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Dienstag, 2. Juni 2020

Rezension: Der Aufstieg der Lorimers von Anne Melville

Dieses Buch gab es Anfang April mal kostenlos beim großen A, ich habe erst nach dem Lesen festgestellt, dass es Teil 1 einer Trilogie * >> ist - wunderbar, denn es hat mir gut gefallen und ich kann mir gut vorstellen, die weiteren Bände auch noch zu lesen! Aber jetzt erstmal zu Teil 1:


Bibliographie Daten:

Der Aufstieg der Lorimers
von Anne Melville * >>


528 Seiten, Aufbau Digital Verlag
ASIN: B07ZV2NFYJ


Klappentext:


England zu Zeiten Queen Victorias: Das Haus Lorimer ist auf dem Gipfel seiner Macht. Das Oberhaupt John Junius Lorimer führt seine Bank ebenso wie seine Familie mit eiserner Hand. Doch hinter der Fassade lauern Geheimnisse, die deren Stand und Glanz gefährden. John Junius hochmütige Frau Georgiana sowie seine ungleichen Kinder Ralph, William und Margaret sind nur Schachfiguren im Kampf um das Überleben der Handelsdynastie. Während William sich fügt und Ralph mit den Sünden seiner Ahnen hadert, rebelliert vor allem Margaret. Leidenschaftlich kämpft sie um ihre Unabhängigkeit, für die Erfüllung ihrer Wünsche und um ihre Liebe. Sie löst sich aus dem Schatten des mächtigen, alles bestimmenden Vaters, und beginnt gegen die viktorianischen Konventionen, die Vorurteile der Familie und einer ganzen Epoche, ein Medizinstudium in London.


Über Anne Melville a.k.a. Margaret Edith Newman Potter: 



Margaret Edith Newman Potter (alias Margaret Newman, Anne Betteridge, Margaret Potter, Anne Melville, Margaret Evans) wurde am 21. Juni 1926 in Harrow, Middlesex, London, England, Großbritannien, geboren. Am 11. Februar 1950 heiratete sie (Ronald) Jeremy Potter, einen Verleger und später auch Verfasser von Mystery-Romanen. Sie hatten eine Tochter, Jocelyn, und einen Sohn, Jonathan. Vor dem Schreiben arbeitete sie in verschiedenen Berufen, als Lehrerin in Ägypten und England von 1947 bis 1950, als Redakteurin der Kinderzeitschrift King's Messenger in London von 1950 bis 1955 und als Beraterin im Citizen's Advice Bureau in Twickenham, Middlesex, von 1962 bis 1970. Im Jahr 1959 veröffentlichte sie ihren ersten Kriminalroman Mord an der Musik als Margaret Newman. Ihre nächsten Romane wurden unter dem Pseudonym Anne Betteridge veröffentlicht, eine Hommage an das Pseudonym ihres Vaters Don Betteridge. Unter ihrem Ehenamen, Margaret Potter, veröffentlichte sie Kinderromane. Unter dem Pseudonym Anne Melville signierte sie seit 1977 ihre historischen Romane. Als Margaret Evans veröffentlichte sie zwei historische Romane. Sie veröffentlichte bis zu ihrem Tod weiter. Sie war seit dem 15. November 1997 Witwe und starb weniger als ein Jahr später am 26. August 1998 in Oxford, Oxfordshire.


Und, wie hat es mir gefallen?


Sehr gut, eine echte Entdeckung! Sollte mich natürlich nicht wundern, denn das späte 19te Jahrhundert ist ja genau "meine" Zeit bei historischen Romanen. Hauptperson dieses Bandes ist ganz klar Margaret, auch wenn die Lebensgeschichte ihres Bruders Ralph kurz gestreift wird. Ich würde auch nicht soweit gehen zu sagen, dass Margaret "rebelliert", sie schafft es aber, sich geschickt von den Erwartungen ihres Umfelds zu emanzipieren und sich im Rahmen ihrer gesellschaftlichen Stellung ein ziemlich unabhängiges Leben aufzubauen.

Dabei ist sie natürlich sehr priviligiert, auch, als ihr Vater in finanzielle Schwierigkeiten gerät hat sie immer noch finanzielle Unterstützung, mit Hilfe derer sie ihr Medizinstudium durchziehen kann.

Die Geschichte ist gut erzählt, die Figuren sind glaubhaft und nicht zu klischeebehaftet, es gibt einige unvorhergesehene Wendungen, die aber trotzdem nicht unlogisch sind.

Insgesamt ein sehr gut erzählter historischer Roman in einer meiner Lieblingsepochen - ich werde definitiv die weiteren Bände der Reihe auch noch lesen, um im zweiten Band * >> zu erfahren, wie es mit der kleinen Alexa weitergeht. Im dritten Band * >> erfährt man dann wohl mehr über das Wohl und Wehe von Margarets Neffen und Nichte.

Ich vergebe gute 4.5 von 5 Sternen und kann Dir diese Trilogie nur ans Herz legen!


