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Mittwoch, 22. Februar 2023

Rezension: Ein Garten über der Elbe von Marion Lagoda

Ich bin ja schon letztes Jahr mit den Empfehlungen von Gabi Siefke >> sehr gut gefahren, also habe ich mir dieses Buch, das auf ihren Jahreshighlights auftauchte, gleich mal geschnappt, als es bei meiner Onleihe verfügbar war - und zack -das erste 5-Sterne-Buch für 2023!

Bibliographische Daten:


Ein Garten über der Elbe von Marion Lagoda * >>

C.Bertelsmann Verlag; gebundene Ausgabe, 384 Seiten

ISBN-10 ‏ : ‎ 357010401X


Klappentext:

Hamburg, 1913: Als Hedda ihre Stelle als Obergärtnerin bei der jüdischen Bankiersfamilie Clarenburg antritt, hat sie es nicht leicht. Auf dem parkähnlichen Anwesen oberhalb der Elbe ist sie die erste Frau auf diesem Posten und wird von den ausschließlich männlichen Kollegen entsprechend kritisch beäugt. Auch körperlich wird ihr viel abverlangt, denn das Anwesen über der Elbe ist riesig, und der Erste Weltkrieg fordert ihr gärtnerisches Können noch einmal besonders heraus. Trotzdem gelingt es Hedda, hier ihren gärtnerischen Traum zu verwirklichen – bis hin zum Amphitheater im römischen Stil, das zum Mittelpunkt prachtvoller Feste und Theateraufführungen wird. Doch als sich in den 1930er Jahren die Zeiten verdüstern, geraten sowohl Hedda, die jüdische Vorfahren hat, als auch die Familie Clarenburg immer mehr in Bedrängnis.
Kenntnisreich, lebendig und mit faszinierenden Pflanzenbeschreibungen erzählt Marion Lagoda das Leben der Frau nach, deren wahrer Name Else Hoffa lautete und die als Obergärtnerin der Familie Warburg den berühmten Römischen Garten in Hamburg-Blankenese anlegte.


Über Marion Lagoda:

Die Autorin Marion Lagoda schreibt seit vielen Jahren als freie Gartenjournalistin für Magazine und Buchverlage. Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte arbeitete sie zunächst als Redakteurin bei der Rheinischen Post in Düsseldorf. Ihre ersten Reportagen über Pflanzen und Gärten schrieb sie für die Frankfurter Rundschau. Später war sie Kolumnistin der Zeitschrift Flora Garten. Heute lebt die Mutter zweier erwachsener Kinder mit ihrem Mann in Hamburg, wo sie als Ausgleich zur Arbeit am Schreibtisch ihren selbst angelegten Stadtgarten pflegt.


Und, wie hat es mir gefallen?

Das hat mir wirklich sehr gut gefallen! Ja, es ist ein historischer Roman, aber auch wieder nicht. Man merkt, dass die Autorin bisher eher Gartensachbücher geschrieben hat, einige der Pflanzen im Garten werden sehr detailliert vorgestellt - ich musste jetzt erstmal die Zimtrose googeln ,-) Fand ich aber nicht störend und wäre ideal für Leute, die gerne Garteln. Und Hamburg-Fans kommen auch auf ihre Kosten, allerdings spielt das ganze Buch ausschliesslich im Garten und auf dem Gelände des Anwesens, andere Schauplätze kommen nicht vor.

Die Figuren basieren auf realen Figuren, Hedda hieß "in echt" Elsa und war Gärtnerin bei der Familie Warburg in Hamburg, auch die "Römischen Gärten" existieren tatsächlich. Auch andere Figuren, z.B. Benjamin Michaelis basieren auf realen Figuren (Wilfrid Israel), wie im Nachwort ausführlich erläutert.

Ich mochte Hedda und auch die anderen Figuren sehr gern, weil sie ein bissle "eckig" ist, nicht so eindimensional toll, wie das oft bei historischen Romanen der Fall ist. Es gibt einiges an Reibungen zwischen den Figuren, das ist für mich aber immer stimmig und muss auch nicht zwingend in Friede, Freude, Eierkuchen aufgelöst werden.

Sehr "echt" fühlte sich auch die Stimmung von 1913 bis 1938 ein, ich konnte sehr gut nachvollziehen, wie sich das politische Klima in Deutschland zu dieser Zeit entwickelt hat.

Ich denke, da kann ich guten Gewissens 5 Sterne vergeben und habe damit mein erstes Highlight für 2023! Mal sehen, ob es noch mehr (fiktionale) Bücher der Autorin gibt, die ich entdecken kann.

Bücherbingo-Round-up:

Das Buch bekommt ein Kreuzchen für "realer Hintergrund" und auch eines für "Cover zum Verlieben" - ich interpretiere das jetzt mal so, dass ich dieses Cover wirklich sehr, sehr schön finde - so schön, dass ich mir fast überlege, ob ich mir nicht das gedruckte Buch zulegen sollte.




So, jetzt Du:
Hast Du dieses Jahr schon ein 5-Sterne-Buch gelesen oder gehört? Wenn ja, welches war das?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Dienstag, 8. September 2020

Rezension: Das geheime Leben der Bäume von Peter Wohlleben

Der E-Book-Download wurde  mir vom Verlag kostenlos zur Rezension zur Verfügung gestellt - vielen Dank dafür!


Bibliographische Daten:

Das geheime Leben der Bäume von Peter Wohlleben * >>


Heyne-Taschenbuch, 224 Seiten
ISBN-10 : 3453604326



Klappentext:


Im Wald geschehen die erstaunlichsten Dinge: Bäume tauschen Botschaften aus. Sie umsorgen nicht nur liebevoll ihren Nachwuchs, sondern pflegen auch alte und kranke Nachbarn. Bäume haben ein Gedächtnis, empfinden Schmerzen und bekommen sogar Sonnenbrand und Falten. Peter Wohlleben, Deutschlands bekanntester Förster, zeigt uns den Wald von einer völlig neuen Seite: In faszinierenden Geschichten über die ungeahnten Fähigkeiten der Bäume berücksichtigt er die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse ebenso wie seine eigenen Erfahrungen. Ein informatives und unterhaltsames Buch über Bäume und Wälder, das uns das Staunen über die Wunder der Natur lehrt.


