Freitag, 28. August 2026

Lacemuster, Lochmuster, Ajour: 8 + kostenlose Strickanleitungen

 Ich bin selber ganz erstaunt, dass ich scheinbar noch keinen Post zu Lochmustern a.k.a. Lace a.k.a. Ajourmustern hier veröffentlicht habe, dabei stricke ich die total gern, nicht nur im Sommer. Also habe ich mich mal durch meine Ravelry-Favoriten gewühlt und hier ist das Ergebnis. 

Auch hier habe ich Dir wieder ein öffentliches Ravelry-Bundle erstellt - guckstu >>

Hier habe ich mich auf eher kleine Projekte beschränkt, im Ravelry-Bundle findest Du aber auch noch weitere Anleitungen für größere Projekte wie Oberteile oder große Tücher.




1. Cozy Autumn Socks von This Handmade Life >>

Ich liebe Lochmuster, und ich liebe Socken mit Lochmuster. Umso erstaunlicher, dass ich diese Anleitung bisher noch nicht gestrickt habe, obwohl sie schon 2018 erschienen ist. Das Lochmuster zieht sich über die ganze Socke und formt außerdem auch noch einen "falschen Zopf", also etwas, was wie ein gestrickter Zopf aussieht, ohne das Maschen verkreuzt werden müssen - noch etwas, was ich liebe! Die kommen ganz bald auf die Nadeln!


2. Tuch "Anemone" von Caro in the City >>

Auch hier bin ich erstaunt, wie mir dieses Tuch bisher entgehen konnte, denn auch dieses "Sampler Tuch", in dem verschiedene Lochmusterstreifen kombiniert werden, ist eigentlich genau meins. Es wird in Sockenwollstärke gestrickt - meine bevorzugte Wollstärke und ich finde, die einzelnen Streifen eignen sich super, um jeden mit einem anderen Rest zu stricken. Auch das kommt ganz nach oben auf meine "Will-ich-stricken"-Liste


3. Rose Petal Bandana von Dagmar Tamura >>

Diese kleinen Dreieckstücher, die zu meiner Zeit "Nickitücher" hießen und heute auch gern als "Bandana" bezeichnet werden, sind ja derzeit total angesagt. Dieses hier hat ein einfaches Gitter-Lochmuster über das ganze Tuch und wird ebenfalls in Sockenwollstärke gestrickt. Laut Anleitung benötigst Du nur 200-300 Meter, da kommst Du vielleicht sogar mit einem 50 g -Knäul Sockenwolle hin und kannst vielleicht etwas edleres wählen, irgendwas mit Seide oder so...*  >>


4. Mitones Arbolito von Merche Hernandez >>

Noch eine Anleitung für Sockenwollstärke, diesmal für die Hände: Auf dem Handrücken dieser fingerlosen Handschuhe ist im Lochmuster ein kleines Bäumchen eingestrickt, ein "Arbolito" also. Gestrickt wird klassisch vom Handegelenk nach vorne zu den Fingern. Die Anleitung hat einen Daumenzwickel, so dass sie gut sitzen sollten, und Du benötigst nur 150 bis 200 Meter pro Paar, da solltest Du definitiv mit einem 50 g Knäul Sockenwolle hinkommen


5. Grapevine Headband von Celeste Knitwear >>

Ich würde ja sagen, Kopfbedeckungen, die wärmen sollen, sollten nicht zu löchrig sein - aber hier ist die "Lochdichte" noch ok. Du strickst im Prinzip ein langes Band, dass dann am Ende auf eine bestimmte Art zusammengenäht wird, wodurch der "Twist" vorne entsteht. An den Seiten laufen ein paar schmale Zöpfchen - da weiß ich nicht, ob ich die stricken würde, ich bin ja nicht soooo der Zopffan. Außerdem sollte die dickere Wolle - DK-Stärke, also z.B. die Drops Lima * >> - auch besser wärmen als die dünnere Sockenwolle. 