So, jetzt Du:
Kennst Du historische Romane, gerne auch mehrbändige Reihen, die in einer ähnlichen Zeit spielen?
Schreib mir Deine Empfehlungen doch bitte in die Kommentare!



* = Affiliate-Link, führt zu Amazon.de











Mittwoch, 18. April 2018

Black History, Stricken in der Kunst, kostenlose Anleitungen bei Drops, Cool Wool Degradé: 5 x Inspiration am Mittwoch

Oft stolpere ich im Laufe einer Woche über Dinge, die ich Dir zeigen möchte -das können zum Beispiel sein

interessante Strickanleitungen
leckere Rezepte
neue Bücher, Blogs, Podcasts oder andere Medien
nützliche Tools & Gadgets
Veranstaltungen, Kurse und Seminare
Perlen aus dem Blogarchiv

Bei einigen meiner liebsten Blogs - z.B. bei "Frau Dingdong" oder auch beim "Finanzwesir" gibt es solche Wochenrückblicke, und ich lese sie immer sehr gerne. Drum gibt es auf Domics Pinnwand jetzt auch einen Wochenrückblick - der Abwechslung wegen zur Wochenmitte, zum Bergfest am Mittwoch sozusagen.



1. Black History Month


Ich habe ja Trevor Noahs "Farbenblind" *>> mit großer Begeisterung als Hörbuch gehört und sehr viel über die Geschichte und Kultur der Schwarzen gelernt. In der Anekdote über den tanzenden Hitler (ja, der heißt wirklich so!) erwähnt Trevor Noah, dass es - im Unterschied zum Beispiel zum Holocaust, den die Nazis genau dokumentierten - wenig bis keine Dokumente und Belege zur schwarzen Geschichte gibt, weil die Schwarzen den Kolonialherren zu unwichtig waren, um etwas über sie aufzuschreiben. Ich habe also beschlossen, dass ich noch mehr über diese Geschichte erfahren möchte, auch wenn ich nicht schwarz bin und wenig Berührungspunkte zu dieser Kultur habe. Frau Lesen in vollen Zügen hat das vor einiger Zeit auch schon gemacht und eine interessante Leseliste dazu zusammengestellt >>


2. Kunstbücher mit Strick


Frau Kitchener Stories hat stellt in diesem Blog-Post 3 sehr schöne Kunstbücher vor, in denen es ums Stricken geht >>  Mein Favorit ist "People Knitting: A Century in Photographs" * >>


3. Kostenlose Anleitungen für Spüllappen bei Drops


Als ich anfing, mich verstärkt auf englischsprachigen Strick-Platformen wie Ravelry zu tummeln, fand ich es erstmal befremdlich, dass die Amis Spüllappen (a,k.a. Dishcloths) STRICKEN statt Topflappen zu häkeln. Mittlerweile mag ich diese Anleitungen aber ganz gern, auch wenn ich sie eher nicht zum Spülen nutze, sondern als willkommene Gelegenheit, neue Muster auszuprobieren. Bei Drops gibt es jetzt ein ganzes Sortiment von neuen kostenlosen Strickanleitungen für Spüllappen >> Da werde ich sicher Inspiration finden!


4. Lana Grossa Cool Wool Degradé * >>


Klar, machmal möchte ich auch exotische Garne verstricken. Oder was Unikat-Handgefärbtes. Aber die guten alten Lana-Grossa-Garne sind doch besser als ihr Ruf. Ich habe gerade die Lana Grossa Cool Wool Degrade * >> in Arbeit und die gefällt mir sehr, sehr gut! Das Garn ist ein reines Merino-Garn mit schönen Farbverläufen und läuft 160 Meter auf 50 g >>. Der Faden ist schön fest verzwirnt und das Gestrick ist schön "squishy", wie die Amis das nennen - elastisch? Bouncy? Ich finde keine gescheite deutsche Übersetzung! Ich werde das sicher noch öfter verarbeiten!


5. Bookface-Rätsel bei der Stadtbibliothek Ettlingen


Unsere Stadtbibliothek in Ettlingen ist vor 30 Jahren in ihr jetziges Domizil gezogen und feiert dieses Jubiläum mit einem Gewinnspiel. Vor Ort- aber auch Online >>   muss man hinter ihren Buchempfehlungen versteckte Ettlinger Celebrities erraten.

Ich zitiere mal "Ettlinger Persönlichkeiten haben uns verraten, was sie gerne lesen. Ihre Tipps - und warum ihnen das Buch gefällt - können Sie hier entdecken"

Von den vorgestellten Büchern kommen "Das Ende der Ozeane" * >>  und "Aufbau vor laufender Kamera" * >> (vom Armin Maiwald von "Sendung mit der Maus!! ) neu auf meinen virtuellen SUB, "Passagier 23" *>> und "Die Geschichte der Baltimores" * >> stehen schon länger drauf.
Erkannt hab ich (glaube ich) allerdings nur zwei - den aktuellen Oberbürgermeister und den vorletzten...

Jetzt Du: 

Welches Lana Grossa Garn ist Dein liebstes?

Hast Du weitere Buchempfehlungen für meine "Black History" Aktion?