Über Peter Wohlleben:


Peter Wohlleben, Jahrgang 1964, wollte schon als kleines Kind Naturschützer werden. Er studierte Forstwirtschaft und war über zwanzig Jahre lang Beamter der Landesforstverwaltung. Heute leitet er eine Waldakademie in der Eifel und setzt sich weltweit für die Rückkehr der Urwälder ein. Er ist Gast in zahlreichen TV-Sendungen, hält Vorträge und Seminare und ist Autor von Büchern zu Themen rund um den Wald und den Naturschutz. Mit seinen Bestsellern Das geheime Leben der Bäume, Das Seelenleben der Tiere und Das geheime Netzwerk der Natur hat er Menschen auf der ganzen Welt begeistert. Zuletzt erschien das Magazin Wohllebens Welt. Für seine emotionale und unkonventionelle Wissensvermittlung wurde ihm 2019 die Bayerische Naturschutzmedaille verliehen.


Und, wie hat es mir gefallen?


Das Buch steht ja schon seit langer Zeit auf den Bestseller-Listen, aber bisher dachte ich immer, was soll es über dicke alte Bäume schon spannendes zu wissen geben. Bei der Lektüre der beiden Wanderbücher bin ich dann aber immer wieder über den Herrn Wohlleben gestolpert und dachte, na gut, werfe ich mal einen Blick herein.

Und ich muss wirklich sagen - das Buch ist hochspannend! Ich habe etwas erfahren darüber, wie Bäume mit Pilzen in Symbiose leben, warum man bei Regen eher unter Nadel- als unter Laubbäumen Schutz suchen sollte, welche Teile eines Baumes essbar sind, wie Bäume "wissen", wann es Zeit ist, die Blätter abzuwerfen und noch vieles, vieles mehr.

Ich gehe jetzt viel interessierter durch unseren heimischen Wald, der nur 10 Minuten Fußweg von meiner Haustür entfernt liegt. Ich gucke mir die Stämme und die Kronen der Bäume genauer an und werfe einen Blick ins Unterholz.

Als Schreinerstochter einer "Dynastie", die jetzt in der vierten Generation Holz verarbeitet (will sagen, mein Bruder ist Schreiner, mein Papa war Schreiner, mein Opa und mein Uropa auch...), ist das wirklich Pflichtlektüre für mich und das Revier von Herrn Wohlleben in der Eifel ist direkt auf meine "Da will ich mal hin!"-Liste gewandert.

Also, wenn Du es noch nicht gelesen hast: Wirf einen Blick in dieses Buch, es lohnt sich absolut!
Ich vergebe 5 von 5 Sternen!


So, jetzt Du:
Hast Du auch solche Bestseller, die Du lange nicht gelesen hast, die Dir dann schließlich aber doch gut gefallen haben? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!



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Dienstag, 11. August 2020

Rezension: Waldwandern von Manuel Larbig



Der ebook-Download wurde mir vom Verlag kostenlos zur Rezension zur Verfügung gestellt - vielen Dank dafür1 Das Buch ist eine Mischung aus "Wanderbericht" und Ratgeber - eine sehr gelungene Mischung, wie ich finde!

Bibliografische Daten:

Waldwandern
von Manuel Larbig * >>


320 Seiten, Penguin Verlag
ISBN-10: 3328105549


Klappentext:


Schon immer zog es Manuel Larbig in die Natur und er wollte mehr als nur mal eine Nacht im Freien verbringen. Daher machte er sich mit seinem Hund Rocko auf den Weg, um sechs Wochen lang nur mit Minimalausrüstung durch Deutschlands Wälder zu wandern. Das Trinkwasser holte er sich am Bach, abends baute er sich eine Laubhütte zum Schlafen, und morgens ließ er sich vom Gesang der Vögel wecken. Zurück kam er mit einem Gefühl, als hätte er längere Zeit im Kloster verbracht: Er fühlte sich gelassen, stark und frei. Manuel Larbig gibt viele wertvolle Tipps und bietet Inspiration für alle, die ebenfalls die Natur erleben möchten – egal ob bei einer Eintagestour oder einem längeren Abenteuer.


Über Manuel Larbig:


Manuel Larbig, Jahrgang 1987, ist Biologe, Wildkräuternarr und Outdoorexperte. Im Raum Berlin führt er mit seinen Projekten (Wildkräuterevents Berlin und Waldsamkeit) Wildkräuterworkshops und Survivalkurse durch. Sein Hang zu Naturerlebnissen mit Minimalausrüstung brachten ihn dazu - gemeinsam mit seinem Hund - , ohne Zelt und Schlafsack einmal quer durch Deutschland zu wandern. In seinem Buch "Waldwandern" berichtet er darüber, um noch mehr Menschen für die Natur zu begeistern.


Und, wie hat es mir gefallen?


Das war ganz anders, als ich erwartet habe - hat mir aber trotzdem sehr gut gefallen! Erwartet hatte ich eigentlich einen Wanderbericht über die Wanderung quer durch Deutschland - der Autor ist vom Saarland bis nach Brandenburg zu Fuß gewandert. Den habe ich auch bekommen, aber eben noch viel mehr. 

Im Anschluss an jeden "Berichtsteil"- das sind meist so drei bis vier Tagesberichte-  kommt ein Ratgeberteil zu den unterschiedlichen Aspekten des "Outdoor-Lebens": Das geht von "Wie plane ich eine Tour" über "Wo darf ich eigentlich legal übernachten" bis zu "Wie baue ich eine Laubhütte", "Wie finde ich Trinkwasser" oder "Welche Wildpflanzen und Insekten sind essbar".