6. Noisette Shawlette von Trust The Mojo >>

Wieder ein Tüchlein, wie sie im Moment so en vogue sind, aber während Du das Bandana ja auch als Kopftuch tragen kannst, ist dieses eher schmal wie eine Krawatte und eher für den Hals - wobei Du auch das hier natürlich als Haarband tragen könntest... Gestrickt wird von Spitze zu Spitze mit angestrickten Icords aus einem edlen Garn mit Seide und Merino, der Katia Concept Silky Lace * >>
Die Designerin sagt, Du solltest mit einem 50 g- Knäul hinkommen, das läuft 260 Meter.


7. Heartleaf Socks von Kayla Baldwin >>

Diese tollen Mustersocken haben neben einem Loch- auch noch ein Zugmaschenmuster, sind also sicher nix für "mal eben so nebenbei ohne Denken". Aber das Ergebnis ist schon toll und kommt in einem hellen, unifarbenen Garn sicher super zur Geltung. Wenn Du die Blattmuster besonders betonen willst, nimmst Du vielleicht Grün...


8. Diamond Washcloth von Drops Design >>

Wenn Du zum ersten Mal Lochmuster strickst und das erstmal ausprobieren willst, ist so ein Spül- oder Waschlappen optimal. In der Anleitung wird die Drops Muskat * >> verwendet, die ist aber mercerisiert und saugt dann meiner Erfahrung das Wasser nicht mehr so gut auf, wenn Du das Läppchen wirklich als Spüllappen verwenden willst. Für Spüllappen empfehle ich die Drops Safran * >>, die ist ein bissle dünner, aber nicht mercerisiert, saugt gut und trocknet (weil dünner) auch besser.


So, jetzt Du: Magst Du Lochmuster? Strickst Du sie gerne, trägst Du sie gerne? Und falls ja, welches ist Deine liebste Lochmusteranleitung? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

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Mittwoch, 26. August 2026

Rezension: Die Hummerfrauen von Beatrix Gerstberger

 Das Buch war auf der "Sommer-Buchliste" der Stadtbibliothek Karlsruhe. Ist jetzt nicht unbedingt ein reines Sommerbuch, hat mir aber ordentlich gefallen.

Bibliographische Daten:

Die Hummerfrauen von Beatrix Gerstberger * >>

dtv Verlagsgesellschaft, Taschenbuch, 432 Seiten

ISBN-10 ‏ : ‎ 3423221852


Klappentext:

Die Sommer ihrer Kindheit verbrachte Mina jedes Jahr auf einer kleinen Insel in Maine, gemeinsam mit ihren Eltern und dem großen Bruder. Auf Eagle Island fühlte sich das Leben frei und leicht an: Mina streifte mit dem Fischerjungen Sam durch die Kiefernwälder, sammelte Muscheln und Vogelfedern, während die Erwachsenen die Tage am Strand und auf Gartenpartys vorbeiziehen ließen. Doch ein schicksalhafter Sommertag veränderte alles, die Wege von Mina und Sam trennten sich.


Über Beatrix Gerstberger:

Beatrix Gerstberger, geboren 1964, ist freie Autorin für ›Brigitte‹, ›Stern‹ und ›Geo‹. Sie schrieb den SPIEGEL-Bestseller ›Keine Zeit zum Abschiednehmen‹ über den frühen Tod ihres Partners und die Geschichten von weiteren jungen Witwen vor 20 Jahren, als sie für sechs Monate in einem Hummerfischerdorf in Maine lebte. Viele Jahre später kehrte sie an diesen Ort zurück, fuhr mit Hummerfischerinnen hinaus aufs Meer und sprach mit ihnen über das Leben, über Verluste, Trauer und das Weitermachen. Daraus entstand die Idee für diesen Roman. Beatrix Gerstberger lebt in Hamburg.


Und, wie hat es mir gefallen?

