Sonntag, 19. November 2017

Fair-Isle Einstrickmuster in 2 Farben: Anleitungen und Buchtipps


Seit ich beim Soxx-Book KAL mitmache, bin ich – mal wieder – in das Fair Isle Loch gefallen. Das Stricken mit 2 Farben gleichzeitig macht einfach superviel Spaß. Es gefällt mir sehr, wie sich so laaangsam das Muster entwickelt. Und das sieht – je nachdem, welche Farben Du kombinierst, immer wieder anders auch.

Allerdings muss ich noch ein bissle an meiner Fadenspannung und Technik arbeiten. Im Moment führe ich beide Fäden auf der Linken Hand, so wie das in dem in diesem Blogpost verlinkten Post beschrieben ist.

Dabei fehlt mir aber wohl noch etwas die Übung – das Maschenbild ist teilweise recht ungleichmässig. Eingehende Recherchen haben ergeben, dass sich das nur mit ausreichend Übung gibt. Im Moment bin ich auch noch sehr motiviert und fest entschlossen, diese Übung zu bekommen.


Ich bin also mal meine zahlreichen Strickbücher durchgegangen und werde Dir die vorstellen, in denen schöne Einstrickmuster enthalten sind.

Fair Isle: Was ich früher schon gestrickt habe und was ich dabei gelernt habe


Eines meiner ersten Fair Isle Projekte war das Kissen „Chill Stopper“. Die Anleitung stammt – zumindest teilweise – aus dem Buch Color byKristin von Kristin Nicholas*

Wie Du siehst, habe ich oben dann gehäkelte Quadrate angefügt. Die hatte ich irgendwann mal gemacht und die mussten weg. Das Garn ist Drops Safran, ein reines Baumwollgarn. Das ist keine so gute Idee für ungeübte Fair Isle Stricker, denn in dem glatten Garn fällt es umso mehr auf, wenn frau das mit der Fadenspannung noch nicht so recht heraus hat.

Besser ist es, ein Garn zu verwenden, das ein wenig „Grip“ hat, in dem sich die Fasern also etwas besser verhaken. Das ist vor allem bei Garnen mit einem nicht unerheblichen Wollanteil der Fall. Idealerweise sind die sogar ein bissle „kratzig“ - dann verhaken sich die Fasern nämlich besonders gut.

Fair Isle Bücher mit Einstrickmustern


Ein großer Teil der Faszination von Fair Isle ist für mich, wieviele tolle Einstrickmuster es gibt. Da kommt man mit einer Recherche auf Ravelry und Pinterest schon ganz schön weit. Allerdings habe ich die Anleitungen gerne auch „gebündelt“ an einer Stelle – sprich, im guten alten Buch. Hier jetzt meine Tipps zu dem Thema:


Alice Starmores Charts



150 Strickmuster von Frau Mucklestone


Frau Mucklestone ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Strickmustersammlerinnen. Es gab früher auch einmal ein englisches Buch mit 250 Einstrickmustern, jetzt habe ich aber nur noch dieses gefunden „150 Strickmuster aus Skandinavien: KlassischeJacquardmuster mit Strickproben, Zählmustern und alternativenFarbstellungen von Mary-Jane Mucklestone“ * Das habe ich selber nicht, aber ich denke, es sieht sehr vielversprechend aus, das könnte sicher eine gute Investion für mein Weihnachtsgeld sein …

Little Red in the City


Im Buch „Little Red in the City“ (zu beziehen nur über die Website der Designerin) gibt es die wunderschöne Jacke „Chickadee“, die eine Rundpasse mit eingestrickten kleinen Vögeln hat.

Julekuler – gestrickte Christbaumkugeln


Eines meiner ersten FairIsle Projekte (davon habe ich ja hier schon berichtet) waren die Weihnachtskugeln aus dem Julekuler Buch von Arne & Carlos * – dafür hast Du ja bald schon wieder Verwendung! Ein teil meiner damaligen Produktion ging übrigens an meinen Bruder und seine Frau, die einen jungen Berner Sennhund hatten, der „normale“ Christbaumkugeln gerne mal für Äpfel hielt und herein biss. Das konnte er bei den gestrickten Kugeln ruhig machen...


Mehr Arne & Carlos: Norgestrikk


Von Arne und Carlos gibt es auch noch ein weiteres Buch mit Fair Isle-Mustern: „Norgestrikk: Pullover & Accessoires intraditionellen Mustern“ *
 Das sind dann allerdings keine Kleinteile, sonder traditionelle norwegische Pullover – so einer steht dringend auch noch mal auf meiner Liste.

Fair Isle in Debbie Stollers Grundlagenbüchern


In meinem ersten Post zum Thema Strickbücher habe ich ja schon Debbie Stollers Grundlagenbuch Stitch and Bitch *  vorgestellt. Es gibt diverse Folgebücher von Frau Stoller: In „Stitch and BitchNation“ *
gibt es eine schöne, wenn auch sehr einfache Strickjacke mit Fair IsleRundpasse.

In dem sind diverse hübsche zweifarbige Projekte, zum Beispiel eine niedliche Kinderjacke mit Schäfcheneinen toller gesteekten Kinderpullover und ein einfacher Lopi-Pullover.


Weitere Grundlagen von der Godmother of Knitting, Frau Zimmermann


Elizabeth Zimmermann ist sowas wie die „Patin“ der Strickszene. In ihrem Grundlagenbuch Knittingwithout Tears* (auf Deutsch also "Stricken ohne Tränen" - ein genialer Titel, wie ich finde!) beschreibt sie einen klassischen rundgestrickten Lopi-Pullover

Mützen – die ideale Fair Isle Übung


Mützen sind für mich das ideale Fair Isle Projekt: Frau braucht nur eine davon (nicht wie bei Socken und Handschuhen 2!) . Sie sind relativ schnell fertig. Durch die doppelte Fadenführung sind sie relativ warm und winddicht. Und sie machen echt was her!