Jetzt kann ich mir für mich nicht vorstellen, jemals ohne Zelt aufzubrechen und mich nur von Grashüpfern, Käfern und gekochten Schilfwurzeln zu ernähren. Das macht der Autor im Übrigen auch nicht - zumindest auf dieser Tour nicht - aber er ergänzt seine Supermarkt-Einkäufe durchaus mal mit Insekten oder einem Krebs.

Ich fand es auf alle Fälle hochspannend, zu erfahren, was man alles essen könnte oder welche Arten es gibt, Feuer zu machen. Auch das Kapitel übers Wetter oder Erste Hilfe fand ich sehr hilfreich.

Wenn Du also gerne draußen unterwegs bis und wanderst, lohnt es sich definitiv, einen Blick in dieses Buch zu werfen! Ich vergebe dann auch 5 von 5 Sternen!


So, jetzt Du:
Kannst Du mir ähnliche "Wanderberichte" empfehlen?
Dann schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Mittwoch, 24. April 2019

Rezension: Fräulein Grüns Kräuterwunder von Karina Reichl

Das Ebook wurde mir vom Verlag kostenlos zur Rezension zur Verfügung gestellt- vielen Dank dafür!

Ich kannte die Autorin und ihren Blog "Fräuleingrün.at" >> vorher nicht. Ich muss aber zugeben, dass die ÖsterreicherInnen besonders bei Kochbüchern und Rezepten jeder Art einen Stein bei mir im Brett haben - Kochen können die einfach! Zu meinen liebsten Kochbüchern gehören z.B. die von Lisa Pfleger * >> und die ist - tada - Österreicherin!

Und auch dieses Buch hat mich begeistert, auch wenn es kein Kochbuch im klassischen Sinne ist - aber lies selbst:

Bibliografische Daten:

Fräulein Grüns Kräuterwunder von Karina Reichl * >>


240 Seiten, Integral Verlag
ISBN-10: 3778792881



Klappentext:


Barfuß über eine Wiese – wie lange hatte sie das nicht mehr erlebt! In diesem Moment wurde Karina Reichl bewusst, was ihr so lange gefehlt hatte: der unmittelbare Kontakt zur Natur und ihren Pflanzen. Und sie beschloss, ihrem Leben eine ganz neue Richtung zu geben .
Heute bringt die erfolgreiche Bloggerin ihr Kräuterwissen Tausenden von Menschen nah. Folgen Sie Fräulein Grün auf ihren Streifzügen durch die faszinierende Welt der Kräuter. Ihr Buch bietet alles, was Sie wissen müssen, um von den 12 wichtigsten Heilpflanzen in Stadt und Land profitieren zu können: Tipps zu Pflanzenbestimmung und -verarbeitung, eine Fülle von Rezepten für den Einsatz in Küche, Kosmetik und Hausapotheke sowie Urban-Gardening-Anleitungen für den Eigenanbau auf Balkon oder sogar Fensterbrett. So können auch Sie sich die heilsame Kraft der Natur nach Hause holen – für ein natürliches, entspanntes und gesundes Leben.


Über Karina Reichl:


Ich zitiere mal aus Karinas "Über mich" in ihrem Blog "Fräuleingrün.at" >>
Karina weiß, wie sich Glück anfühlt. Glück kommt bei ihr ohne Socken daher, hat einen Korb voll Kräuter und leckere Rezepte dabei… Früher hat sie versucht, dieses Glück als Moderatorin „On Air“ zu finden und danach in einer Web-Agentur – aber so richtig begegnet ist ihr das Glück erst im Wald und auf den Wiesen. Jetzt will sie etwas von diesem Glück, das vor der Haustüre wächst und das wir kostenlos zur Verfügung haben, abgeben.


Und, wie hat es mir gefallen?


Sehr, sehr gut! Ich interessiere mich durchaus für Wildkräuter und ihre Wirkungen, dachte aber bisher immer, da müsste ich mich extrem einlesen, um diese Wunderkräuter erstmal überhaupt zweifelsfrei identifizieren zu können.

Karina zeigt, dass schon ein harmloses Gänseblümchen sehr vielfältig wirken kann, oder ein Löwenzahn ("der europäische Ginseng").

Sie erklärt ausführlich, welche Inhaltstoffe genau was bewirken können, wie man die am besten extrahiert und anwendet und natürlich gibt es auch Rezepte für Salben, Tees und Tinkturen.

12 Kräuter präsentiert sie dann ausführlicher - und das sind, neben den schon erwähnten Gänseblümchen und dem Löwenzahn durchaus welche, die ich mir zu identifizieren zutrauen würde, teilweise habe ich sie auch im Garten: Ringelblume, Kapuzinerkresse, schwarze Johannisbeere, schwarzer Holunder, Birke.... Einzig den Spitzwegerich muss ich noch ein bissle besser kennenlernen.

Abschliessend erklärt sie dann noch, wie man quasi seine "Hausapotheke in der Blumenkiste" anbauen kann.

Fazit: Ich bin schwer begeistert und vergebe 5 Sterne, ein wirklich tolles Buch!
Während der Lektüre (ich habe auf der Terasse gelesen) bin ich durch unseren Garten gestromert und habe Löwenzahn- und Gänseblümchenblüten gefuttert - gar nicht so schlecht!

So, jetzt Du: Kannst Du mir ähnliche Kräuterbücher empfehlen?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!



