von der Pianistin Dorothee von Hirschberg, die mehrere Konzerte in der Kolonie geben will. Auf dem Schiff lernen die beiden Frauen den charmanten Manfred von Paschen und den undurchschaubaren Ernst Keller kennen. Noch wissen Emma und Dorothee nicht, dass diese Männer ihr Leben verändern werden – und dass sie der Schlüssel zum Geheimnis um Emmas Mutter und einen verschwundenen Diamanten sind.



Und jetzt Du: Welches Buch hätte es auf Deine "Deutschland"-Liste geschafft?
Welches der Bücher auf meiner Liste kennst Du?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Freitag, 6. Juli 2018

Domics Strickpläne 2018: Was will ich stricken von Juli - September?

Das zweite Quartal und damit das halbe (Strick)Jahr ist schon wieder herum. Was ich im zweiten Quartal 2018 so gestrickt habe, kannst Du hier nachlesen >>

Heute will ich mir mit Dir zusammen mal Gedanken machen, was ich so über den Sommer stricken möchte. Generell ist Stricken im Sommer nicht soooo im Fokus, bei 30 Grad ist mir so eine Alpakastrickjacke auf dem Schoss oft einfach zu warm... Aber ich dachte, ich beherzige einfach mal meine eigenen Tipps zum Stricken im Sommer >> und plane trotzdem mal - los gehts.

1. Socken gehen immer - Stinos aus Regia Arne & Carlos


In 2017 habe ich 11 Paar Socken gestrickt >>  und für dieses Jahr habe ich mir 12 Paar vorgenommen.

Als ich im Februar und März in das "Restesockenloch" gefallen bin und einen Restesocken nach dem anderen fabriziert habe, bin ich da ja schon sehr gut vorangekommen.  6 Paar Socken sind bereits fertig >>

Allerdings habe ich im zweiten Quartal keinen einzigen Socken gestrickt, ich
muss will in den nächsten 6 Monaten also noch weitere 6 Paar fertigstellen.

Nu sind Socken ja ein ideales "On the Go"-Strickzeug >>, ideal also, um sie mit in den Urlaub zu nehmen - oder ins Freibad oder so.

Schönes Sockengarn hab ich noch im Stash, z.B. dieses Arne & Carlos Garn von Regia * >>, das habe ich bereits beim Silvesterstrick >>  erworben. Das schreit doch nach einem Paar Stinos (= stinknormale Socken).

Stinos heisst für mich Top-Down, 60 Maschen, Magic Loop, 2.25er Nadeln, 80 cm Seil, Herzchenferse, Bandspitze - hier findest Du die Anleitung, wie ich meine Socken stricke >>

Außerdem gibt es so ein Knäuel Sockenwolle ja an vielen Urlaubsorten und viele schöne neue Farben gibt es auch >> - da könnte ich mir durchaus vorstellen, dass das ein oder ander Souvenir-Knäuel noch den Weg in meinen Stash findet.

Ziel ist es also, 3 Paar Socken zu stricken im Zeitraum von Juli - September 2018 - ich denke, das ist realistisch.


2. Noch ein Oberteil aus Farbverlaufsbobbelwolle




Wie ich hier ja schon ausführlich berichtet habe stehe ich zur Zeit extrem auf 
diese Farbverlaufsbobbelwolle >>  Und meine Kleidungsstücke daraus mag ich sehr gern, gerade fertig geworden ist der Breathing Space >>




Ein Knäuel hab ich hier auch noch liegen, das auf seine Verwendung wartet, nämlich das ganz rechts unten auf dem Bild. Allerdings ist da wieder das "dezente" Textmarkerfarbenschreipink enthalten und ich bin etwas skeptisch, ob ich das wirklich als Kleidungsstück trage..

Allerdings habe ich von dem Grau außen noch 50g in uni, da könnte ich also zur Not streifen, falls es mir zu knallig wird.