Auf Grundlage von „Soxx Nr. 15“ aus dem Soxx-Buch * habe ich die Mütze links produziert – Du siehst, an meiner Fadenspannung muss ich echt noch arbeiten.

Ich habe in meinen Büchern gestöbert und dabei „Drop Dead Easy Knits" von Gale Zucker * gefunden. Darin gibt es einen „Sidekick Hat“.Der sieht toll aus, ob ich den jetzt aber als „Drop Dead Easy“ bezeichnen würde – ich weiß nicht...

In einem weiteren Mützenbuch, das ich besitze (gab es auch mal auf Deutsch, gibt’s aber scheinbar nur noch auf Englisch neu, aber vielleicht findest Du es antiquarisch): Weekend Hats: 25Knitted Caps, Berets, Cloches, and More * Die „Chroma Cap“ könnte ich mir auch mal vorstellen


Kostenlose Anleitungen für Einstrickmuster auf Ravelry


Auch auf Ravelry gibt es viele kostenlose Fair Isle Anleitungen – schaumal in dieser Suche


Und was plane ich jetzt?


Wie gesagt: Übung macht den Meister respektive die Meisterin!
Schon ewig in meiner Tapetenrolle a.k.a. Queue auf Ravelry steht schon seit Jahren ganz oben der Schal/Loop „My Favorite Things“.

Das ist weniger eine Anleitung, sondern eher ein Rezept:
Man schlägt so um die 100 Maschen (bei Sockenwollstärke) an und strickt dann immer in der Runde alle Charts, die einem in die Finger kommen. Auf der Übersichtsseite bei Ravelry gibt es eine tolle Auswahl ankreativen Umsetzungen- über 1043 per Mitte November 2017!


So, jetzt Du:

Welche Bücher mit Fair Isle Mustern kannst Du mir empfehlen?

Welche Fair Isle Projekte hast Du schon gestrickt?

Was hat gut geklappt, was gar nicht?

Gibt es ein Projekt, das Du unbedingt demnächst in Angriff nehmen willst?

Dann schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


* = Affiliate Link, führt zu Amazon.de




















Freitag, 17. November 2017

Stricken + Häkeln: Wie ich es gelernt habe und was dann passierte

Wie ich stricken und häkeln lernte
und was dann geschah



Fräulein Schlingmann, der Topflappen und das Monchichi

Ich war in der zweiten oder dritten Klasse der Grundschule. Wie alt ist man da – so 9 oder 10 Jahre alt. Wir hatten – ja, wie hieß das damals? Nicht „Handarbeiten“, vermutlich „Textilgestaltung“ oder „Kunst“ oder sowas – bei Fräulein Schlingmann. Die Dame legte noch Wert auf das Fräulein und hatte 20 Jahre zuvor schon meine Mama in der gleichen Schule unterrichtet. Sie war noch eine Lehrerin der „alten Schule“ und entsprechend recht streng, aber ich bin immer ganz gut mit ihr ausgekommen.

In ihrem Unterricht habe ich dann einen Topflappen produziert: Gehäkelt wurde ein weißes Rechteck aus festen Maschen aus dem klassischen „Schulgarn“, also einem reinen Baumwollgarn. Zum Abschluß kam dann noch ein Rand drumherun in Dottergelb (ja, ich hatte eine fatale Vorliebe zu Dottergelb in der Zeit – es gibt da Karnevalsfotos mit einem dottergelben Prinzessinnenkostüm aus Faschingsseide – nein, das willst Du sicher NICHT sehen...). Ich kann rückblickend nicht mehr genau sagen, ob tatsächlich ich diese Umrandung gehäkelt habe oder meine Mama oder meine Oma.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob es tatsächlich Fräulein Schlingmann war, die mich „an die Häkelnadel“ gebracht hat. Es kann gut sein, dass mir meine Oma schon früher die Grundlagen gezeigt hat, sie war nämlich eine begeisterte Häklerin. 

Ich erinnere mich allerdings noch sehr gut, dass ich aus einer blaumelierten Polywolle erstmal ein Rechteck aus festen Maschen produziert hatte. Dann fand ich das in Reihen häkeln irgendwie langweilig und habe immer rundherum gehäkelt.
Dabei habe ich natürlich KEINE Zunahmen in den Ecken gemacht. Das Ergebnis war dann so eine Art länglicher Schale. Das passte von der Größe genau für mein Monchichi (Kennst Du die ? Sowas >> ). Und so habe ich es einfach zu einem „Schlafsack für mein Monchichi“ erklärt. Nicht, dass ich den viel benutzt hätte – ich war keine große Puppenmutter.

Meine Mutter hat den weiß-gelben Topflappen aber sehr lange in Gebrauch gehabt. Auch wenn er ein bissle schepps war, er funktionierte und wurde benutzt.


Deutschland lernt Stricken von Oma oder Mama

Vor 5 Jahren habe ich im „Deutschen Stricktreff“ auf Ravelry einmal eine Umfrage gestartet – hier das Ergebnis:

Offensichtlich bin ich nicht allein: Die allermeisten Umfrage-Teilnehmer haben Handarbeiten von einem Familienmitglied gelernt. Ich hätte noch nach dem Geschlecht des Familienmitglieds fragen sollen. Ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass strickende Opas, Papas und Onkel die ganz große Ausnahme waren.

