Ich habe von der Autorin ja schon das "Sommerbuch" gelesen und gemocht >> , und dieses wurde im Zwei-Seiten-Podcast zum Thema Herbst empfohlen - ja, doch, kann ich unterschreiben, wäre sicher NOCH besser gewesen, hätte ich es im Herbst und nicht im Winter gelesen.
Bibliographische Daten:
Tage im warmen Licht von Kristina Pfister * >>
Fischer Taschenbuch, 384 Seiten
ISBN-10 : 3596710154
Klappentext:
Gemeinsam mit ihrer Teenie-Tochter wagt Maria einen Neustart – in der alten Heimat, im Haus ihrer verstorbenen Großmutter, aber »nur vorübergehend, wirklich …« War sie in der Großstadt auf sich allein gestellt, findet sie auf dem Dorf nicht nur knarzende Fachwerk-Idylle und eine friedliche Landschaft unter gefallenem Laub, sondern auch eine scheinbar zeitlose Gemeinschaft. Doch welcher Schmerz, welche Erfahrungen haben die Frauen hier zusammengeschweißt? Maria möchte die letzten Sonnenstrahlen festhalten, möchte sich eine Scheibe abschneiden von der Kraft und Zuversicht der alten Nachbarin, für ihre Tochter stark sein und ihren Bedürfnissen Gehör verschaffen. Aber dazu muss die Maria von damals ihre Stimme wiederfinden und im Jetzt neuen Mut fassen
Über Kristina Pfister:
Kristina Pfister wurde 1987 in Bamberg geboren und verbrachte schon als Kind zahlreiche schöne Ferientage auf den Campingplätzen Europas. Der Sommer ist für sie am schönsten mit den Füßen im Wasser. Deshalb studierte sie am Bodensee, fährt wenn möglich jedes Jahr ans Meer, und freute sich sehr, als sie 2018 ein Aufenthaltsstipendium im »Baltic Centre for Writers and Translators« auf der Insel Gotland bekam. Wenn sie nicht gerade an einem Strand zeltet oder auf schwedischen Inseln schreibt, lebt und arbeitet sie in Nürnberg.
Und, wie hat es mir gefallen?
Joa, ganz nett . Sehr atmosphärisch, ich konnte das Apfelmus schmecken und das Laub riechen. Von daher würde ich empfehlen, das Buch wirklich im Herbst zu lesen, es gibt viel Halloween-Content (also im Sinne von die gehen verkleidet auf Halloween-Parties).
Die Story - naja, schon vorhersehbar, wer da wen bekommt. Die Figuren mochte ich sehr, vor allem Linni, Martha und ihre Frauengruppe. Die Hauptfigur Maria hat mich aber ein bissle genervt - dieses Rumgeeier - wir gehen zurück nach München - ach doch nicht - wir gehen zurück! - fand ich vor allem gegen Ende etwas bäh.
Und das aus dem traumatisierenden Event in der Jugend so lange ein Geheimnis gemacht wird, hat mich auch genervt - da hätte ich besser gefunden, wenn das früher klar gewesen wäre und mehr Zeit auf die Aufarbeitung des Traumas verwendet worden wäre.
Insgesamt aber ein nettes Buch mit toller Atmosphäre - ich vergebe 4 von 5 Sternen.
So, jetzt Du: Kannst Du mir - jahreszeitlich passend- ein Buch zum Thema Frühling empfehlen? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!
* = Affiliate-Link, führt zu Amazon.de

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Vielen Dank für Deinen Besuch auf Domics Pinnwand! Beachte bitte diese wichtige Information zum Datenschutz: Mit Abschicken des Kommentars erklärst Du Dich einverstanden, dass Deine Angaben zum Namen, Email-Anschrift und URL Deiner Webseite/Blog und die Nachricht selbst z.B. von externen Dienstleistern wie Google gespeichert werden. Weitere Informationen findest Du im Impressum >> und unter Datenschutz >>