Dieses Buch tauchte in vielen "Jahreshighlight-Listen" 2025 auf, also habe ich zugegriffen, als es bei Bookbeat verfügbar war. Ich habe es nicht bereut, mein erstes Jahreshighlight 2025!
Bibliographische Daten:
Für Polina von Takis Würger * >>
Sieldauer: 6 Stunden und 44 Minuten
Gesprochen von: Robert Stadlober
Diogenes Verlag AG, Hörbuch, ungekürzte Ausgabe
ASINB0DLGKZ7T6
Klappentext:
Als er vierzehn ist, verliebt sich Hannes Prager in das Mädchen Polina. Um ihr seine Liebe zu zeigen, komponiert der wundersam begabte Junge eine Melodie, die Polinas ganzes Sehnen und Wünschen umfasst. Doch sein Leben nimmt eine unvorhergesehene Wendung, Hannes hört auf, Klavier zu spielen und seine und Polinas Wege trennen sich. Nach Jahren, in denen er nichts als Leere fühlt, erkennt Hannes: Er muss Polina wiederfinden. Und das Einzige, womit er sie erreichen kann, ist ihre Melodie.
Über Takis Würger:
Takis Würger, geboren 1985, ist Redakteur beim Nachrichtenmagazin »Der Spiegel«. Im Alter von 28 Jahren ging er nach England, um an der Universität von Cambridge Ideengeschichte zu studieren. Dort boxte er als Schwergewicht für den Cambridge University Amateur Boxing Club und wurde Mitglied in verschiedenen studentischen Klubs.
Über den Sprecher, Robert Stadlober:
Robert Stadlober, geboren 1982 in Kärnten, ist ein erfolgreicher Schauspieler und Hörbuchsprecher. Sein Durchbruch als Schauspieler gelang ihm im Jahr 2000 in der Hauptrolle des Benjamin in »Crazy«, für die er mit dem Bayerischen Filmpreis als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet wurde. Neben der Schauspielerei widmet sich Robert Stadlober auch der Musik. Außerdem ist er ein gefragter Hörbuchsprecher.
Und, wie hat es mir gefallen?
Ich habe beschlossen, dass das mein erstes 5-Sterne-Buch ist in 2026. Ist es kitschig? Ja! Ist es "drüber", vor allem auf den letzten 100 Seiten, als es um das "virale Video" geht? Absolut!
Trotzdem habe ich es soooooo gerne gehört!
Die Figuren sind total klasse: Fritzi, Hannes, Polina, ihre Mutter, Heinrich, Bosch, Blau, Giulia... - alle einfach. Und die Geschichte ist auch nicht nur kitschig, ich fand sie rasant erzählt und es gibt genug Wendungen, teilweise auch unerwartet, dass ich immer weiter hören wollte.
Das Hörbuch war auch super gelesen von Robert Stadlober (hab ich jetzt erst nachgeguckt - kein Wunder, dass der den ganz leichten österreichischen Zungenschlag von Heinrich so gut hinbekommt!). Nicht nur die österreichische Färbung ist super, auch der hanseatische Slang von Bosch fand ich sehr gelungen.
Die Geschichte hat mich ein bissle an "Vom Ende der Einsamkeit" erinnert, irgendwie. Insgesamt ein Super-Buch - ich will definitiv noch mehr von Takis Würger lesen oder hören!
Ich vergebe also für dieses erste Jahreshighlight 2026 volle 5 Sterne!
So, jetzt Du: Welches Hörbuch hat Dich in letzter Zeit so richtig "abholen" können?
Mein Februar war ja sehr produktiv >>, ob ich das im März noch toppen kann (und will), da zweifle ich schon ein bissle. Ist aber auch nicht schlimm, Stricken und Häkeln soll ja ein Hobby bleiben und Spaß machen - also gucken wir mal:
Noch im Februar habe ich mir bei einer Rabatt-Aktion eine Anleitungssammlung von Nancy Wheeler vom KnitSipHappy Podcast >>. Enthalten sind Anleitungen für 6 unterschiedliche Musterstreifen, die man super als "Zählstreifen" verwenden kann, damit die Stinos auch sicher gleich lang werden und nicht so langweilig zu stricken sind.
