Mittwoch, 21. Januar 2026

Rezension: Sie kann Dich hören von Freida McFadden

 Band 1 der Housemaid-Reihe hat mir ja schon gut gefallen, aber auch Teil 2 war super - vielleicht noch einen Tick besser als Band 1, weil etwas weniger blutig, aber genauso spannend.

Bibliographische Daten:

Sie kann Dich hören von Freida McFadden * >>

Heyne Taschenbuch, 368 Seiten

EAN 9783453274662


Klappentext:

Millie Calloway hat einen neuen Job. Um sich ihr Studium zu finanzieren, hilft sie einem reichen Paar aus Manhattan im Haushalt. Ihr Arbeitgeber Douglas Garrick wirkt nett, und zum Glück stellt er ihr nicht zu viele Fragen zu ihrer Vergangenheit. Doch warum darf Millie nicht mit seiner Frau Wendy sprechen? Was bedeuten das Weinen, das sie aus dem verschlossenen Zimmer hört, und die Blutflecke auf Wendys Kleidung? Ist Douglas in Wahrheit nicht der fürsorgliche Ehemann, der er vorgibt zu sein? Millie weiß nur eins: Sie muss Wendy helfen. Auch wenn sie damit riskiert, dass ihr dunkelstes Geheimnis doch noch ans Licht kommt.


Über Freida McFadden:

Mit ihrer Gabe für überraschende Twists und packende psychologische Spannung ist der US-amerikanischen Ärztin und Bestsellerautorin Freida McFadden in kürzester Zeit der internationale Durchbruch gelungen. Nach dem phänomenalen Erfolg von 'Wenn sie wüsste' stürmte sie mit ihren darauf folgenden Thrillern gleich an die Spitze der SPIEGEL-Bestsellerliste. Ihre Bücher wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Mit ihrer Familie und einer schwarzen Katze lebt Freida McFadden in einem jahrhundertealten Haus mit knarzenden Treppen und Blick auf das Meer.


Und, wie hat es mir gefallen?

Sie kann's echt gut, die Frau McFadden - spannend, ohne zu blutig zu sein - weniger blutig als der erste Teil, würde ich sagen. Ok, die Sache mit dem Plottwist nach 2/3 kennt frau ja schon aus Teil 1, wobei er dieses Mal durchaus anders ist als im ersten Teil.

Was vielleicht zu bemängeln wäre ist, dass die Bösewichte hier ein bissle eindimensional böse sind, das fand ich in Band 1 ein bissle differenzierter dargestellt. Aber ist jetzt kein Biggie - ist schließlich keine psychosoziale Charakterstudie, sondern ein toller Spannungsroman, der sich echt fix lesen lässt.

Die Kapitel sind recht kurz und enden nicht selten mit einem kleinen Cliffhanger, so dass ich immer noch ein bissle weiterlesen wollte, um zu erfahren, was es damit auf sich hat. Enzo aus Band 1 treffen wir hier auch wieder.

Hat mich wieder sehr gut unterhalten, dieses Buch, ich vergebe gute 4 von 5 Sternen - ein bissle Abzug gibt es für die gar zu bösen Bösewichte - und freue mich schon auf Teil 3, der bei der Onleihe schon vorgemerkt ist.

So, jetzt Du: Wann hat Dir das letzte Mal Band 2 einer Reihe besser gefallen als Band 1? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

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Freitag, 16. Januar 2026

Domics Strickpläne: Vorschau Januar 2026

 Ich bin ja 2025 ganz gut damit gefahren, nicht allzu viele konkrete Strickpläne zu haben >> , das werde ich definitiv beibehalten. Schauen wir also mal, was es im Januar auf meinen "Will-ich-stricken"-Zettel geschafft hat - los geht's!


Ein Paar Männersocken im Zopf-KAL in der Sockenstrickergruppe >>

Ja, ich weiß, ich habe schon 2023 mal bei so einem Bingo-Spiel mitgemacht >> resp. angefangen, mitzumachen, um dann im März zu beschließen, dass das nix ist für mich und mir nur unnötigen Stress macht... Tja... Also, es gibt da dieses Jahr in der Sockenstrickergruppe wieder ein Bingo-Spiel mit Namen Socken-Ingo >>, bei dem jeden Monat ein Thema enthüllt wird und dann gibt's am Ende bei Bingos auch Preise und so...

