Dienstag, 20. Oktober 2020

Rezension: How to knit a murder von Sally Goldenbaum

 Ich habe angefangen, die "Knitting Cozies", die ich Dir hier schon mal vorgestellt habe >>, als Hörbücher nochmal zu hören - und dieses von Sally Goldenbaum gefällt mir deutlich besser als die von Maggie Sefton >>



Bibliographische Daten:


How to Knit a Murder von Sally Goldenbaum * >>

Spieldauer: 8 Stunden und 45 Minuten
Dreamscape Media, ungekürzte Ausgabe
ASIN: B07J1VQH59



Klappentext:


Mit ihrer schüchternen Art und ihren ausgebeulten Jeans wird Rose Malone in der Nacht, in der sie in den Laden von Izzy Chambers stolpert und versehentlich eine Ladung Garn vor einem Wasserschaden rettet, zu einer Art Superheldin. Als die Seaside Knitters der rätselhaften Handwerkerin helfen, sich in der Stadt niederzulassen und Arbeit in einem beliebten Immobilienunternehmen zu finden, beweist Rose, dass sie so gut wie alles reparieren kann - bis ein potenzieller Hauskäufer getötet wird und sie sich in einen Mord verstrickt. In dem Moment, in dem der umstrittene Unternehmer Spencer Hamilton tot aufgefunden wird, gerät die letzte Person, die sich auf dem Grundstück befand, unter Verdacht- Rose. Aber die Seaside Knitters haben ihre Zweifel. Schließlich haben Spencers politische Bestrebungen sowie seine Pläne, den historischen Kunstbezirk von Sea Harbor zu pflastern, ihm einige sehr reale Feinde eingebracht. Nun müssen Izzy, Birdie, Nell und Cass das Stricken gegen das Schnüffeln tauschen. Während sich in der verschlafenen Neuengland-Gemeinde Spannungen aufbauen und Roses geheime Vergangenheit ans Licht kommt, stehen die Damen vor einer beunruhigenden Erkenntnis: Wahre Opfer sind nicht immer diejenigen, die zwei Meter unter der Erde begraben sind.


Über Sally Goldenbaum:


Sally Goldenbaum ist Philosophielehrerin, Strickerin, Redakteurin und Autorin von mehr als zwei Dutzend Romanen.


Und, wie hat es mir gefallen?


Das ist doch mal richtig spannend! Okay, auch dieser "Cozy-Krimi" ist jetzt nicht gerade ein Gänsehaut-Thriller, aber ich fand die Geschichte schon spannend erzählt und es gibt in der Tat jede Menge potentielle Verdächtige: Außer Rosie hätten die Bürgermeisterin und die Ehefrau des Mordopfers veritable Mordmotive, und ein Alibi haben sie auch beide nicht.

Die "Strickszene" ist in diesem Buch zwar nicht so dominant wie bei Frau Sefton, es wird z.B. nur am Rande erwähnt, was die Damen gerade stricken (aber dafür werden dann auch keine "Pompoms gestrickt"...). Das macht aber nichts, die "cozy atmosphere" ist trotzdem präsent, und nicht ganz so rosarot-zuckerig wie bei Frau Sefton.

Die Vorleserin macht ihren Job ordentlich und ich habe viel Lust, die weiteren Titel der Reihe, die als Hörbuch erschienen sind, auch noch zu hören. Ich vergebe gute 4 von 6 Sternen.

So, jetzt Du: 
Hast Du schon solche "Cozy Mysteries" als Hörbuch gehört und kannst mir andere Reihen empfehlen?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!



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Freitag, 16. Oktober 2020

Domics Strickpläne: Was will ich stricken im Oktober 2020

So langsam kommt die Zeit im Jahr, wo man gestricktes sehr gut gebrauchen kann - noch nicht kalt genug, um die Heizung dauerhaft anzuwerfen, aber morgens und abends kann es schon ganz schön frisch sein - da kann man eine warme Jacke gut gebrauchen, im Moment trage ich fast permanent meine Indigo Playmate >> nach einer Anleitung aus diesem Buch * >>

Der Oktober ist aber schon wieder halb herum, höchste Zeit also, Dir mal zu erzählen, welche Ergänzungen zu meiner gestrickten Garderobe ich noch so plane...