Hast Du mehr Bookfaces erkannt als ich?

Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


*= Affiliate-Link, führt zu Amazon.de






Freitag, 17. November 2017

Stricken + Häkeln: Wie ich es gelernt habe und was dann passierte

Wie ich stricken und häkeln lernte
und was dann geschah



Fräulein Schlingmann, der Topflappen und das Monchichi

Ich war in der zweiten oder dritten Klasse der Grundschule. Wie alt ist man da – so 9 oder 10 Jahre alt. Wir hatten – ja, wie hieß das damals? Nicht „Handarbeiten“, vermutlich „Textilgestaltung“ oder „Kunst“ oder sowas – bei Fräulein Schlingmann. Die Dame legte noch Wert auf das Fräulein und hatte 20 Jahre zuvor schon meine Mama in der gleichen Schule unterrichtet. Sie war noch eine Lehrerin der „alten Schule“ und entsprechend recht streng, aber ich bin immer ganz gut mit ihr ausgekommen.

In ihrem Unterricht habe ich dann einen Topflappen produziert: Gehäkelt wurde ein weißes Rechteck aus festen Maschen aus dem klassischen „Schulgarn“, also einem reinen Baumwollgarn. Zum Abschluß kam dann noch ein Rand drumherun in Dottergelb (ja, ich hatte eine fatale Vorliebe zu Dottergelb in der Zeit – es gibt da Karnevalsfotos mit einem dottergelben Prinzessinnenkostüm aus Faschingsseide – nein, das willst Du sicher NICHT sehen...). Ich kann rückblickend nicht mehr genau sagen, ob tatsächlich ich diese Umrandung gehäkelt habe oder meine Mama oder meine Oma.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob es tatsächlich Fräulein Schlingmann war, die mich „an die Häkelnadel“ gebracht hat. Es kann gut sein, dass mir meine Oma schon früher die Grundlagen gezeigt hat, sie war nämlich eine begeisterte Häklerin. 

Ich erinnere mich allerdings noch sehr gut, dass ich aus einer blaumelierten Polywolle erstmal ein Rechteck aus festen Maschen produziert hatte. Dann fand ich das in Reihen häkeln irgendwie langweilig und habe immer rundherum gehäkelt.
Dabei habe ich natürlich KEINE Zunahmen in den Ecken gemacht. Das Ergebnis war dann so eine Art länglicher Schale. Das passte von der Größe genau für mein Monchichi (Kennst Du die ? Sowas >> ). Und so habe ich es einfach zu einem „Schlafsack für mein Monchichi“ erklärt. Nicht, dass ich den viel benutzt hätte – ich war keine große Puppenmutter.

Meine Mutter hat den weiß-gelben Topflappen aber sehr lange in Gebrauch gehabt. Auch wenn er ein bissle schepps war, er funktionierte und wurde benutzt.


Deutschland lernt Stricken von Oma oder Mama

Vor 5 Jahren habe ich im „Deutschen Stricktreff“ auf Ravelry einmal eine Umfrage gestartet – hier das Ergebnis:

Offensichtlich bin ich nicht allein: Die allermeisten Umfrage-Teilnehmer haben Handarbeiten von einem Familienmitglied gelernt. Ich hätte noch nach dem Geschlecht des Familienmitglieds fragen sollen. Ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass strickende Opas, Papas und Onkel die ganz große Ausnahme waren.

Oder hast Du vielleicht Stricken von einem Mann gelernt?
Dann schreib es mir in die Kommentare!

Ich würde allerdings mal schätzen, dass der Anteil von „aus einem Buch oder Video selbst beigebracht“ in den nächsten Jahren steigen wird. Ganz einfach deshalb, weil es ja nicht mehr so viele Mamas, Papas und Omas gibt, die wie selbstverständlich stricken können.

Stricken lernt man in der Grundschule

In der gleichen Umfrage habe ich gefragt, wie alt die Teilnehmer waren, als sie Stricken oder Häkeln gelernt haben.

Auch da gehöre ich zur Mehrheit: Fast die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer waren zwischen 6-11 Jahren alt, als sie „an die Nadel“ gekommen sind. Immerhin 15% waren aber schon volljährig – und da würde ich jetzt mal schätzen, dass das diejenigen sind, die sich das Stricken selber beigebracht haben.

Ich bin neugierig: Zu welcher Gruppe gehörst Du?
Bis Du ein Frühstarter oder ein Spätberufener?
Schreib es mir doch in die Kommentare!


Hast Du schon einmal jemanden Stricken beigebracht?

Schließlich wollte ich in der Umfrage noch wissen, wer schon einmal jemand anderen „an die Nadel“ gebracht hat.



Ich selbst kann mich nicht erinnern, jemanden die Grundlagen beigebracht zu haben. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich eine gute Lehrerin wäre – wahrscheinlich eher nicht.

Ich glaube, ich würde eher an die tollen Videos z.B. von Elizza von nadelspiel.com verweisen

oder an die Drops-Anleitungsvideos



Auch in der Umfrage war es so dass die Mehrheit noch niemanden Stricken beigebracht hatte. Die Tradition, Verwandte  zu unterrichten, bleibt aber bestehen: 22% der Umfrage-Teilnehmer waren in dem Bereich aktiv.