Oder hast Du vielleicht Stricken von einem Mann gelernt?
Dann schreib es mir in die Kommentare!

Ich würde allerdings mal schätzen, dass der Anteil von „aus einem Buch oder Video selbst beigebracht“ in den nächsten Jahren steigen wird. Ganz einfach deshalb, weil es ja nicht mehr so viele Mamas, Papas und Omas gibt, die wie selbstverständlich stricken können.

Stricken lernt man in der Grundschule

In der gleichen Umfrage habe ich gefragt, wie alt die Teilnehmer waren, als sie Stricken oder Häkeln gelernt haben.

Auch da gehöre ich zur Mehrheit: Fast die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer waren zwischen 6-11 Jahren alt, als sie „an die Nadel“ gekommen sind. Immerhin 15% waren aber schon volljährig – und da würde ich jetzt mal schätzen, dass das diejenigen sind, die sich das Stricken selber beigebracht haben.

Ich bin neugierig: Zu welcher Gruppe gehörst Du?
Bis Du ein Frühstarter oder ein Spätberufener?
Schreib es mir doch in die Kommentare!


Hast Du schon einmal jemanden Stricken beigebracht?

Schließlich wollte ich in der Umfrage noch wissen, wer schon einmal jemand anderen „an die Nadel“ gebracht hat.



Ich selbst kann mich nicht erinnern, jemanden die Grundlagen beigebracht zu haben. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich eine gute Lehrerin wäre – wahrscheinlich eher nicht.

Ich glaube, ich würde eher an die tollen Videos z.B. von Elizza von nadelspiel.com verweisen

oder an die Drops-Anleitungsvideos



Auch in der Umfrage war es so dass die Mehrheit noch niemanden Stricken beigebracht hatte. Die Tradition, Verwandte  zu unterrichten, bleibt aber bestehen: 22% der Umfrage-Teilnehmer waren in dem Bereich aktiv.


Strick-Hype in den 80ger Jahren,
mein Pullunder in Senf-Petrol und strickende Männer

Häkeln habe ich also deutlich vor dem Stricken gelernt.  Anfang der 80ger Jahre war Stricken dann total angesagt - jeder strickte, sogar die Grünen im Bundestag. Ich war 12 oder 13 Jahre alt und ich wollte das auch können.

Also musste mir meine Mama zeigen, wie es geht (meine Oma konnte zwar auch Stricken, hat aber mehr gehäkelt, weshalb ich sie wohl nicht für kompetent hielt).

Mein allererstes Strickstück war ein Pullunder in kraus rechts. Das Garn war vermutlich ein Wollmischgarn, relativ dick, Nadelstärke 6 oder sowas. Die Farbe – ein sehr dunkles Petrolblau – stand mir überhaupt nicht, war aber sehr angesagt.

Und weil es ja einfarbig langweilig gewesen wäre, habe ich noch eine zweite Farbe verwendet – senf- oder currygelb. Aus der Farbe habe ich dann auf der Vorderseite ein currygelbes Dreieck eingestrickt. Dazu musste man die Fäden verkreuzen, also in Intarsiatechnik stricken.

Meine Mutter wusste auch nicht, wie das ging, hat sich aber irgendwie schlau gemacht. Vermutlich hat sie Freundinnen gefragt oder im „3 Pagen Katalog“ nachgeguckt, den sie damals regelmäßig bekam und in dem man auch Wolle bestellen konnte. Da muss ich sie mal fragen, Internet war ja da noch nicht.

Angesagt war Stricken trotzdem sehr: In meiner Klasse war ein Junge, der die tollsten Lopi-Pullover (damals haben wir „Norwegerpullover“) gestrickt hat. Das konnte er ohne Hingucken und durfte deshalb auch während des Unterrichts stricken. Oder vielleicht hat er es halt einfach gemacht.


Meine Strickkarriere in den 90gern: Pullover und Teddies

Bis zum Ende meiner Schulzeit habe ich dann immer mal wieder etwas gestrickt – hauptsächlich Pullover. Ich erinnere mich an ein Ungetüm aus Polywolle, royalblau und mintgrün, wieder mit Intarsia. Und an eine Strickjacke aus Baumwolle, mit Schachbrettmuster, khaki mit Rot. Auch an einen Pulli aus einem Viskose-Bouclé-Garn in Beerentönen kann ich mich gut erinnern.

Anleitungen habe ich dabei nie verwendet -ich hab eine Maschenprobe gemacht oder (wahrscheinlich) mich auf die Angaben auf der Garnbanderole verlassen. Dann habe ich den Pullover nach meinen Maßen ausgerechnet und los gings. In den 80gern war ja eh „big beautiful“ - alle meine Pullover waren seeeeehr weit! Leider besitze ich keines dieser Werke mehr. Noch nicht mal Fotos, auf denen ich die Dinger trage, existieren noch.


Hast Du noch Fotos Deiner frühesten Strickwerke?
Dann schreib es mir doch in die Kommentare!

Außer Pullovern habe ich noch ganz gerne Kuscheltiere wie Puppen und Teddies gestrickt. Ich kann mich an zwei Wochen Herbstferien erinnern – das muss so Mitte der 80ger gewesen sein -in denen ich einen Teddy gestrickt habe, nach einer Anleitung aus der „Brigitte“.

Basierend auf den Angaben habe ich danach noch zwei Puppen gestrickt: Eine als Geschenk für meine Freundin, die auf Schüleraustausch nach Australien gegangen ist. Und eine als Maskottchen für die Musikkapelle, in der ich damals gespielt habe – komplett mit Uniform und wenn ich mich recht erinnere, habe ich auch noch einen Hut dazu gebastelt, aus Pappe und schwarzem Filz.