Im Januar ist das Thema Zöpfe, und da meine anfängliche Motivation >> schon wieder weg ist, habe ich das zum Anlaß genommen, ein Paar Männersocken mit Zöpfen anzuschlagen...



Der Anfang meine Appregiata-Socken 

Das ist nämlich auch etwas, was sich in 2025 bewährt hat: Ich schlage meine Geschenke-Männersocken frühzeitig an, damit ich dann in der 2. Jahreshälfte, wenn diese Socken benötigt werden, auch was zu Verschenken habe und nicht unnötig in Stress gerate.

Verwendet habe ich meine Lana Grossa Tweed Reste* >>, die ich schon für mein erstes Zopfprojekt >> verwendet habe, davon waren nicht mehr ganz 47 Gramm übrig. Das reicht natürlich eher nicht für ein Paar Männersocken, also werde ich mit den bunten "Fabeln" * >> Bündchen, Ferse und einen vermutlich nicht unerheblichen Teil der Spitze stricken. 

Damit die Socken für den Ingo zählen, muss der Schaft mindestens 13 cm lang werden, da kann ich also nicht sooo viel "sparen". Aber was soll ich sagen: Mittlerweile bin ich über die Ferse von Socke 1 und die Anleitung (kostenlos auf Deutsch) >> macht mir total Spaß, das Verzopfen geht schon viel besser als am Anfang. (Wer hätte das gedacht, Übung macht die Meisterin...)

Ich bin also zuversichtlich, dass ich den Socken-Ingo zumindest im Januar glücklich machen kann (ja, ich weiß, warten wir mal ab bis März oder April, ob ich dann immer noch dabei bin...)


Ein Großprojekt: Vielleicht ein Olga-Sweater?

Ich habe immer gern ein Mitnahme-Projekt (das wären dann die Socken) und ein größeres Projekt gleichzeitig auf den Nadeln.

Mein Großprojekt vom Dezember, mein Dynamo-Tuch >>, wird aber in den nächsten Tagen fertig werden, und dann "brauche" ich ja wieder etwas Neues. Gleich noch ein Tuch möchte ich im Moment aber nicht anfangen, also wäre ein Pulli dran.

Vor Weihnachten habe ich mir tatsächlich meine erste PetiteKnits-Anleitung gekauft- muss ich doch mal gucken, ob ich in die Lobpreisungen für diese Designerin einstimmen kann oder ob das eher Nichts für mich ist...

Ich mag ja sehr gerne Streifenpullover, also ist es der Olga-Sweater >> geworden, ein von oben gestrickter Drop-Shoulder-Pullover mit Blockstreifen. Der wird zwar eigentlich mit DK-Garn gestrickt, aber ich denke, wenn ich einfach eine größere Größe stricke, komme ich auch mit (relativ dicker) Sockenwolle aus meinem umfangreichen Stash hin.

Geplant ist Hjertegarn Armonnia für den "bunten" Teil und Drops Nord * >> für die neutralen Streifen zwischendrin.


Diese Projekte auf Ravelry haben Drops Nord für den Olga Sweater verwendet

Mal gucken, vielleicht mach ich aber auch erstmal was "Bewährtes": Meinen Easy Like Sunday Morning Sweater >> aus Uralt-Stash mag ich ganz gern und trage ihn auch viel, obwohl ich da den Kragen verdröselt habe.

Den  (kostenlose Anleitung auf Englisch >>) könnte ich nochmal mit anderem Uralt-Stash doppelfädig verstricken, der geht mit 6er Nadeln recht fix und er wäre dann auch im Winter noch fertig, so dass ich ihn zeitnah tragen könnte - einen Pulli aus Sockenwolle kann ich auch im April oder Mai noch anziehen...


Neue Radfahr-Accessoires mit "Beleuchtung"

Wenn es nicht gerade geschlossene Schneedecke ist (hatten wir dieses Jahr auch schon mal), fahre ich morgens bei Dunkelheit mit dem Rad zur Arbeit.

Bisher trage ich dabei meinen Weihnachtscowl aus 2024 >> und dazu passende Fäustlinge >> . Statt des Cowls werde ich aber jetzt dann den Dynamo-Schal "in Betrieb" nehmen, wenn er fertig ist, und zu dem passen die Fäustlinge nicht soooo gut.