Mit Langeweile bei Stinos habe ich kein Problem, aber das mit dem Zählstreifen ist schon hilfreich. Meine geliebten Schwarzwaldzöpfles aka Kaffeeböhnchen >> funktionieren da auch sehr gut, aber die sind halt für Männersocken für meinen Geschmack nicht wirklich geeignet.
Angeschlagen habe ich jetzt das "Double Eylet"-Muster - okay, das ist auch nicht unbedingt genderneutral, aber die Wolle ( Gründl Hot Socks Lazise * >>, die ich erstaunlicherweise im lokalen Baumarkt ergattern konnte) ist das auch nicht wirklich.
Mein Unterwegsprojekt: Fast-Stinos aus Gründl Hot Socks Lazise
Angeschlagen habe ich die Socken schon Ende Februar, und per Anfang März bin ich kurz vor Ende der ersten Socke. Ich stricke aber auch nur unterwegs daran, wenn ich ein Projekt haben will, an dem nur ein Knäul hängt. Sie gefallen mir auch ganz gut, haben aber keine Eile. Mal sehen, ob sie im März fertig werden oder ob es etwas länger dauert.
Das März-Thema beim Socken-Ingo-Spiel in der Sockenstricker-Gruppe auf Ravelry sind "Reste": Frau soll da mindestens 3 Reste zu einer Socken verarbeiten:
März = Reste: alles, was von irgendeinem vorherigen Projekt übrig geblieben ist, ist ein Rest. Diese Reste (mind. 3, mehr geht immer) dürfen lustig miteinander kombiniert werden, egal in welcher Technik. Bitte Gramm-Angaben der Reste (Startgewichte) ins Projekt oder den Fertig-Post schreiben (keine Waage-Fotos!), damit jeder nachvollziehen kann, daß es Reste waren. Keine ganzen Knäuel anfangen!
Restesocken gehen immer, und ausreichend Sockenwoll-Reste habe ich auch, also bin ich zuversichtlich, dass ich da auch ein Paar im März angefangen, wenn nicht sogar fertig bekomme. Ich hoffe mal, dass mir da was anderes einfällt als meine bewährten Blender-Socken >>
Ich sammle meine Fadenenden, die beim Vernähen übrig bleiben, in einer Dose. Seit meinen letzten "gestopften" Projekten im November und Dezember >> ist da schon wieder einiges dazu gekommen, also dachte ich mir, ich stricke mal ein Stofftier, in dem der Inhalt der Dose als "Füllung" verschwinden kann.
Meine Wahl ist dabei auf "Mr. Ruesselo" gefallen >>, eine zuckersüße kostenlose Anleitung von Svitlana Kondratova für einen gestrickten Elefanten.
Wie meistens werde ich hier Sockenwollreste verwenden - auch "nach den Restesocken" dürfte da noch genug übrig sein. Welche Sockenwollreste genau ich verwenden werde, weiß ich noch nicht - wird sich dann zeigen.
Mein "Mr. Ruesselo" soll aus Sockenwollresten entstehen
Das wäre meine erste Petite-Knit-Anleitung - den Olga-Sweater >> habe ich mir ja schon für den Januar vorgenommen. Vielleicht nehme ich mir den gen Monatsende auf die Nadeln, denn meine recht dicken Winterpullover, gestrickt mit doppeltem Faden, werden mir langsam zu warm.
Ursprünglich wollte ich die Olga ja mit einfacher Sockenwolle stricken, aber ich überlege gerade, ob eine Version aus dünner Baumwolle - sowas wie Drops Safran * >> - nicht noch tragbarer wäre ? Mal sehen...
Diese "Olgas" verwenden Garne mit Baumwollanteil
Mal sehen, was ich davon tatsächlich stricken werde.
So, jetzt Du: Hast Du Pläne für März? Was möchtest Du stricken oder häkeln? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!
Ich war ein bissle skeptisch und wollte das Buch erst nicht unbedingt lesen - ich kenne und schätze Frau Behms Strickdesigns >>, aber ob die auch Belletristik kann? Katharina von eat-read-sleep fand es auch nicht gut.... - ich aber schon, wirklich gut sogar!
