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Mittwoch, 20. Februar 2019

Kochbuch-Challenge: Blumenkohl mit polnischer Salsa

In meiner Kochbuch-Challenge will ich versuchen, in 2019 monatlich zwei neue Rezepte aus meinem Kochbuch-Bestand zu kochen. Worum es dabei genau gehen soll, erfährst Du in diesem Blogpost >>

Das erste Rezept habe ich schon probiert, und das war recht erfolgreich - guckstu hier >>. Der zweite Versuch,  aus dem zweiten bevegt-Kochbuch >>  war so mittelerfolgreich - hier kannst Du die Details nachlesen >>


Heute also Teil 3: Ich habe mir die "Greenbox" von Tim Mälzer* >>  vorgenommen und daraus sollte gekocht werden


Die Kochbuch-Challenge, Teil 3: Blumenkohl mit polnischer Salsa


Das Rezeptfoto in "Greenbox" von Tim Mälzer

Blumenkohl gehört zu den Gemüsen, die ich als Kind nicht sonderlich gemocht habe, mittlerweile aber total gern esse. Am liebsten einfach nur im Dampfgarer, mit ein bissle Mutter oder Sahne und Muskat.

Herr Mälzer kocht einen Blumenkohl im Topf als Ganzes, das war mir zuviel Act - ich habe die küchenfertige Variante aus der Tiefkühltruhe genommen und einfach in unseren Dampfgarer geworfen.

So konnte ich allerdings auch die Eier nicht direkt im Kochwasser mitkochen - hab ich eben meinen Eierkocher genommen.

Gekochte Eier, Zitronensaft und Thymian für die polnische Salsa

Die "polnische Salsa" bestand aus gehackten, gekochten Eiern, frischem Thymian, Öl und Zitronensaft und wurde dann nachher einfach nur zusammen mit dem Blumenkohl gereicht.

Was genau das "Polnische" an diesem Gericht ist, hat sich mir nicht so recht erschlossen - weißt Du das vielleicht? Dann schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

Die "Polnische Salsa" noch ohne Blumenkohl

Da ich ja keinen ganzen Blumenkohl hatte, habe ich die Soße nachher einfach über meinen gedämpften Blumenkohl gegeben und in die Glasbox * >>, um sie dann in der Mittagspause in der Firmen-Mikrowelle aufzuwärmen.

Mein Polnischer Blumenkohl in meiner "Mealprep-Box"

Und? Hat es geschmeckt?
War es ein Erfolg?
Koche ich es nochmal?


Hm. Ich weiß nicht so recht - ich fand es etwas fad. Und - vielleicht durch die Mikrowelle? - das Ei in der Soße hatte nach dem Aufwärmen eine etwas gummiartige Konsistenz.

Ich glaub, falls ich es nochmal mache, dann eher zum gleich Verzehren, nicht als Mittagspausenmikrowellengericht. Definitiv braucht es mehr Würze, ich hätte mit Salz und Pfeffer etwas großzügiger sein sollen. 

Und eigentlich mag ich Blumenkohl immer noch lieber in einer weißen Soße - sei es Sahne oder Mehlschwitze - und mit ordentlich Muskat.

Noe, ich würde sagen, das koche ich eher nicht nochmal.


So, jetzt Du: Magst Du Blumenkohl?
Was ist Dein liebstes Blumenkohlrezept?
Weißt Du, was das "Polnische" an diesem Rezept ist?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!




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Mittwoch, 23. Januar 2019

Kochbuch-Challenge: Vegane Tortilla

In meiner Kochbuch-Challenge will ich versuchen, in 2019 monatlich zwei neue Rezepte aus meinem Kochbuch-Bestand zu kochen. Worum es dabei genau gehen soll, erfährst Du in diesem Blogpost >>

Das erste Rezept habe ich schon probiert, und das war recht erfolgreich - guckstu hier >>

Jetzt also Teil 2, das zweite Rezept für diesen Monat. Dieses mal habe ich mir das zweite bevegt-Kochbuch >> vorgenommen, und zwar die

Spanische Tortilla (vegan) 

Rezeptfoto aus "A Grain, A Green and A Bean 2": Spanische Tortilla 



Das Rezept findest Du auf S. 23 von "A Grain, A Green and A Bean 2" >> . Ich mag Tortilla Espanola total gern. In Spanien bekommt man die ja auch kalt und auf dem Sandwich.

Nun bin ich ja nicht vegan, Eier bekomme ich vom freilaufenden Bauern hier vom Bauernhof um die Ecke, also wäre das theoretisch kein Problem, die einfach "klassisch" zu machen.

Allerdings wird in diesem Rezept das Ei durch Kichererbsenmehl * >> ersetzt, und davon habe ich hier noch einiges, das mal verwendet werden sollte, also hab ich es versucht.