Strick-Hype in den 80ger Jahren,
mein Pullunder in Senf-Petrol und strickende Männer

Häkeln habe ich also deutlich vor dem Stricken gelernt.  Anfang der 80ger Jahre war Stricken dann total angesagt - jeder strickte, sogar die Grünen im Bundestag. Ich war 12 oder 13 Jahre alt und ich wollte das auch können.

Also musste mir meine Mama zeigen, wie es geht (meine Oma konnte zwar auch Stricken, hat aber mehr gehäkelt, weshalb ich sie wohl nicht für kompetent hielt).

Mein allererstes Strickstück war ein Pullunder in kraus rechts. Das Garn war vermutlich ein Wollmischgarn, relativ dick, Nadelstärke 6 oder sowas. Die Farbe – ein sehr dunkles Petrolblau – stand mir überhaupt nicht, war aber sehr angesagt.

Und weil es ja einfarbig langweilig gewesen wäre, habe ich noch eine zweite Farbe verwendet – senf- oder currygelb. Aus der Farbe habe ich dann auf der Vorderseite ein currygelbes Dreieck eingestrickt. Dazu musste man die Fäden verkreuzen, also in Intarsiatechnik stricken.

Meine Mutter wusste auch nicht, wie das ging, hat sich aber irgendwie schlau gemacht. Vermutlich hat sie Freundinnen gefragt oder im „3 Pagen Katalog“ nachgeguckt, den sie damals regelmäßig bekam und in dem man auch Wolle bestellen konnte. Da muss ich sie mal fragen, Internet war ja da noch nicht.

Angesagt war Stricken trotzdem sehr: In meiner Klasse war ein Junge, der die tollsten Lopi-Pullover (damals haben wir „Norwegerpullover“) gestrickt hat. Das konnte er ohne Hingucken und durfte deshalb auch während des Unterrichts stricken. Oder vielleicht hat er es halt einfach gemacht.


Meine Strickkarriere in den 90gern: Pullover und Teddies

Bis zum Ende meiner Schulzeit habe ich dann immer mal wieder etwas gestrickt – hauptsächlich Pullover. Ich erinnere mich an ein Ungetüm aus Polywolle, royalblau und mintgrün, wieder mit Intarsia. Und an eine Strickjacke aus Baumwolle, mit Schachbrettmuster, khaki mit Rot. Auch an einen Pulli aus einem Viskose-Bouclé-Garn in Beerentönen kann ich mich gut erinnern.

Anleitungen habe ich dabei nie verwendet -ich hab eine Maschenprobe gemacht oder (wahrscheinlich) mich auf die Angaben auf der Garnbanderole verlassen. Dann habe ich den Pullover nach meinen Maßen ausgerechnet und los gings. In den 80gern war ja eh „big beautiful“ - alle meine Pullover waren seeeeehr weit! Leider besitze ich keines dieser Werke mehr. Noch nicht mal Fotos, auf denen ich die Dinger trage, existieren noch.


Hast Du noch Fotos Deiner frühesten Strickwerke?
Dann schreib es mir doch in die Kommentare!

Außer Pullovern habe ich noch ganz gerne Kuscheltiere wie Puppen und Teddies gestrickt. Ich kann mich an zwei Wochen Herbstferien erinnern – das muss so Mitte der 80ger gewesen sein -in denen ich einen Teddy gestrickt habe, nach einer Anleitung aus der „Brigitte“.

Basierend auf den Angaben habe ich danach noch zwei Puppen gestrickt: Eine als Geschenk für meine Freundin, die auf Schüleraustausch nach Australien gegangen ist. Und eine als Maskottchen für die Musikkapelle, in der ich damals gespielt habe – komplett mit Uniform und wenn ich mich recht erinnere, habe ich auch noch einen Hut dazu gebastelt, aus Pappe und schwarzem Filz.


Sockenstricken kam Ende der 90ger

Nach dem Abitur war erstmal Strickflaute bei mir. Wieder angefangen habe ich dann in den späten 90ger Jahren. Damals habe ich die ersten Strickblogs entdeckt – Ravelry gab es ja da noch nicht. Dort wurden tolle Socken gezeigt, das wollte ich auch können.

Also habe ich mir das „Grosse Ravensburger Strickbuch“ aus der Bücherei ausgeliehen, in dem auch eine Grundanleitung für Socken war. Beim Karstadt habe ich ein Knäul Regia Irgendwas erstanden und ein Aluminium-Nadelspiel und los ging es.

Das hat auch ziemlich gut funktionert, nur die verstärkte Fersenwand habe ich nicht so ganz verstanden: Auf die Idee, das man das Garn bei der abgehobenen Masche HINTER dem Strickstück laufen lassen könnte, bin ich gar nicht gekommen. Ist mir dann aber aufgefallen, und beim zweiten Socken war es dann richtig.

