Montag, 14. Mai 2018

Dicke oder dünne Bücher - was mag ich lieber? Buchfresserchens Montagsfrage




Das Buchfresserchen stellt jeden Montag eine Frage zu Bücher>> -  diesen Montag will es wissen:

Magst du lieber dicke oder dünne Bücher, oder ist es dir egal? Warum?


Hm. Ich würde sagen, die tendenz geht zu dicker - da hab ich dann länger was davon.

Mittlerweile - wo ich ja fast nur noch elektrisch lese (mehr dazu hier >>) ist das Gewicht von dicken Wälzer kein Argument mehr dafür, die eher nicht zu lesen.

Aber ich muss zugeben, dass ich mittlerweile eher zum (möglichst ungekürzten) Hörbuch greife, wenn ich einen richtig dicken Wälzer lesen respektive hören möchte (mehr zu meinen Hörbuch-Gewohnheiten findest Du hier >>)

Und so ein bissle abschreckend ist es schon, wenn ein Buch über 800 Seiten hat. Vor allem bei der Onleihe gucke ich schon nach der Seitenzahl, denn die Bücher kann ich ja max. 21 Tage ausleihen und das kann bei so dicken Wälzern schon mal knapp werden.

Auch gibt es ja des öfteren dicke Wälzer, die ihre Längen haben - bei Teil 1 und 2 der Follet'schen Jahrhundert-Trilogie habe ich zum Beispiel den ganzen russischen Plot immer überblättert, der hat mir einfach nicht gefallen. Bei über 1000 Seiten die Spannung aufrecht zu erhalten, kann schon tricky sein!

Also würde ich sagen, ich bevorzuge so mitteldicke Bücher - so zwischen 300 und 400 Seiten in etwa.

Hier mal drei dicke Wälzer, die mir gut gefallen haben:


Edward Rutherfurd: Im Rausch der Freiheit * >>  - 1152 Seiten im Taschenbuch
(hab ich von der Onleihe, aber im Urlaub gelesen, darum ok)

Ken Follet: Kinder der Freiheit * >> - 1216 Seiten im Taschenbuch
(hab ich als Hörbuch * >> gehört)

Diana Gabaldon: Feuer und Stein *  (Outlander Teil 1) >>  - 1136 Seiten im Taschenbuch
(Das war sogar noch, bevor es eBookReader gab - den Backstein hab ich im Regal stehen, hat mir aber damals sehr gut gefallen, der war in null komma nix durch)


Und hier drei dünne Bücher, die trotzdem gut sind:


Petra Hartlieb  Ein Winter in Wien * >>  - 176 Seiten im Taschenbuch
(hab ich von der Onleihe, hier geht es zur Rezension >> )

Helene Hanff: 84, Charing Cross Road * >> 160 Seiten im Taschenbuch
(Sooo ein schönes Buch über Bücher, unbeding reinlesen!)

Alan Bennett: Die souveräne Leserin * >> - 120 Seiten, sehr schöne gebundene Leinenausgabe
(Noch ein tolles Buch über Bücher, auch unbedingt lesen!)


So, jetzt Du: Dicke oder eher dünne Bücher für Dich?
Welches dicke Buch hast Du jüngst gelesen, das Du mir empfehlen kannst?
Welches dünne?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


* = Affiliate-Link, führt zu Amazon.de


Kommentare:

  1. Nachdem ich oft abends im Bett lese und mir schon dicke Wälzer auf die Nase gefallen sind, wenn ich müde wurde ;-) habe ich irgendwann auch die ungekürzten Hörbücher für mich entdeckt. Da höre ich aber wirklich sehr lange daran, denn es gibt immer wieder ruhige, erzählerische Passagen, die es "durchzustehen" gilt. Deshalb bin ich grundsätzlich eher für dünnere Bücher bis maximal 500 Seiten das hat sich besonders bei Krimis und Thriller sehr bewährt. Ich mache aber auch mal Ausnahmen.
    LG Gabi

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    1. Genau Hörbücher sind toll! Und das Problem mit dem Gewicht habe ich als eBook-Leserin eher nicht.

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  2. Eigentlich ist mir dick oder dünn egal, weil ich eh meistens eBooks lese, und das Tablet wiegt immer gleich viel, wenn es mir beim Einschlafen ins Gesicht klatscht. ;-) Ein dicker Wälzer, der mir so richtig gut gefallen hat, ist "Zeit zum Aufstehen" von August Kühn. Die Geschichte einer Arbeiterfamilie im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Ich weiß gar nicht, ob es das Buch im Handel überhaupt noch gibt ...

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    1. Genau! Ich lese aber eBooks lieber auf dem Reader, weil der deutlich leichter ist als das Tablet (und der Akku hält auch länger). Nach dem Kühn-Buch muss ich mal suchen, vielleicht gibt's das in der Bücherei? Danke für den Tipp!

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  3. Huhu!

    Interessant finde ich immer, was jemand als dick oder dünn definiert! :-)

    Richtig dicke Wälzer höre ich auch gerne als Hörbuch, auf dem Weg zur Arbeit, bei der Hausarbeit, immer mal wieder zwischendurch kriegt man ja schon viel gehört.

    Von Ken Follett habe ich nur vor vielen Jahren den "Klassiker" gelesen - "Die Säulen der Erde", was mir im Nachhinhein gar nicht so als Wälzer in Erinnerung geblieben ist. Hat sich wohl gut gelesen! X-D

    "Die souveräne Leserin" hat mir auch sehr gut gefallen, und hier liegt noch eine englische Ausgabe, weil ich das Buch noch mal im Original lesen wollte.

    Bei Interesse findest du meinen Beitrag [ HIER ]

    LG,
    Mikka

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    1. Liebe Mikka, naja, wenn ich so durchgucke bei den Antworten auf die Montagsfrage, dann präferieren die meisten Bücher mit so 300-400 Seiten, gell? Ist das Original der Leserin auch so schön ausgestattet, so mit Leinen und Lesebändchen und so? Da könnte ich ja direkt schwach werden, obwohl ich eigentlich eBook-Leserin bin...

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    2. Die Ausgabe, die ich habe (wo habe ich sie hingeräumt, ich kann sie gerade nicht finden?!), hat kein Lesebändchen, wenn ich mich richtig erinnere, und auch keinen besonderen Einband. Ich habe das englische Buch mal aus einem öffentlichen Bücherschrank gefischt, vielleicht kaufe ich mir irgendwann auch mal eine richtig schöne Ausgabe. :-)

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  4. Ich nutze manchmal ebenfalls die Hörbücher, um gezielt sehr lange Bücher zu hören, die ich immer wieder nach hinten geschoben habe. Ist recht praktisch ;)


    Viele liebe Grüße
    Der Büchernarr Frank

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    1. Gell? Allerdings habe ich "Ein Wenig Leben" trotzdem nach der Hälfte abgebrochen, das war auch gehört einfach nicht meins.

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