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Mittwoch, 29. August 2018

Brot mit Fenchel, Tipsy Toe Socken, Käferbohnen, Wandern im Lechtal, Mandeln beim Wandern, 5x Inspiration am Mittwoch

Oft stolpere ich im Laufe einer Woche über Dinge, die ich Dir zeigen möchte -das können zum Beispiel sein
  • interessante Strickanleitungen
  • leckere Rezepte
  • neue Bücher, Blogs, Podcasts oder andere Medien
  • nützliche Tools & Gadgets
  • Veranstaltungen, Kurse und Seminare
  • Perlen aus dem Blogarchiv

Bei einigen meiner liebsten Blogs - z.B. bei "Frau Dingdong" oder auch beim "Finanzwesir" gibt es solche Wochenrückblicke, und ich lese sie immer sehr gerne. Drum gibt es auf Domics Pinnwand jetzt auch einen Wochenrückblick - der Abwechslung wegen zur Wochenmitte, zum Bergfest am Mittwoch sozusagen.




1. Mandeln als Wandersnack


Herr Domic und ich waren mal wieder im Wanderurlaub (siehe weiter unten). Wir haben meist eine Ferienwohnung und frühstücken dann recht früh, meist schon zwischen 7 und 8 Uhr. Bis wir dann so gegen 9 wieder unterwegs sind, kann es schon mal vorkommen, dass ich schon wieder das erste "Hüngerchen" bekomme, kurz nachdem wir gerade erst losgelaufen sind. Da mag ich dann noch nicht gleich wieder eine Pause machen, um den "Hungerast" zu bekämpfen. Deshalb hab ich mir angewöhnt, immer eine Handvoll Mandeln* >> in eine Hosentasche zu stecken. Die kann ich dann super im Gehen essen und gegen den Hungerast helfen sie auch.


2. Wandern im Lechtal


Wir waren zum Wandern ja schon ungezählte Male im Zillertal >>, im Juni haben wir Bolsterlang bei Oberstdorf neu für uns entdeckt >> und auch im Kleinwalsertal waren wir schon mehrmals>> Für den Spätsommerwanderurlaub Ende August haben wir mal das Lechtal ausprobiert >> und sind schwer begeistert! Wir waren in Holzgau >> und klar, wir haben auch die längste frei zugängliche Hängebrücke Österreichs ausprobiert. Aber auch die Touren zur Sulzlalm oder den Panoramaweg bei der Jöchlspitzbahn kann ich Dir sehr ans Herz legen! Da waren wir nicht das letzte Mal!


3. Käferbohnen * >>


Die gibt's in Österreich in jedem Supermarkt (allerdings nur eingedost, Trockenware hab ich noch nicht finden können) und auch am Salatbuffet vom Winklerhof gab es einen Käferbohnensalat, angemacht mit grünem steirischen Kürbiskernöl - lecker! Ich erinnere mich, dass wir in der Grundschule Feuerbohnen (wie wir sie genannt haben) hatten, die wir auf feuchter Watte zum Keimen gebracht haben. Selbstredend habe ich mir ein paar Dosen mitgebracht! Und steirisches Kürbiskernöl haben wir auch noch, also schick mir gerne Dein Lieblinbsrezept mit Käferbohnen!
Außerdem ist Käferbohnen auch ein viel schöneres Wort als Feuerbohnen für diese Köstlichkeit!


4. Tipsy Toe Socken


Wie heisst es in Strickerkreisen so schön: Socken gehen immer! Ich persönlich stricke ja sehr gerne Stinos (also stinknormale Socken), aber hin und wieder darf es gerne auch mal eine Anleitung sein, die ein bissle weniger "stino" ist. Dazu gehören die "Tipsy Toe" Socken von Sybil R (kostenlose englische Ravelry-Anleitung) >>, die sind auf meine Tapetenrolle gewandert und sollen demnächst mal ausprobiert werden.


5. Fenchelsamen im Brot


Ich habe ja hier schon mal von Vinschgerln geschwärmt >>, bei denen unter anderem Fenchelsamen im Teig eingebacken sind. Nachdem es ja jetzt wieder ein wenig kühler geworden ist, habe ich am Wochenende mal wieder den Backofen angeworfen und diese Sonnenblumen-Brötchen >> gebacken.
Und da Herr Domic für einen Kochkurs vor einiger Zeit mal Fenchelsamen * >> angeschafft hatte, die noch in unserem Schrank vor sich hindämmerten, habe ich eine Handvoll reingeworfen. Auch die Sonnenblummenkerne hab ich nur in den Teig gepackt, nicht wie im Rezept angegeben untendrunter. Und ein paar Leinsamen sind auch noch reingekommen. Und ein geschreddertes Möhrchen. Was soll ich sagen: Ich find die total lecker und werde die restlichen Samen sicher bei weiteren Chargen einbacken!


So, jetzt Du: Magst Du Käferbohnen? Hast Du Rezepte für mich? Oder Bezugsquellen in Deutschland?
Welche Wanderregion hat Dich begeistert?
Und welches ist Dein liebster Wandersnack?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!



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Mittwoch, 6. Juni 2018

Madame Moneypenny für den Kindle, Hörnerdörfer, Landhaus Lacher, Aurelia, Gasthof Riedbergerhorn: 5x Inspiration am Mittwoch

Oft stolpere ich im Laufe einer Woche über Dinge, die ich Dir zeigen möchte -das können zum Beispiel sein
  • interessante Strickanleitungen
  • leckere Rezepte
  • neue Bücher, Blogs, Podcasts oder andere Medien
  • nützliche Tools & Gadgets
  • Veranstaltungen, Kurse und Seminare
  • Perlen aus dem Blogarchiv

Bei einigen meiner liebsten Blogs - z.B. bei "Frau Dingdong" oder auch beim "Finanzwesir" gibt es solche Wochenrückblicke, und ich lese sie immer sehr gerne. Drum gibt es auf Domics Pinnwand jetzt auch einen Wochenrückblick - der Abwechslung wegen zur Wochenmitte, zum Bergfest am Mittwoch sozusagen.