War auf der Sommer-Empfehlungsliste der Stadtbibliothek Karlsruhe, und ich habe es - gerade auch als "Sommerbuch" ganz gern gelesen. Die Geschichte spielt zwar nicht nur im Sommer, aber der Vergangenheitsstrang schon: Die Hauptfigur Mina hat mit ihren Eltern und ihrem älteren Bruder viele Sommer ihrer Kindheit auf der Insel Eagle Island bei Stone Harbour in Maine verbracht. Nach einem Schicksalsschlag kommt sie wieder in die Region und findet Unterschlupf bei der alten Hummerfischerin Ann. 

Erzählt wird dann, wie sie sich in Stone Harbour einlebt und zusammen mit Ann und der Fischerin Julie zum Hummerfischen aufs Meer fährt. In Rückblenden erfährt man auch einiges über ihre Kindheitssommer auf der Insel, und auch ihren Jugendfreund Sam trifft sie wieder. Es geht in dieser Geschichte viel um Familienbeziehungen, aber auch um Freundschaft und "Found Family". 

Einzig die Geschichte um Minas und Sams Brüder hat mich etwas genervt - beide sind bei Unfällen ums Leben gekommen, und obwohl immer angedeutet wird, dass es da ein "Geheimnis" zu lüften gibt, wird das bis zum Schluss nicht aufgelöst. Fand ich ein bissle nervig - wenn das nicht relevant ist, hätte sie diesen Erzählstrang doch gar nicht einführen müssen? 

However, das ist Jammern auf hohem Niveau - die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten, und ich mochte die Figuren sehr, vor allem Julie. Die bekommt im 2. Band "Hummerjahre", der im August 2026 erscheinen soll, die "Hauptrolle", sagt der Klappentext. Joa, werde ich vielleicht auch lesen, muss jetzt aber nicht sofort sein. 

Insgesamt ein nettes Buch mit guten Charakteren und nicht-kitschigen Liebesgeschichten. Ich vergebe solide 4 von 5 Sternen.

So, jetzt Du: Hast Du ein "Sommerbuch" gelesen, das Du mir empfehlen kannst? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

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Freitag, 21. August 2026

8 neue kostenlose Sockenanleitungen auf Ravelry in 2026: Mustersocken selber stricken

 Es ist immerhin schon 5 Monate her, seit ich die letzte "kostenlose Sockenanleitungen"-Sammlung veröffentlicht habe >>, also dachte ich, ich gucke mal, was in 2026 bisher schon so an neuen, kostenlosen Anleitungen veröffentlicht wurde.

Alle Anleitungen habe ich Dir in diesem Ravelry-Bundle zusammengefasst >>



1. Wavey May Socks von Mia Salminen >>

Bei diesen Socken wird ein selbstreifendes Garn mit einer Kontrastfarbe kombiniert. Es werden Ab- und Zunahmen gearbeitet, wodurch ein subtiles Wellenmuster entsteht. Gefällt mir gut, kann ich mir auch gut aus Resten vorstellen, frau sollte nur darauf achten, dass der Kontrast zwischen den beiden Garnen groß genug ist.


2. Polyrythm Socks von Katarzyna Rakowska-Ladna >>

Das Muster war ein Bonusmuster bei der diesjährigen Sockmadness, drum gibt's auch schon ziemlich viele Finished Objects. Die Socken enthalten eine Kombi aus unterschiedlichen Lochmustern. Ich stricke ja sehr gerne Lochmuster und kann mir gut vorstellen, die bald mal auf die Nadeln zu nehmen. Sie sehen aber vermutlich in einem hellen, unifarbenen Garn am besten aus.


3. Seeds of Summer Socks von Wildflower Fibercrafts >>

Ein Paar Shortie-Socken mit einem hübschen tiefergestochenen Muster am Bündchen. Aus dem Bünchen werden subtil ein Paar Hebemaschen nach unten weitergeführt, ich könnte mir aber auch gut vorstellen, den Rest in glatt rechts zu stricken und das Muster im Bündchen vielleicht in einem Kontrastgarn zu stricken. Gefallen mir sehr gut!