Use what you have: Zwiebeln, Kartoffeln, geschredderter Tiefkühlbrokkoli

Also hab ich losgelegt. Laut Rezept sollten noch Möhrchen und Blumenkohl und Champignons mit rein - hatte ich aber nicht. Also habe ich die Reste von meinem Tiefkühl-Brokkoli durch den Schredder gejagt und noch ein bissle von dem Tiefkühl-Suppengemüse * >> reingeworfen, das auch noch in meinem Gefrierschrank war.

Für die Farbe gab's Kurkuma, und für den "eiigen" Geschmack habe ich noch ein bissle Kala Namak-Salz* >> reingegeben.


Alle Zutaten in der Pfanne sollen eine Tortilla werden

Das Kichererbsenmehl wurde mit Öl, Wasser und Apfelessig zu einer cremigen Paste angerührt und dann sollte alles in die Pfanne und idealerweise zu einer dicken Tortilla eindicken, die dann noch einmal in der Pfanne gewendet wird.... also, theoretisch eben....

Aehm ja.... das mit der Tortilla am Stück wenden üben wir noch mal...

Tja... also... wie Du siehst, hat das nicht so richtig gut geklappt mit der "Tortilla wenden". Obwohl ich durchaus NICHT sparsam mit dem Öl war, hat die Kichererbsenpaste extrem in der Pfanne angesetzt. Ich musste ordentlich schubbern, um das Essen überhaupt vom Pfannenboden los zu bekommen.

Ich muss aber zugeben, dass ich unseren Induktionsherd noch nicht so recht im Griff habe, wenn ich koche meistens im Dampfbackofen mit Dampf, da muss ich mir um so Sachen wie anbackendes "Ei" keine Gedanken machen.

Dabei fällt mir ein: Das "Ei" müsste doch auch im heißen Dampf stocken, oder? Das versuche ich glaub ich noch mal!


Und? Hat es geschmeckt?
War es ein Erfolg?
Koche ich es nochmal?


Geschmeckt hat es schon - wenn ich auch ein bissle ungeduldig war und die Kartoffeln vielleicht noch etwas viel "Biss" hatten. Aber es war eben keine klassische Tortilla, die ich kalt aufs Brot hätte legen können, sondern eher so ein veganer Bauernschmaus.

Aber eben beim Schreiben kam mir die Idee, das ganze nochmal im Dampfbackofen zu versuchen, vielleicht klappt das da besser. Da fehlen dann zwar die "Röstaromen", aber vielleicht backt es da nicht so an - so wie Eierstich, im Prinzip.

Ich würde also sagen: So eine 3 - , nach Schulnoten


So, jetzt Du:
Hast Du schon mal Tortilla gemacht? Egal ob vegan oder normal?
Und hast Du einen Trick für mich, wie das in der Pfanne auf dem Induktionsherd nicht so ansetzt?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Mittwoch, 16. Januar 2019

Kochbuch-Challenge: Wirsing-Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch

Ok, es wird ernst: Ich werde dieses Jahr jeden Monat 2 neue Rezepte aus den Kochbüchern kochen (jetzt hätte ich fast stricken geschrieben....), die ich bereits im Schrank habe. Weitere Infos zur Aktion findest Du in diesem Post >>

Teil 1 dieser "Challenge" zeigt gleich, wie das vermutlich ablaufen wird: Ich wollte das "verwursten" , was ich an Lebensmitteln bereits im Haus hatte, und das habe ich schon eingekauft, bevor ich mich zu dieser Challenge entschlossen habe.

Ein anderer Teil der Challenge ist nämlich, dass ich nicht nur Kochbücher verwende, die ich bereits habe, sondern auch Lebensmittel aufbrauche, die sich teils schon recht lange in meinem Schrank befinden.

Deshalb habe ich nicht nur ein, sondern gleich zwei Rezepte aus zwei verschiedenen Kochbüchern verwendet:

Rezept 1: Kichererbsen-Curry aus dem Resi Random Kochbuch


Das Rezeptfoto aus dem Resi Random Kochbuch



Rezept 1 ist das Kichererbsen-Curry aus dem Kochbuch von Resi Random >> (S. 18). Sie  sagt bereits in der Beschreibung, dass sie da gerne das Gemüse verwendet, das gerade Saison hat. Im Rezept verwendet sie Blumenkohl und Lauchzwiebeln, die ich beide gerade nicht da hatte. Ich wollte unbedingt meinen Wirsing verarbeiten!


Rezept 2: Curry-Kokos-Linsensuppe aus "A Grain, A Green and a Bean"


Rezeptfoto Curry-Kokos-Linsensuppe aus Grain, Green & Bean


Also habe ich mir ein zweites eBook genommen, nämlich "A Grain, A Green and a Bean 1" von Kathrin und Daniel von bevegt.de >> Aus dem Buch habe ich durchaus schon was nachgekocht, respektive gebacken, das Vollkornbrot nämlich. Jetzt habe ich einfach das PDF nach "Wirsing" durchsucht und landete bei der Linsensuppe. Und da kommen Wirsingstreifen rein, passt also!