1. Madame Moneypennys Buch für den Kindle


Ich bin ein großer Fan des Blogs von Madame Moneypenny (a.k.a. Natascha Wegelin). Ihr eBook "Bali statt Bochum" gab es bisher nur als PDF, und das finde ich auf dem Kindle immer sehr unkomfortabel zu lesen. Jetzt sehe ich gerade in Amazonien: Im August erscheint "Madame Moneypenny" bei Rowohlt * >> und ist dann auch als "richtiges" eBook für den Kindle (und vermutlich auch als ePup für den Tolino) erhältlich - juchu!



2. Bolsterlang und die Hörnerdörfer


Der "Wanderanteil" im Blog >> ist zwar in letzter Zeit ein wenig zu kurz gekommen, aber die Saison dieses Jahr geht ja auch erst los. Ich war mit Herrn Domic über Fronleichnam ein paar Tage im Allgäu, genauer gesagt in Bolsterlang >> Das gehört zu den sogenannten "Hörnerdörfern" und ist kurz vor Oberstdorf. Im Unterschied zu letzterem ist es aber viiiiiiiel ruhiger dort und mindestens genauso schön - definitiv eine Empfehlung! Wenn Du gerne im Allgäu wanderst, solltest Du die Hörnerdörfer ausprobieren! Passende Wanderführer sind der hier* >> , diese Karte*>> und natürlich der Klassiker vom Rother Verlag * >>


3. Landhaus Lacher in Bolsterlang


Gewohnt haben wir in einer kleinen Ferienwohnung im Landhaus Lacher in Bolsterlang >> Auch das kann ich Dir sehr empfehlen: Ruhig, am Ende einer Sackgasse gelegen, tolle Aussicht, sehr nette Vermieter, nur 10 Minuten zu Fuß vom Dorfladen, in dem es die Frühstücksbrötchen gibt. Wer nicht selber Brötchen holen mag, kann natürlich auch den Brötchenservice in Anspruch nehmen.


4. Aurelia Allgäuer Naturprodukte


Die Aurelia Kräuter und Tees * >> gab es im Dorfladen von Bolsterlang. Ich habe mir ein Päckchen Salatkräuter mitgenommen, die wirklich sehr lecker sind, kann ich echt empfehlen!


5.  Gasthof Riedbergerhorn

Ja, ich gebe zu, diese "Inspirationen" sind sehr Allgäu-lastig. Aber vielleicht bist Du ja auch ein Wanderfan wie ich und möchtest Bolsterlang oder andere Hörnerdörfer mal selbst erwandern? Dann noch ein "gastronomischer Tipp": Im Gasthof Riedbergerhorn >> im Nachbarort Sonderdorf haben wir sehr gut gegessen. Der Salat war super und auch das "Allgäu-Trio", das wir dort hatten: Krautkrapfen, Maultasche und Kässpätzle - lecker! An einem Abend war gerade eine Hochzeitsgesellschaft da - ich habe nicht ganz geblickt, wieso die da waren, weil sie nicht da gefeiert haben - vielleicht eine Brautentführung? However, es waren zwei Akkordeons dabei und wurde zünftig aufgespielt..

So, jetzt Du: Warst Du schon mal im Allgäu zum Wandern?

Oder ist das gar nix für Dich?

Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!








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Mittwoch, 9. Mai 2018

Häuschen auf Mallorca, Trampo - Ensalada con Atun, Strickbuch von Cirilia Rose, Sockenstrickertreffen, Everyday-Shawl: 5x Inspiration am Mittwoch

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Bei einigen meiner liebsten Blogs - z.B. bei "Frau Dingdong" oder auch beim "Finanzwesir" gibt es solche Wochenrückblicke, und ich lese sie immer sehr gerne. Drum gibt es auf Domics Pinnwand jetzt auch einen Wochenrückblick - der Abwechslung wegen zur Wochenmitte, zum Bergfest am Mittwoch sozusagen.



1. Urlaub auf Mallorca: Can Moya in Sa Rapita


Vielleicht hast Du es schon mitbekommen: Frau und Herr Domic waren Anfang Mai für ein Wöchelchen auf Mallorca - mal wieder. Wir waren sicher schon 10 Mal da, aber dieses Mal haben wir uns erstmals unsere Unterkunft nicht pauschal in einem Hotel, sondern separat gebucht. Über Fewo-Direkt sind wir auf dieses entzückende kleine Häuschen in Sa Rapita gestossen >> - einfach ein Traum! Falls Du eine ruhige Unterkunft nahe am Strand suchst, können wir Dir das absolut empfehlen!


2. Rezept: Salat mit Tomate, Zwiebel, Oliven, Paprika und Thunfisch


Nicht nur die Unterkunft war toll, sondern auch unsere Vermieterin Aina war total nett. Am ersten Abend, als wir spät ankamen, kredenzte sie uns diesen Salat - sehr lecker! Einfach alle Zutaten kleinschneiden (sie hatte einen grünen Paprika und grüne Oliven, das ist auch leckerer als mit schwarzen Oliven und rotem Paprika, glaube ich), mit ein bissle Essig, Öl, Salz und Pfeffer nach Geschmack anmachen - fertig! Und sehr lecker, wie gesagt! Hier bei Kochen, Kunst und Ketchup steht, der Salat heißt Trampo >>  Weitere Infos zu Frau Domics Abenteuern auf Mallorca findest Du hier >> 


3. Strickbuch-Tipp:  Magpies, Homebodies, and Nomads- von Cirilia Rose * >> 


Das Buch bekommt bei Amazon zwar nicht so gute Wertungen, aber ich habe bei Stephen und Penelope in Amsterdam >> selbst hereinschauen können und mir hat's gefallen! Dazu kommt, das es wirklich ein schönes Buch ist (also ein bibliophiles - mit Leineneinband und schönen Fotos und so...)


