Mittwoch, 17. Juni 2026

Rezension: Mord bei Schietwetter von Manuela Sanne

Ich mag ja die "Strick-Krimis" von Maggie Sefton oder Sally Goldenbaum recht gern, also habe ich mir diese Reihe einer deutschen Autorin mal angesehen - war ok, das Richtige für Zwischendurch, würde ich sagen.

Bibliographische Daten: 

Mord bei Schietwetter von Manuela Sanne * >>

between pages by Piper, Taschenbuch, 248 Seiten

ISBN-10 ‏ : ‎ 3492508561


Klappentext:

In Norddeich ist die Welt noch in Ordnung – davon ist Sefa Pannkok überzeugt und genießt mit ihrem Kater den Ruhestand im ostfriesischen Küstendorf ihrer Kindheit. Doch mit den behaglichen Tagen zwischen Lesen und Stricken ist es jäh vorbei, als ihre Freundin Conni umgebracht wird. Die nette Inhaberin eines Woll-Lädchens war zusammen mit drei anderen Damen und dem pensionierten Kriminalkommissar Derk Mitglied in Sefas Strickzirkel. Ab sofort ruhen die Nadeln, denn Ermittlungen gehen vor! 


Über Manuela Sanne:

Manuela Sanne wuchs in Höxter an der Weser auf. Mit Anfang zwanzig zog sie ins Bergische Land, wo sie seither mit ihrer Familie lebt. Sie arbeitete viele Jahre im Buchhandel, bis sie sich 2010 als Schriftstellerin und Werbetexterin selbstständig machte. Als Autorin humorvoller Nordsee-Krimis verbindet sie drei große Leidenschaften: Bücher, Schreiben und die Nordseeküste als liebstes Urlaubsziel. 


Und, wie hat es mir gefallen?

War ein Tipp von einer Strickpodcasterin, und wenn auch das Mordopfer einen Handarbeitsladen geführt hat, kommt Stricken eher am Rande vor. War aber nicht schlimm, der "Krimi" war trotzdem ganz nett. Klar erwarte ich bei so einem Cozy keine nagelbeißende Spannung oder Splatter-Horror, aber die Story war ganz nett erzählt und nicht zu vorhersehbar. Mich hat allerdings die eine Figur, die nur auf Plattdeutsch kommunizieren kann, etwas genervt. Wenn Du das gerne magst, trägt es sicher zum "Lokalkolorit" bei, mich hat es wie gesagt genervt und das Buch unnötig schwer lesbar gemacht.

Ein bissle ein Geschmäckle hatte es auch, dass der pensionierte Kommissar nie mitstrickt, sondern einfach nur seinem Love-Interest näher sein will, die Damen des Strickkreises werden vom Polizeipersonal insgesamt nicht ganz für voll genommen - zu Unrecht, würde ich sagen, denn bis auf die Plattdeutsche (Du merkst, die habe ich gefressen...) sind die eigentlich alle ganz clever.

Ist also nicht unbedingt ein klassischer Strickkrimi, dafür wird zu wenig gestrickt, aber lässt sich gut lesen. Ich werde in der Reihe weiterlesen und vergebe knapp 4 von 5 Sternen.

So, jetzt Du: Liest Du "Handarbeitskrimis"? Wenn ja, welche kannst Du mir empfehlen? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

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