Bibliographische Daten:
Hier draussen von Martina Behm * >>
dtv Verlag, 496 Seiten
ISBN-10 : 3423284781
Klappentext:
In Fehrdorf scheinen alle zu wissen, wo sie hingehören. Nur Ingo und Lara, die mit den Kindern von der Großstadt aufs holsteinische Dorf gezogen sind, haben Schwierigkeiten. Vor allem Ingo strapaziert die Pendelei zu seinem Start-Up nach Hamburg. Als er eines Abends eine weiße Hirschkuh anfährt, bringt das die gesamte Dorfgemeinschaft aus dem Gleichgewicht. Denn wer so eine tötet, heißt es, hat nur noch ein Jahr zu leben. Und plötzlich fragen sich auch der Dorfjäger, die Vorzeige-Landfrau und die Überbleibsel einer Öko-WG, ob sie das Landleben wirklich glücklich macht.
Über Martina Behm:
Martina Behm ist ausgebildete Journalistin, hat Volkswirtschaftslehre in Konstanz und Oxford studiert und lebt nach Stationen in Santiago de Chile und Hamburg wieder dort, wo ihre Wurzeln sind: in Schleswig-Holstein. Sie ist international als Strickdesignerin bekannt und Mutter zweier Teenager. ›Hier draußen‹ ist Martina Behms erster Roman.
Und, wie hat es mir gefallen?
Ich war zugegebenermaßen etwas skeptisch, ob das was für mich ist - Frau Behm kenne und schätze ich als Strickdesignerin, aber ob die auch schreiben kann? Turns out: Sie kann!
Eine wirklich interessante Dorfgeschichte in Ostholstein, im fiktiven Dorf Fehrdorf, wo wir neben den Zugezogenen Lara und Ingo auch noch viele weitere Dorfbewohner kennenlernen und immer abwechselnd aus wechselnden Perspektiven das Dorfleben in Fehrdorf erzählt bekommen.
Das war auch gleichzeitig die größte Schwäche des Buches für mich, denn ich hatte schon Schwierigkeiten, mir zu merken, wer jetzt wer ist und mit wem wie verwandt respektive befreundet oder auch nicht, wie alt usw... Da wäre vielleicht ein Personenverzeichnis ganz gut gewesen, so wie bei einem Historienschinken.
Auch bei den Themen wäre vielleicht weniger mehr gewesen - es geht viel um verschiedene Beziehungen, die von Eltern zu Kindern genauso wie die von langjährigen Eheleuten untereinander oder die von langjährigen Fehrdorfbewohnern zu Zugezogenen. Einige Geschichten werden auch in Rückblenden in die 1990ger erzählt, als sich z.B. die "Super-Landfrau" Maggie und ihr Sven kennengelernt haben.
Ich habe die Geschichte sehr gern gelesen, es gibt nur einen halben Stern Abzug für die etwas verwirrende Figurenvielfalt, aber insgesamt vergebe ich gute 4,5 von 5 Sternen und freue mich schon auf weitere Romane von Martina Behm.
So, jetzt Du: Hast Du in letzter Zeit eine neue Autorin für Dich entdeckt? Wer wäre das? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!
Okay, das der fertig ist, ist jetzt nicht sooo überraschend - immerhin habe ich den Pulli 2fädig mit 6 mm Nadeln gestrickt, der war dann Anfang des Monats fertig. Ich mag ihn wirklich gern, und auch der "Flausch", den ich verwendet habe * >>, "hält" gut - will sagen, bisher gibt's kein Pilling.
Einzig der Kragen, den ich dieses mal nicht wie beim ersten Modell versehentlich verdreht habe, ist ein bissle arg weit, den würde ich beim nächsten Mal eher mit weniger Maschen starten. Aber ansonsten mag ich ihn gern und habe ihn auch schon recht häufig getragen - ein Erfolg, würde ich sagen!
Mein nächster Vorsatz war, eine meiner gekauften Sockenanleitungen auch mal zu stricken, also habe ich mir diese hier aus dem "In Bloom Sock Set" >> Verwendet habe ich für das Lacemuster im Bündchen ein recht knalliges Pink aus der Restekiste, für den Socken dann Drops Fabel * >> aus meinem Stash.
Im Nachhinein würde ich wohl ein helleres Garn für das Muster verwenden, da würde man es besser erkennnen können.
Diese Bobbles im Muster haben eeeeewig gedauert, zum Glück waren das ja in nur zwei Runden - in einer Runde 8, in der letzten dann 4 Bobbles. Fertig gefällt mir das aber gut, aber beim nächsten Mal - ja, ich denke schon, die werde ich nochmal stricken - würde ich wohl ein helleres Garn verwenden, damit man es noch besser sieht.
