Montag, 29. März 2021

Go East: 8 Bücher in und über Asien

Viele der Bücher, die ich so lese, spielen entweder im deutschsprachigen Raum oder in den USA. Schon das europäische Ausland kommt nicht so häufig als Schauplatz vor, aber Asien ist dann gleich noch viel exotischer. 

Nachdem Frau Wintermädchen das Buch einer südkoreanischen Autorin so hoch gepriesen hat >>  (und ich es auch unbedingt noch lesen will) , dachte ich, ich schaue mal, welche Bücher, die in Asien spielen, ich bereits gelesen habe.




1. Sujita Massey: Die Tote im Badehaus * >>

Diese Krimireihe habe ich vor Jahren mal angefangen und ich weiß gar nicht, warum ich aufgehört habe, denn der erste Teil hat mir gut gefallen. Die Autorin ist - wenn ich das richtig im Kopf habe - wie ihre Protagonistin Amerikanerin mit japanischen Wurzeln, die Krimis spielen in Japan

Klappentext: Shiroyama, ein kleiner charmanter Ort in den japanischen Bergen: Seine reiche Geschichte verheißt eine faszinierende Neujahrszeremonie, und das einladende Badehaus der kleinen Familienpension verspricht wohltuende Stunden. Die junge Englischlehrerin Rei Shimura fühlt sich wie im Paradies, als sie für ein paar Urlaubstage aus Tokio anreist. Und daß ihr gleich am ersten Abend der reizende Hugh Glendinning über den Weg läuft, betrachtet sie als gutes Omen. Am nächsten Morgen jedoch findet man die Frau des einflußreichen Geschäftsmannes Nakamura tot unter dem Fenster des Badehauses. Glendinning scheint mehr zu wissen, als er preisgibt, und zu viele Details des Falles wollen nicht so recht zusammenpassen. Reis detektivischer Spürsinn ist geweckt, doch sie ahnt nicht, daß der Täter ganz in ihrer Nähe ist 


2. Milena M. Fasar: Herr Kato spielt Familie * >>

Das war auch ein Booktube-Tipp, in einem Reading-Vlog von Frau Buchgeschichten >> Mir hat das Cover so gut gefallen ;-) - aber auch die Geschichte hörte sich interessant an, und bei der Onleihe war es gerade verfügbar - also hab ich's gelesen. Es war ein bissle skurril und jetzt nicht so, dass ich dringend mehr von der Autorin lesen müsste - aber es hat mir ganz gut gefallen.

Klappentext: Endlich Zeit. Er könnte nun das alte Radio reparieren oder die Plattensammlung ordnen. Doch als er der jungen Mie begegnet, die ihm ein seltsames Angebot macht, beginnt er die Dinge anders zu sehen. Ein zarter Roman über einen späten Neuanfang und über das Glück. Die Tage dehnen sich, und zugleich schnurrt die Zeit zusammen. Die Uhr läuft ab, dabei könnte es gerade erst losgehen. Ob ein kleiner weißer Spitz daran etwas ändern würde? Den ehemaligen Kollegen hat er immer beneidet. Um den Ruhestand, das Motorrad und die neue Freiheit. Doch jetzt steht er selbst frisch verrentet auf den bemoosten Treppen vor seinem Haus und weiß nicht wohin. Eine Krawatte braucht er nicht mehr, zu Hause ist er im Weg, die Kinder sind längst ausgezogen. Ob die junge Frau, die er jüngst auf dem Friedhof getroffen hat, ihm nur etwas vormacht, vermag er nicht zu sagen. Er ist aus der Übung. Und dennoch nimmt er ihren Vorschlag an, lässt sich von ihrer Agentur »Happy family« mal als Opa, mal als Exmann, dann wieder als Vorgesetzter engagieren und trifft auf fremde Menschen und Schicksale. 


3. Tereza Vazek: Das Geheimnis der Jaderinge * >>

Diesen historischen Schmöker habe ich vor ein paar Jahren mal als Kindle-Deal "für umme" ergattert und die Geschichte hat mir gut gefallen. Das Buch ist Teil einer Reihe und ich könnte mir durchaus vorstellen, irgendwann mal weiterzulesen.

Klappentext: Die verarmte Hamburger Reederstochter Viktoria Virchow kommt im Jahr 1882 nach Schanghai, um dort ihr Auskommen als Gesellschafterin zu suchen. Durch ihre Arbeitgeberin, eine alte britische Lady, stößt sie auf ein dunkles Familiengeheimnis. Ein grüner Jadering und ein chinesisches Schriftstück aus Zeiten des Taiping-Aufstands geben ihr Rätsel auf. Gemeinsam mit dem chinesischen Akrobaten Jinzi versucht sie, das Geheimnis zu lüften. Die Spurensuche bringt die Deutsche und den Chinesen in Lebensgefahr.


4. Xiaolong Qiu: Tod einer roten Heldin* >>

Eine Krimireihe, geschrieben von einem Chinesen, die auch in China spielt. Auch hier weiß ich nicht, warum ich nicht weiter gelesen habe, denn der erste Teil hat mir vor Jahren ganz gut gefallen. Bleibt mir also noch reichlich Lesefutter, denn es gibt mittlerweile mehr als 10 Bände.

Klappentext: Es ist Oberinspektor Chens erster Fall. Shanghai 1990. Aus dem Kanal vor den Toren der Millionenmetropole wird die Leiche einer jungen Frau gefischt. Die Tote, Guan Hongying, war Leiterin einer Kosmetikabteilung und Heldin der Arbeit. Zur Überraschung aller fördert die Inspektion ihrer Unterkunft im Arbeiterwohnheim Reizwäsche sowie erotische Fotos zutage. Die Überprüfung ihrer Telefonate zeigt viele Anrufe derselben Nummer - des ehemaligen Propagandaministers .


