Montag, 25. Februar 2013

Der Trend geht zum Zweit-eBook-Reader: Diesmal mit eInk

Ich habe seit Dezember 2011 den Weltbild-Trekstor 3.0 und bin an sich sehr zufrieden mit ihm.

Er hat ein Farb-LED-Display und kann ausser ePubs und PDFs auch Fotodateien und mp3s abspielen. Mp3s hab ich mal ausprobiert, höre ich aber nie darauf. Bilder sind bei Strickanleitungscharts manchmal recht hilfreich. Er hat KEIN TouchScreen und ist NICHT WLan fähig- stört mich aber nicht. Ich hab ihn anfänglich hauptsächlich als Strickanleitungsspeicher genutzt (das sind meist PDFs), aber in letzter Zeit habe ich auch verstärkt eBooks darauf gelesen.

Und damit fängt mein "Problem" an (naja, eher ein Problemchen): Ich hatte meinen Trekstor neulich auf einer Geschäftsreise ins Ausland dabei, bei der ich insgesamt 8 Stunden per Zug unterwegs war und abends im Hotelzimmer auch noch gelesen habe. Ich hatte ihn vorab voll geladen, aber nach diesen 8 Stunden Dauerbetrieb (auf niedrigster Display-Helligkeit und auch sonst mit allen Energiefressern ausgeschaltet) war der Akku zu 3/4 leer - d.h. ich komme vermutlich max. 12 Stunden mit einer Ladung hin.

Auf Reisen mag ich aber nicht immer mein Ladekabelgedöns mitschleifen, da hätt ich schon gern, dass der etwas länger durchhält. Umfragen im Bekanntenkreis haben ergeben, dass die eInk Displays deutlich länger durchhalten, was den Akku angeht.

Und einen zweiten Nachteil löst ein eInk Display: Lesen auf der Terasse im Sommer war nicht möglich - und ich lese sehr gern auf der Terasse! Gedruckte Bücher will ich aus Platzmangel nicht unbedingt neu anschaffen, also brauch ich mittelfristig eine Lösung.

Tja, die nächste Geschäftsreise steht an, und da möcht ich gern das Käschdle zum Lesen dabei haben - ergo hab ich meine Marktforschung mal etwas intensiviert. Da es sich um ein Zeitgerät handelt, wollte ich nicht viel ausgeben.

Zunächst hab ich mir den derzeit bei Weltbild erhältlichen Reader Trekstor 4.0 angeguckt. Der machte mir aber einen sehr klapprigen Eindruck, vor allem für Leute wie mich, die gerne mal was fallen lassen.

Aufgrund dieser Rezension >> bin ich jetzt auf das PocketBook613 gestossen, das ich mir bei Libri.de für 69 Euronen bestellt habe - das sind auch nur 10 Euro mehr als für das Weltbild-Model und er wirkt deutlich solider.

Ich bin mal gespannt und werde dann berichten! Der hat kein TouchScreen ( was aber für mich eher ein Argument FÜR ihn ist) und ist auch nicht WLan-Fähig (muss er für mich aber auch nicht sein).

Schon erstaunlich - vor 3 Jahren hab ich noch gesagt, bleib mir weg mit eBooks, aber mittlerweile mag ich die wirklich gern. Lesen im Bett geht z.B. mit dem Reader viel besser und endlich hab ich kein Platzproblem mehr im Bücherregal!

Kommentare:

  1. ich hab einen von kindle. der hält iwie ewig. ich hab den ohne licht, mit elektronischer tinte. für mich ist das sehr angenehm zu lese, entspannt die augen. und im bett lesen, da hab ich die gleichen erfahrungen wie du. endlich fault mir nicht mehr der arm beim halten ab, ich lehn ihn einfach gegen ein kissen und fertig. für strick-pdf´s nutz ich ihn auch gern.... find´s super. ich hab schon allen gesagt, dass sie mir keine bücher mehr kaufen soll, so schnell konnte ich meine regale jährlich gar nicht ausmisten, wie die sich wieder füllten und ganz selten les ich ein buch zweimal.

    l g
    clarice

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    1. Den Kindle wollt ich nicht, weil ich mit dem keine Bücher per Onleihe ausleihen kann, die Bibo kann nur ePubs. Aber ansonsten bin ich mit meinem "neuen" sehr zufrieden. Ich hätte nie gedacht, dass ich mir meine Bücher nur noch elektronisch anschaffen würde, aber es hat wirklich viele Vorteile - weniger Regalplatz, viele Bücher immer dabei, bissle günschdiger als gedruckt sind sie auch noch...

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