Unser Februar-Thema für das Socken-Ingo-Bingo-Spiel >> waren Streifen und da ich für den Geburtstag einer Kollegin Ende des Monats noch ein Paar Socken brauchte, habe ich die als Streifensocken geplant.
Ursprünglich wollte ich breitere Streifen machen, das hat mir aber in dem lila Garn, das keine klaren Streifen ergibt, sondern eher Flecken, nicht so gut gefallen. Also habe ich 1 Runden-Streifen gemacht, als Gum-Gum oder Verfolgersocken. Ich habe immer bis 2 Maschen vor Start der neuen Farbe gestrickt, diese 2 Maschen abgehoben und dann mit der neuen Farbe weitergestrickt.
Mir gefällt das Ergebnis supergut - die zweite Farbe war wieder eine Drops Fabel in türkisbunt * >>, die ich aber nicht aus dem eigenen Stash habe, sondern - wie auch die lila Wolle, ein "Peterle-Garn", beim Silvesterstrick von jemanden geschenkt bekommen habe.
Diese Socken sind aus meiner Silvesterstrick-Beute entstanden
Sie wird von oben nach unten gestrickt und hat eine doppelte Krempe, die man auch noch einmal umschlagen kann, dann ist sie sogar 4fach dick - ganz ähnlich wie der Musselburgh-Hat.
Und leider, leider - ganz ähnlich wie der Musselburg-Hat >> finde ich, das Ding steht mir nicht so wirklich. Naja, wird sich schon jemand finden, dem sie steht, passt und gefällt.
Immerhin habe ich den 3-Needle-Bind-Off sehr gut hinbekommen. Ich habe an der Stelle, wo ich die Krempe zusammenstricken wollte, einen (orangen) Kontrastfaden eingezogen (also einfach durch alle Maschen, als die noch "live" auf der Nadel waren), so dass ich nachträglich die zweite Nadel auch sicher durch die richtigen Maschenreihen schieben konnte - war super, das mache ich sicher nochmal so!
Im dritten Streifen von unten bei der dunkleren Wolle kannst Du den orangen Kontrastfaden sehen, mit dem ich die Runde für den 3-Needle-Bind-Off markiert habe.
Ich habe sie noch recht neu für mich entdeckt und habe viele ihrer älteren Folgen nachgeguckt. Dabei trägt sie öfter den Felix-Pullover, der statt einer geraden Raglan-Linie ein Lacemuster für die Zunahmen verwendet. Das wollte ich immer schon mal ausprobieren, und ich habe mich erinnert, dass es eine kostenlose Drops-Anleitung gibt, die das gleiche Lacemuster verwendet.
Die heißt "Mint Tea Sweater" >>, und da meiner gelb war, habe ich ihn "Kamillentee-Pullover" getauft.
Bei Drops wird ein Sommergarn - reine Baumwolle- verwendet, aber ich hatte noch von meinem oben erwähnten Flausch im Stash, den ich zusammen mit der Drops Nord * >> und mit 6 mm Nadeln verstrickt habe.
Mein Mint-Tea-Sweater aus Drops Nord mit Flausch auf 6 mm Nadeln
Ich hatte ihn in 2 Wochen fertig, was gut war, denn da konnte ich ihn noch anziehen, bevor der "Frühling ausgebrochen" ist und es für diesen recht warmen Pulli zu warm wird. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, das Modell auch noch einmal in einem Sommergarn zu stricken, z.B. aus der Drops Belle * >>
Ok, hier ist Amy sicher nicht die alleinige Schuldige, schließlich habe ich die Anleitung hier im November 2024 schon einmal vorgestellt >> Gestrickt habe ich ihn aber eben bisher nicht, aber Amy schon. Sie trägt das Tüchle in vielen ihrer Videos und da hat es mir so gut gefallen, dass ich spontan beschlossen habe, es auch zu stricken, als der Kamillentee-Pullover fertig war.
Verwendet habe ich Sockenwolle - das rot-orange habe ich ebenfalls auf dem Silvesterstrick ergattert, ich dachte erst, es sei auch Drops Fabel, aber die "Sunset"-Farbe ist etwas stärker orangelastig. However, hat mir auf alle Fälle gut gefallen.