Socken gehen immer: Ergänzungen zur Weihnachtsproduktion



Ein Paar Strandtreppe-Socken in Männergröße
sind Anfang Oktober fertig geworden


Ich habe mir Anfang des Jahres mal vorgenommen, auch in 2020 wieder 12 Paar Socken zu stricken >>. Das hat auch ganz gut angefangen, aber über den Sommer hat mich mein Sockenmojo ein bissle verlassen. 

Das hat sich erst mit der Entdeckung der Strandtreppen-Anleitung >> geändert. Die machen total Spaß (und das trotz linker Maschen in der Runde!) und auch die begeisterte Reaktion der Beschenkten, die mein erstes Paar >> bekommen hat, hat mich darin bestärkt, noch mehr davon zu stricken.

Das ist dann auch passiert - das Paar oben ist in Männergröße, also so 42/43, denn ich habe meist keine Lust, so einen langen Fuß zu stricken und es gibt auch wenig Leute in meinem Leben, die "knitworthy" sind und auf großem Fuß leben.

Einige dann aber doch, für das Paar, das Anfang des Monats fertig geworden ist >>
habe ich schon einen Empfänger im Kopf. Da ich mir nicht sicher war, ob ich für diese Größe mit einem 50g Knäul auskommen würde (nein, hätte nicht gereicht... gerade so nicht um 2 g), habe ich mit einer Unifarbe Ferse und Spitze gestrickt. Benötigt habe ich jetzt ziemlich genau 52 Gramm - 42 Gramm für den gemusterten Teil, insgesamt 10 g für Ferse und Spitze.

Mein Vorrat an größeren Socken ist aber nicht übermäßig groß, also habe ich beschloßen, da nochmal nachzulegen. Und da mir die Nicolor-Sockenanleitung soviel Spaß gemacht hat, habe ich in eine weiterer ihrer Anleitungen investiert - die Dehnungsfuge >> soll es werden.


Dieses Gürteltier will mal eine Dehnungsfugen-Socke werden

Auch da gibt's wieder Rippen mit linken Maschen in der Runde, und auch da macht es mir nix aus, die zu stricken. Der Rest der Socke ist größtenteils gerippt, dadurch schmiegt sie sich sehr gut an den Fuß an und ist auch gut geeignet für Leute mit hohem Spann- der großteil meiner potentiellen Empfänger hat einen eher hohen Spann.

Das Garn war allerdings nicht sooo eine gute Idee... Die Farbe - Anthrazit mit bunten kurzen Streifen - gefällt mir zwar gut, ist aber zum Stricken bei Kunstlicht für meine alten Augen nur bedingt geeignet... Aber es war das einzige "männerfarbige" Knäul im Vorrat, das gerade zur Hand war. Alles andere hätte ich erst wickeln müssen, weil handgefärbt und im Strang... Aber es kann gut sein, das davon auch noch etwas zu Socken vernadelt wird, vielleicht schaffe ich im Oktober insgesamt 2 Paar Dehnungsfugen in Männergrösse. 

Durch die (noch) unbekannte Anleitung bleibt es spannend und der laaange Fuß ist nicht gar so öde...


Ein Pulli im Oktober: Der FF Backwards soll fertig werden


Ich hatte ja für September schon mal überlegt, den FF Backwards von Alfa Knits zu stricken >> Was mich da bisher immer abgehalten hat war, dass der eigentlich von unten nach oben in Teilen gestrickt wird - bähhhh! Nähen! ...