Diese ersten Socken habe ich viel getragen und besitze sie immer noch. Ein Hoch auf die Regia-Qualität – man sieht zwar, dass die Socken nicht brandneu sind, aber es sind keine Löcher oder sowas zu sehen – und das nach fast 20 Jahren, da kann man nicht meckern.

Relativ bald habe ich dann die Online-Strickanleitungen entdeckt: Die Sockentabellen auf stricknetz.de verwende ich bis heute.

Auch bei den sonstigen Sockenkonstruktionen bin ich wenig experimentierfreudig: Top-Down, Herzchenferse, Bandspitze, fertig. Nur das Nadelspiel ist mittlerweile durch Magic Loop ersetzt worden. Wenn Du mehr dazu wissen möchtest, schau doch einmal in diesem Artikel übers Sockenstricken.


Stricken Reloaded:
Der braune Wintermantel, der Schal und Ravelry

Ja, und dann kam der braune Wintermantel: So um 2003 habe ich mir einen neuen Wintermantel gekauft, in schokoladenbraun. Zu dem hatte ich aber so gar keinen passenden Schal, und den brauchte ich, denn ich fand ihn am Hals etwas zugig. Was es im Einzelhandel so an Strickwaren zu kaufen gab, hat mich nicht wirklich überzeugt.

Also bin ich in den Karlsruher Wolle Rödel geschlappt, habe je ein Knäul in maisgelb, wollweiß, senfgelb, orange und khaki von der „Allround“ gekauft, eine Nadel in Stärke 3,5 mm und los gings. 

Nach alter Tradition hatte ich keine Anleitung – ich habe einfach pi mal Daumen hochgerechnet und dann in Streifen in 1 rechts, 1 links gestrickt, bis der Schal lang genug war. Die Streifen habe ich auch so breit gemacht, wie ich gerade Lust hatte. Und am Schluss war noch Garn übrig, daraus ist ein Stirnband geworden, auch 1 rechts, 1 links und dann einfach zusammengenäht.

In den Strickblogs, die ich damals schon regelmässig gelesen habe, wurde dann ab Sommer 2007 von dieser neuen Platform „Ravelry“ geschwärmt. (Für Nicht-Stricker: Das ist so eine Art Facebook für Stricker).

Damals konnte man noch nicht so einfach beitreten – man musste sich auf eine Warteliste setzen lassen. Das habe ich dann im August 2007 auch gemacht und endlich, Anfang November 2007, kam die Mail mit der ersehnten Einladung. Dabei fällt mir auf, dass ich damit dieses Jahr 10jähriges Ravelry-Jubiläum habe! 

Seitdem bin ich ein sehr, sehr großer Ravelry-Fan. Facebook-Gruppen oder auch andere Anleitungsplattformen wie Crazypatterns haben mich nie wirklich überzeugt.

Ich kann gar nicht mal sagen, was genau das Beste an Ravelry ist:

  • Die riesige Pattern-Datenbank, die man nach allen erdenklichen Kriterien durchsuchen kann? 
  • Der tolle Austausch in den verschiedenen Gruppen und Foren? 
  • Die vielen Bilder mit fertigen Strickstücken, getragen von normalen Menschen mit den unterschiedlichsten Körperformen? 
  • Die tollen Funktionen wie z.B. die „heissen Ohren“ oder die einfache Verlinkung hin- und her? 
  • Es ist einfach alles toll an Ravelry!


Welches ist Deine liebste Online-Resource für Stricken und Häkeln?
Wo kaufst Du Deine Anleitungen?
Wo tauscht Du Dich mit anderen StrickerInnen aus?
Schreib es mir doch einfach in die Kommentare!

Sonntag, 10. September 2017

Domics Kochexperimente: Rote Bete Curry mit Reis und Bohnen

Ich habe ja seit letztem Jahr das Kochen für mich entdeckt und koche eigentlich fast jeden Abend.

Ok, im Hochsommer heißt das eher, ich schmeiße einen Salat zusammen, bei 30 Grad oder mehr muss ich nicht auch noch den Herd anwerfen.

Mittlerweile ist es aber schon wieder etwas später und meine Schwiegis haben viel Gemüse im Garten, bei dem wir uns bedienen dürfen - super!

Also habe ich zwei Rote Beten geerntet und sie - inspiriert von diesem Rezept bei Chefkoch.de zu einem Curry verwurstet, zusammen mit ein paar Frühlingszwiebeln, 1 Möhre, Reis und Pintobohnen. Außerdem ist ein bissle Currypulver drin, Sojasauce, Hefeflocken und noch ein paar Rosinen - mir hat's gut geschmeckt. Auf die Idee, Curry zur Roten Beete zu packen, wäre ich ohne den Chefkoch gar nicht gekommen...

Zum Kochen: Domics Tipps fürs Kochgeschirr


Ich habe das Kochen ja noch recht neu für mich entdeckt.
Dabei habe ich aber schnell gemerkt, dass das mit der richtigen Ausrüstung besser klappt. Unten findet Ihr eine Liste der Dinge, die ich dabei selber verwende und empfehlen kann.