4. Archimedes von Eliza Hobbs >>

Hier werden linke und rechte Maschen mit ein paar Zugmaschen clever kombiniert, so dass auf der Socke Sechsecke entstehen. Gut (für mich, die ich nicht gerne verzopfe) ist, dass die Zugmaschen-Verkreuzungen ohne Zopfnadel gearbeitet werden können. Auch hier würde ich ein helles, möglichst einfarbiges Garn empfehlen.


5. Cordelia says nothing von Lorraine Rayson >>

Ein tolles Lacemuster auf dem Oberfuss, gefallen mir sehr! Die Socken werden von der Spitze zum Bündchen gestrickt - ist jetzt nicht meine bevorzugte Strickmethode, aber zur Abwechslung vielleicht mal ganz nett. Und zur Not kann man das Chart ja umdrehen und sie andersherum, also "normal" vom Bündchen zur Spitze, stricken.


6. March Socks 2026 von Bluebird and Daisy >>

Diese Socken haben ein Strukturmuster aus rechten und linken Maschen, das die Designerin als "Seersucker"-Muster bezeichnen. Wie auch immer, sieht hübsch aus, und damit man's auch gut sieht, würde ich auch hier ein helles, wenig gemustertes Garn empfehlen - Speckles gehen vielleicht noch.


7.  Echternach von Eliza Hobbs >>

Ich weiß gar nicht, wieso mir diese Designerin noch nicht vorher aufgefallen ist! Auch diese Socken gefallen mir sehr, dieses Mal gibt es ein Rippenmuster, das für mich auf den ersten Blick nach "falschem Zopf" aussieht, bei dem der Zopfeffekt durch Ab- und Zunahmen statt durch echte Verkreuzungen erreicht wird. Sowas lieb ich ja!


8. Funny Ribs von Petra Baur >>

Zum Schluss noch was für krachbuntes Garn: Durch das unterbrochene Rippenmuster werden quietschbunte, handgefärbte Garne * >>"aufgebrochen" und Du bekommst tolle Pooling-Effekte - ich mag das ja. Wenn Du nicht so der Pooling-Fan bist, kannst Du die Socken auch aus einem "normalen", selbstreifenden Sockengarn stricken, da gibt es auch schon einige Ravelry-Projekte, die gut aussehen.


So, jetzt Du: Welche Sockenanleitung strickst Du gerne? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

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Mittwoch, 19. August 2026

Rezension: Sommer in Wien von Petra Hartlieb

 Das erste Buch in dieser Reihe, "Winter in Wien", habe ich vor Ewigkeiten schon gelesen >>. Hat mir damals gut gefallen, und eigentlich wollte ich schon längst die anderen Bücher aus dieser Reihe lesen. Den "Sommer" habe ich mir jetzt jahreszeitlich passend vorgenommen, und auch den Frühling habe ich schon als gedrucktes Buch hier liegen...


Bibliographische Daten:

Sommer in Wien
von Petra Hartlieb * >>

DuMont Buchverlag , 176 Seiten

ISBN-10 ‏ : ‎ 3832183728


Klappentext:

Der berühmte Dichter Arthur Schnitzler verbringt mit seiner Familie die Sommerfrische auf der mondänen Adria-Insel Brioni. Und Marie, das Kindermädchen der Familie, reist mit. Doch obwohl sie zum ersten Mal am Meer ist, sind ihre Gedanken in Wien. Oskar Nowak, der junge Buchhändler aus der Währinger Straße, geht ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf. Ob sie als Paar eine Zukunft haben?


Über Petra Hartlieb:

Petra Hartlieb wurde 1967 in München geboren und ist in Oberösterreich aufgewachsen. Sie studierte in Wien Psychologie und Geschichte und arbeitete danach als Pressefrau bei verschiedenen Verlagen in Wien und Hamburg, später als Literaturkritikerin für den NDR, Ö1 und die Financial Times. Seit 2001 betreibt sie mit ihrem Mann eine Buchhandlung in Wien.


