Dienstag, 16. Oktober 2018

Rezension: Das Glücksbüro von Andreas Izquierdo

Frau Wolltrunken hatte mir dieses Buch in den Kommentaren zu diesem Post >> empfohlen. Vom Autor habe ich vor nicht allzu langer Zeit "Der Club der Traumtänzer" * >> als Hörbuch gehört und das hat mir gut gefallen.

Das war übrigens auch ein Tipp von einer Blogleserin, von der lieben Ilona, glaub ich - danke dafür nochmal! Wenn Du mir also auch ein Buch empfehlen kannst - immer her mit Deinen Tipps! Entweder in den Kommentaren oder per e-mail, über Ravelry oder auf Instagram.

Das Glücksbüro gab es bei der Onleihe Zella-Mehlis, also hab ich zugegriffen, als es neulich verfügbar war, und habe es nicht bereut!

Das Glücksbüro von Andreas Izquierdo * >>


272 Seiten,  DuMont Buchverlag
ISBN-10: 3832162259



Klappentext:

Albert Glück ist ein seltsamer Kauz. Er ist knapp über fünfzig, ein wenig trocken, penibel, und er arbeitet im Amt für Verwaltungsangelegenheiten. Formulare, Stempel, Dienstvorschriften sind seine Welt, in der er sich gut eingerichtet hat. Ganz wörtlich, denn Albert arbeitet nicht nur in dem Amt, er wohnt auch dort. Von allen unbemerkt hat er im Keller einen kleinen Raum bezogen und verbringt zufrieden seine Tage im immer gleichen Rhythmus. Doch eines Tages wird Alberts sorgsam eingehaltene Ordnung durcheinander gebracht. Auf seinem Schreibtisch landet ein Antrag, den es eigentlich gar nicht geben dürfte, denn er beantragt – nichts! Albert tut alles, um diesen unseligen Antrag loszuwerden, doch vergeblich: Immer wieder kehrt er auf seinen Schreibtisch zurück. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich auf den Weg zum Antragsteller zu machen. So trifft Albert auf Anna Sugus, eine ziemlich wilde Künstlerin, die Alberts Welt ganz schön auf den Kopf stellt.


Über den Autor:

Andreas Izquierdo, geboren 1968, ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er veröffentlichte u. a. den Roman >König von Albanien< (2007), der mit dem Sir- Walter-Scott-Preis für den besten historischen Roman des Jahres ausgezeichnet wurde, sowie den Roman >Apocalypsia< (2010), der den Lovelybooks-Leserpreis in Silber für das beste Buch 2010 erhielt und zum Buch des Jahres bei Vorab-lesen.de gewählt wurde. Im DuMont Buchverlag erschien von ihm >Das Glücksbüro< (2013) und >Der Club der Traumtänzer<. Bei Suhrkamp/Insel >Romeo und Romy< (2016) sowie >Fräulein Hedy träumt vom Fliegen< (2018).


Und, wie hat es mir gefallen?


Das GlücksbüroDas Glücksbüro by Andreas Izquierdo
My rating: 5 of 5 stars

Ui, was für ein schönes Buch! Ich könnte eigentlich auch fünf Sterne - ach, ich vergebe fünf Sterne, hat mir wirklich gut gefallen!

Die Athmosphäre im "Amt für Verwaltungsangelegenheiten" wird wirklich gut beschrieben, ich hatte immer die Stadtverwaltung in Dortmund vor Augen (da gab es Anfang der 1990ger-Jahre noch einen Paternoster! Gibt es den noch?)

Bei der Beschreibung von Alberts Sektfrühstücken hätte ich mir auch immer gern ein Pikkolo aufgemacht und die Entwicklung vom völlig verknöcherten Beamten zum nicht mehr ganz so verknöcherten Behördendschungelführer fand ich auch glaubhaft.

Schade, dass Alberts Zeit mit Anna so kurz ist - den beiden hätte ich sehr gerne noch länger beim Reisen zugesehen. Ich werde Herrn Izquierdo definitiv auf meinem Autorenzettel weit nach oben packen, zum Glück hat er ja noch einige Bücher geschrieben, die ich noch nicht kenne.

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So, jetzt Du:
Kennst Du dieses Buch oder andere Bücher von Andreas Izquierdo?
Oder jemand, der Ähnliches schreibt?
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Kommentare:

  1. Das finde ich so klasse, dass Dir das Buch auch so gut gefallen hat. Jetzt will ich mich gleich mal nach seinen anderen Büchern umsehen.

    Mir wurde das Buch ja von unserer früheren Nachbarin empfohlen, zusammen mit "Tschick" von Wolfgang Herrndorf. Vielleicht kennst Du das ja auch noch nicht, und es wäre was für Dich?

    Liebe Grüße

    von Birgit

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    1. Ja, die "Traumtänzer" fand ich auch sehr schön. "Tschick" liest sich vom Klappentext jetzt nicht soooo zwingend für mich - aber ich setze es mal auf die Onleihe-Merkliste.

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    2. Der Klappentext ist absolut nicht aussagekräftig. Ich hätte es bereut, hätte ich es deswegen verpasst.

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    3. Na, wenn Du meinst - nachdem ich das "Sommerblau" auch so lange nicht gelesen habe, weil mir der Klappentext komisch vorkam... Bei der Onleihe "vergebe" ich mir ja nix.

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  2. Hallo Doro, jau, es gibt mich noch! Mal mehr, mal weniger gut :-)
    Warum nur, bin ich selbst nicht drauf gekommen nach anderen Büchern von Herrn Izqierdo zu schauen..
    Das werde ich jetzt gleich tun. Danke für den Tipp!
    Habe schon einige deiner Vorschläge aufgegriffen.
    Mein Tipp; Die Reihe der "Sieben Schwestern" von Lucinda Riley:
    Hatte sie auf den Ohren und bin voller Erwartung auf die nächsten (Hör)bücher.
    Ganz herzliche Grüsse von
    Ilona

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    1. Liebe Frau Zwuckel, sehr schön von Dir zu lesen! In die Sieben Schwestern werde ich mal reinhören - was ich bisher von Frau Riley gehört habe, hat mich nicht sooo überzeugt. Aber man kann ja zum Glück "testhören"

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