Mittwoch, 1. Juli 2026

Rezension: Wedding People von Alison Espach

Das war so ein Buch, von dem ich vorher dachte, es müsste mir eigentlich gut gefallen - amerkanische Hochzeits-Setting lese ich eigentlich gerne. Das hier war aber für mich ein bissle "drüber" - dieser Geisteswissenschaftler-Akademiker-Schwulst hat mich echt nur genervt! Ich bin froh, dass ich's aus der Onleihe hatte und kein Geld dafür ausgegeben habe....

Bibliographische Daten: 

Wedding People von Alison Espach * >>

Lübbe- Verlag, 480 Seiten

ISBN-10 ‏ : ‎ 3757701291


Klappentext:

Als Phoebe Stone in einem grünen Seidenkleid und goldenen High Heels im prächtigen »Cornwall Inn« ankommt, wird sie von allen für einen Hochzeitsgast gehalten. Doch sie ist die Einzige, die nicht zum Feiern angereist ist. Seit Jahren hat sie davon geträumt, mit ihrem Mann hierherzukommen. Nun ist sie ohne ihn hier, am Tiefpunkt ihres Lebens, fest entschlossen, sich ein letztes Mal etwas zu gönnen, bevor sie mit allem Schluss macht. Dumm nur, dass sie ausgerechnet der Braut in die Quere kommt. Die hat jedes Detail und jede denkbare Katastrophe sorgfältig einkalkuliert - mit einer Ausnahme: Phoebe und deren Vorhaben. Als sich ihre Wege kreuzen, gerät alles aus dem Takt, und es setzt etwas in Gang, das keine von ihnen erwartet hat.


Über Alison Espach:

Alison Espach wuchs in Trumbull, Connecticut, auf, wo sie den Großteil ihres Lebens verbrachte. Sie erwarb ihren Bachelor-Abschluss am Providence College und ihren Master in Kreativem Schreiben an der Washington University in St. Louis. Ihre Texte wurden in FIVE CHAPTERS, GLAMOUR, SALON, THE DAILY BEAST, WRITER'S DIGEST und anderen Zeitschriften veröffentlicht.


Und, wie hat es mir gefallen?

Ich war ja ziemlich gespannt auf dieses Buch, denn wie die Hauptfigur mag auch ich Geschichten über Hochzeiten sehr gern. So ganz erfüllen konnte das Buch meine Erwartungen aber nicht- war mir irgendwie zu Ostküsten-Upperclass-Akademiker-Schwulst-Lastig. Obszön reiche Braut und ihre nicht weniger wohlhabende Verwandtschaft-to-Be treffen auf ein Professoren-Ehepaar von einer Ostküsten-Uni - oergs...

Ich mochte irgendwie keine der Figuren so richtig gern, und die Geschichte ist zwar ganz nett erzählt, das Ende ist ein bissle unerwartet - aber so wirklich vom Hocker gehauen hat es mich auch nicht.

Ich bin ganz gut durchgekommen und es war ok zu lesen - aber wie gesagt, es war insgesamt etwas "drüber" für mich und sehr, sehr, sehr amerikanisch. Vielleicht hätte es mir besser gefallen, wenn ich mich in der amerkanischen resp. englischsprachigen Literaturgeschichte besser ausgekannt hätte und außer Jane Eyre auch was von Virginia Woolf oder Edith Wharton gelesen hätte - so habe ich die diversen Zitate und Referenzen eher als nerviges, bildungsbürgerliches Name-Dropping empfunden.

Ich vergebe mal 3 Sterne - aber so richtig überzeugt hat mich das Buch nicht. Ich bin nur froh, dass ich es aus der Onleihe hatte und kein Geld dafür ausgegeben habe. Mal wieder eine Empfehlung aus dem 2-Seiten-Podcast, die den beiden Hosts gefallen hat, mir aber eher nicht.

So, jetzt Du: Hat Dich in letzter Zeit ein Buch enttäuscht, von dem Du dachtest, es müsste Dir eigentlich gefallen? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

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