Und, wie hat es mir gefallen?

Joah, kann man schon mal lesen, muss man sicher nicht. Ich würde -wie auch schon beim Winterbuch- unbedingt empfehlen, das in der passenden Jahreszeit zu lesen, denn ich konnte die Sommerhitze in Wien sehr gut "nachfühlen". 

Außerdem gefällt mir die Reihe vermutlich auch deshalb so gut, weil sie in Wien spielt und ich die Stadt ein bissle kenne. Ich war also wieder gerne bei Marie, den Schnitzler-Kindern und Oskar. 

Allerdings geht die Entwicklung der Beziehung ein bissle fix, was vermutlich der Kürze des Buches geschuldet ist - da war wohl einfach nicht genug Platz, um das ganze etwas langsamer zu entwickeln. Vermutlich hätte man die ganze Geschichte gut in einen, maximal 2 längere Bücher packen können - aber ich hab's trotzdem ganz gern gelesen.

Ich habe den Frühling schon hier liegen, und auch den Herbst - den letzten Band- werde ich vermutlich noch lesen. Die Figur der Fanni als frühe, emanzipierte Frau, fand ich ganz interessant, aber die kam ja schon noch sehr am Rand vor.

Ich vergebe knappe 4 von 5 Sternen - wenn Du jetzt nicht der größte Wien-Fan bist, ist das Buch sicher kein Muss, aber als "seasonal read" fand ich es schon ganz nett.

So, jetzt Du: Gibt's ein "Sommerbuch", das ich unbedingt diesen Sommer noch lesen sollte? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

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Freitag, 14. August 2026

Domics Strickpläne: Vorschau August 2026

So, nach dem Rückblick kommt die Vorschau: Was habe ich mir also für August so vorgenommen, bevor es hoffentlich wieder kühler wird und ich einen Pulloverberg auf meinem Schoß eher tolerieren kann? Schau'n wir mal!



1. Noch (mindestens 1) Urlaubs-Blendersocken >>

Mein transportables Projekt für den noch anstehenden Wanderurlaub sind ein weiteres Paar Blendersocken >> in Männergröße als Geschenk für das 4. Quartal - teilweise Geburtstag, teilweise Weihnachten.

Angeschlagen habe ich die auch schon, aber mehr als das Bündchen ist noch nicht "passiert". Die werden wohl noch ein bissle warten müssen, da geht es vermutlich wirklich erst im Urlaub resp. auf der Fahrt in den Urlaub weiter. 



An meinen nächsten Blendersocken ist noch nicht mehr als das halbe Bündchen "passiert"

2. Das nächste Drops-Sommershirt soll fertig werden - das Rosy Rose Top >>

Diese (kostenlose) Drops-Anleitung >> heißt eigentlich "Copper Rose", weil sie im Original mit so einem kupferfarbenen Garn gestrickt wird. Ich verwende so ein leicht graustichiges Rosa (Farbe Nr. 77), drum heißt es bei mir "Rosy Rose Top".

Das ist die letzte Anleitung, die ich mir aus  meinem Sommertop-Post >> zu stricken vorgenommen hatte, und ich bin recht zuversichtlich, dass die zumindest noch fertig wird zu einer Zeit, in der es warm genug ist, das Ding auch zu tragen - ich bin schon ein gutes Stück nach der Ärmelabtrennung.



Ich bin zuversichtlich, dass dieses Shirt im August noch fertig wird

Die Passe mit den Bobbeln hat wirklich viel Spaß gemacht zu stricken und gefällt mir auch sehr gut. Die Farbe ist ein bissle zu graustichig für meinen Geschmack, aber jetzt nicht soooo grauslich (hah! Wortspiel!), dass ich es gar nicht würde tragen können.

Die Idee ist, das Ding nicht zu lang zu machen, vielleicht so knapp 50 cm oder ein bissle drunter, damit ich es gut zu Röcken werde tragen können.