Das Hebemaschenmuster braucht schon ein bissle zum Stricken, will sagen, ging (zumindest bei mir) nicht megaschnell. Ich habe 10 Blümchen lang zugenommen, dann ein "Mittelblümchen" gestrickt und dann 10 Blümchen lang abgenommen.
Laut Anleitung wird ein dickeres Garn verwendet, dann kommt man auch mit weniger Blümchen hin.
Trotzdem ist das fertige Tüchle eher klein (auch wenn ich durchs Spannen noch etwas Länger "herausholen" kommte, das Foto ist pre-Blocking).
Mein Pressed Flower Kerchief - nach dem Stricken des Ringes habe ich von dem cremefarbenen Garn gerade mal 20 cm übrig!
In den Ravelry-Projekten wurde empfohlen, das Tuch nicht zu knoten, sondern die Enden durch einen Ring zu ziehen. Den Ring habe ich dann auch gestrickt: Einfach 18 Maschen in der Runde gestrickt für 8 Runden, abgekettet, vernäht, auf links gedreht - fertig! Ja, genau, das ist wie der Aufhänger bei den Baker's Twine Topflappen.
Tja, und was soll ich sagen: Ich bin verliebt! Wie toll ist das denn! Ich liiiiiiebe das Muster und will noch viiiiel mehr damit stricken.
Tja, was soll ich sagen - ich bin im Blümchen-Fieber und habe direkt das nächste Projekt mit dem Muster angeschlagen. Dieses Mal aus Baumwoll-Resten von Tedi (in etwa vergleichbar mit der Drops Safran * >>). Ich habe 42 Maschen angeschlagen und die Blümchen einfach über den Lappen verteilt - ich mag's total!
Nach meinem Pressed Flower Kerchief war ich im Blümchen-Fieber
Kann ich mir auch sehr gut als Ostergeschenk vorstellen, so als "Unterlage" im Oster-Brotkörbchen oder auch, um die Eier darin einzuwickeln. Kann gut sein, dass in meinem März-Rückblick dann noch weitere Blümsken auftauchen werden. Aber wer weiß, vielleicht habe ich es dann auch schnell "über"..
Im Moment freue ich mich total daran!
So, jetzt Du: Was hast Du im Februar so gestrickt, gehäkelt oder sonstwie gewerkelt? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!
Ich habe schon lange kein Hörbuch mehr vorgestellt, was auch daran lag, dass eines der letzten ein dicker "Klopper" mit mehr als 37 Stunden Hörzeit war. Und ich hatte ja auch lange nicht wirklich Lust auf so was "richtig Historisches", also vor 1800. Dieses Hörbuch habe ich vor Weihnachten gehört und es hat mich so richtig "abgeholt" - große Empfehlung!
Bibliographische Daten:
Das Fundament der Ewigkeit von Ken Follett * >>
Spieldauer37 Stunden und 18 Minuten
Gesprochen vonTobias Kluckert
Lübbe Audio, Hörbuch, ungekürzte Ausgabe
ASINB073S92RBC
Klappentext:
1558. Noch immer wacht die altehrwürdige Kathedrale von Kingsbridge über die Stadt. Doch die ist im Widerstreit zwischen Katholiken und Protestanten zutiefst gespalten. Freundschaft, Loyalität, Liebe ... nichts scheint mehr von Bedeutung zu sein. Die wahren Feinde sind dabei nicht die rivalisierenden Konfessionen. Der eigentliche Kampf wird zwischen denen ausgefochten, die an Toleranz und Verständigung glauben, und den Tyrannen, die ihre Ideen den anderen aufzwingen wollen - koste es, was es wolle. Ned Willard wünscht sich nichts sehnlicher, als Margery Fitzgerald zu heiraten. Doch der Konflikt entzweit auch sie, und Ned verlässt Kingsbridge, um für die protestantische Prinzessin Elizabeth Tudor zu arbeiten. Als diese wenig später Königin wird, wendet sich ganz Europa gegen England. Um in dieser heiklen Situation früh vor Mordkomplotten, Aufständen und Angriffen der konkurrierenden Mächte gewarnt zu sein, baut die scharfsinnige Monarchin mit Neds Hilfe den ersten Geheimdienst des Landes auf. Die kleine Gruppe geschickter Spione und mutiger Geheimagenten ermöglicht es Elizabeth I. in den nächsten fünfzig Jahren, an ihrem Thron und ihren Prinzipien festzuhalten. Die Liebe zwischen Ned und Margery scheint verloren zu sein, denn von Edinburgh bis Genf steht ganz Europa in Flammen.
