Donnerstag, 12. April 2018

Rezension: Locked In von Holly Seddon

Kann mir mal jemand erklären, warum deutsche Verlage zunehmend englische Titel für übersetzte Romane verwenden? Und dabei verwenden sie nicht den Originaltitel, sondern erfinden einen anderen, neuen - und meistens nicht besseren....

Okay, "Try not to Breathe" (also "Versuche, nicht zu atmen!") ist jetzt auch keine Offenbarung, aber wieso musste das "Locked In" heissen? Von wegen "Locked In"-Syndrom? Ich finde es sehr seltsam!
Aber gut, das Buch als solches hat mich ganz gut unterhalten, vielen Dank an Frau Stricktundradelt >> für den Tipp!

"Locked In" von Holly Seddon * > >


Heyne Taschenbuch, 432 Seiten
ISBN-10: 3453422376

Klappentext:

Alex Dale ist eine brillante Journalistin. Doch sie hat ein Alkoholproblem. Mehr als ein paar Stunden am Tag hält sie ohne Drink nicht aus, beruflich hangelt sie sich von einem Freelance-Job zum nächsten. Bei der Recherche für einen Artikel stößt sie auf den Fall von Amy Stevenson, die seit vielen Jahren im Koma liegt. Und plötzlich erwacht Alex’ untrüglicher journalistischer Spürsinn wieder. Sie ahnt, dass Amy ein Geheimnis hat. Aber wer soll einer Alkoholikerin schon glauben?

Über die Autorin:


Holly Seddon wuchs im Südwesten Englands auf und lebt mittlerweile mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Amsterdam. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang in verschiedenen Nachrichtenredaktionen. Als freie Journalistin schreibt sie für Magazine, Tageszeitungen und Onlinemedien.

Wie hat es mir gefallen?


Try Not to Breathe
Try Not to Breathe by Holly Seddon
My rating: 4 of 5 stars

Doch - gar it ganz schlecht, wie der Schwabe sagt. Das war seit Ewigkeiten mal wieder ein Krimi, und auch wenn er jetzt nicht fingernagelkauend spannend war, habe ich mich doch gut unterhalten gefühlt und könnte mir durchaus vorstellen, mehr von der Autorin zu lesen - könnte ja sogar sein, dass das eine Reihe werden soll? Im Epilog wird angedeutet, dass sich Alex in Zukunft mehr mit "Cold Cases" befassen soll. Ich habe das Buch aus der Onleihe, nach einem Tipp von Frau Stricktundradelt. Die Story wird abwechselnd aus der Sicht der Journalistin Alex, aus der Sicht von Amys ehemaligem Teenager-Freund Jakob und auch aus der Sicht von Amy, die ja "nur" im Koma liegt und nicht tot ist, erzählt.

Letzteres fand ich etwas grenzwertig - woher will die Autorin wissen, wie es im Kopf einer Komapatientin aussieht? Und die Beschreibungen waren jetzt auch nicht so einfühlsam, dass ich ihr das abgenommen hätte. Wieso Alex außerdem schwer alkoholkrank sein muß habe ich - wie auch Frau Stricktundradelt - eher nicht verstanden, aber sei's drum. Den späteren Täter hatte ich relativ früh im Verdacht, allerdings hatte ich zwei Verdächtige, bei denen ich es gleich wahrscheinlich fand, dass sie die Tat begangen haben. War aber durchaus spannend und so bluttriefend mag ich ja eh nicht. Sind allerdings eher 3.8 als 4 Sterne, hat aber Potential. Ich werde die Autorin mal im Auge behalten.

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