Also könnte ich mir aus den Tuch-Resten ein Paar neue Fäustlinge stricken. Dabei will ich dann vorne an den Fingerknöcheln dieses Leuchtgarn * >> mitlaufen lassen, damit ich besser gesehen werde. Und wenn ich schon mal dabei bin, kann ich auch noch eines von diesen Stirnbändern >> stricken, die trage ich gern unter dem Helm, da könnte ich dann vorne an der Kante auch noch "Beleuchtung" einstricken.


Geplant: Ein neues Stirnband zum Radfahren, zum Tragen unter dem Helm


So, jetzt Du: Welche Pläne hast Du so für den Januar? Hast Du schon mal eine Anleitung von PetiteKnits gestrickt und wenn ja, welche? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Mittwoch, 14. Januar 2026

Rezension: Die Weiße Nacht von Anne Stern

Ich bin ein Fan der Hulda-Gold-Reihe der Autorin >>, und als bei Vorablesen.de der erste Band einer neuen Reihe der Autorin vorgestellt wurde, war ich gleich dabei. Ich hab das e-Book dann zur Rezension gewonnen und muss sagen, liest sich sehr vielversprechend! Da werde ich sicher weiterlesen.

Bibliographische Daten:

Die Weiße Nacht von Anne Stern * >>

Piper Verlag,‎ 400 Seiten

ISBN-10 ‏ : ‎ 3492074618


Klappentext:

Kriminalkommissar Alfred König bekommt es im Hungerwinter 1946/47 mit einer Frauenleiche im Schnee zu tun. Die junge Fotografin Lou Faber hat die Tote in den Ruinen gefunden und trägt mit ihren Fotos unfreiwillig zur Ermittlung bei. Während Heiligabend näherrückt, lassen Lou die gefalteten Hände der Toten nicht los. Mit ihrer Intuition hilft sie König und ahnt bald, dass hinter seinem Schweigen ein Geheimnis steckt, das sie verbindet. Der Fund weiterer Leichen setzt die Ermittler unter Zeitdruck und weist in eine neue Richtung, zurück in die finstere Vergangenheit.


Über Anne Stern:

Anne Stern wurde in Berlin geboren und lebt in ihrer Heimatstadt. Nach ihrem Studium der Germanistik und Geschichte promovierte sie in deutscher Literaturwissenschaft. Sie begann ihre Autorinnenlaufbahn als Selfpublisherin und veröffentlichte sehr erfolgreich mehrere historische Familiensagas. Ihre Romane über die Berliner Hebamme “Fräulein Gold”, die seit 2020 bei Rowohlt erscheinen, stehen regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Im Sommer 2021 erschien die Romanbiografie “Meine Freundin Lotte” bei Kindler. Im Mai 2023 legte sie mit “Dunkel der Himmel, goldhell die Melodie” ihren ersten Roman über die Semperoper im Dresden des 19. Jahrhunderts vor, zwei weitere Bände folgen 2024. Seit dem Sommer 2022 veröffentlicht Anne Stern auch beim Berliner Aufbau-Verlag, ihr Roman “Drei Tage im August” ist dort im August 2022 erschienen. Im Herbst 2023 folgte der Roman “Lindy Girls” über eine Charleston-Frauentanzgruppe. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Berlin.


Und, wie hat es mir gefallen?

Ich habe das ebook bei Vorablesen.de gewonnen und durfte es schon vorab lesen - das Buch erscheint am 2.1.26.

Ich mochte die Hulda-Gold-Reihe der Autorin sehr und war gespannt, wie sie einen Krimi in einer anderen Zeit erzählen würde- kann sie auch gut!

Das Cover zeigt die Spiegelung eines Kettenkarussells vor einer Trümmerlandschaft - passt ganz gut, denn eine der Hauptfiguren ist Fotografin.

Wir begleiten die arbeitslose Fotografin Lou, die bei ihren Streifzügen in den Ruinen von Berlin-Kreuzberg in der Vorweihnachtszeit 1946 auf eine Leiche stößt. Kommissar König nimmt die Ermittlungen auf - und es bleibt nicht bei einer Leiche... Es werden neben Lou und dem Kommissar noch viele weitere Figuren eingeführt, von denen nicht alle (im Moment) etwas mit der Geschichte zu tun haben, ich vermute mal, da werden weitere Geschichten vorbereitet.