Geht auch ohne Nähen: Der FF Backwards Pulli von Alfa Knits


Tja, der Pulli hat mir dann aber doch so gut gefallen, dass ich ihn Ende September trotzdem angeschlagen habe. Ich habe einfach den Rücken mit Kettmaschenrand gestrickt und dann die Vorderseite "über die Schultern" von oben nach unten gestrickt (diese Version ist in der Anleitung vorgesehen) und habe dabei die Ränder direkt schon zusammengestrickt - kein Nähen, ha!

Die Ärmel werden dann sowieso auch laut Anleitung oben an den Armausschnitten aufgefasst und heruntergestrickt. Als Garn verwende ich mal wieder Sockenwolle, das buntgestreifte vorne ist mein letztes Opal-Monet-Knäul * >> und mir gefällt der Pulli bisher sehr, sehr gut. So gut, dass ich mir gut vorstellen könnte, den Pulli irgendwann nochmal zu stricken, dann eben in anderer Farbkombi...


Weitere Pulloverpläne - oder doch lieber eine Strickjacke?


Sobald dieser Pulli fertig ist, brauche ich ja dann ein anderes Großprojekt auf den Nadeln - der im September erwähnte >> Five >> ist zwar immer noch interessant, aber ich denke, der wäre eher was für ein "sommerlicheres" Garn mit Baumwolle, Baumbus oder Seide, dann würde er schön schwingen.,,

Außerdem überlege ich ja noch, ob ich nicht noch gleich einen zweiten Flax Light stricken soll - da gibt es bei Kikos Strickschule auch gerade einen KAL >> dazu, mit allen Anleitungen aus der Tincan-Knits-Simple-Collection >> Aber das bedeutet natürlich auch, dass ich auch etwas anderes stricken könnte, um da teilzunehmen - ein Mütze oder Socken oder einen Loop...

Frau Susen hat nämlich noch eine neue Anleitung veröffentlicht, die mich sehr reizt: Banyan >> ist eine Strickjacke, die sowohl in kraus rechts als auch in glatt rechts oder in einer Kombi von beidem gestrickt werden kann.


Die Strickjacke "Banyan" von Nicolor gefällt mir sehr gut


Irgendwie habe ich Lust, mal mit etwas dickerem als Sockenwolle zu stricken. Ich habe hier noch eine DK-Wolle in Vanillegelb in ausreichender Menge liegen. Das wäre eine schöne neutrale Farbe und mal eine Abwechslung zur mausgrauen Indigo-Playmate... Könnte also gut sein, dass ich die anschlage, wenn ich mit dem Pulli fertig bin!


So, jetzt Du:
Welche Pläne hast Du für den Oktober?
Hast Du schon mit der Weihnachtsproduktion angefangen?
Oder strickst Du keine Weihnachtsgeschenke?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Dienstag, 13. Oktober 2020

Rezension: Verschwendungsfreie Zone von Sandra Krautwaschl

Der e-Book-Download wurde mir vom Verlag kostenlos zur Rezension zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür! Ich habe bereits Frau Krautwaschls erstes Buch "Plastikfreie Zone" * >> gelesen und es hat mir recht gut gefallen, also war ich gespannt, was sie noch zu ergänzen hat.


Bibliografische Daten:


Heyne-Taschenbuch, 240 Seiten
ISBN-10 : 3453605314


Klappentext:


Nachdem der Selbstversuch ihrer Familie, ganz ohne Plastik auszukommen, Sandra Krautwaschls Leben grundlegend verändert hatte, erkannte sie: Einfach Plastik durch andere Materialien zu ersetzen kann nicht die Lösung sein. Sie fand zu einem praktischen Minimalismus, einem Lebensstil mit möglichst wenig Verschwendung, der auch für Familien umsetzbar ist und den sie als zutiefst bereichernd und befreiend empfindet. Jetzt gibt die Grünen-Politikerin Tipps und Einblicke in ihre persönlichen Erfahrungen.