Über Ken Follett:
Kenneth Martin „Ken“ Follett, (* 5. Juni 1949 in Cardiff, Wales) ist ein britischer Schriftsteller, der seine Werke im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst. Follett wurde durch seinen Roman Die Nadel bekannt, der in 30 Sprachen übersetzt wurde. "Das Fundament der Ewigkeit (A Column of Fire)" ist Teil 3 der Kingsbridge-Reihe und erschien 2017.
Über Tobias Kluckert:
Tobias Kluckert entschied sich nach kurzer Karriere als Student, Barmann und Tontechniker für den Schauspielberuf. Mit seiner markanten, kraftvollen Stimme arbeitet er heute sehr erfolgreich als Synchron- und Hörbuchsprecher.Ken-Follett-Fans ist er als Interpret der ungekürzten Hörbuch-Bestseller bekannt. Die lange Liste seiner Einsätze als deutsche Synchronstimme wird angeführt von Hollywoodstars wie Bradley Cooper, Joaquin Phoenix und Gerard Butler.
Und, wie hat es mir gefallen?
Hach, das war mal wieder richtig schön! Irgendwie hatte ich mal wieder Lust auf so einen richtig epischen, historischen Roman. Und genau das habe ich bekommen - 37 Stunden Hörbuch, wunderbar gelesen von Tobias Kluckert.
Jede Menge gelernt habe ich auch, über die europäische Geschichte - na ja, wohl eher englische, französische und ein bissle spanische von 1550 - 1610. Klar hatte ich schon mal von Elisabeth I, der "jungfräulichen Königin" gehört, und auch von Mary Stuart, genauso wie von der Bartholomäusnacht, Francis Drake, der Spanischen Armada und Guy Fawkes.
Wie genau das aber alles zusammenhing, das habe ich in diesem Buch - sehr unterhaltsam- erfahren. Wenn ich etwas zu bemängeln hätte, ist das, dass es stellenweise schon sehr grausam ist - ok, ja, sicher war die Bartholomäusnacht genau das - aber Follett hätte aus meiner Sicht nicht gar so sehr ins Detail gehen müssen.
Auch seine Bösewichte waren mir teilweise zu eindimensional böse - Pierre war einfach nur böse und grausam, da gab es keine Nuancen und Graustufen. Rollo fand ich da schon besser gelungen - ja, er ist auch ein Bösewicht, aber da konnte ich schon eher nachvollziehen, warum er sich verhält wie er sich verhält.
Die Frauenfiguren - vielleicht sind die dann in die andere Richtung etwas "to good to be true", Marjorie genauso wie Sylvie. Sehr gut gefallen hat mir Sylvies Mutter Isabelle. Insgesamt hat mich dieser Schinken aber sehr sehr gut unterhalten, und ich werde die "Waffen des Lichts" sicher irgendwann auch noch hören - aber nicht direkt im Anschluss, 37 Stunden Buch muss Frau jetzt erstmal verdauen.
Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.
So, jetzt Du: Welcher Historienschinken hat Dir in letzter Zeit gut gefallen? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!
So langsam haben wir sicher (fast) alle die Nase voll vom Winter (auch wenn wir hier um Karlsruhe vermutlich die einzige Region in Deutschland sind, die kaum Schnee abbekommen hat - mal so ein bissle gezuckert direkt um Neujahr, das war's bisher...).
Zeit also, meine (mittlerweile) traditionelle Anleitungssammlung zum Thema Frühling und Ostern zu zeigen - das habe ich 2023 >> , 2024 >> und 2025 >> schon mal gemacht.
Auch diese Anleitungen habe ich Dir - zusammen mit den "neuen", die ich Dir heute vorstelle und noch mit einigen mehr - in ein öffentliches Ravelry-Bundle >> gepackt, dass Du auch anschauen können solltest, wenn Du nicht bei Ravelry angemeldet bist (solltest Du aber machen - man kann's auch Deutsch umstellen und Du musst Deine Projekte ja nicht einstellen und bei den Foren posten, wenn Du nicht willst. Die Anleitungssammlung ist wirklich unschlagbar, und die Suchfunktion sowieso. Kostenlos ist es auch.)