Die Figurenkonstellation haben mich schon sehr an Hulda Gold erinnert: Lou ist quasi Hulda, König ist Karl, Lous Mitbewohner Bruno ist Bert... Der Waisenjunge Justus, der sich mit seiner Freundin Gerti als "Schwarzhändler" versucht, hat zwar am Rande mit der Geschichte zu tun, aber am Ende wird eine neue Geschichte angeteasert, in der er wohl eine größere Rolle spielen soll.

Und dann gibt es noch die Kapitel, in denen ein Gregor aus einem Kriegsgefangenenlager in Russland berichtet, da war - zumindest mir- bis zum Ende nicht klar, was das soll - vermutlich wird auch das später aufgelöst.

Der Kriminalfall selbst war spannend - und nicht besonders grausam erzählt, die Auflösung für mich schlüssig. Aber wie schon bei Hulda Gold ging es für mich hier nicht vorrangig um den Krimi, sondern eher um das Lokalkolorit und die historischen Zusammenhänge, die die Autorin hier wieder sehr gut rüberbringt: Die Kälte in den nicht zu beheizenden Ruinen, Stromknappheit, nichts zu Essen, die politischen Händel der Besatzermächte im aufgeteilten Berlin, Nazis sitzen weiterhin auf einflussreichen Positionen... Die Atmosphäre war schon ziemlich bedrückend, sicher keine kuschelige Wohlfühl-Stimmung, aber für mich sehr authentisch.

Ich habe das Buch sehr gern gelesen und war auch ziemlich schnell durch, die Kapitel sind recht kurz, die Erzählperspektive wechselt zwischen dem Kommissar und Lou, eingestreut werden Kapitel aus der Sicht von Justus und Gregor.

Ich bin gespannt auf weitere Bänder der Reihe und vergebe solide 4 von 5 Sternen.

So, jetzt Du: Hast Du in letzter Zeit ein neues Buch einer Lieblingsautorin entdeckt? Wenn ja, welches war das? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Freitag, 9. Januar 2026

Domics Strickpläne: Rückblick Dezember 2025

 Mittlerweile haben wir ein brandneues Jahr, aber einmal gucke ich noch zurück auf den Dezember 2025: Welche von meinen Strickvorsätzen >> habe ich umsetzen können? Ich hatte um Weihnachten herum Urlaub und damit viel Strickzeit! 


Der Winter Love Note ist fertig und wurde als Weihnachtspullover getragen >>

Den Pulli, gestrickt aus Drops Nord * >>, einem Beilauf-Flausch und Blümchengarn * >>, habe ich schon Anfang des Monats fertig bekommen, aber tatsächlich erst an Heiligabend das erste Mal getragen. Gefällt mir wirklich gut, auch wenn die Pailletten sehr dezent sind und auch nur bei Kunstlicht so richtig zur Geltung kommen. Das Blümchengarn habe ich nur in der Rundpasse mitlaufen lassen, es ist also noch jede Menge übrig und da gucke ich mal, ob das mit einem dunklen Garn deutlicher zu sehen ist.



Mein Love Note aus Drops Nord mit Flausch pillt leider ziemlich heftig

Leider pillt das gute Stück ziemlich heftig (sieht man auf dem Foto an den Ärmeln), da muss ich bei Gelegenheit mal mit dem Rasierer* >> ran. Ich hoffe ja, dass das nur die "Erstverpillung" ist und das sich das etwas legt, sobald die erste Faserschicht ab ist. Wie auch immer, ich mag die Größe und die Länge und alles ansonsten - kann gut sein, dass ich da noch mehr davon stricke!


Die Spülzitronen sind verschenkt >>



Meine Weihnachtsgeschenk-Spülzitronen


Auch die sind fertig geworden, wobei sie zumindest für einen Teil der Familie keine echte Überraschung mehr waren, weil die zwecks Geburtstagsgeschenk-Recherche hier im Blog mitgelesen haben (Grüße gehen raus nach Ostwestfalen ;-)).