4. Sockenstrickertreffen in Hechingen am 11. und 12. Mai 2018


Das Sockenstrickertreffen findet auf dem Firmengelände der Firma Zwerger/Tutto/Opal statt - alle weiteren Infos findest Du hier auf der Sockenstricker-Website >>  Ich war kurz in Versuchung, da spontan noch hinzufahren. Aber drei Stunden ein Weg - aehm... noe... Hechingen ist halt doch weiter weg von Karlsruhe als ich so dachte. Wenn Du hinfährst oder vielleicht schon mal da warst bei einer früheren Auflage: Erzähl doch mal, wie es war! Ich bescheide mich dann einfach einstweilen mit ein paar netten Opal Bobbeln * >>  Weitere Infos zu Stricktreffen in 2018 habe ich Dir hier zusammengeschrieben >> 


5. Strickanleitung "Everyday Shawl"


Ich habe derzeit eine leichte Obsession mit diesen Farbverlaufs-Bobbeln * >> entwickelt und stricke aus einem gerade den Everyday Shawl (Kaufanleitung auf Ravelry) >> Macht total Spass und die Reihen sind auch nicht zu lang. Kann ich sehr empfehlen, die Anleitung. Und ja, die Konstruktioon ist recht ähnlich dem Match & Move von Martina Behm (Kaufanleitung auf Ravelry) >> 

So, jetzt Du: 

Warst Du schon mal auf Mallorca?

Hat es Dir gefallen?

Wo hast Du gewohnt?

Und warst Du beim Sockenstricker-Treffen? Wie war das?

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Mittwoch, 14. Februar 2018

5x Inspiration am Mittwoch: Öffentliche Bücherschränke, Food & Farm, GR-Wanderwege durch Paris

Oft stolpere ich im Laufe einer Woche über Dinge, die ich Dir zeigen möchte -das können zum Beispiel sein

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Bei einigen meiner liebsten Blogs - z.B. bei "Frau Dingdong" oder auch beim "Finanzwesir" gibt es solche Wochenrückblicke, und ich lese sie immer sehr gerne. Drum gibt es auf Domics Pinnwand jetzt auch einen Wochenrückblick - der Abwechslung wegen zur Wochenmitte, zum Bergfest am Mittwoch sozusagen.



1. Karte mit öffentlichen Bücherschränken


Kennst Du öffentliche Bücherschränke? Das sind öffentlich zugängliche Schränke, in denen Du Deine gelesenen Bücher einstellen kannst. Und natürlich kannst Du auch welche herausnehmen und selber lesen. In Tobis Blog "Lesestunden" gibt es eine interaktive Karte, mit der Du nach Bücherschränken suchen kannst >> 

Bei uns in Ettlingen gibt es demnach zwei, einen in der Marktpassage (der ist direkt vor dem Wollparadies-Strickladen, sehr klasse!) und einen in Ettlingen-West (den ich noch nicht kenne). Da ich ja eigentlich nur ebooks lese, sind die Bücherschränke für mich eher interessant, wenn ich Bücher einstellen möchte. Könnte ich mal wieder tun, denn meine Regale sind immer noch sehr, sehr voll!

ETA: Hier bei Buchkolumne.de habe ich noch eine Liste mit Tipps gefunden, was man mit gebrauchten Büchern tun kann, statt sie wegzuschmeissen >> 



2. Zeitschrift  "Food & Farm" * >>



Über den Blog Selbermachen macht glücklich >> bin ich auf die Zeitschrift "Food and Farm" * >> gestoßen. Ich habe mir gleich mal ein Testabo für 3 Monate gegönnt und bin von der ersten Ausgabe schon recht angetan. Es gibt zum Beispiel eine Übersicht über die verschiedenen Chili-Sorten oder leckere Rezepte für Kohl und Wintergemüse.


3. Wandern durch Paris: Grand Randonnés 

Ich bin alles andere als ein Fan von Paris. Das liegt natürlich sicher auch daran, dass ich in der Regel mindestens 1x jährlich geschäftlich da bin und dann das Messezentrum der Messe, die ich besuche, die Metro, den Bahnhof und mein Hotel sehe und das war's .  Ende Januar war ich mal wieder vor Ort und habe unserer französischen Außendienstlerin gebeichtet, dass ich "ihre" Stadt nicht mag. Hab ich ja auch hier auf dem Blog schon mehrfach kundgetan >>

Das konnte sie natürlich so nicht akzeptieren und erzählte mir dann, dass es sogar zwei Weitwanderwege a.k.a. "Grand Randonnés" mitten durch Paris>>  gibt: 
Traversée de Paris. Du Bois de Boulogne au Bois de Vincennes >>
Traversée de Paris. De La Porte de la Villette au Parc Montsouris >>

Das finde jetzt sogar ich interessant und werde mir zumindest einen davon bei nächster Gelegenheit mal näher ansehen.


Kennst Du Paris? Magst Du die Stadt?

Kennst Du die Wanderwege? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!






4. Platz schaffen mit Herz 



Ich gebe zu: Im Ausmisten und Aufräumen ist Herr Domic deutlich begabter als ich... Ich habe mir aber trotzdem mal wieder vorgenommen, meine Schränke ein bissle "luftiger" zu gestalten, will sagen, ich möchte Klamotten weggeben, die ich nicht mehr nutze resp. anziehe. Die könnte ich zwar zu irgendeinem Altkleidercontainer schleifen, aber ich möchte unbedingt auch die Aktion "Platz schaffen mit Herz" >> ausprobieren: Man druckt sich einen Paketaufkleber aus, wirft Kleidung und Schuhe in ein Paket und verschickt alles kostenlos an die Initiatoren, die damit u.a. die Welthungerhilfe oder Plan unterstützen. Ich gelobe hiermit, dass bis spätestens Ostern das erste Paket verschickt worden ist!