Eigentlich werden solche Blumenampeln ja oft aus Makramee geknüpft, aber diese ist gehäkelt. Verwendet wird ein Topflappen-Baumwollgarn * >>, allerdings doppelt gehalten. Dazu empfiehlt sie nur eine 4 mm Häkelnadel - da tun mir schon beim Lesen die Handgelenke weh, ich würde vermutlich eher 5 mm nehmen oder das, was ich halt noch gehäkelt bekomme. Klar, so eine Blumenampel muss stabil sein, aber die Handgelenke ruinieren würde ich mir dafür nicht.
Klar, vor allem im März kann's durchaus nochmal so kalt werden, dass Du eine Mütze brauchst. Damit diese nicht gar so winterlich ist, werden über dem Bund Blümchen eingeSTRICKT, sagt die Beschreibung. Das hört sich total spannend an, will ich ausprobieren! Wenn das gut funnzt, könnte man ja so auch Pulloverbündchen verzieren. Gestrickt wird mit recht dickem Garn, ich würde die Drops Nepal * >> verwenden oder sowas. Den auch angegebenen Mohair-Beilauffaden für extra Flausch kann man machen, ich würd's aber eher weglassen, denn ich habe nicht soviel Mohair-Reste da.
In den Vorjahren habe ich schon mal einen "Filet-Hasen" empfohlen >> , aber der war als "Einzeldeckchen" angelegt. Aus diesen Quadraten kannst Du eine ganze Decke (oder Gardine oder Tischläufer oder Tischsets...) zusammenstückeln. Ich find's hübsch, und die Anleitung gibt es schon etwas länger, allein auf Ravelry kannst Du Dir über 200 fertige Objekte anschauen.
Wenn es kalt genug für eine Mütze ist, können auch Handschuhe oder -stulpen nicht schaden! Die Anleitung ist für jedes Garn geeignet, das Du hast. Du brauchst zwischen 140 - 190 Meter - ich würde vermutlich Sockenwollreste nehmen, davon habe ich am meisten, aber auch dickeres Garn geht, dann musst Du halt einfach die Nadelstärke etwas größer wählen und mit ein paar weniger Maschen stricken. Das Blatt-und Bobble-Muster gefällt mir auf alle Fälle sehr gut. Die Designerin hat eine ganze Kollektion durch alle Jahreszeiten veröffentlicht >>
Das Sternmuster bei diesem gehäkelten Lappen kommt natürlich am besten raus, wenn Du unterschiedliche Farben streifst. Baumwollgarn gibt es aber auch in selbststreifend, z.B. dieses hier von Twister *>> Das wäre mir persönlich aber etwas zu dick für ein Spültuch (ja, ich würde das eher als Spültuch denn als Waschlappen verwenden), ich würde wohl eher Drops Safran* >> oder was in ähnlicher Stärke verwenden. Wichtig ist nur, dass die Baumwolle nicht mercerisiert und/oder gasiert ist - das gibt der Oberfläche so einen tollen Glanz, dann saugt sie aber nicht mehr so gut und ist aus meiner Sicht für Lappen jeder Art nicht so gut geeignet.
Mütze und Handschuhe hatten wir schon, fehlt noch etwas für den Hals. Dieser Cowl wird aus Sockenwollstärke in einem löcherigen Wellenmuster gestrickt. So hast Du ein bissle Wärme am Hals, aber durch das Lochmuster auch genug "Ventilation". Die Designerin hat bei ihrer Farbwahl an Duftschneebälle gedacht - also den Strauch - ich würde eher osterglockengelb mit schneeglöckchenweiß und maigrün kombinieren - aber das kannst Du ja machen, wie du magst.
Ja, ok, so ein Mandala ist jetzt nicht notwendigerweise frühlingshaft, das kannst Du natürlich auch in "Weihnachtsfarben" häkeln. Mich erinnert es aber an eine Blüte und ich kann es mir - in Frühlingsfarben - sehr gut als Tischset für den Ostertisch vorstellen. Laut Anleitung wird Baumwollgarn in Sockenwollstärke, also z.B. die oben erwähnte Drops Safran, verwendet, aber wenn's hauptsächlich dekorativ werden soll und also nicht so oft gewaschen wird, kann ich mir auch Sockenwollreste sehr gut vorstellen.