Über Sandra Krautwaschl:


Sandra Krautwaschl (* 4. November 1971 in Graz) ist eine österreichische Politikerin der Grünen. Die Öko-Aktivistin wurde am 16. Juni 2015 als Abgeordnete zum Steiermärkischen Landtag angelobt. Der „Versuch“ der Familie Krautwaschl-Rabensteiner dauert selbst heute (2018) noch an. Sandra Krautwaschl gibt ihre Erkenntnisse und Erfahrungen auch immer wieder in Vorträgen und Diskussionen weiter.#


Und, wie hat es mir gefallen?


Ganz ok - aber ich werde das Gefühl nicht los, dass der Verlag sie zu Teil 2 gedrängt hat, weil "das ganze Öko-Zeugs" im Moment so angesagt ist. So wirklich viel Neues hat sie nämlich nicht zu berichten... Mittlerweile dürfte wohl fast jeder mitbekommen haben, dass das Billigzeugs von H&M und Co. nicht gerade nachhaltig produziert ist, das Fliegen klimatechnisch nicht so die ganz beste Idee und das auch Autofahren nicht gerade umweltfreundlich ist.

Trotzdem fand ich das Buch ganz interessant zu lesen, denn sie berichtet eben ausschließlich über ihre persönlichen Erfahrungen in ihrem Familienleben: Wie hat ihre Familie es geschafft, weniger Auto zu fahren? Was halten die Kinder davon, wenn zum Schüleraustausch 1 Woche nach Irland geflogen werden soll? Wie hat sie in ihrer Umgebung einen Kostnix-Laden oder eine Kleidertauschbörse organisiert? Wie kam der Unverpackt-Laden nach Graz? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es in Österreich?

Mir hat das Buch also recht gut gefallen, auch wenn ich als unbekinderte Deutsche natürlich andere Bedingungen habe als sie als Österreicherin mit 3 pubertierenden resp. bereits erwachsenen Kindern. Ich vergebe also 3, 5 von 5 Sternen - wenn Du in Österreich lebst und/oder eine Familie mit Kindern hast, dann wirst Du wahrscheinlich noch mehr Erkenntnisse aus dem Buch gewinnen, als ich das habe.


So, jetzt Du:
Welche anderen "Öko-Selbstversuche" kannst Du mir empfehlen?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!



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Freitag, 9. Oktober 2020

Domics Strickpläne: Was habe ich gestrickt im September 2020?

 Wieder ein Monat herum, Zeit für einen Rückblick auf mein Strickvorsätze: Was von dem, was ich mir für September vorgenommen habe, habe ich tatsächlich gestrickt?


Der Flax ist fertig und ich bin sehr zufrieden



Seit Anfang September fertig: Mein Flax Light aus Opal Hundertwasser

Schon seit Anfang des Monats ist mein Flax Light >> aus Opal Hundertwasser "Blauer Mond"* >> und ein paar einfarbigen Sockenwollresten fertig - und ich bin schwer begeistert! Wieso hab ich den so lange als für mich nicht relevant abgetan?
Weil "Kraus rechts in Runden geht gar nicht"? Was stört mich mein Geschwätz von gestern - die kraus rechts Teile sind die, die ich super finde! So super, dass ich sie nicht nur - wie in der Anleitung vorgesehen- auf den Schultern, sondern auch noch an den Seiten eingebaut habe.


Die kraus rechten Streifen gefallen mir besonders

Mittlerweile habe ich mir ein Knäul Opal Schafpate 12 in der Farbe "Zollernburg" * >> besorgt und plane eine pinke Version mit braun, dann vielleicht mit etwas längeren Ärmeln...


Zu knauserig bei der Ärmellänge, deshalb: Handstulpen!