Für einen anderen Teil der Verwandtschaft war aber der "Beipackzettel" verloren gegangen, in dem erklärt wurde, was das eigentlich ist - kurz wurde überlegt, ob man die jetzt in den Weihnachtsbaum hängen soll... ;-)) Zum Glück war ein anderer Teil der Familie ja mit Beipackzettel resp. durch Blog-Stalking informiert. Ich bin weiterhin zufrieden  mit der, die ich selbst im Gebrauch habe, gestrickt aus diesem Spültuchgarn * >>


Diverse Weihnachtsbaum-Deko


Auch die Weihnachtsbaum-Deko (also, die echte, nicht das, was die Familie dafür hielt...) ist fertig geworden, dazu habe ich ja aber hier >> und hier >> schon ausführlich erzählt, und für Weihnachtsdeko ist die Saison jetzt ja auch vorbei, also gehen wir direkt zu den "ungeplanten Projekten".


Geburtstagsgeschenk-Anleitungen, Teil 1: Miniherzen >>


Wie erwähnt, habe ich kurz vor Weihnachten auch Geburtstag und habe einen Teil meines Geburtstagsgeschenk-Guthabens in Anleitungen investiert. Eine davon sind die Miniherzen von Ducathi >>. Die sind wirklich "mini", eines hat ungefähr den Durchmesser von einem 50-Cent-Stück, wenn ich sie aus Sockenwollresten mit 2,5 mm Nadeln stricke. Der Plan ist, sie auf eine Kette zu fädeln, aber dafür muss ich noch ein paar mehr stricken als die drei "Versucherle", die bisher fertig sind:



Die Ducathi-Miniherzen aus Sockenwollresten


Ein paar Blendersocken für die Geschenkekiste >>


"Socken gehen immer", und Blendersocken >> habe ich ja im Sommer schon en masse gestrickt. Also habe ich einige Reste zusammengesucht und ein weiteres Damen-Paar für die Geschenkekiste fabriziert.
Mit 2,25er Nadeln und 60 Maschen, nach meinem Standard-Sockenrezept >>, haben wie immer Spaß gemacht und waren auch recht fix fertig.


Blendersocken aus zwei selbststreifenden Garnen nach meinem Standard-Sockenrezept



Geburtstagsgeschenk-Anleitungen, Teil 2:
 Fairground >> Socks >>


Um die Kaufanleitung von Frau Bakery Bear >> schleiche ich schon ewig herum. Braucht frau als erfahrene Strickerin eine Sockenanleitung mit Pfauenmuster? Eher nicht... Hab ich's bereut, die Anleiung gekauft zu haben? Ganz sicher nicht!



Mein erstes Paar Fairground Socks nach einer Anleitung von Kay F. Jones


Eigentlich "fremdele" ich ja mit dieser Art von Wellenmuster und verstricke mich oft mal, aber dieses hatte ich ruck-zuck im Kopf und das selbststreifende Garn sieht auch super aus damit. Also "musste" ich gleich, als das erste Paar fertig war, ein zweites anstricken.



Das zweite Paar Fairground Socks

Die habe ich mit 2,25 mm Nadeln und 56 Maschen gestrickt. Und EIGENTLICH weiß ich ja, dass die Nadelstärke einen Unterschied macht... Das erste Paar habe ich auf 2,5 mm Nadeln gestrickt, weil die anderen gerade noch "belegt" waren, und mit 60 Maschen. Die waren dann echt "geräumig", also habe ich gedacht, nächstes Mal nehme ich für Damensocken und diese Anleitung eher nur 56 Maschen.

Tja, die sind jetzt dann allerdings schon eher in Richtung "Stützstrumpf"... Für meine eher kleinen Füße mit Größe 37/38 geht das noch ganz gut, aber das nächste Mal nehme ich doch eher wieder 60 Maschen.

Für das Bündchen habe ich eine Idee aus einem Tanja-Steinbach-Sockenbuch * >> ausprobiert, das überzeugt mich allerdings hier nicht wirklich, das passt eher zu schlichteren Socken, würde ich sagen.