5. Nam-Joo Cho: Kim Jiyoung, geboren 1982 * >>

Dieses Buch habe ich noch nicht gelesen, aber es liegt ganz oben auf dem TBR-Stapel, nachdem Andrea Wintermädchen in ihrem ausführlichen Rezensionsvideo so geschwärmt hat. Über Korea weiß ich nämlich ziemlich überhaupt nix, außer, dass die da Handys bauen und Kleinwagen und seltsame Popbands hervorbringen...

Klappentext: Cho Nam-Joo hat mit ihrem Roman einen internationalen Bestseller geschrieben. Ihre minimalistische und doch messerscharfe Prosa hat nicht nur viele Leserinnen weltweit begeistert, sondern auch Massenproteste in Korea ausgelöst. In einer kleinen Wohnung am Rande der Metropole Seoul lebt Kim Jiyoung. Die Mittdreißigerin hat erst kürzlich ihren Job aufgegeben, um sich um ihr Baby zu kümmern – wie es von koreanischen Frauen erwartet wird. Doch schon bald zeigt sie seltsame Symptome: Jiyoungs Persönlichkeit scheint sich aufzuspalten, denn die schlüpft in die Rollen ihr bekannter Frauen. Als die Psychose sich verschlimmert, schickt sie ihr unglücklicher Ehemann zu einem Psychiater. Nüchtern erzählt eben dieser Psychiater Jiyoungs Leben nach, ein Leben bestimmt von Frustration und Unterwerfung. 


6. Nicole C. Vosseler: Das Herz der Feuerinsel * >>

Das Buch spielt in Indonesien und ich habe es vor Jahren gelesen (hier geht es zur Rezension >>), weil ich was lesen wollte, das zur niederländischen Kolonialzeit spielt. Hat mir damals sehr gut gefallen.

Klappentext: Amsterdam 1882. Auf der Überfahrt von Amsterdam nach Batavia schließen zwei Frauen Freundschaft, die unterschiedlicher kaum sein könnten: die ernsthafte Jacobina, Tochter aus gutem Hause, und die temperamentvolle Floortje aus einfachen Verhältnissen. Beide träumen vom Glück in der Ferne, und berauscht von der exotischen Schönheit der Tropen wähnen sie sich im Paradies. Nach und nach jedoch offenbart der Garten Eden seine Abgründe, und während auf Jacobina ein böser Verdacht fällt, gleitet Floortje ab in die Prostitution. Als der bislang so friedliche Vulkan Krakatau ausbricht, beginnt für die beiden Freundinnen ein Kampf um Leben und Tod.


7. Colin Cotterill: Dr. Siri und seine Toten * >>

Das habe ich als Hörbuch gehört, das sehr gut von Jan-Josef Liefers gelesen wird (Kurzrezension hier>>) und die Reihe wurde damals auf Audible ziemlich gehypt. Das ganze spielt in Laos, noch so ein Land, von dem ich nix wusste und eigentlich immer noch nix weiß. Auch hier habe ich nicht weitergehört, und auch hier gibt es mittlerweile 14 Bände - ich könnte also...

Klappentext: Dr. Siri Paiboun hatte bislang eigentlich nur mit lebenden Patienten zu tun. Doch nun wird er mit seinen 72 Jahren noch zum einzigen Leichenbeschauer von ganz Laos ernannt – als letzter verbliebener Genosse mit medizinischem Hintergrund. Es bleibt ihm keine Wahl, als sich ohne jedes Fachwissen, aber mit der Unterstützung zweier ebenso unqualifizierter Assistenten, an seinem ersten Fall zu versuchen: Frau Nitnoy, die Gemahlin eines Parteibonzen, ist bei einem Essen des Frauenverbands plötzlich verstorben, und Dr. Siri argwöhnt, dass es dabei nicht mit rechten Dingen zuging. Mit Hilfe eines alten französischen Lehrbuchs, vor allem aber mit viel Witz und Intuition macht er sich daran, die Sache unter die Lupe zu nehmen. Prompt gerät Dr. Siri selbst in Gefahr, doch zum Glück kann er auf zahlreiche Helfer zählen wie seinen alten Freund und Parteigenossen Civilai, die Chemielehrerin Oum und die Sandwichverkäuferin Tante Lah, die Dr. Siri jeden Mittag mit ihren Köstlichkeiten versorgt – und ein Auge auf ihn geworfen hat.


8. Hannah Tunnicliffe: Der Duft von Tee * >>

Dieses Buch wurde auf Ravelry empfohlen und ich wollte es so dringend, dass ich mir unter anderem deshalb einen Kindle angeschafft habe, weil es das damals aus irgendeinem Grund nicht als epub gab - oder ich hab's nicht gefunden, however: Hat mir sehr gut gefallen! Ich habe es damals im Urlaub im Kleinwalsertal gelesen, und auch die weiteren Bücher der Autorin, die ich gelesen habe >> haben mir sehr gut gefallen. 

Klappentext: Grace blickt voller Zuversicht in die Zukunft, als sie ihren Mann in ein neues Leben nach Macao begleitet. Doch kurz nach ihrer Ankunft erfährt sie, dass sich ihr Traum von einer eigenen Familie nicht erfüllen wird. In ihrem Schmerz besinnt sich Grace auf ihre Leidenschaft, das Backen, und eröffnet ein Café. Im Lillian’s serviert sie nicht nur Tee und raffinierte Macarons, sondern begegnet auch Menschen, die ihr Leben verändern


So, jetzt Du: 
Kennst Du die vorgestellten Bücher?
Welche Bücher, die in Asien spielen, kannst Du mir sonst noch empfehlen?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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