3. Endlich anschlagen: Das Mukula-Shirt aus Drops Safran >>

Auf diese Anleitung "hibbele" ich schon, seit ich sie bei Frau Appelbanne im Video >> gesehen habe:

Das Mukula-Shirt >> ist ein von oben nach unten gestricktes Sommer-Shirt mit Lochmuster und überschnittenen Ärmeln. Ich "musste" es gleich beim Erscheinen kaufen und möchte es sooooo gerne stricken! 




Verwenden möchte ich - wie schon beim Rosy Rose Top - die Drops Safran * >>, ein dünnes, nicht mercerisiertes Baumwollgarn. Ich habe sogar eine Maschenprobe gestrickt (was ich ja sonst sehr selten mache), weil ich noch Reste hier liegen hatte.



Von meinem Mukula-Shirt gibt es bisher nur eine Maschenprobe

Ja, ist schon eher luftig vom Stoff her, aber das mag ich ja im Sommer sehr gern. Ich habe (schäm...) sogar nochmal ein bissle Garn nachbestellt, weil meine Sommertop-Reste nicht gereicht hätten...



Eine dieser Farben soll zum Mukula-Shirt werden

Ich tendiere im Moment zum roten Knäul, ein helles Rot mit einem Tick ins orange-pink-lachsfarbene - Hummerrot, würde ich es nennen, ist die Farbnummer 13 "Himbeere" - ja, könnten auch Himbeeren sein...

Aber das "darf" ich erst anschlagen, wenn die Rosy Rose fertig ist *seufz* - if at all, also vermutlich erst ganz zu Ende des Monats.


4. Das Hebemuster vom Restl-Shirt >>


Mealana arbeitet hier mit Hebemaschen, und dieses Hebemaschenmuster hat es mir total angetan! Ich weiß noch nicht, ob das tatsächlich ein Shirt wird, ich tendiere im Moment dazu, das Muster erstmal für was Kleineres auszuprobieren - Socken vielleicht oder eine Mütze - mal sehen. 

Ich habe allerdings so meine Zweifel, ob "sich außer dem Mukula-Shirt noch mehr ausgeht", wie die Österreicher sagen... Schaun wir mal!

So, jetzt Du: Was hast Du Dir für August vorgenommen? Welches ist Dein liebstes Hebemaschenmuster? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Mittwoch, 12. August 2026

Rezension: Hier muss es sein von Maggie O'Farrell

Wieder eine Empfehlung meiner "Buchclub-Schwester" vom eat-read-sleep-Lesekreis Karlsruhe - und das war ein absoluter Volltreffer! Ein 5-Sterne-Highlight, könnte gut sein, dass das mein Jahreshighlight wird in 2026.

Bibliographische Daten:

Hier muss es sein von Maggie O'Farrell * >>

Piper Taschenbuch, 544 Seiten

ISBN-10 ‏ : ‎ 3492321275


Klappentext:

Claudette Wells ist eine Frau, die zur Schrotflinte greift, sobald sich ein Fremder dem Haus ihrer Familie nähert. Warum beschützt sie ihr Refugium im Nordwesten Irlands so rigoros? Und warum gab sie ihre Karriere als Filmstar auf, obwohl ihr die Welt zu Füßen lag? Ihr Ehemann Daniel, Linguistikprofessor aus Brooklyn, verliert die ihm eigene Bodenhaftung, als er vom Tod seiner Ex-Geliebten Nicola Janks erfährt. Eine über Jahrzehnte verdrängte Schuld bricht über ihn herein – und reißt ihn aus dem Leben, das er und Claudette sich aufgebaut haben.