Geburtstageschenke-Anleitungen, Teil 3: Hermy Socks >>



Hermy-Socks, nach einer Anleitung von Rubator-Designs

Und nachdem die Fairground-Socks so ein Erfolg waren, habe ich direkt noch in eine weitere Sockenanleitung "investiert": Die Hermy-Socks von Astrid Müller, aka Rubator-Designs >>

Dabei werden den Schaft herunter hinten Zu- und Abnahmen gearbeitet, was zu so einem "zopfigen" Look führt. Dann strickt frau eine Ferse mit verkürzten Reihen und laut Anleitung eine Schleudersternspitze. Die mag ich nicht so, ich habe eine "normale" Sternspitze gestrickt.

Fersen mit verkürzten Reihen sind ja nicht sooo meins, und ob ich das "zopfige" mag, weiß ich auch noch nicht so recht... Vielleicht versuche ich es erstmal mit M1 statt KFB, vielleicht wird's dann nicht so "kruschtelig". 

Aber es war mal was anderes, und die Anleitung ist super geschrieben (und war auch ziemlich günstig), also bereue ich nix ;-)

Du siehst, ich hatte einen recht produktiven Dezember! Was hast Du im Dezember so gestrickt?Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Mittwoch, 7. Januar 2026

Rezension: Wenn sie wüsste von Freida McFadden

Ich bin ziemlich lange um dieses Buch herumgeschlichen - ich lese zwar hin und wieder gerne mal einen Thriller/Spannungsroman, aber zu blutig darf's nicht sein. War es auch nicht - ok, ganz gegen Ende gabs ein paar blutige Szenen, aber da konnte ich ganz gut drüber hinweglesen...

Bibliographische Daten: 

Wenn sie wüsste von Freida McFadden * >>

Heyne Taschenbuch, 400 Seiten

EAN 9783453471900


Klappentext:

Millie kann ihr Glück kaum fassen, als die elegante Nina ihr die Stelle als Haushaltshilfe inklusive Kost und Logis bei ihrer Familie auf Long Island anbietet. Schließlich hat sie eine Vergangenheit, von der niemand etwas wissen soll. Doch kaum ist Millie eingezogen, zeigt Nina ihr wahres Gesicht: Sie verwüstet das Haus und unterstellt ihr Dinge, die sie nicht getan hat. Ihre verwöhnte Tochter behandelt Millie ohne jeden Respekt. Nur Ninas attraktiver Mann Andrew ist nett zu ihr. Wäre da nur nicht Ninas wachsende Eifersucht. Hat sie Millie nur eingestellt, um ihr das Leben zur Hölle zu machen? Oder hat auch sie ein dunkles Geheimnis, von dem niemand etwas erfahren.


Über Freida McFadden:

Mit ihrer Gabe für überraschende Twists und packende psychologische Spannung ist der US-amerikanischen Ärztin und Bestsellerautorin Freida McFadden in kürzester Zeit der internationale Durchbruch gelungen. Nach dem phänomenalen Erfolg von 'Wenn sie wüsste' stürmte sie mit ihren darauf folgenden Thrillern gleich an die Spitze der SPIEGEL-Bestsellerliste. Ihre Bücher wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Mit ihrer Familie und einer schwarzen Katze lebt Freida McFadden in einem jahrhundertealten Haus mit knarzenden Treppen und Blick auf das Meer.


Und, wie hat es mir gefallen?

Jaoah, das war durchaus rasant - wobei ich zugeben muss, dass ich bis zum Plot Twist etwa in der Mitte schon einige Augenroll-Momente hatte, weil mir alles etwas "drüber" war - Millie teilweise naiv, Nina und Cece sooo bös und der Typ sooo gut.

Es war dann aber doch so spannend, dass ich dranbleiben musste und das Buch dann ziemlich in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Auflösung war vielleicht ein bissle sehr Friede-Freude-Eierkuchen, und wieso Millie in Band 2 gleich wieder in so eine Thriller-Situation stolpern soll, erschließt sich mir irgendwie auch nicht so ganz.

Trotzdem, wie gesagt: Wirklich rasant erzählt und spannend, und die Thrillerelemente nicht übermässig blutig - wobei, vor allem gen Ende dann irgendwie doch und die Figuren vielleicht ein bissle sehr holzschnittartig aber ok.

Ich vergebe gute 4 von 5 Sternen und möchte definitiv die anderen Bände auch noch lesen.