Jetzt sagt doch mal:
Was macht Ihr denn aus Rote Beete?
Mögt Ihr die sauer eingelegte aus dem Glas oder geht die gar nicht?
Irgendwelche Kindheitstraumata, die überwunden werden müssen?
Rezeptideen?
Schreibt sie mir doch bitte in die Kommentare oder schickt eine e-mail!

Montag, 4. September 2017

Long time no blog...

Hallo. Ja, es gibt mich noch. Aber mein Laptop ist im März in die Knie gegangen und irgendwie habe ich den A... nicht hoch bekommen, ihn mal reparieren zu lassen. Internet ging ja auch mit dem Tablet.
Aber bloggen, sprich längere Texte tippen, ist an dem Dings halt nicht so komfortabel. Drum lag der Blog lange brach. Aber das soll sich jetzt wieder ändern!

Ich werde gleich auch nochmal mein "Über mich" bearbeiten, meine Prioriäten haben sich nämlich in den letzten 17 Monaten ein bissle verschoben. Nein, keine Bange, nix Weltbewegendes - kein Nachwuchs, kein Umzug, kein neuer Job - Kleinigkeiten halt. Guckstu einfach in meinem "Über mich"

Ich freue mich weiterhin sehr über Feedback und Kommentare!

Dienstag, 23. September 2014

Dienstag, 9. September 2014

Samstag, 23. August 2014

Postcrossing - Postkartenswap International

Ich bin schon seit 2006 bei Postcrossing registriert, habe aber in den letzten Jahren keine Karten verschickt. Durch einen Postkartenswap auf Ravelry bin ich aber jetzt wieder auf den Geschmack gekommen und habe meinen Account reaktiviert. Ich habe schon Karten verschickt nach Schweden (die war schon nach 2 Tagen da!), Russland, Niderlande, USA, Ukraine, Australien und Japan.

Wie das funktioniert? Aaaalso:
Du registrierst Dich auf der Seite und gibst die Adresse an, an die Du bekommen möchtest. Die ist aber natürlich nicht öffentlich sichtbar!

Dann forderst Du Adressen an und bekommst per e-mail die Adresse eines anderen Postcrossers, dem Du dann eine Karte schreibst. In deinem Profil gibst Du an, welche Art von Karten Du magst und was Dich an anderen Ländern interessiert. Außer der Adresse bekommst Du eine ID-Nummer, die Du auch auf die Karte schreibst.

Wenn der Empfänger die Karte erhält, registriert er sie mit dieser Nummer bei Postcrossing und Deine Adresse kommt im Gegenzug in den “Topf” mit Adressen, die demnächst Post bekommen ;-)

Man kann auch angeben, wenn man auch Karten aus dem eigenen Land erhalten möchte. Postkarten nach Deutschland kosten 45 Cent Porto, in jegliches Ausland 75 Cent (früher gab es da noch eine Unterscheidung zwischen Europa und Übersee.).

Ich find’s total spannend! Ich habe z.B. einer Lehrerin geschrieben, die die Karten auch im Unterricht einsetzt - die Kinder gucken dann nach, wo der Absender lebt und wie das Leben da so ist - find ich toll, das hätte mich als Kind auch interessiert.

Einziges Manko: Postcrossing läuft auf Englisch (logisch, irgendwie muss man sich ja international verständigen), es gibt aber auch ein Unterforum auf Deutsch, in dem die wichtigsten Fragen beantwortet werden.



Mittwoch, 11. Juni 2014

Alpenkrimis: "Gletscherkalt" von Stefan König

GletscherkaltGletscherkalt by Stefan König
My rating: 3 of 5 stars

Den König hab ich gestern ausgelesen- ist nicht so meins. Ich fand den unnötig brutal, die diversen - grausamen! - Morde werden en detail beschrieben, ebenso ein Bergunfall mit offenem Splitterbruch - baeh, braucht kein Mensch! Außerdem waren mir die beteiligten Charaktere irgendwie alle nicht sympathisch. Ich werde nicht noch einen lesen, und dass, obwohl Teile von "Gletscherkalt" sogar im Zillertal spielen, wo wir selber schon öfter waren. Allerdings sind die beschriebenen Touren auch anspruchsvoller als das, was wir so machen - eher was für Kletterer und Boulderer und solche Leuts... Ist allerdings solide geschrieben, wer es also gerne etwas brutaler hat, mag zufrieden sein. Sind auch eher 2,8 als 3 Sterne.

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Dienstag, 30. Juli 2013

Bloggdeinbuch.de: Rezensionsexemplare für Buchblogger

Ich stosse gerade über diesen Artikel zum Thema "Woher bekommt man heute Buchempfehlungen"  auf die Plattform "bloggdeinbuch.de".

Dort kann frau sich registrieren und bekommt dann mit ein bissle Glück kostenlose Belegexemplare zur Rezension - vielleicht auch für den einen oder anderen von Euch interessant?

Ich werde berichten, ob und was ich dazu zur Rezension so zugeschickt bekomme...