"Buttercup" von Heidi Kirrmaier soll es werden


Bei der Anleitung tendiere ich zur Zeit zu "Buttercup", eine Anleitung von Heidi Kirrmaier >>  Sie gehört definitiv zu meinen Lieblingsdesignerinnen, ihren "Vitamin D" habe ich schon 5x gestrickt >>

Buttercup ist sogar kostenlos und Stand Juli 2018 gibt es bei Ravelry über 2500 fertige Objekte, die nach dieser Anleitung gestrickt wurden... Will sagen: Ich bin gefühlt die Einzige, die noch keinen Buttercup gestrickt hat - das soll sich jetzt ändern!

3. Use what you have - Anleitungen aus meiner Sammlung
nachstricken statt neue kaufen


Ich bin ja durchaus ein Strickbuch-Junkie >> , will sagen: Ich neige dazu, mich für eine Anleitung oder eine Anleitungssammlung zu begeistern, kaufe das Buch - und dann kommt die nächste Anleitung, die ich un-pe-tinkt nachstricken möchte. Also gerade die vorher erworbenen Anleitungen in Vergessenheit...


Ich habe mal eine Ravelry-Suche gemacht nach Anleitungen von nahtlosen Pullovern und Jacken aus Büchern, die in meiner Library sind und die ich noch nicht nachgestrickt habe >> - die ersten Suchergebnisse siehst Du oben.

Okay, die Rundpassenpullover und -jacken mit Einstrickmuster sind jetzt eher nix, was ich im Sommer stricken möchte, die hebe ich mir für den Herbst auf.

Ingenue von Wendy Bernard aus Baumwoll-Sockenwolle




Aber den Ingenue >> aus dem Custom Knits Buch von Wendy Bernard * >> will ich schon ewig stricken, der müsste doch auch aus Baumwoll-Sockenwolle gut funktionieren, und von der habe ich noch jede Menge im Stash - also für den Pulli ausreichende Mengen, meine ich. Von der Anleitung gibt es Stand Juli 2018 auf Ravelry bereist mehr als 1200 Finished Objects, davon auch einige aus dünneren Garnen, wie Du im Screenshot oben sehen kannst - ich denke, das wird ein weiteres Projekt sein, dass ich mittelfristig angehen könnte.


4. Aus Works in Progress werden Finished Objects




Ja, natürlich habe ich ja auch noch meine WIPs auf den Nadeln, die erstmal in der Sommerpause sind - mein Stephen-West-Tuch und meinen Breathing Space aus Sockenwolle >> Zumindest im Spätsommer ist es vielleicht wieder kühl genug, dass ich Lust habe, daran weiterzustricken.

Als erstes werde ich dann wohl den Breathing Space wieder in Arbeit nehmen, denn den kann ich dann ab Herbst sicher auch tragen.

So, jetzt Du: Was möchtest Du als Nächstes auf die Nadeln nehmen?
Hast Du WIPs, die in die Sommerpause gehen?
Welche Art von Projekten strickst Du am liebsten im Sommer?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

Verlinkt bei Mascheinfein Auf den Nadeln im Juli >>


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Mittwoch, 4. Juli 2018

Glück im Weg, Shia Su bei bevegt, Bunte Knete, Björnstadt Teil 2, Vaude vermietet Wanderkram : 5x Inspiration am Mittwoch

Oft stolpere ich im Laufe einer Woche über Dinge, die ich Dir zeigen möchte -das können zum Beispiel sein
  • interessante Strickanleitungen
  • leckere Rezepte
  • neue Bücher, Blogs, Podcasts oder andere Medien
  • nützliche Tools & Gadgets
  • Veranstaltungen, Kurse und Seminare
  • Perlen aus dem Blogarchiv

Bei einigen meiner liebsten Blogs - z.B. bei "Frau Dingdong" oder auch beim "Finanzwesir" gibt es solche Wochenrückblicke, und ich lese sie immer sehr gerne. Drum gibt es auf Domics Pinnwand jetzt auch einen Wochenrückblick - der Abwechslung wegen zur Wochenmitte, zum Bergfest am Mittwoch sozusagen.





1. Das Glück liegt im Weg bei Brittlebritt


Schön, was Frau Brittlebritt hier geteilt hat >>  Der Text von  Portia Nelson >> gefällt mir sehr gut:

„Ich gehe die Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Bürgersteig.
Ich falle hinein
Ich bin verloren… Ich bin hilflos.