So, jetzt Du: Um welchen Bestseller bist Du lange herumgeschlichen? Und hat er Dir dann gefallen, als Du ihn gelesen hast? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

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Freitag, 2. Januar 2026

Mein Lesejahr 2025

 Der erste Freitagspost ist in 2026 - wie schon in den Vorjahren >> - kein Strick-Post, sondern die Übersicht über mein Lesejahr 2025. Ich lese das bei anderen sehr gern- schreib mir doch bitte gerne in die Kommentare, welches Buch Dir in 2025 besonders gut gefallen hat und warum.

Jetzt schaue ich aber erstmal, was meine Goodreads-Statistik so sagt >>


Ich habe 120 Bücher gelesen (das entspricht 44823 Seiten, allerdings habe ich einen nicht unerheblichen Teil dieser Bücher auch gehört), damit habe ich mein Ziel von 100 Büchern deutlich erreicht und bin damit auch sehr zufrieden, das sind immerhin 18 Bücher mehr als 2024. Durchschnittlich haben die Bücher also ca. 373 Seiten und damit ca. 20 Seiten dicker als 2024. 


Das dünnste Buch war "Das dritte Licht" von Claire Keegan * >>  (hat mir gut gefallen, aber ich hab's nicht rezensiert, weil's so kurz war) und das dickste war "Das Fundament der Ewigkeit" von Ken Follett * >>, das ich als Hörbuch gehört habe (war auch klasse, Rezension folgt). 

Damit war das kürzeste Buch deutlich kürzer und das längste Buch deutlich länger als in 2024.

Ich habe mir mal den Spaß gemacht, die "Bücher des Monats" quartalsweise gegeneinander "antreten" zu lassen, hier das Ergebnis:


Bücher des 1. Quartals 2024



Sieger Januar 2025: Der Sommer zu Hause >>

Sieger Februar: Radio Sarajevo * >> (ohne Rezension hier, keine Ahnung warum, ich fand's toll!)

Sieger März: Zwanzigtausend Reiseleiter >>

Sieger 1. Quartal: Radio Sarajevo *>>



Bücher des 2. Quartals 2025




Sieger April: Die Vorhersage von Nikki Erlick * >> (auch hier keine Rezi, keine Ahnung, warum)



Sieger 2. Quartal: Die Vorhersage von Nikki Erlick * >> 



Bücher des 3. Quartals 2025








Sieger 3. Quartal: Das Haus am Gordon Place >>



Bücher des 4. Quartals







Sieger 4. Quartal: Sie kann Dich hören * >>



Bücher des Jahres 2025




Zwischen den vier Büchern kann ich mich schwer entscheiden: Ich schwanke zwischen "Das Haus am Gordon Place" und "Die Vorhersage" - müsste ich mich entscheiden, würde es wahrscheinlich der Gordon Place werden, aber über Nikki Erlicks Buch habe ich im Nachhinein mehr nachgedacht.

Neu für mich entdeckt habe ich in 2025 definitiv Mechthild Borrmann *>>, von der möchte ich definitiv noch mehr lesen in 2026. Für englische Hörbücher habe ich - außerhalb von Audible, wo die App bei mir aus irgendeinem Grund nicht mehr funktioniert - Libro.fm >> für mich entdeckt, vor allem für die Weihnachtsbücher von Sarah Morgan. 

Ich hatte mir 80 Bücher vorgenommen für 2025, die habe ich gut geschafft. Trotzdem werde ich mir für 2026 erstmal wieder nur 80 Bücher vornehmen, wenn ich sehe, dass es gut läuft, erhöhe ich zur Jahresmitte wieder auf 100 Bücher. Alle "Want to Read"-Listen funktionieren für mich nicht, sobald ein Buch darauf steht, habe ich schon keine Lust mehr drauf. Ich werde also weiterhin das lesen, was mir gerade in den Sinn kommt oder was eben bei der Onleihe verfügbar ist.

So, jetzt Du: Wie war Dein Lesejahr? Gab es Highlights? Hast Du ein neues Lieblingsbuch?Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Mittwoch, 31. Dezember 2025

Frank und Red von Matt Coyne

 Das ist mal endlich ein Titel nach meinem Geschmack! Nix mit "Kleine Haus am Ende der kleinen Strasse" oder "Ein Kind zum Verlieben" oder so ein Schmuh - einfach die Namen der beiden Hauptfiguren - so muss das! Und gut gefallen hat es mir auch noch! 