Passend zum Flax Light gab es Pulswärmer

Obwohl ich eifrig gewogen habe, war ich mit meiner Garnmenge für die Ärmel doch etwas zu vorsichtig und hatte nach dem Flax noch ein bizzele Garn übrig. Also habe ich - angelehnt an die zugehörige Stulpenanleitung aus der Simple Collection von TinCan Knits >> noch ein paar Pulswärmer gestrickt, da musste ich dann aber ein wenig anstückeln, denn ich wollte schon eine lange Version , bis zu den Ellenbogen.,,

Außerdem hat die Anleitung von Tincanknits einen Daumen, aber wie Du ja aus meinem Handschuh-und-Stulpen-Post hier >> weißt, mag ich einfache Pulswärmer lieber, die kann ich auch Indoors tragen und zum Händewaschen einfach kurz hochschieben.


Fading Circles Pullover aus Ferner Wolle - ich bin begeistert!



Meinen Fading Circles aus Ferner Sockenwolle finde ich sehr gelungen

Ein weiterer Plan war ja, meine Souvenirwolle aus dem Zillertal * >> zu einem Pullover nach einer (kostenlosen) Drops-Anleitung >> zu verstricken. Das habe ich gemacht, es ging auch ganz fix, innerhalb von 15 Tagen. 

Auch hier hatte ich ja nur 300 g Sockenwolle und musste entsprechend fleissig wiegen bei den Ärmeln. Dieses Mal war ich aber etwas weniger vorsichtig und habe nur je so um die 5-8 Meter vom Petrol, Braun und Hellgrau übrig. Das Dunkelgrau und die grünmelierte Wolle habe ich im Körper komplett aufgebraucht. Und so ist die Länge sowohl vom Körper als auch von den Ärmel fast perfekt - die Ärmel könnten idealerweise noch so ungefähr 5 cm länger sein, aber es ist auch so sehr ok.

Und das Garn ist ein absoluter Traum! Total weich und kuschlig, gar nicht so robust, wie viele andere Sockengarne, ich bin echt begeistert! Obwohl ich seit fast zwei Wochen quasi dauerhaft in dem Ding "wohne", ist von Pilling noch nix zu sehen. Wenn sie mir nochmal irgendwo über den Weg läuft, werde ich beim Ferner Sockengarn defininiv nochmal zuschlagen!

Und wie Du siehst: Meine "Kraus-rechts-in-Runden"-Vorliebe geht weiter! Auch beim Fading Circles habe ich kraus rechte Streifen auf den Ärmeln und zusätzlich noch vorne eingebaut, die so eigentlich nicht vorgesehen waren. Aber mir gefallen sie richtig gut und waren auch gar nicht doof zu Stricken.

Im Gegenteil: An den Ärmeln fand ich sie extrem praktisch als Zählhilfe: So musste ich immer nur Rippen zählen statt Reihen, um die Ärmel gleich lang zu machen, das finde ich einfacher.


So, jetzt Du:
Was hast Du so im September gestrickt?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Dienstag, 6. Oktober 2020

Rezension: Winterwunderzeit von Debbie Macomber

 Der E-Book-Download wurde mir vom Verlag kostenlos zur Rezension zur Verfügung gestellt - vielen Dank dafür! Ich bin ja durchaus ein Fan von Frau Macomber - guckstu hier >> und war gespannt, wie mir dieses Buch gefallen würde. Naja - ich glaub, man muss schon ein Fan sein... aber mir hat es ganz gut gefallen, auch wenn es sicher nicht ihr stärkstes Buch ist...


Bibliographische Daten:


Winterwunderzeit von Debbie Macomber * >>


Blanvalet Taschenbuch-Verlag, 224 Seiten
ISBN-10 : 3734109345

Klappentext:


Weihnachten steht vor der Tür, und Laurel McCullough könnte wirklich ein paar gute Nachrichten vertragen. Ihr Mann Zach und sie wünschen sich von ganzem Herzen ein Baby, aber dieser Traum scheint unmöglich. Noch dazu mussten die beiden bei Laurels geliebter Großmutter Helen einziehen, denn die alte Dame braucht mehr und mehr Hilfe im Alltag und eigentlich eine Pflegekraft. Doch Wunder sind in dieser ganz besonderen Zeit kurz vor Weihnachten nie weit entfernt, denn dann klingelt Mrs. Miracle an der Tür. Und die ist Expertin darin, Familien beizustehen, die Hilfe brauchen. Helen blüht spürbar auf, denn Mrs. Miracle ist nichts weniger als ein Glücksfall. Und als das Fest der Liebe näher rückt, schöpfen auch Laurel und Zach langsam, aber sicher wieder Hoffnung.