So, jetzt Du: Was hast Du schon für den Frühling und Ostern gestrickt? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!
Das Buch wurde in diversen Podcasts - unter anderem bei eat-read-sleep - sehr empfohlen, also habe ich es mir bei der Onleihe vormerken lassen - tja... ich weiß nicht so recht - also, ein Highlight war's nicht gerade....
Bibliographische Daten:
Hallo, Du Schöne! von Ann Napolitano * >>
DuMont Buchverlag, 512 Seiten
ISBN-10 : 3755805200
Klappentext:
Gemeinschaft und Zugehörigkeit kennt William Waters nur vom Basketballplatz. Das ändert sich, als er am College die temperamentvolle Julia Padavano kennenlernt und sich in sie verliebt. Er, der eine unglückliche Kindheit erlebt hat, erfährt, was es heißt, eine Familie zu haben. Denn Julia und ihre drei Schwestern sind unzertrennlich und ihre Eltern immer präsent. William wird Teil des so herrlichen wie anstrengenden Chaos aus Liebe und Fürsorge. Zusammen überstehen die Schwestern den Tod des Vaters und den Weggang der Mutter. In allen Krisen geben sie einander Halt und erfreuen sich gemeinsam an Julias Glück mit William. Doch seine tiefe Einsamkeit wirft nicht nur Julias genau durchdachte Pläne für ihre gemeinsame Zukunft über den Haufen, sondern treibt auch die vier Schwestern auseinander – bis ein Schicksalsschlag ihren alten Zusammenhalt erfordert.
Über Ann Napolitano:
Ann Napolitano studierte an der New York University und unterrichtet heute an verschiedenen Universitäten Literatur. Sie war Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift One Story und wurde 2019 für den Simpson/Joyce-Carol-Oates-Literaturpreis nominiert. ›Hallo, du Schöne‹ stand monatelang auf der New-York-Times-Bestsellerliste und war sowohl eine Empfehlung des Oprah-Winfrey-Book-Clubs als auch auf Barack Obamas Buchempfehlungsliste Sommer 2023 vertreten. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in New York.
Und, wie hat es mir gefallen?
Hm. Ich tue mir wirklich schwer, dieses Buch zu bewerten - teilweise fand ich es richtig gut, so dass ich mir sogar Passagen markiert hätte, hätte es mir gehört (war aus de Onleihe). Teilweise musste ich echt mit den Augen rollen, weil mir das US-Upper-Class-Psychogeschwafel so auf den Zeiger ging...
Das Cover gefällt mir auf alle Fälle gut, und auch, dass man den englischen Titel anständig übersetzt hat.
Auch die Beziehungen der Familie Padavano haben mir gut gefallen, ich mochte vor allem Charlie und die Zwillinge - aus deren Sicht wir leider nie lesen, die Geschichte wird abwechselnd von Julia, Sylvie, William und später auch von Alice erzählt - Alices Kapitel mochte ich besonders.
William - ja, der hat sein Päckchen zu tragen, aber sein Teil der Geschichte ging mir echt auf die Nerven - die Padavanos und seine Freunde schleichen die ganze Zeit auf Zehenspitzen um ihn herum, das war mir echt zuviel Drama, wollte ich nicht wirklich lesen.
Gerne hätte ich mehr von den Zwillingen erfahren, oder auch von der Mutter, aber William hätte aus meiner Sicht deutlich weniger Raum gebraucht, denn das "Psycho-Geschwaller" drehte sich meistens um ihn.
Irgendwie hat der mich ein bissle an Jude aus "Ein wenig Leben" erinnert, den mochte ich ja auch schon nicht.
Würde ich noch mehr von der Autorin lesen wollen? Eher nicht. Wobei - das Flugzeugabsturzbuch hört sich ganz interessant an, da lese ich mal rein, wenn ich es in die Finger bekomme, aber Geld ausgeben werde ich dafür nicht. Ich vergebe mal knappe 3 von 5 Sternen.
So, jetzt Du: Welches gelobte Buch hat Dir nicht so gefallen? Schreibe es mir doch bitte in die Kommentare!