Bibliographische Daten:

Frank und Red von Matt Coyne * >>

HarperCollins Verlag, gebunden , 464 Seiten

ISBN 3365008640


Klappentext:

Frank ist ein einsamer, alter Griesgram, der mit niemandem außer dem "Geist" seiner verstorbenen Frau Marcie spricht - bis eines Tages ein blonder Haarschopf über seinem Gartenzaun auftaucht. Der sechsjährige Red, der gerade mit seiner Mutter ins Nachbarhaus eingezogen ist, und seitdem ununterbrochen am Schwatzen oder Trampolinspringen ist, geht Frank zunächst gehörig auf die Nerven. Doch die entschlossene Freundlichkeit des Kindes, das neben der Trennung seiner Eltern auch einen schweren Start an seiner neuen Schule verkraften muss, hilft Frank aus seiner Isolation heraus. Es entsteht die unwahrscheinlichste aller Freundschaften. Eine Freundschaft, die das Leben der beiden für immer verändern wird!


Über Matt Coyne:

Matt Coyne stammt aus Sheffield, South Yorkshire. Im September 2015 wurde Matts Leben durch die Ankunft seines Sohnes Charlie auf den Kopf gestellt. Nach drei Monaten Elternschaft meldete er sich in den sozialen Medien an und schrieb über seine Erfahrungen als ahnungsloser Elternteil in der ersten Zeit. Innerhalb weniger Tage wurde sein Beitrag über das Überleben in den ersten Monaten der Elternschaft von Millionen Menschen auf der ganzen Welt geteilt. Daraufhin gründete Matt seinen beliebten Blog Man vs. Baby, der mittlerweile über 400.000 Follower hat. Auf der Grundlage von Man vs. Baby hat er zwei Sunday Times-Bestseller veröffentlicht und außerdem für The Guardian, The Telegraph, Private Eye und das GQ Magazine geschrieben. 'Frank & Red'ist Matts erster Roman.


Und, wie hat es mir gefallen?

Hat mir wirklich sehr gut gefallen - ich war sogar versucht, 5 Sterne zu vergeben, aber dafür ist es dann vielleicht doch nicht originell genug und ein bissle ZU vorhersehbar.

Die Kombi "Alter Mensch und kleines Kind" als "Grumpy-Sunshine" ist jetzt auch nicht neu, das Buch verströmt so ein bissle Ove-Vibes (ich meine, Caroline vom Salon des Livres hat das auch schon gesagt). Macht aber nicht wirklich was, denn dieses Strickmuster mag ich ja sehr.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Frank (73 Jahre alt und seit relativ kurzer Zeit verwitwet) und Red (6 Jahre alt, seit kurzem der neue Nachbar von Frank) erzählt.

Reds Eltern haben sich getrennt, er muss mit seiner Mum umziehen und auch in eine neue Schule, was nicht so richtig gut läuft.

Frank trauert sehr um seine verstorbene Frau Marcie, geht kaum noch aus dem Haus und kapselt sich total ab. Marcie "erscheint" ihm zwar immer noch und spricht mit ihm, das als "paranormales Element" zu bezeichnen, wäre aber wohl etwas übertrieben.

Durch verschiedene Umstände muss Frank eine Woche lang auf Red aufpassen, in der der nicht zur Schule geht. Dabei kommen die beiden sich näher und Red erfährt, dass Frank einen erwachsenen Sohn hat, mit dem er nicht mehr spricht. Da müsste man doch etwas machen, meint Red - und das tut er dann auch.

Ich mochte die Geschichte sehr, besonders Reds Erzählanteil ist super - er ist natürlich naiv, wie das seinem Alter entspricht, aber oft ist seine Sicht auf die Dinge wahrscheinlich die bessere. Ich musste immer wieder schmunzeln, teilweise sogar laut auflachen.

Aber auch Frank ist auf seine Art liebenswert - und natürlich geht die Geschichte gut aus, wenn Du's gerne nuancierter hast, ist das vielleicht etwas viel Friede-Freude-Eierkuchen.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, ich vergebe sehr gute 4-4,5 Sterne und werde definitiv gucken, was der Autor noch so schreibt.

So, jetzt Du: Welchen Autor hast Du unlängst neu für Dich entdeckt? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare! 

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