So, was hast Du denn jetzt gekocht, Domic?



Mein Set-Up: Wirsing, Kartoffeln, Möhrchen, Zwiebel, Zitrone

In die Suppe kommen außer dem Wirsing auch noch Kartoffeln rein, das erschien mir ganz passend, um da noch ein bissle mehr "Substanz" hereinzubringen. Außerdem haben die Kartoffeln schon ganz schön gekeimt und müssen weg.

Frühlingszwiebel hatte ich ausnahmsweise nicht da, hab ich eben eine normale Zwiebel genommen, dann noch ein paar Möhrchen und das kleine gelbe Dingsi in der Schale ist eine eingefrorene pürierte Bio-Zitrone, respektive so viel davon, wie in eine Eiswürfelschale geht.

Kichererbsen & Kokosmilch
Das wäre dann evtl. sogar Rezept Nr. 3, denn den Tipp, Bio-Zitronen zu schälen und das gesamte Fruchtfleisch zu pürieren und einzufrieren, habe ich aus dem "How not to Die Cookbook " * >>

Außerdem habe ich noch so eine Curry-Paste * >> da gehabt - auch schon seeehr lange... Die wollte ich mal ausprobieren, nur um dann festzustellen, dass mir sowas doch eher zu scharf ist, drum hab ich auch noch soviel.

Einen Teelöffel der Paste habe ich dann in eine halbe Dose Kokosmilch eingerührt und die mit Wasser aufgefüllt - war ein bissle viel wässrige Soße für meinen Geschmack, würde ich nächstes Mal weniger nehmen.

Ich wollte schließlich keine Suppe, sondern ein Curry mit if Soße, dann sämig.


Vor dem Kochen im Dampfbackofen kamen noch die Wirsingstreifen über das Curry

Die restliche Kokosmilch habe ich übrigens auch in Eiswürfelförmchen in den Gefierer gepackt, dann kann ich die später portionsweise dazuwerfen. Für eine halbe Dose hat gerade ein Eiswürfel-Tray gereicht.

Die Kichererbsen hatte ich vorher schon gekocht. Ich mache die immer im Schnellkochtopf: Kichererbsen rein, dreifache Menge Wasser, 40 Minuten kochen, fertig. Ich weiche da nix ein und finde, dass die so weich genug werden. Ich mag sie sogar lieber, wenn sie so noch ein bissle knackig sind, die aus der Dose sind oft so ein bissle muffig-weich.

Außerdem hatte ich gerade den Ingwer für mein Morgenmüsli geschreddert, da hab ich auch noch ein paar Reste in die Schale gegeben.


Zum Schluß habe ich noch 6 Wirsingblätter in Streifen geschnitten (das ist jetzt wieder aus Grain Green Bean) und obendrüber gepackt.

Dann kam die Garschale in meinen heißgeliebten Dampfbackofen >> und zwar mit dem "Reis"-Programm: Da dampft das dann 40 Minuten bei 99 Grad vor sich hin und ich habe in der Zeit schon mal den Abwasch gemacht und dabei den Frickelcast >> gehört.


Und, ist es was geworden? Wie hat es geschmeckt?


Wirsing-Kichererbsencurry mit Kokosmilch und Erdnüssen


Legga! Ich fand es sehr gelungen, nur vielleicht ein bissle scharf, aber die Paste muss halt irgendwann mal weg.

Ich habe dann auch nur noch ein bissle Sojasauce draufgegeben als Gewürz, und ein paar Hefeflocken, um die Sauce ein bissle zu binden und hoffend, dass der käsige Geschmack die Schärfe etwas mildert - hat geklappt, würde ich sagen!

Der Clou war die Handvoll Erdnüsse, die ich nach dem Kochen noch drübergestreut habe - lecker! Die gehörten zum Grain-Green-Bean-Rezept, das werde ich bei so asiatisch angehauchten Gerichten sicher nochmal machen.

Wie Du siehst, hat es drei Portionen ergeben, zwei davon werde ich dann zur Arbeit minehmen. Dies Glas-Container * >> kann man einfach so in die Mikrowelle stellen und dann auch gleich draus essen, find ich sehr praktisch.

Im Kühlschrank hält sich das mindestens eine Woche, aber meist muss es das nicht. Ich koche in der Regel abends eine doppelte oder dreifache Portion und tuppere das, was ich nicht essen, für den nächsten Tag ein.

Fazit: Teil 1 meiner Kochbuch-Challenge war ein voller Erfolg!


Doch, ich würde sagen, das war ein Erfolg! Vor allem die Erdnüsse waren super, das hat dem ganzen noch den richtigen "Crunch" gegeben - wobei ich eigentlich gar nicht soooo sehr auf "Crunch" stehe, matschig-weich ist mir meist lieber (ja, auch bei Keksen und Schokoküssen...)

So, jetzt Du: Welche Variationsvorschläge hättest Du?
Was machst Du denn immer so mit Deinem Wirsing, wenn Du welchen kochst?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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