Montag, 29. Juli 2013

Libori

Hach ja, lang isset her, dass ich da war - vielleicht klappts ja nächstes Jahr mal wieder.

Ich erinner mich immer noch gerne an meinen "Standdienst" vor *rechne* - huch, 24 Jahren! Mit dem Klarholzschen Libori-Pfau und heiterem Möncheraten.
Ich hab sogar einen Zeit-Artikel aus dem Jahr ergoogeln können >>
Es ist vermutlich kein Zufall, dass die Autorin Filter heisst - wie die Inhaberfamilie des Sportartikel-Fachgeschäft, dass die Paderborner Sport -und Schützenvereine jahrelang mit Pokalen, Uniformen und Trikots versorgt hat...

Dank der modernen Technik kann frau ja auch so die neuesten Bilder aus Ostwestfalen angucken - sogar in "bewegt"... Ist es nicht schön, wie die junge Moderatorin immer "jeden Tach" sacht? Und sehr richtich "Paddaboahn"?

Montag, 24. Juni 2013

Der grosse Regen in Domicshausen

Am 20. Juni  war ja Unwetter und Sturm angesagt- Domicshausen ist glimpflich davongekommen, die Äste, die abgebrochen sind, waren max. armdick.

Und auch ich hab Schwein gehabt - kurz bevor der Sturm losbrauste, bin ich aus Paris wiedergekommen und konnte noch gerade trockenen Fusses nach Hause...

Donnerstag, 2. Mai 2013

Der Grüne Donnerstag: Der Mai ist gekommen...


... die Bäume schlagen aber schon länger aus. Ich find es ja absolut faszinierend, wie schnell das gegangen ist: Das Bild habe ich am 19. April auf dem Weg nach Domicshausen gemacht - am Montag der gleichen Woche war noch alles kahl, von blühenden Obstbäumen nix zu sehen - hach, aber so is schon schöner!

Dienstag, 30. April 2013

Paris im Frühling - Bilder für Liebhaber



Messezentrum Porte de Versailles


Notre Dame
Karussel bei Sacre Coeur

Ich weiss, ich stehe ziemlich allein da mit meiner Abneigung gegen Paris...

Für die (vermutliche) Mehrheit von Euch, die die Seine-Metropole sehr mag, hier ein kleiner Bilderbogen:




Sacre Coeur




Montag, 29. April 2013

Frühstück in Paris: Günschdig isch anders...



Ich war Mitte April für ein paar Tage in Paris, auf der In-cosmetics.
 
Und OBWOHL das Wetter diesmal wirklich vorbildlich war - über 20 Grad, Sonnenschein usw, usw und ich sogar ein nettes Hotel in der Nähe von Sacre Couer hatte - Paris und ich werden keine Freunde mehr.
Es ist laut, dreckig, teuer, alle Nase lang wird gestreikt - und Rüsselpest hab ich auch mitgebracht!
 
Was würdet Ihr z.B. schätzen, hat das Frühstück unten gekostet, das mit dem Pain au Chocolat?
 
Allein der Café Creme (der jetzt echt eher klein war) hat das Restaurant um 4,80 Euro reicher gemacht - und das war, wohlgemerkt, nicht am Pigalle, sondern in der Nähe des Messezentrums am Porte de Versailles.
 
 
 
Das Frühstück ganz oben war bei so einem Frühstücks-McDonalds am Place Pigalle, da gabs für knapp 5 Euro das komplette Frühstück mit sehr annehmbarem Café, Osaft und Baguettes.
 
Nene, nächstes Jahr ist die Messe in Hamburg - Hamburg mag ich viiiiel lieber leiden!
 



Freitag, 12. April 2013

Regentropfen, die ans Fenster klopfen


Mit der pisseligen Seppel-Kamera geknipst- die Regentropfen am Fenster kommen gut raus, gell? So langsam wird es Frühling -der Regen wird wärmer... *schiefgrinst*

Dienstag, 19. März 2013

Kissenprimeln in cyan


Diese hier sind zwar bei Nachbars abgelichtet worden, aber wir haben die gleiche im Garten - schee! Dieses Schreipink zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht...

Sonntag, 10. März 2013

Bologneser Nagellack - passend zum Strickzeug

Ich war mal wieder auf Geschäftsreise - diesmal in Italien, wie jedes Jahr zur Kosmetikmesse "Cosmoprof" in Bologna.

Wobei mich dabei hauptsächlich die Cosmopack interessiert, bei der neue Kosmetikverpackungen vorgestellt wurden.

Einen kleinen Abstecher zu einem "Endproduktehersteller" haben wir dann aber doch gemacht, wir waren bei Cosnova, denen die Marken "essence" und "Catrice" gehören.

Ich bin ja eigentlich kein Nagellackierer, aber irgendwie war mir danach - und dann hat die Geschäftsführerin höchstselbst meine Nägelchen in schreitürkis lackiert, und nur auf dem Ringfinger gibt es ein bissle Glützer - das sei jetzt Trend, hab ich mir versichern lassen. Das Türkis wollte ich eigentlich, weil ich an dem Tag einen türkisen Seidenschal anhatte - aber es passt auch hervorragend zu meinem atkuellen Strickzeug, gell?