Über Maggie O'Farrell:

Maggie O’Farrell, 1972 im nordirischen Coleraine geboren, zählt zu den wichtigsten irisch-britischen Autorinnen ihrer Generation. Nach Auszeichnungen mit dem Somerset Maugham Award und dem Costa Book Award gewann ihr hochgelobter Roman »Judith und Hamnet« den Women’s Prize for Fiction 2020, den National Book Critics Circle Award 2020 sowie den British Book Award 2021 für den besten Roman. Die Kinoverfilmung »Hamnet« (Drehbuch Chloé Zhao und Maggie O’Farrell) wurde 2026 mit zwei Golden Globes und einem Oscar für die beste Hauptdarstellerin geehrt. Auch »Porträt einer Ehe« stand 2023 auf der Shortlist für den Women’s Prize for Fiction und war ein Sunday-Times-Bestseller.


Und, wie hat es mir gefallen?

Hach - was für ein tolles Buch! Hätte ich schon viel früher lesen sollen! Ich hatte es aus der Onleihe, aber das ist eines der Bücher, die ich sicher nochmal lesen möchte und die ich auch sehr gerne "in echt und gebunden" im Regal stehen hätte!

Die Geschichte hat sehr viel von dem, was ich mag: Es gibt sehr viele unterschiedliche Figuren und die Geschichte wird aus sehr vielen verschiedenen Perspektiven erzählt. Manche Figuren haben nur ein Kapitel und sind ziemlich weit von den Hauptfiguren entfernt - z.B. eine alte Dame, die zwei der Hauptfiguren auf einer Reise kennenlernt, die Hauptfiguren - vor allem Daniel - haben auch schon mal mehrere Kapitel, die sie erzählen. Besonders gut gefallen hat mir ein Kapitel ziemlich weit vorne, das einfach nur ein Auktionskatalog mit Erinnerungsstücken an die Schauspielerin Claudette ist - dabei werden viele später aufgeklärte Elemente der Geschichte schon mal "angeteasert".

Außerdem wird nicht linear erzählt - wir starten in den 2010er Jahren, springen dann in die 80ger, 90er, einmal sogar in die 1940er, immer munter hin- und her - fand ich super und überhaupt nicht verwirrend! Auch die Sprache mochte ich sehr, sehr schön, manchmal fast lyrisch, ohne kitschig zu sein. Aber um was geht es eigentlich? Hauptsächlich um die Lebens- und Liebesgeschichte(n) von Claudette und Daniel und ihren Familien - Kinder, Geschwister, Enkelkinder usw. Dabei mochte ich vor allem die Kinder und Geschwister wirklich gerne, auch Claudette. Daniel wollte ich des Öfteren ordentlich schütteln, der war schon manchmal anstrengend. Aber insgesamt war ich supergerne dabei und fand es echt schade, als das Buch ausgelesen war. 

Das war absolut ein Lebens-Lesehighlight, das ich sicher noch einmal lesen werde. Ich vergebe volle 5 von 5 Sternen und ich werde sicher noch mehr von der Autorin lesen.

So, jetzt Du: Welches Buch konnte Dich zuletzt so richtig begeistern? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

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Freitag, 7. August 2026

Domics Strickpläne: Rückblick Juli 2026

 Was bei den Booktubern die "Lesemonate", ist hier mein "Strickmonat" für Juli: Schauen wir mal, welche meiner Vorsätze >> ich umgesetzt habe.



1. Männliche Blendersocken Gr. 45/46 >> und 2. Mehr männliche Blendersocken in riesengroß >>

Über diese beiden Sockenpaare habe ich ja schon in der Juli-Vorschau berichtet, sie sind auch gleich ganz Anfang des Monats fertig geworden und harren jetzt ihrer Verschenkung zu Weihnachten oder Geburtstagen.

Ich habe sie dann auch endlich mal wieder beim "Socken-Ingo" nachgereicht, da habe ich ja schon seit Februar kein Kästle mehr abgehakt... Ich bin einfach nicht wirklich gut bei solchen Spielen, ich fange immer movitiert an, aber spätestens ab März lasse ich stark nach... 

Naja, sind ja noch ein paar Monate, schauen wir mal, was der August als Aufgabe bringt, da habe ich noch gar nicht geguckt...