Sockenstricken kam Ende der 90ger

Nach dem Abitur war erstmal Strickflaute bei mir. Wieder angefangen habe ich dann in den späten 90ger Jahren. Damals habe ich die ersten Strickblogs entdeckt – Ravelry gab es ja da noch nicht. Dort wurden tolle Socken gezeigt, das wollte ich auch können.

Also habe ich mir das „Grosse Ravensburger Strickbuch“ aus der Bücherei ausgeliehen, in dem auch eine Grundanleitung für Socken war. Beim Karstadt habe ich ein Knäul Regia Irgendwas erstanden und ein Aluminium-Nadelspiel und los ging es.

Das hat auch ziemlich gut funktionert, nur die verstärkte Fersenwand habe ich nicht so ganz verstanden: Auf die Idee, das man das Garn bei der abgehobenen Masche HINTER dem Strickstück laufen lassen könnte, bin ich gar nicht gekommen. Ist mir dann aber aufgefallen, und beim zweiten Socken war es dann richtig.

Diese ersten Socken habe ich viel getragen und besitze sie immer noch. Ein Hoch auf die Regia-Qualität – man sieht zwar, dass die Socken nicht brandneu sind, aber es sind keine Löcher oder sowas zu sehen – und das nach fast 20 Jahren, da kann man nicht meckern.

Relativ bald habe ich dann die Online-Strickanleitungen entdeckt: Die Sockentabellen auf stricknetz.de verwende ich bis heute.

Auch bei den sonstigen Sockenkonstruktionen bin ich wenig experimentierfreudig: Top-Down, Herzchenferse, Bandspitze, fertig. Nur das Nadelspiel ist mittlerweile durch Magic Loop ersetzt worden. Wenn Du mehr dazu wissen möchtest, schau doch einmal in diesem Artikel übers Sockenstricken.


Stricken Reloaded:
Der braune Wintermantel, der Schal und Ravelry

Ja, und dann kam der braune Wintermantel: So um 2003 habe ich mir einen neuen Wintermantel gekauft, in schokoladenbraun. Zu dem hatte ich aber so gar keinen passenden Schal, und den brauchte ich, denn ich fand ihn am Hals etwas zugig. Was es im Einzelhandel so an Strickwaren zu kaufen gab, hat mich nicht wirklich überzeugt.

Also bin ich in den Karlsruher Wolle Rödel geschlappt, habe je ein Knäul in maisgelb, wollweiß, senfgelb, orange und khaki von der „Allround“ gekauft, eine Nadel in Stärke 3,5 mm und los gings. 

Nach alter Tradition hatte ich keine Anleitung – ich habe einfach pi mal Daumen hochgerechnet und dann in Streifen in 1 rechts, 1 links gestrickt, bis der Schal lang genug war. Die Streifen habe ich auch so breit gemacht, wie ich gerade Lust hatte. Und am Schluss war noch Garn übrig, daraus ist ein Stirnband geworden, auch 1 rechts, 1 links und dann einfach zusammengenäht.

In den Strickblogs, die ich damals schon regelmässig gelesen habe, wurde dann ab Sommer 2007 von dieser neuen Platform „Ravelry“ geschwärmt. (Für Nicht-Stricker: Das ist so eine Art Facebook für Stricker).

Damals konnte man noch nicht so einfach beitreten – man musste sich auf eine Warteliste setzen lassen. Das habe ich dann im August 2007 auch gemacht und endlich, Anfang November 2007, kam die Mail mit der ersehnten Einladung. Dabei fällt mir auf, dass ich damit dieses Jahr 10jähriges Ravelry-Jubiläum habe! 

Seitdem bin ich ein sehr, sehr großer Ravelry-Fan. Facebook-Gruppen oder auch andere Anleitungsplattformen wie Crazypatterns haben mich nie wirklich überzeugt.

Ich kann gar nicht mal sagen, was genau das Beste an Ravelry ist:

  • Die riesige Pattern-Datenbank, die man nach allen erdenklichen Kriterien durchsuchen kann? 
  • Der tolle Austausch in den verschiedenen Gruppen und Foren? 
  • Die vielen Bilder mit fertigen Strickstücken, getragen von normalen Menschen mit den unterschiedlichsten Körperformen? 
  • Die tollen Funktionen wie z.B. die „heissen Ohren“ oder die einfache Verlinkung hin- und her? 
  • Es ist einfach alles toll an Ravelry!


Welches ist Deine liebste Online-Resource für Stricken und Häkeln?
Wo kaufst Du Deine Anleitungen?
Wo tauscht Du Dich mit anderen StrickerInnen aus?
Schreib es mir doch einfach in die Kommentare!

Mittwoch, 15. November 2017

Film, Spiele, Socken, Krimis + Auberginenrezept: 5 x Inspiration am Mittwoch

Diese Woche gibt es Frauenfilme, minimalistische Spiele, Drachenmütter, Krimis mit Mandelduft, libanesische Auberginen

Oft stolpere ich im Laufe einer Woche über Dinge, die ich Dir zeigen möchte -das können zum Beispiel sein
  • interessante Strickanleitungen
  • leckere Rezepte
  • neue Bücher, Blogs, Podcasts oder andere Medien
  • nützliche Tools & Gadgets
  • Veranstaltungen, Kurse und Seminare
  • Perlen aus dem Blogarchiv
Bei einigen meiner liebsten Blogs - z.B. bei "Gemacht mit Liebe", bei "Frau Dingdong" oder auch beim "Finanzwesir" gibt es solche Wochenrückblicke, und ich lese sie immer sehr gerne. Drum gibt es auf Domics Pinnwand jetzt auch einen Wochenrückblick - der Abwechslung wegen zur Wochenmitte, zum Bergfest am Mittwoch sozusagen.