 In der Mache habe ich einen quadratischen Schal a la Elizabeth Zimmermann, aus dem "Knitter's Almanach".

Allerdings kann Frau den auch ohne Anleitung stricken - einfach eine durch vier teilbare Maschenzahl anschlagen, die Ecken markieren und an denen in jeder zweiten Reihe vor und nach der Eckmasche eine Masche zunehmen.

Das gute Stück mache ich aus Sockenwolle, genauer aus der Aldiwolle vom Januar, in Blaugrün- und Grüntönen. Fertig soll er mindestens 120 cm Kantenlänge haben, und dann trage ich ihn auf Geschäftsreisen im Zug, wahlweise auch als Decke auf den Knien und im Hotelzimmer.

Allerdings habe ich auf der Bahnfahrt gar nicht soviel gestrickt, wie ich dachte - mein eBook-Reader hat seine Bewährungsprobe gut überstanden und ich habe das komplette Buch, das ich aus der Bücherei ausgeliehen hatte, durchgelesen auf der Hinfahrt (klarer Fall von KANN man lesen, muss man aber nicht)

Train Travelling to Italy
I am travelling with air conditioned ICEs quite often an thought a biiiiig shawl would come handy. I use my Daybreak on those occasions sometimes, but I think a square shawl which can be worn folded as a triangle and which will also work as a lap blanket or in chilly hotel rooms will be great for the job.
Was reluctnant if I should go for a Nuvem, a Chittagong or this one - now I plan to make a EZ Square shawl combined with chittagong, using all my teal sockyarn stash.
Originally was thinking about neutral colours, but it just looks to “dead” on me when worn close to the face.
Feb. 24th

Startet with a 17x17 square and picked up stitches around - which looks quite messy - gnaaaa…
If I did it again, I would probably go for a normal Emely Ocker cast on.

Changed from yarnover increases knitted through the back loop to k1r and k1r as I am knitting at a very loose gauge, it looked to untidy (even for my taste).
March 1st
Finished the second ball and started the uni green one - I changed back to ktbl of Yarnover increases when I started the green part.

March 9th
Was my travel knitting on the train to Cosmoprof Bologna - got the manicure with this nail polish done from the CEO herself - hah! And it even matches my knitting!






Sonntag, 17. Februar 2013

Morgens, 10 Uhr in Domicshausen: Chai Latte und Waffel an Hasenbecher


Grr... Jetzt kann ich zwar Fotos bearbeiten, aber der Editor zickt wieder - na, was auch immer, dann eben so: Hier eines meiner bevorzugten 2ten Frühstücke: Toastwaffel und Kekse zu einem Tassimo Chai Latte in meinem Lieblingsbecher - fein!

Samstag, 16. Februar 2013

Mein "Einhandmesser" aka Smartphone: Phototests...

Ich bin seit dieser Woche stolze Besitzerin eines digitalen Taschenmessers, aka Smartphone (nämlich ein Samsung Galaxy W vom Kaffeeröster, denn ich wollte nicht so ein Brikett an der Backe haben).

Tja, und jetzt kämpfe ich damit - ich habe mich erfolgreich ins heimische W-Lan eingeloggt, die ersten Apps runtergeladen und ausprobiert- auch wenn ich noch nicht so wirklich blicke, ob ich alles, von dem mir andere sagen, das wäre spannend, auch so nutzen werde.

Mein bisheriges Handy hab ich nämlich so gut wie nie benutzt, das hatte auch noch nicht mal eine Kamera, geschweige denn dieses Touchscreen-Dingsi.

Immerhin hab ich Fotos mit dem Dings gemacht und die dann gleich hierhin geschickt. Jetzt sollte ich nur noch wissen, wie ich irgendwie IN dem Foto Text, sprich die URL von DomicsPinnwand ergänze - geht das auch mit dem Smartphone? Oder muss ich da dann wieder eine App runterladen?

Hah! Edith hat herausgefunden, dass das beim Picasa Webalbum online geht! Wieder was gelernt!

Und wenn ich eine NICHT mehr will - wie lösch ich die dann? Ich hab mir da was runtergeladen, dass angeblich Texte in PDFs scannt, CamScanner heisst das Teil, aber ich blicke es nicht und wills wieder löschen - wie geht das? Ich hab versucht, das Icon in den Papierkorb zu ziehen, aber es ist immer noch da. Irgendwann war ich schon mal bei "Anwendung löschen", aber gezielt komme ich nicht dahin...

Na, ich guck mal weiter. Immerhin hab ich es nach anfänglichen Problemen auch geschafft, MP3s auf das Ding zu packen und kann jetzt meine Podcasts auch darauf hören - ob ich das mache, wird sich zeigen.


Ach ja, Mobile Ravelry hab ich auch schon versucht und die Foto-Upload-App geladen - das hat aber irgendwie nicht gefunzt, da passiert gar nischt, wenn ich die Fotos hochladen will, der "launcht" nix...
Was soll's , Frau braucht ja noch Herausforderungen...