Über Debbie Macomber:


Debbie Macomber wächst im Staat Washington in den USA auf und schließt dort die Schule ab. Trotz einer starken Lese- und Rechtschreibschwäche setzt sie sich In ihrer Küche anschließend an die Schreibmaschine und konzipiert ihr erstes Buch, eine Liebesgeschichte, während sie gleichzeitig vier Kinder großzieht. Debbie Macomber ist berühmt für ihre romantischen Romane, in denen es aber auch um Familie und Freundschaft geht. Bereits mehrere ihrer Bücher schafften es auf Platz 1 der New York Times Bestsellerliste und ihre Bücher wurden in 15 Sprachen übersetzt.


Und, wie hat es mir gefallen?


Wie gesagt - ich bin ein echter Fan, also wusste ich, was mich erwartet - dieses Buch ist geradezu unerträglich kitschig und "Feel-Goodig" und hach! Mich stört das nicht, aber die Story ist natürlich extrem vorhersehbar. Du weißt von Anfang an, dass es gut ausgeht, nur wie genau dieses Happy End daherkommt, bleibt bis kurz vor Ende offen.

Das Ganze spielt in der Vorweihnachtszeit, aber Weihnachten spielt jetzt nicht sooo eine Riesenrolle - statt des Krippenspiels hätte es auch ein Sommermusical sein können, statt eines Weihnachtsbaumes hätten die Hauptpersonen auch Essen für ein Picknick einkaufen können. 

Als "Weihnachts-Feelgood"-Geschichte hat mir "Leise rieselt das Glück" >> besser gefallen. Allerdings taucht Mrs. Miracle in diesem Buch wieder auf - die kennst Du - wie ich - vielleicht aus dem herrlich kitschigen Hollywoodfilme * >>, den ich in der Vorweihnachtszeit gerne angucke. Mir war gar nicht bewußt, dass Frau Macomber die Autorin dieser Geschichte ist! 

Ich als Fan kann gerade noch 4 von 5 Sternen vergeben - naja, es sind eher 3,8... In der Vorweihnachtszeit ist das ein nettes Feelgood-Buch, das man schnell bei einer Tasse Tee auf dem Sofa weglesen kann.

So, jetzt Du:
Hast Du Lieblingsbücher, die Du in der Vorweihnachtszeit gerne liest?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!



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Freitag, 2. Oktober 2020

Handschuhe und Stulpen stricken: Domics fertige Werke und Strickpläne

 Wenn ich mir so anschaue, was frau so alles stricken KANN und was ICH tatsächlich schon gestrickt habe, so sind Handschuhe und Stulpen ziemlich unterrepräsentiert in meinen Werken. Trotzdem dachte ich, ich gucke mal etwas genauer hin und erzähle Dir, was ich schon gestrickt habe und was noch auf meiner Tapetenrolle steht in dieser Kategorie.


Hauptsächlich fingerlose Handschuhe -
dabei trage ich die gar nicht so gern...



Fingerlose Handschuhe - stricke ich gern, trage sie eher nicht

Stricken tue ich "Handprojekte" eigentlich ganz gern, sie sind ein schnelles Projekt für Sockenwollreste >>, das nicht viel Garn benötigt. Besonders wenig Garn benötigen dabei fingerlose Projekte - aber die trage ich eigentlich gar nicht so gern, denn meist sind nicht nur meine Hände kalt, sondern auch meine Finger, und da brauche ich schon ein bissle "Bedeckung".