3. Mehr männliche Blendersocken, nicht mehr ganz so groß, Gr. 42/43 >>

Auch dieses Paar war bei der Vorschau schon angeschlagen, sie haben dann aber wegen der unten vorgestellten Tops erstmal ein bissle gelegen. Jetzt sind sie aber fertig und gefallen mir sehr gut - ich hoffe, dem späteren Empfänger dann auch...


Blendersocken aus Fabel-Sockenwolle (und ein bissle Aldi) in Größe 42/43

4. Snüsslinge für die Sommersneaker >>

Auch diese Dingsis waren schon angeschlagen und haben wegen der Sommertops ein bissle warten müssen, obwohl sie natürlich eigentlich schnell gestrickt sind. Verwendet habe ich wieder die Drops Fabel *>> (die übrigens im August bei vielen Shops im Angebot ist...) zusammen mit einem uni-weißen Garn, damit aus den weißen Sneakerschuhen auch nur weiß rausguckt.


Bei meinen Snüsslingen sieht man den bunten Teil nicht, wenn sie in Schuhen getragen werden.

Tja, was soll ich sagen: Schon ok, aber irgendwie glaube ich nicht, dass das meine Lieblings-Sneakersocken werden. Ich denke, ich werde eher nochmal Utsubos stricken, bei denen ich den Fersenteil in weiß lasse - mal sehen...


4. Margarita Sommertop in Drops Belle >>

Aus den Resten der Drops Belle * >> habe ich dann wie geplant das (kostenlose) Margarita-Sommertop von Veronika Stoncus >> angeschlagen. Das hat laut Anleitung einen U-Boot-Ausschnitt, also eigentlich quasi keinen Ausschnitt.

Ich bin eigentlich ein Fan von U-Boot-Ausschnitten, aber auf den Projektfotos auf Ravelry sah mir das doch ein bissle arg "gewürgt" aus. Also habe ich versucht, einen Ausschnitt hinzubasteln - hat jetzt so semi-gut geklappt...


Der Ausschnitt an meinem Belle-Ringeltop gefällt mir nicht so wirklich...

Hätte ich mal ein bissle mehr rechnen sollen und vielleicht ein bissle mehr Sorgfalt beim Maschen auffassen walten lassen... War den Aufwand nicht wirklich wert. Auch die Armausschnitte sind ein wenig tief - aber ansonsten gefällt es mir richtig gut. Ich habe wieder mit 6 mm Nadeln gestrickt, für die Belle wird eigentlich nur 3-4 mm empfohlen. Mein Gestrick ist also sehr locker, das ist aber für den Sommer genau richtig.


5. Noch ein Sommertop, diesmal aus Baumwoll-Resten >>

Nachdem ich mit dem ersten Top fertig war, ist mir eingefallen, dass ich von meinem Olga-Sweater im Frühjahr noch Reste von dem Aldi-Baumwollgarn hatte. Das ist ein wenig dünner als die Belle, ich habe den Hauptteil aber trotzdem auf 6 mm Nadeln gestrickt und find's gut.

Den Halsausschnitt habe ich aber mit 3,5 mm gestrickt - wobei das ja nicht wirklich ein Ausschnitt ist, aber so "würgig" wie bei manchen Ravelry-Fotos ist er auch nicht. Ich habe einfach  oben ein paar Reihen Bündchen gestrickt und dann gerade runter. Die Armausschnitte habe ich dann einen Streifen früher beendet, und jetzt gefällt mir die Tiefe gut. Und gen unten ist mir das weiße Aldi-Garn ausgegangen, da habe ich dann mit der Belle weitergestrickt - sieht man, wenn man genau hinguckt, stört mich aber nicht.


Mein zweites Margarita Top aus Aldi Baumwollresten

Mein Fazit: Gefällt mir gut, hab ich auch schon "erfolgreich" getragen. Ich will nicht ausschließen, dass ich von dem Ding sogar noch mehr stricken werde.


So, jetzt Du: Was hast Du im Juli gestrickt und gehäkelt? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

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