5. Fingerlose Handschuhe in Patchwork-Technik 


Ich mag ja kraus rechts sehr gern, das hat sowas Rustikales. Auf Ravelry gibt es jetzt eine Anleitung für fingerlose Handschuhe, a.k.a. "Fingerless Mitts" in kraus rechts, in der man in Patchwork-Technik super reste aufbrauchen kann. Diese "Log Cabin Mitts" >> mag ich unbedingt bald mal ausprobieren. 
Allerdings muss ich zugeben: Die sehen zwar hübsch aus, aber richtig warme Hände machen sie irgendwie nicht...

So, jetzt Du:

Hast Du schon mal einen öffentlichen Bücherschrank genutzt?

Welche Koch- , Garten-und Strickzeitschriften kannst Du empfehlen?

Was machst Du mit Deinen Altkleidern und Schuhen?

Hast Du warme Hände in fingerlosen Handschuhen?

Kennst Du Paris? Magst Du die Stadt?

Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!



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Dienstag, 21. April 2015

Es grünt so grün... Samen und Blümskens

Ich hab ja einen Garten. Einen recht grossen sogar. Ich bin aber nicht gerade der Held beim Planen, Jäten und Pflanzen und mag es am liebsten, wenn die Blümsken einfach so aufgehen. Goldmohn z.B. Oder Ringelblumen. Oder mein geliebter Amaranth, der rote.

Vielleicht kauf ich mir da mal spasseshalber so Samenbomben oder Pocketgärten bei "Die Stadtgärtner" (ein Tipp aus der neuen Flow).








Freitag, 28. Februar 2014

"Das Wesen der Dinge und die Liebe" - eine Botanikerin am Anfang des 19. Jahrhunderts

Das Wesen der Dinge und der LiebeDas Wesen der Dinge und der Liebe by Elizabeth Gilbert
My rating: 5 of 5 stars

Hat mir sehr gut gefallen! Auch der Vortrag von Suzanne von Borsody war schön -hin und wieder mal etwas schwülstig, aber insgesamt schön. Ich wollte immer noch recherchieren, ob Alma Whitaker eine historische Person ist - eine kurze Befragung von Frau Google brachte noch keine Ergebnisse, also denke ich, die Dame ist ausgedacht - aber sehr unterhaltsam ausgedacht! Ich hab die Geschichte sehr genossen und werde jetzt mal nachschlagen, was sich so um Darwins "Entstehung der Arten" herum alles so getan hat.

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Sonntag, 6. Oktober 2013

Über die Obere Derra-Alpe zurück nach Baad

Schöne Tour! Allerdings wird sie im Aufstieg bei weniger trockenem Wetter, als wir es hatten, vermutlich arg morastig sein, auch wenn der Weg durch die feuchten Wiesen teilweise über ausgelegte Holzplanken geht.

Von der Oberen Derra-Alpe gibt es auch noch einen ausgesetzten Gratweg über das Starzeljoch, den wir uns aber verkniffen haben. Wer sowas mag - bei dem Wetter wäre es sicher nett gewesen!

Wir sind aber wieder runtergelaufen, über die Mittlere Spital-Alpe. Da sind wir vor Jahren auch schon mal eingekehrt - das Käsebrot ist da sehr zu empfehlen!



Sonntag, 29. September 2013

Vom Wildental zur Fiderepasshütte - legga Speckknödelsuppe inklusive!

Vielleicht habt Ihr schon gemerkt - Speckknödelsuppe mag ich richtig gern! Und die ist auf der Fiderepasshütte wirklich sehr zu empfehlen - sie ist genauso lecker, wie sie auf dem Foto aussieht!

Auch diese Tour haben wir schon einmal gemacht, allerdings sind wir damals unseren jetzigen Abstiegsweg über die Wiesalpe hinauf.

Den hatte ich nicht ganz so steil in Erinnerung wie den Aufstieg über die Fluchtalpe, den wir dieses mal genommen haben - aber vermutlich hab ich das nur verdrängt, der Anstieg war nämlich wirklich ziemlich knackig...

Aber es hat sich gelohnt, die Aussicht - und die Verpflegung natürlich, waren toll!

Diese entzückende kleine Miezekatze mit ihrem gleichaltrigen Geschwisterkätzchen haben wir auf der Fluchtalpe getroffen. Sie fand meinen Wanderstock extrem gefährlich, hat sich aber sehr tapfer mit ihm angelegt... ;-)

Sah wirklich extrem niedlich aus, wie sie sich immer angeschlichen hat, um sich dann todesmutig auf den Stock zu stürzen. Nur in die Kamera wollte sie partout nicht gucken.


Sonntag, 22. September 2013

Gratwanderung: Von der Kanzelwand zum Söllereck

Vielleicht sollte ich die Rubrik "Herrn Domics Sehnsuchtstouren" mit einem eigenen Tag versehen, denn hier kommt schon wieder so eine, die er lange schon machen will und die wir - obwohl wir schon zum fünften Mal im Kleinwalsertal waren - erst jetzt in Angriff genommen haben.
 
Es geht über den Grat von der Bergstation der Kanzelwand-Bahn bis herüber zur Söllereck-Bahnstation. Der Gratweg ist zwar breit und gut begehbar, aber sicheres, vorzugsweise trockenes Wetter sollte man schon haben - und Turnschuh- oder gar Kinderwagenfähig ist der Weg sicher nicht.
 
Aber bei so traumhaftem Wetter und Fernsicht, wie wir es Anfang September hatten, MUSSTEN wir den Weg einfach gehen. Das haben sich natürlich noch viele, viele andere gedacht, und entsprechend voll war es - aber auszuhalten.
 
Solltet Ihr also bei schönem Wetter im Kleinwalsertal sein - diese Tour ist ein MUSS!