1. Film "Schöne Frauen"


Darüber bin ich bei Frau Jule gestolpert - sieht extrem interessant aus! Caroline Peters spielt mit und Ina Müller aus - da bin ich eh das totale Fangirl, von beiden. Den muss ich mir ganz arg dringend mal anschauen!

2. Minimalistische Spiele mit Zettel & Stift

Christof von Einfach bewusst hat auf seinem Blog einfache Spiele gesammelt, die man nur mit Zettel und Stift spielen kann. Das ist z.B. "Stadt-Land-Fluss", "Käsekästchen"- aber auch das "Misthaufen-Spiel" oder "Gefüllte Kalbsbrust". Die zwei letzteren kannte ich noch nicht, die muss ich bald mal ausprobieren!

Kennt Ihr noch mehr solcher "Einfachst-Spiele"?

3. Kostenlose Sockenanleitung "Mutter der Drachen"

In Muschelglimmers Blog bin ich über die schöne (und kostenlose!) Sockenanleitung "Mutter der Drachen" von Yvette Neubert gestossen - gefällt mir sehr gut, vor allem der Lochmusterstreifen. Kommt auf die Tapetenrolle.

4. Buchtipp "Makrönchen, Mord und Mandelduft"

Auf das Buch bin ich im Blog von jetztkochtsieauchnoch gestossen. Auch wenn ich noch nicht mit der Weihnachtsbäckerei angefangen habe: Die Beschreibung liest sich, als sei das ein Cozy-Krimi genau nach meinem Geschmack. Allerdings muss ich dazu unbedingt Dominosteine besorgen. Und Lebkuchen. Und Roisbos-Tee mit Karamel-Geschmack.

5. Libanesische Auberginen aus dem Ofen

Im April war ich auf einer Messe in London, die im Excell-Messezentrum stattgefunden hat. Nach der Messe war ich mit Kolleginnen zum ersten Mal libanesisch essen, und zwar im Restaurant Al Masar .

Was soll ich sagen: Es war sooooo lecker! Ich hatte zwar vorher schon mal von diesem Tabouleh Salat  Couscous-Salat (mir ist gerade der Name entfallen, oergs...) gehört, aber der war da nochmal besonders - viel mehr Petersilie als Couscous, sehr gut!

Neulich flatterte mir dann der Newsletter von StoneSoup in die Mailbox, in dem ein Rezept für libanesische Auberginen aus dem Ofen  mit Hummus verlinkt war - das hört sich guuuut an! Ich werfe ja eh gern mal mein Gemüse in den Ofen statt in den Kochtopf, also ist das genau für mich. Den Stonesoup-Newsletter kann ich auch empfehlen. Die Rezepte sind recht einfach und sie gibt immer Alternativen an, wenn jemand z.B. vegan oder low carb oder ohne Nüsse essen möchte.

War bei meinen Inspirationen etwas Hilfreiches für  Dich dabei?
Magst Du libanesisches Essen?
Wann startest Du mit der Weihnachtsbäckerei?
Welches sind Deine liebsten Plätzchen?
Kennst Du noch mehr "minimalistische Zettelspiele"?


Schreib es mir doch bitte in die Kommentare oder schick mir ein e-mail an
domicspinnwand ät googlemail.com

Dienstag, 14. November 2017

Ein Reste-Teste-Teddy aus 6fach Sockenwolle

Auf den Nadeln im November heisst die Aktion bei Frau Maschenfein.
Und sie sagt da, dass es durchaus o.k. ist, etwas zu verlinken, was man schon vor längerer Zeit mal im November gestrickt hat.

Na, dieser Teddy hat im November 2014 das Licht der Welt erblickt.

Ich hatte meine Restebestände durchgeguckt und bin dabei über diese 6fach Sockenwolle gestolpert. Und da diese Anleitung von einer Charity-Gruppe im Akkord gestrickt wurde, dachte ich, ich versuch es mal.

Naja. ich bin so semi-zufrieden - der Teddy ist ja ganz putzig, aber das Gesicht ist mir so gar nicht gelungen. Dummerweise musste ich helles Garn nehmen, da man schwarz nicht so wirklich gesehen hätte... Erstmal gibts keine Wiederholung.


Habt Ihr Tipps für mich, wie man ein "hübsches" Gesicht aufstickt?
Bitte schreibt es mir in die Kommentare! 

Ich hab den Teddy noch, weil ich ihn mit dem hässlichen Gesicht  nicht verschenken wollte - ich glaub, ich friemel das nochmal ab und mach es neu!




Leftovers from 6ply sockyarn - hope this will last for one bear. CO 12 stitches to make it bigger, did 12 garter ridges for legs, body and arms and 29 ridges for the head. Stuffed with 25g of Regia wool for needle felting, total bear weighs 70g, so I assume the knitted piece is app. 55g. Ran out of yarn for the second half legs, but ok.
Head seems to be a little too short, so if I did it again, I would make app. 6 ridges more for the head to make it longer. Still have to embroider the face.
Hm - not too content with embroidery. As the yarn was so dark especial in the facial area, I had to use white thread which is not ideal…



Montag, 13. November 2017

Montagsfrage: Schaust Du Dir Bestsellerlisten an?




Das Buchfresserchen stellt jeden Montag eine Frage zu Büchern - diesen Montag will es wissen, ob ich mir Bestsellerlisten anschaue.