Es ist nicht mein Fehler.
Es dauert ewig, wieder hinaus zu kommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Bürgersteig.
Ich tue so, als würde ich es nicht sehen.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.

Aber – es ist nicht mein Fehler.
Immer noch dauert es sehr lange, heraus zu kommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Bürgersteig.
Ich falle schon wieder hinein… aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen. Ich weiß, wo ich bin.

Es ist mein Fehler.
Ich komme sofort wieder heraus.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Bürgersteig.
Ich gehe darum herum.

Ich gehe eine andere Straße.“


2. Shia und Hanno von Wastelandrebel beim bevegt-Podcast


Wenn Du hier regelmässig mitliest, ist Dir sicher schon aufgefallen, dass ich ein großer Fan von der deutschen Zero-Waste-Bloggerin Shia Su bin >> Und auch den bevegt-Podcast von Kathrin und Daniel höre ich jeden Freitag >> auf dem Weg ins Fitness-Studio und habe dabei schon manche Inspiration mitgenommen, die weit über vegane Ernährung und Laufen (die Hauptthemen des Podcasts) hinausgehen. Umso mehr habe ich mich Ende Juni gefreut, dass Shia und ihr Mann Hanno zu Gast waren >> Und obwohl ich Shias Buch "Zero Waste" *>> sehr genau gelesen habe, hat mich das Ganze inspiriert, ein bissle mehr auf unseren Stromverbrauch zu achten und darauf, den Metalldeckel vom Joghurtbecher ganz abzumachen, damit die Sortiermaschinen Plastik und Metall sauber trennen können.


3. Blogtipp: Fräulein Päng bei Bunte Knete


In den Kommentaren zur oben verlinkten Podcast-Folge bin ich auf den Blog "Bunte Knete" von Fräulein Päng >> gestossen, die über die Themen Selbermachen und Nachhaltigkeit blogt - gefällt mir sehr gut da, vielleicht magst Du ja auch mal vorbeischauen?


4. Neues Buch von Frederik Backman: Björnstadt 2


Frederik Backman ist der Autor von "Ein Mann namens Ove". Sein letztes Buch "Kleine Stadt der grossen Träume" habe ich als Hörbuch gehört - hier findest Du meine Rezension >> Jetzt sehe ich im Goodreads-Newsletter, dass Teil zwei der Björnstadt-Serie im Herbst auf Englisch erscheinen wird * >> Eine deutsche Übersetzung habe ich noch nicht finden können, kann aber wahrscheinlich nicht mehr lange dauern - ich bin gespannt!


5. Wanderausrüstung mieten bei Vaude


Über den Newsletter von Utopia.de bin ich auf die Meldung gestossen, dass Du bei Vaude jetzt Wanderausrüstung mieten kannst >> Das geht angeblich entweder online oder auch im Vaude-Store vor Ort. Und einen Shop für gebrauchte Wanderklamotten haben die laut Utopia zusammen mit eBay auch eröffnet >>
Doch, könnte ich mir schon vorstellen - jetzt vielleicht nicht gerade Schuhe, aber einen Rucksack, den ich nur für eine längere Tour benötige und der dann größer sein muss als mein normaler Rucksack vielleicht schon -find ich gut! Hier der Link zum Vaude-Mietservice "iRentit" >>


Und jetzt Du:
Wie hältst Du's mit der Nachhaltigkeit? Müll und so?
Und hast Du schon mal was gemietet statt gekauft, was nicht so üblich ist?
Klamotten z.B. oder Ausrüstungskrams oder Kindertragen oder sowas?



* = Affiliate-Link, führt zu Amazon.de



Dienstag, 3. Juli 2018

Rezension: "Year of Less" von Cait Flanders

Dieses Buch stand schon länger auf meiner "Lesen Will"-Liste, aber der noch recht hohe Preis und die gemischten Rezensionen haben mich bisher abgeschreckt. Jetzt war es als Kindle-Buch auf Amazon aber reduziert, also hab ich zugeschlagen!