Deshalb habe ich fast alle meine Projekte, die Du oben siehst, verschenkt: Die bunten Ringelstulpen >> gingen an eine Kollegin, die gerippten Grünen auch >> und auch die einfachen Ribbedidus>>. Nur die Grünen Wiesenhände >> wohnen noch bei mir, werden aber selten getragen.



Eher im Gebrauch: Einfache Fausthandschuhe



Einfache Fausthandschuhe sind eher im Gebrauch

Nun ist es aber keineswegs so, dass ich immer warme Hände habe und deshalb schlicht keine "Handbekleidung" benötige. Auf dem Fahrrad >> brauche ich nämlich sehr wohl geschützte Hände, und da haben sich ganz einfach Fäustlinge aus Sockenwolle bewährt. Die sind dünn genug, dass der Sensor der Ampel, die ich auf meinem Weg überqueren muss, auf sie reagiert und warm genug, um mich vor dem Fahrtwind zu schützen. 

Ich verwende die Handschuhanleitung aus dem "Grossen Strickbuch" *>> und auch in "Stricken - das Standardwerk" * >> gibt es ein Kapitel dazu. Oder Du verwendest einfach eine kostenlose Anleitung aus dem Internet, z.B. diese hier von Drops >>



Meine Favoriten: Simple Pulswärmer ohne Daumenloch



Mein allerliebstes Projekt sind supersimple Pulswärmer

 Außerhalb von Fahrradtouren trage ich aber am allerhäufigsten supersimple Handstulpen aus eher dickerem Garn, so Nadelstärke 4-5. Die (kostenlose) Ravelry-Anleitung, die ich verwendet habe, heisst "toast" >>, aber eigentlich brauche ich die nur für die Maschenzahlt, das ganze ist ein einfacher Strickschlauch, ohne Daumenloch, ohne Bündchen, ohne alles.

Die halten die Hände schön warm, wenn es im Haus mal kühl ist, und wenn man sich die Hände waschen muss, muss man die Dinger nicht mal ausziehen, sondern schiebt sie einfach kurz ein bissle weiter die Arme hoch - fertig!


Strickstulpenpläne - was will ich noch stricken im Handbereich?



Diese Zopfmusterstulpen von Petra Wiedemann möchte ich stricken

Wenn Du hier schon länger mitliest, bist Du vielleicht verwundert - Domic und Zopfmuster? Die mag doch keine Zopfmuster stricken.... Stimmt soweit, aber diese Anleitung von Petra Wiedemann (kostenloser Ravelry-Download) >> habe ich schon seit Vor-Ravelry-Zeiten auf dem Plan. Sie ist für 6 fädige Sockenwolle geschrieben, aber ich denke, man könnte sie sehr einfach auch für 4fädige Sockenwolle anpassen - der Großteil der Projekte auf Ravelry ist aus 4fädiger Sockenwolle gestrickt.


Irgendwann möchte ich mehrfarbige Handschuhe stricken

Mehrfarbige Fausthandschuhe sind ein echter Klassiker, und wenn mein Fair-Isle-Fähigkeiten >> ein bissle weiter entwickelt sind, möchte ich irgendwann mal ein Paar klassische Fausthandschuhe mit Fair Isle Muster stricken - die sind sicher schön kuschelig warm durch die Spannfäden. Wobei mir Ducatis Powerflowermittens >> auch sehr gut gefallen!


Strickbücher mit Handschuh-Anleitungen




Es gibt auch einige Strickbücher mit Handschuhanleitungen, die mich interessieren würden. Um Bernd Kestlers Handschuhbuch * >> schleiche ich schon fast ein Jahr herum und auch dieses Fäustlings-Buch * >>  sieht sehr interessant aus.