Doch, ich werfe schon mal einen Blick darauf. Meine "Hauptinspirationsquelle" sind sie aber nicht.

Bringt mich zu der Frage, wie ich eigentlich auf neue Buch-Ideen komme.


Ich lese Buch-Reihen und Serien

Wenn mir eine Reihe oder Serie gefällt, hat der Autor gute Chancen, dass ich mir auch alle weiteren Bücher dieser Reihe anschaue. Zu meinen Lieblingsreihen gehören die Eberhofer-Krimis von Rita Falk * (die aber UN-PE-TINKT! als Hörbuch), die Kommissar Jennerwein Serie von Jörg Marer * und die Chicago Stars-Serie von Susan Elisabeth Phillips *.

Ich lese Bücher meiner Lieblingsautoren

Ähnlich wie bei Reihen: Wenn mir ein Autor oder eine Autorin gefällt, werde ich weitere Bücher von ihm oder ihr gerne zumindest anlesen, und häufig gefallen mir die dann auch. Zu meinen Lieblingsautoren gehören z.B. Robyn Carr *  oder auch Debbie Macomber * (ja, die schreiben beide auch Reihen, die ich gerne mag). Gerade höre ich z.B. das neueste Buch von Fredrik Backman * (gelesen von Heiko Deutschmann, auch sehr zu empfehlen!). Von dem habe ich auch schon den "Mann namens Ove * " , die Oma * und die Britt Marie * gehört - alle toll!

Ich lasse mich von Blogs, Booktube und Bookstagram inspirieren

Ich lese in diversen Blogs mit, in denen - unter anderem- auch Bücher vorgestellt werden. Dabei bin ich schon über das ein- oder andere Schätzken gestolpert, das ich sonst vielleicht nicht entdeckt hätte - z.B. dieses Suhrkamp-Buch über Stricken *.

Allerdings mag ich Buchempfehlungen lieber in schriftlicher Form, weshalb ich mir mit Booktube (also Youtube-Videos mit Buchrezensionen) etwas schwer tue. Wenn mir da ein Buch gefällt, muss ich ja doch zum Buchhändler meines Vertrauens weitersurfen, um mal reinzuschauen. Gucken tu ich Booktube trotzdem - besonders gern mag ich die Kanäle "Sonnige Bücher" und "Expecto Booktronum".

Es gibt doch sicher auch (deutschsprachige) Audio-Podcasts zum Thema Bücher?
Kennst Du welche? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

Ich schaue in Goodreads und Amazon


Zugegeben, das funktioniert hauptsächlich für englischsprachige Bücher. Ich bin ein Fan der "Vorschlagsfunktion" von Goodreads, also sowas wie "Readers also enjoyed". So finde ich z.B. neue Buchreihen: Ich gehe auf ein Buch meiner Lieblingsreihe, gucke, was mir sonst noch vorgeschlagen wird und ob das Buch zu einer Reihe/Serie gehört. Goodreads macht es dann auch sehr einfach, die richtige Reihenfolge zu finden.

Diese Vorschlagsfunktion gibts natürlich auch bei Amazon (Goodreads gehört ja nu auch zu Amazon...)

Außerdem gucke ich natürlich auch, was meine Freunde bei Goodreads gerade so lesen.

Welche deutschsprachigen Plattformen wie Goodreads gibt es denn? 

Ich kenne nur Lovelybooks und das war mir ein bissle zu "jung". 

Was nutzt Du? Was kannst Du mir empfehlen?

Ich stöbere in anderen Buchforen

Das mache ich relativ selten, ist immer so phasenweise. Ich mag dazu Petras Bücher4um und gucke auch hin und wieder bei den Büchereulen vorbei (das Forum ist aber derzeit, also Anfang November 2017 wegen Wartungsarbeiten offline). 


Welche Buchforen nutzt Du?
Gibt's da auch was Gescheites auf Facebook?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare?

* Affiliate Links zu Amazon.de





Freitag, 10. November 2017

Hörbücher: Warum ich ein Audible - Fan bin

Warum Hörbücher toll sind

Ich habe es ja hier schon einmal erwähnt: Ich habe Hörbücher erst relativ spät entdeckt, nachdem ich zuvor immer eher Radio-Podcasts gehört habe - meine Tipps dazu findest Du hier.

Dann kamen Strick- und Häkelpodcasts, zunächst Audio, dann Video.


Hörbücher höre ich unterwegs. Oder beim Putzen oder beim Stricken.

Das schöne an Hörbüchern ist, dass ich sie unterwegs hören kann: Ich habe meist ein Hörbuch auf den Ohren, wenn ich zur Arbeit gehe (zu Fuß) oder fahre (in der Bahn). Da kommen bei ca. 50 Minuten insgesamt pro Arbeitstag schon mal 250 Minuten pro Woche zusammen. Das sind über 4 Stunden Hörzeit. Die meisten Hörbücher haben so um die 8 Stunden Laufzeit. Du siehst: Ich kann in der Zeit ganz schön was "weghören".

Übrigens geht mir auch der Hausputz viel besser von der Hand, wenn ich dabei etwas Interessantes auf den Ohren habe - entweder ein Hörbuch oder einen Audiopodcast.

Es gibt sogar Leute, die das als Motivationshilfe benutzen - so nach dem Motto "Ich darf mein Lieblingsbuch nur beim Kloputzen anhören" oder "Diesen Podcast gibt es nur, wenn ich im Fitnessstudio oder beim Laufen oder beim *hierSportDeinerWahleinfuegen*.