Rezension: Year of Less von Cait Flanders * >> 


Klappentext:


In her late twenties, Cait Flanders found herself stuck in the consumerism cycle that grips so many of us: earn more, buy more, want more, rinse, repeat. Even after she worked her way out of nearly $30,000 of consumer debt, her old habits took hold again. When she realized that nothing she was doing or buying was making her happy—only keeping her from meeting her goals—she decided to set herself a challenge: she would not shop for an entire year.

The Year of Less documents Cait’s life for twelve months during which she bought only consumables: groceries, toiletries, gas for her car. Along the way, she challenged herself to consume less of many other things besides shopping. She decluttered her apartment and got rid of 70 percent of her belongings; learned how to fix things rather than throw them away; researched the zero waste movement; and completed a television ban. At every stage, she learned that the less she consumed, the more fulfilled she felt.

The challenge became a lifeline when, in the course of the year, Cait found herself in situations that turned her life upside down. In the face of hardship, she realized why she had always turned to shopping, alcohol, and food—and what it had cost her. Unable to reach for any of her usual vices, she changed habits she’d spent years perfecting and discovered what truly mattered to her.

Blending Cait’s compelling story with inspiring insight and practical guidance, The Year of Less will leave you questioning what you’re holding on to in your own life—and, quite possibly, lead you to find your own path of less.

Über die Autorin (von der "About"-Seite ihres Blogs >> )


I published my first magazine when I was 11 years old. It consisted of four pages filled with interviews with my family and our neighbours, and included beautiful Clip Art only available in Word 95. After printing a handful of issues, and stuffing them into mailboxes up and down the street, I stopped production and shut it down—but I left the computer turned on.

After a failed attempt at going to school for business, I found my way back to writing when I was 19. I completed a two-year communications diploma program, where I learned both the editorial and technical skills required to produce digital publications (like way better versions of my first magazine), as well as audio and video work. From there, I got my degree in Communications with an interest in media and cultural studies; this basically means I’m curious about how media + technology affect us. Now, I’m also curious about how it impacts consumer trends (aka what we buy and why, our relationships with brands, how we consume information, etc.). Too nerdy? Sorry, not sorry.

I haven’t always been smart or made the best decisions. In fact, when I was in the middle of finishing my degree, I realized I was maxed out with nearly $30,000 of debt. I had a really unhealthy relationship with alcohol for 14 years. I also have a few tattoos that I would happily remove. Fortunately, I made one great impulse decision in 2011, which was to start this blog. Here, I have written about all the ways I continually challenge myself to change my habits, my mindset and my life; this includes paying off my debt, completing a two-year shopping ban and doing a year of slow living experiments. And in January 2018, I published my first book, The Year of Less (a memoir), which became a Wall Street Journal bestseller.

Und, wie hat es mir gefallen?


The Year of Less: How I Stopped Shopping, Gave Away My Belongings, and Discovered Life Is Worth More Than Anything You Can Buy in a StoreThe Year of Less: How I Stopped Shopping, Gave Away My Belongings, and Discovered Life Is Worth More Than Anything You Can Buy in a Store by Cait Flanders
My rating: 3 of 5 stars

Hm. Weiß nicht so recht. Frau Frugalwoods hat mir deutlich besser gefallen, obwohl das Thema ein ganz ähnliches ist und beide Bücher eher ein Erfahrungsbericht als eine "So-musst-Du-es-machen" Anleitung sind.

Bei Frau Flanders war mir der "Shopping Ban" zu sehr "Nebenevent", es geht (gefühlt) hauptsächlich um ihre Alkoholprobleme (die sie aber schon vor 2 Jahren losgeworden ist) und um familiären Hickhack, mit dem sie sich herumschlagen musste.

Aber das Buch war gut zu lesen und die Tipps im Anhang sind so schlecht nicht. Wer aber ein gutes Buch zum Einstieg ins Thema "Bewusster Konsumieren" sucht, dem würde ich eher Frau Frugalwoods empfehlen, auch wenn es bei ihr weniger um Konsumverzicht als um Sparsamkeit geht - ok, das eine hängt eng mit dem anderen zusammen.

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Kennst Du vielleicht Erfahrungsberichte von Eurpäern, die in eine ähnliche Richtung gehen? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


* = Affiliate-Link, führt zu Amazon.de