So, jetzt Du: 
Strickst Du gerne Handschuhe und Stulpen?
Hast Du eine Lieblingsanleitung?
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Dienstag, 29. September 2020

Rezension: Only skein deep von Maggie Sefton

Die ersten Bücher dieser Strickkrimi-Reihe habe ich gern gelesen, dann hat Frau Sefton aus meiner Sicht stark nachgelassen - Details zu Büchern übers Stricken findest Du hier >>
Nicht sehr viele dieser Bücher sind als Hörbuch erschienen, und als mir Band 15 in die Hände viel dachte ich, ich gebe ihr nochmal eine Chance.


Bibliographische Daten:


Only skein deep von Maggie Sefton * >>


Spieldauer: 6 Stunden, 36 Minuten
Sprecherin: Nan MacNamara


Klappentext:


Kelly Flynn und ihr Freund, Steve, erwarten ihr erstes Kind und könnten nicht glücklicher sein. Kelly lässt die Strickgruppe an Decken und Babyschühchen arbeiten, und die Geschichte von Giselle Callahan ist ein beliebtes Gesprächsthema. Giselle ist die junge Frau von Henry Callahan, einem Bankbesitzer aus Fort Connor, der seine frühere Frau nach 40 Ehejahren gegen ein neueres Modell eintauschte. Als Giselle tot auf dem Grün des Golfclubs aufgefunden wird, machen sich Kelly und ihre Lambspun-Crew Sorgen, dass sich ein bösartiger Mörder in ihrer Mitte befindet. Sie müssen schnell arbeiten, um den Mörder vor der Geburt vor Gericht zu bringen.


Über Maggie Sefton:


Maggie Sefton wurde geboren in Richmond, VA, geboren und wuchs in Northern Virginia in Arlington, in der Nähe von Washington, D.C., auf. Sienbesuchte die Universität und erhielt einen Bachelor-Abschluss in Englischer Literatur & Journalismus, heiratete und gründete eine Familie. Alle vier Töchter sind erwachsen und haben ihre eigene Karriere gemacht und sind buchstäblich über den ganzen Globus verstreut. Sefton wohnt jetzt in den Rocky Mountains von Colorado mit zwei sehr anspruchsvollen Hunden.


Und, wie hat es mir gefallen?


Doch, ganz ok. Auch wenn die Krimigeschichte sehr im Hintergrund ist und der Mörder aus meiner Sicht ziemlich aus dem Hut gezaubert wird ... Ich erwarte bei diesen Strickkrimis ja auch nicht unbedingt nagelbeißende Spannung, sondern eine nette, "cozy" Geschichte mit ein bissle Strick-Lokalcolorit. 

Das habe ich bekommen, und auch in dieser Geschichte habe ich wieder unbändige Lust auf Kaffee bekommen, weil Eduardos Gebräu immer als so lecker beschrieben wird. Allerdings trinkt die hochschwangere Kelly jetzt nicht mehr so viel Kaffee und wechselt auf Grünen Tee.

Ein bissle nervig fand ich, dass einige Strickbegriffe wirken, als habe sie ein Nichtstricker geschrieben- strickt Frau Sefton vielleicht gar nicht? Ich kann mir nämlich nicht erklären, wie man einen Pompom, der oben auf die Babymütze soll, STRICKEN kann - ich wickele den immer mit dem Faden, binde die Fäden zusammen und schneide dann auf, das würde ich jetzt nicht als Stricken bezeichnen. Oder gibt es da eine Technik, die ich noch nicht kenne? Und nein, das liegt nicht an der Übersetzung, ich habe das Buch auf Englisch gehört.

Die Sprecherin macht ihren Job ok, war auch für mich als Nicht-Native-Speakerin gut zu verstehen. Nur den Namen von Kellys Hund hätte ich nicht als "Carl" identifiziert, wenn ich nicht gewußt hätte, das der so heisst - bei der Sprecherin hört sich das eher nach "Cawl" an... ;-)

Insgesamt kann ich 3.5 von 5 Sternen vergeben.


So, jetzt Du: Welche Strickkrimis oder -cozies kennst Du?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!