Ach ja, das hätte ich fast vergessen: Zum nebenbei Stricken sind Hörbücher auch ideal, denn ich muss nicht zwischendurch auf irgendeinen Bildschirm gucken. Allerdings darf bei mir das Muster nicht zu anspruchsvoll sein. Stinos gehen super, aber komplizierte Lacemuster mit Charts eher nicht. Da weiß ich dann im besten Fall nacher nicht mehr, was ich gehört habe. Im schlechtesten Fall habe ich nachher massenhaft Fehler im Strickstück UND weiß nicht, was ich gehört habe.


Mein Audible-Abo kann ich uneingeschränkt empfehlen

Und dann habe ich mich doch irgendwann einmal dazu durchgerungen, so ein Audible-Abo einmal zu testen. Was soll ich sagen: Ich bin zum absoluten Audible-Fan geworden!


Wie funktioniert das Audible Abo?

Ich habe es ja hier schon einmal erwähnt: Ich habe mit einem "Flexi-Spar-Abo" angefangen, im Dezember 2013. Ich habe mit 4,95 € pro Monat für die ersten zwei Monate angefangen, seitdem zahle ich € 9,95 pro Monat.

Dabei ist ein Buch inklusive, ich habe also 1 Buch pro Monat "sicher".  Für jedes weitere Buch zahle ich dann auch nur € 9,95 pro Monat, egal, was das für "Nicht-Abonnenten" kosten würde.

Was passiert mit dem Buch, wenn Du es ausgelesen resp. gehört hast?

Anders als bei Streaming-Diensten gehört das Buch bei Audible Dir. Du hast eine "Bibliothek" mit allen Deinen Büchern, die Du je gekauft hast. Da kannst Du dann Bücher, die Du besonders gern magst, immer wieder herunterladen und nochmal hören.

Du kannst ein Buch zurückgeben, das Dir nicht gefällt

Ich hatte schon Bücher, die mir nicht gefallen haben, zurückgegeben. Der Sprecher lag mir nicht oder das Buch war einfach nicht meins. Dann kannst Du die Bücher bei Audible zurückgeben, erhältst das Buch-Guthaben (also die 9 Euronen) wieder gutgeschrieben und kannst etwas anderes aussuchen.


Du kannst Deine Guthaben "sammeln" und musst sie nicht im gleichen Monat verbrauchen


Du hast jeden Monat 1 Guthaben für ein Buch Deiner Wahl. Wenn Du das aber nicht verbraucht hat, wenn das neue Guthaben im nächsten Monat kommt, verfällt es nicht. Wenn Du z.B. im Januar und Februar Dein Guthaben nicht genutzt hast, hast Du Anfang März eben drei Guthaben, die Du verwenden kannst - auch alle in einem Monat.


Du kannst Dein Abo pausieren, wenn Du mit dem Hören nicht nachkommst


Das habe ich zwar selbst noch nicht gemacht, aber schon mehrfach gehört: Wenn Du nicht "nachkommst", Dein Guthaben jeden Monat zu verbrauchen, kannst Du Dein Abo auch pausieren.
Das ist  - laut Audible Website - "mehrmals im Jahr für 1-3 Monate möglich"

Auf welchen Geräten kannst Du Deine Audible-Hörbücher hören?

(Alle Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links, d.h. beim Klick auf die Produktabbildungen und Links werdet Ihr zu Amazon weitergeleitet und könnt das Buch da bestellen. Das ist ein Affiliate Link, d.h. ich bekomme ein paar Prozente von Eurem Einkauf und sage für den Fall des Falles schon mal DANKE SEHR!!!)

Audible verwendet ein spezielles Audio-Format. Dieses Format ist angeblich "besonders auf Hörbücher angepasst".

Es hat aber den Nachteil, dass nicht jeder MP3 Player es abspielen kann. Apple ist wohl problemlos, mein steinalter Sansa Clip Plus kann das auch.

Da der zwischenzeitlich mal gesponnen hat, höre ich mittlerweile per Audible-App auf dem Smartphone (Android). Das funzt problemlos und ist auch komfortabel, weil ich direkt auf das Smartie herunterladen kann, ohne den Umweg über den Laptop.

Audible als Sprachschule

Audible gehört zu Amazon, ist also ein amerikanisches Unternehmen. Deshalb gibt es auch ein umfangreiches Sortiment von englischsprachigen Hörbüchern. Die haben außerdem den Vorteil, dass sie seltener gekürzt sind, sondern meist in voller Länge zur Verfügung stehen. Und außerdem sind englischsprachige Hörbücher manchmal auch günstiger, weil sie nicht der deutschen Buchpreisbindung unterliegen. Du frischt also mit Audible auch einfach noch Dein Schulenglisch auf!

Und was, wenn ich technische Probleme habe?

Hier möchte ich mal ein Loblieb auf den Audible-Support singen: Ich hatte gerade erst folgendes Problem: Ich habe nach langer Zeit, in der ich nur über das Smartphone gehört habe, mal wieder ein Podcast auf den (neuen) Laptop heruntergeladen und von da auf den MP3-Player gezogen. Da bekam ich aber permanent Fehlermeldungen, wenn ich versucht habe, den Player zu authentifizieren - grrrr....

Also habe ich mich in den "Live-Problem-Chat" oder wie das heisst bei Audible eingeloggt. Nach ca. 5 Minuten Wartezeit meldete sich Vasili (oder so) in meinem Chatfenster und fragte, was mein Problem sei. Ich habe also fröhlich zurückgetippt,  und nach ca. 3 Minuten Hin- und Her Geschreibe hatte Vasili mein Problem identifiziert und gelöst: Ich hatte zu viele Endgeräte, die an meinem Account hingen (5 maximal sind erlaubt) - er hat den alten (kaputten) Laptop und noch irgendwas rausgeworfen - und es ging wieder. Danke Vasili! Vasili sprach übrigens trotz des etwas exotischen Namens fehlerfreies Deutsch, also nix mit Billig-Callcenter in Indien oder so. Ich hatte also eine einwandfreie "Customer Experience" bei meinem Problem.

