Das erste Buch in dieser Reihe, "Winter in Wien", habe ich vor Ewigkeiten schon gelesen >>. Hat mir damals gut gefallen, und eigentlich wollte ich schon längst die anderen Bücher aus dieser Reihe lesen. Den "Sommer" habe ich mir jetzt jahreszeitlich passend vorgenommen, und auch den Frühling habe ich schon als gedrucktes Buch hier liegen...
Bibliographische Daten:
Sommer in Wien
von Petra Hartlieb * >>
DuMont Buchverlag , 176 Seiten
ISBN-10 : 3832183728
Klappentext:
Der berühmte Dichter Arthur Schnitzler verbringt mit seiner Familie die Sommerfrische auf der mondänen Adria-Insel Brioni. Und Marie, das Kindermädchen der Familie, reist mit. Doch obwohl sie zum ersten Mal am Meer ist, sind ihre Gedanken in Wien. Oskar Nowak, der junge Buchhändler aus der Währinger Straße, geht ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf. Ob sie als Paar eine Zukunft haben?
Über Petra Hartlieb:
Petra Hartlieb wurde 1967 in München geboren und ist in Oberösterreich aufgewachsen. Sie studierte in Wien Psychologie und Geschichte und arbeitete danach als Pressefrau bei verschiedenen Verlagen in Wien und Hamburg, später als Literaturkritikerin für den NDR, Ö1 und die Financial Times. Seit 2001 betreibt sie mit ihrem Mann eine Buchhandlung in Wien.
Und, wie hat es mir gefallen?
Joah, kann man schon mal lesen, muss man sicher nicht. Ich würde -wie auch schon beim Winterbuch- unbedingt empfehlen, das in der passenden Jahreszeit zu lesen, denn ich konnte die Sommerhitze in Wien sehr gut "nachfühlen".
Außerdem gefällt mir die Reihe vermutlich auch deshalb so gut, weil sie in Wien spielt und ich die Stadt ein bissle kenne. Ich war also wieder gerne bei Marie, den Schnitzler-Kindern und Oskar.
Allerdings geht die Entwicklung der Beziehung ein bissle fix, was vermutlich der Kürze des Buches geschuldet ist - da war wohl einfach nicht genug Platz, um das ganze etwas langsamer zu entwickeln. Vermutlich hätte man die ganze Geschichte gut in einen, maximal 2 längere Bücher packen können - aber ich hab's trotzdem ganz gern gelesen.
Ich habe den Frühling schon hier liegen, und auch den Herbst - den letzten Band- werde ich vermutlich noch lesen. Die Figur der Fanni als frühe, emanzipierte Frau, fand ich ganz interessant, aber die kam ja schon noch sehr am Rand vor.
Ich vergebe knappe 4 von 5 Sternen - wenn Du jetzt nicht der größte Wien-Fan bist, ist das Buch sicher kein Muss, aber als "seasonal read" fand ich es schon ganz nett.
So, jetzt Du: Gibt's ein "Sommerbuch", das ich unbedingt diesen Sommer noch lesen sollte? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!
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