Dienstag, 8. Januar 2019

Rezension: "Ist die Liebe nicht schön?" von Carmel Harrington

Das Buch wurde mir in den Kommentaren zu meinem Weihnachtsbücher-Post >> empfohlen, und da ich es bei der Onleihe ergattern konnte (ich hab es sogar extra vorgemerkt, mache ich eher selten...), habe ich es über die Feiertage gelesen und es hat mir richtig gut gefallen!


Rezension zu "Ist die Liebe nicht schön"? von Carmel Harrington * >>

368 Seiten
MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (10. Oktober 2016)
ISBN-10: 9783956496004



Klappentext:

Weihnachten war stets die schönste Zeit des Jahres für Belle. Die funkelnden Lichter Dublins, der knirschende Schnee unter den Schuhen, der Zauber, der in der Luft liegt. Doch dieses Jahr ist sie blind für all das und ihre Welt grau, nachdem sie alles verloren hat, was sie liebt. Aber Weihnachten hat auch dieses Jahr nicht seinen Zauber verloren … und schickt Belle jemanden, der ihr vor Augen führen soll, wie schön das Leben ist.


Über Carmel Harrington:

Carmel Harrington glaubt an Happy Ends, weil sie ihr eigenes gefunden hat. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihren zwei Kindern in Irland, und ihr Leben ist erfüllt von Geschichten, Spielen, Spaziergängen am Strand, Schokolade und Liebe in Hülle und Fülle.


Und, wie hat es mir gefallen?



Ist die Liebe nicht schön?Ist die Liebe nicht schön? by Carmel Harrington
My rating: 4 of 5 stars

Schee! Ein richtig schönes Wohlfühl-Weihnachtsbuch. Der Titel erinnert nicht zufällig an den bekannten Weihnachtsfilm "Ist das Leben nicht schön" * >>. Auch in dieser Geschichte geht es darum, wie sich das Leben der anderen Menschen im Leben der Hauptperson wohl entwickelt hätte, wenn sie nie geboren worden wäre. Das hat ihr nämlich ihre leibliche Mutter immer gesagt - dass es besser gewesen wäre, sie sei nie geboren worden und dass sie das Leben der Mutter "verpfuscht" habe.

"In echt" hat sie aber Glück und kommt zu einer sehr liebevollen Pflegemutter, die sie nach Kräften fördert und unterstützt. Und auch die Liebe ihres Lebens lernt sie schon sehr früh kennen, nämlich bei ebendieser Pflegemutter.

Ein Großteil des Buches spielt zur Weihnachtszeit, in verschiedenen Lebensphasen der Hauptfigur: Als Kind, als junge Frau und als Ehefrau. Die "Lücken" in der Lebensgeschichte werden dann in Rückblenden erzählt und spielen logischerweise nicht nur zu Weihnachten. Du kannst das Buch also auch im Hochsommer lesen, aber zu Weihnachten ist es sicher schöner.

Die "Ist das Leben nicht schön"-Story, also der Teil, in dem sie gezeigt bekommt, wie das Leben ohne sie wäre, nimmt auch eher einen kleinen Teil des Buches ein und Du musst auch den Film nicht kennen, um sie zu mögen.

Und ja, die Story ist kitschig-gefühlsduselig, der Gatte zu gut für diese Welt, die Pflegemutter sehr edel und gut und die leibliche Mutter so richtig schön böse- hat mich aber nicht übermässig gestört. Ich würde das Buch definitiv empfehlen!

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Jetzt Du: Magst Du solche kitschigen Feel-Good-Bücher?
If so, kannst Du mir etwas Ähnliches empfehlen?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Kommentare:

  1. Guten Morgen,
    hm, findest du Geschichten über Pflegefamilien/kinder tatsächlich kitschig?
    Okay, die eine gewisse Szene im Buch könnte man kitschig (für mich eher magisch) nennen, aber all die Ängste und Hoffnungen von Pflegeeltern, die nicht wissen, was ihr nächstes Kind alles an Altlasten mitbringt, ob sie das stemmen können, ob das Kind sich wohlfühlt in der neuen Familie oder die Ängste der Kinder, die nicht wissen, was sie im neuen Pflegelelternhaus erwartet, sind die Eltern streng oder nett, kümmern sie sich um mich oder bin ich ihnen egal, schlagen sie mich, haben sie noch andere Kinder, mögen sie diese mehr und wieso überhaupt bin ich nicht mehr bei meinen Eltern usw. finde ich absolut nicht kitschig. Sondern sehr lebensnah. Leider.

    Der deutsche Titel finde ich unschön, der Originaltitel "Every time a Bell rings" passt da schon viel besser und hat einen Bezug zum Inhalt, enthält auch ein kleines Wortspiel.

    Liebe Grüsse
    Anya


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    1. Naja - es geht halt alles ein bissle arg viel glatt und rund- das find ich schon kitschig, aber es macht mir nix aus. Und den deutschen Titel find ich schon ok, denn er lehnt sich ja bewußt an den bekannten Filmtitel an - ich weiß gar nicht, wie der jetzt auf englisch ist, das ist doch vermutlich auch ein Filmzitat? Hat mir schon gut gefallen, das Buch- ich find kitschig gar nicht negativ!

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