Welche Hörbücher eignen sich für den Einstieg? Meine Tipps

Naja, das kommt natürlich ein bissle darauf an, was Du gerne liest: Es gibt mittlerweile fast jedes gedruckte Buch auch als Hörbuch!
Ich packe trotzdem mal meine Favoriten in die Liste:


Kurz, unterhaltsam, trivial aber lustig

Kerstin Gier: Für jede Lösung ein Problem
Kerstin Gier: In Wahrheit wird viel mehr gelogen
Kerstin Gier: Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner

Dicke Schmöker - viele Hörstunden für 1 Guthaben

Ken Follet - Jahrhundert Trilogie (3 Bände, aller über 20 Stunden)
Jeffrey Archer: Clifton Saga in viiielen Bänden
Frank Schätzing: Der Schwarm (Öko-Thriller mit 38 Stunden Spieldauer)

Bücher, die ich auf Englisch gehört habe

Dr. Michael Greger: How not to die (inkl. PDF Download mit Rezepten)
Robyn Carr: Temptation Ridge (ich bin ein totaler Virgin River Fan!)
Debbie Macomber: Twenty Wishes (wenn Robyn Carr gerade nicht verfügbar ist)

Jetzt bin ich natürlich neugierig:

Hörst Du Hörbücher?

Wenn ja, was?
Wenn nein, warum nicht?
Hast oder hattest Du ein Audible-Abo?
Wenn nein, warum nicht?

Bin sehr gespannt! Schreib's mir doch einfach in die Kommentare unten oder schreib mir eine e-mail!





Mittwoch, 8. November 2017

Socken stricken, #SoxxBookkal17, Sachbücher lesen, Scheepjes Stone Washed: 5 x Inspiration am Mittwoch




Dieses Mal: Nonfiction in November, Ringelschopperstinobündchen, Soxx Book KAL, Scheepjes Stone Washed Garn, Strickbuch bei Suhrkamp



Hier meine Inspirationen  der Woche:


1. Nonfiction in November

Sonja vom Buchblog "Buchweiser" hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es bei den Book-Tubern auf Youtube wohl die Aktion "Non-Fiction in November" gibt. Da mache ich mit, glaube ich - ich werde also im November nur Sachbücher lesen. Das wird mir nicht weiter schwer fallen, die bevorzuge ich im Moment sowieso.  Geplant ist derzeit z.B.Big Magic: Nimm dein Leben in die Hand und es wird dir gelingen von Elizabeth Gilbert

2. Ringelschopperbündchen für Stinos (=STInkNOrmale Socken)

Frau Karminrot hat hier sehr schöne Stinos aus Opal Sunrise Mut der Morgensonne  gestrickt. Besonders gut gefällt mir das "Ringelbündchen" - 3 Reihen links, 3 Reihen rechts im Wechsel - sieht wirklich gut aus! Da überwinde ich vielleicht sogar meine Abneigung gegen kraus links in Runden.
Übrigens: Wer viele Socken strickt, hat am Ende auch viele Sockenwoll-Reste. Meine Ideen dafür, was Du mit denen noch anfangen könntest, findest Du hier >>


3. Soxx Book KAL bei Stine & Stitch


Auf das tolle Musterocken-Buch SoxxBook by Stine & Stitch: Mustersocken stricken. bin ich auf Ingrids und Britts Blog schon des Öfteren gestossen. Jetzt habe ich im Blog von Stine gesehen, dass es im November einen KAL gibt - na, da bin ich doch dabei! Der KAL (steht für Knit Along) läuft auf Instagram mit dem Hashtag #SOXXBOOKKAL17  Es gibt übrigens auch eine Ravelry-Gruppe zum Buch.


4. Garnentdeckung Scheepjes Stone Washed

Scheepjes Stone washed  habe ich auf  bei Sandra auf einfach-stricken gesehen - sie häkelt daraus eine tolle Granny-Decke in Braun, Blau und Naturtönen - gefällt mir supergut! Sie sagt, das Garn sei sehr gut zu verhäkeln und mir gefallen die Farben echt megagut. Nicht so knallig, sondern ein bissle in sich meliert, das möchte ich ganz bald mal ausprobieren, vorzugsweise auch verhäkeln. In Deutschland bekommt man das Garn außer beim oben verlinkten Amazon-Händler auch noch bei Dibadu (da muss ich dann nur aufpassen, das nicht noch ein paar der wunderbaren Dibadu Handgefärbten mitreisen wollen...)



5. Buch übers Stricken "Zwei rechts zwei links"

Auf Instagram hat Stine von Stine & Stitch den Link zu diesem Buch gepostet: Zwei rechts, zwei links: Geschichten vom Stricken (suhrkamp taschenbuch)
Hört sich sehr interessant an! Ich stehe ja auf solche Strickbücher abseits der Strickmuster und werde da sicher einmal einen Blick werfen.

Das tue ich allerdings vorzugsweise "elektrisch" - ich lese fast ausschliesslich e-Books auf Kindle oder Tolino - warum, kannst Du hier nachlesen >>


So, jetzt befriedige doch bitte meine Neugiernase:
Welches ist Deine Inspiration diese Woche? 

Was hast Du neu für Dich entdeckt?
Was hast Du gegessen, gelesen, gestrickt, gehört, angeschaut?
Schreib es mir doch bitte, bitte in die Kommentare unten !