Sonntag, 15. September 2013

Weitergewandert - jetzt: Riezlern, Kleinwalsertal

Tja, kaum habe ich alle Touren des letzten Wanderurlaubs hier im Blog "ausgeschlachtet", gibt es auch schon Nachschub: Anfang September waren wir in Riezlern im Kleinwalsertal - bei Traumwetter, sehr zu empfehlen!

Allerdings ist Anfang September natürlich Hauptsaison und entsprechend voll war es - vor allem, wenn die Gipfel mit einer Seilbahn zu erreichen waren, da gab's kein Halten mehr - wie die Ameisen sind wir teilweise auf den Berg rauf... Aber etwas abseits der breiten Pfade hat es sich zum Glück meist verlaufen und es gab auch einsamere Momente.

Zu den "bevölkerten" Touren gehörte auch die Einwandertour von Riezlern über den Riezlerner Höhenweg zum Söllereck - da gibt's eine Bergbahn von Obersdorf herauf...
Trotzdem, zum Einlaufen war die Tour genau richtig, und man hat einen schönen Blick auf den Hohen Ifen und das Gottesacker-Plateau. Das Foto oben zeigt übrigens genau diesen Berg, mit sehenswertem Sonneuntergang am 2. September...

Diese Tour kann man übrigens problemlos mit Kinderwagen machen, würde ich sagen - der Weg ist durchgehend breit und geschottert.



Sonntag, 8. September 2013

Melchboden- Rastkogelhütte- Rosskopf: Schweisstreibend, aber schön!


Auch die Tour vom Melchboden zum Rosskopf gehört zu Herrn Domics Sehnsuchtstouren, die er schon seit 8 Jahren machen will, uns aber bisher noch nicht überredet bekommen hat. In diesem Jahr hat es dann endlich geklappt -und es hat sich gelohnt!
Bei der Auffahrt über die schmale (SEHR schmale!) Zillertaler Höhenstrasse zum Melchboden bin ich zwar schier gestorben (nein, ich war nur Beifahrer, aber das reicht! Ich hasse diese schmalen kurvigen Wege!), aber der Wanderweg war wirklich sehr schön und auch die Tour ist gut zu machen, der Weg nach der Rastkogelhütte immer breit über den Grat, mit tollen Ausblicken. Der letzte Anstieg zum Rosskopf ist aber extrem felsig und auch steil, der Ausblick entschädigt aber für vieles!

Donnerstag, 5. September 2013

Spätsommergarten in Ostwestfalen: Dahlien, Fetthenne, Schleierkraut...

Wir waren mal wieder im Ostwestfälischen und konnten erneut die Dahlienpracht von Domics Mama bewundern - auch wenn sie selbst dieses Jahr so gar nicht mit der "Performance" der Dahlien zufrieden ist.´..

Mir gefallen sie sehr gut - vor allem der Tuff Schleierkraut mitten im Beet!
 
 
 
 

Sonntag, 1. September 2013

Zum Wiesenhof über Mayrhofen: Beware of Weg 41a!


Dieses war die letzte Tour im Wanderurlaub und war eigentlich als gemütliche Abschlusstour gedacht gewesen: Von Mayrhofen zum Wiesenhof.

Wir haben die Tour schon einmal anders herum gemacht, sind am Parkplatz der alten Ahornbahn gestartet und fanden es sehr, sehr steil, noch dazu über eine Forststrasse, die nicht wirklich Spass macht (fanden wir übrigens dieses Mal immer noch, denn wir sind dort herunter gekommen - ich würde die Tour immer nur anders herum laufen, NICHT an der Ahornbahn starten!).

Also haben wir uns dieses Mal gedacht, wir laufen an der Stillup herauf, so wie wir letztes Mal herunter gelaufen sind. Dummerweise haben wir irgendwie den Abzweig verpasst und statt des bequemen Forstweges vom letzten Mal haben wir den sehr steilen Schluchtweg durch die Stillupklamm erwischt. Der war zwar wildromantisch und durch das Wasser schön kühl- aber auch SEHR steil! Mit bequemer Schlusswanderung war da nix! Naja, es gab dann nachher das bewährt leckere Joghurt mit Früchten und einen superfeinen Marillenkuchen mit Haselnussbaiser, mmmmhhh!

Sonntag, 25. August 2013

Herrn Domics Sehnsuchtstouren: Die Bödenalm


Es gibt erstaunlicherweise auch nach 10 Jahren Touren, die wir noch nicht gemacht hatten, auch wenn Herr Domic seit JAHREN darum bettelt. Diese hier (Achtung, PDF-Link) zur Bödenalm (oder Bodenalm) gehörte dazu.

Man startet beim Gasthof Häusling (wo es ein sehr leckeres Joghurt mit Früchten gibt, schleck!) und dann geht es 3 Stunden senkrecht über Felsstufen nach oben... Naja, nicht ganz senkrecht, aber schon sehr, sehr steil! Und da treiben die die Kühe hoch (und im Herbst wieder herunter) - oergs!

Die Quälerei hat sich allerdings gelohnt- die Alm liegt dann sehr idyllisch vor einer eindrucksvollen Felswand.

Sonntag, 18. August 2013

Wiederholungstäter, die zweite: Vom Isskogel durchs Krummbachtal



Sagte ich, wir haben noch nicht viel doppelt gewandert? Stimmt, aber in diesem Jahr gab es noch einen "Wiederholungsfall": Die Tour über den Isskogel durchs Krummbachtal zurück nach Gerlos. Das erste Stückchen sind wir mit der Isskogelbahn hochgefahren. Dann gab es den ersten Gipfel zu erklimmen und dann gings durch wildromantische Krummbachtal zurück nach Gerlos. Und auch, wenn der Rother Wanderführer was die Gehzeiten angeht etwas arg knapp ist (wir haben 5.5 h benötigt, nicht nur 4, wie er behauptet) - die Tour würde ich jederzeit nochmal machen, ist sehr zu empfehlen!