Mittwoch, 8. Dezember 2021

Rezension: Küss den Schneemann von Hannah Siebern

Wenn es draußen kälter und dunkler wird, ist mir einfach nach winterlichen Büchern - und da passte dieses kurze Hörbuch, das in mehreren "Weihnachtsbücher-Videos" auf Booktube schon mehrfach empfohlen wurde, ganz gut. Hat mich dann auch ganz gut unterhalten, auch wenn ich in der Reihe eher nicht weiterlesen werde.

Bibliographische Daten:

Küss den Schneemann von Hannah Siebern * >>

Spieldauer: 4 Stunden und 23 Minuten

Sprecher: Dagmar Bittner, Kai Schulz

Miss Motte Audio, ungekürzte Ausgabe


Klappentext:

Katies Chef Leonard Frost macht seinem Namen alle Ehre. Er ist kalt wie Eis, hart wie Stahl und lässt jede Fröhlichkeit um sich herum erstarren. Als seine persönliche Assistentin ist Katie seinen Launen gnadenlos ausgeliefert und hat kaum Zeit für ihre kleine Tochter.

Nach einer Auseinandersetzung muss Katie um ihren Job bangen, doch kurz darauf taucht Mister Frost in ihrem Vorgarten auf und es ist unschwer zu erkennen, dass er ihre Hilfe braucht. Durch einen höchst sonderbaren Vorfall ist ihm klarge-worden, dass in seinem Herzen keine Wärme ist und nur Katie kann ihm dabei helfen, das zu ändern. Doch wie erwärmt man das Herz eines Eisklotzes, ohne ihn damit zum Schmelzen zu bringen?


Über Hannah Siebern:

Hannah Siebern ist 1986 geboren und hat die meiste Zeit ihres Lebens im schönen Münsterland verbracht. Ihr erstes Buch schrieb sie im Alter von 12. Zugegeben. Das Buch war bloß 60 Seiten lang und wurde nur von ihren Freundinnen gelesen, aber früh übt sich. Eigentlich wusste sie damals schon, dass sie gerne Autorin werden wollte, aber das erschien ihrem Umfeld ungefähr so abwegig, als hätte sie vorgeschlagen Popstar oder Schauspielerin zu werden. Also studierte sie erst einmal Pädagogik. Ihr erstes richtiges Buch schrieb sie dann während des Studiums im Alter von 23. Veröffentlicht wurde es aber erst 2011. Inzwischen sind noch viele weitere dazu gekommen. Liebe, Fantasy, Erotik ... Hannah schreibt, wonach immer ihr gerade ist. Denn sie ist der Meinung, dass das Schreiben in erster Linie Spaß machen sollte, auch wenn sie inzwischen davon lebt. Denn wenn man nicht mit dem Herzen dabei ist, spüren die Leser das sofort.


Über die Sprecher, Dagmar Bittner und Kai Schulz:

Dagmar Bittner lebt als freie Schauspielerin und Sprecherin in Nürnberg. Aufgrund ihrer vielseitigen Stimme erstreckt sich ihr Hörbuch-Portfolio von Kinder- und Jugendbüchern über Liebesromane bis hin zu Kriminalgeschichten und Sachhörbüchern. Auch in zahlreichen Hörspielen, Werbespots und Synchronproduktionen ist sie zu hören. Mit Kollegen schreibt sie eigene Kulinar-Theaterstücke, in denen sie auch selbst auf der Bühne steht.

Kai Schulz, geboren 1986 in Trier, entdeckte bereits früh seine Leidenschaft für das professionelle Sprechen. Neben seiner Arbeit als Altenpfleger machte er eine Sprecherausbildung bei der Agentur Stimmgerecht in Berlin und leiht nun Charakteren in Serien, Filmen und Videospielen seine Stimme. Neben der Arbeit im Synchronbereich las er bereits eine Vielzahl an Hörbüchern und Hörspielen.


Und, wie hat es mir gefallen?

Joah, war recht nett - vielleicht einen Tick zu verkitscht, denn natürlich ist von Anfang an klar, dass die zwei sich am Ende kriegen werden. Vielleicht hat der arme Leonard auch ein bissle arg viel Drama in seinem Vorleben, und Katies Vorgeschichte kommt ein wenig zu kurz - die ist eben einfach nur grundgut und eine tolle Mama und perfekte Angestellte usw, usw...

Die Geschichte wird abwechselnd aus Katies und Leonards Sicht erzählt, so dass man gleich von Anfang schon mitbekommt, dass mehr hinter Leonards Menschenfeindlichkeit steckt, als man so ahnt.

Aber so als schöne kuschelige Vorweihnachts-Feelgood-Geschichte ist das Buch schon ok. Ich habe ja die Hörbuch-Variante gehört, in der Katie und Leonard jeweils von einer weiblichen und einer männlichen Stimme gesprochen werden, das fand ich recht gelungen.

Ich vergebe also knapp 4 von 5 Sternen - ob ich weitere Bücher der Reihe noch lesen muss... Nee, ich glaube, das dann doch eher nicht.

So, jetzt Du:
Kannst Du mir ähnliche "Feel Good-Hörbücher" für die Weihnachtszeit empfehlen?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

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