Mittwoch, 21. Oktober 2026

Rezension: Dreh Dich nicht um von Jennifer L. Armentrout

Die Dame schreibt hauptsächlich Romantasy, ein Genre, mit dem ich so überhaupt nix anfangen kann. Sie hat aber ziemlich viele Fans, also habe ich zugegriffen, als ein Jugendkrimi von ihr bei der Onleihe verfügbar war, um mal zu gucken, ob das vielleicht was für mich ist - nein, ist es nicht...

Bibliographische Daten: 

Dreh Dich nicht um von Jennifer L. Armentrout * >>

Heyne Taschenbuch,‎ 384 Seiten

ISBN-10 ‏ : ‎ 3453412893


Klappentext:

Samantha ist schön. Sie ist mit dem coolsten Jungen der ganzen Schule zusammen. Sie hat alles, wovon die anderen Mädchen träumen. Dann verschwindet sie für vier Tage. Als sie wieder auftaucht, ist nichts mehr, wie es einmal war: Sie hat ihr Gedächtnis verloren. Und ihre beste Freundin Cassie wird vermisst. Ist sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Und trägt Samantha etwa die Schuld daran? Samantha bleibt nur wenig Zeit, ihre Erinnerungen zurückzugewinnen. Denn jemand hat es auf sie abgesehen. Jemand, der genau weiß, was passiert ist.


Über Jennifer L. Armentrout:

Jennifer L. Armentrout schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene und wurde bereits vielfach ausgezeichnet. Besonders bekannt ist sie für ihre Romantasy-Reihe "Blood and Ash". Ihre Bücher klettern immer wieder auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste und ihr Spiegelbestseller »Obsidian« wird derzeit verfilmt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund Loki in West Virginia. Wenn sie nicht gerade liest oder schlechte Zombie-Filme anschaut, arbeitet sie an ihrem neuesten Roman. 


Und, wie hat es mir gefallen?

Oergs, das war eine schwere Geburt - ich hätte es wohl besser abbrechen sollen, ich bin zu alt für dieses Buch, denn die Hauptfiguren sind Highschool-SchülerInnen, eine Welt, in die ich mich nicht wirklich einfinden will und kann. Aber ich wollte endlich mal was von der Autorin lesen, und da Fantasy so gar nicht meins ist, hab ich mich hier halt durchgebissen...

Und ja, es war durchaus spannend, auch wenn ich so ab etwa der Hälfte (richtig) vermutet habe, wer der Schuldige war... Die ganze Story ist allerdings auch ein bissle konstruiert - dieser (angebliche) Gedächtnisverlust, die Urheberschaft zu den Zetteln, die Sam bekommt, die Wandlung von der Zicke zum Good Girl - aehm - nee, hab ich nicht wirklich gekauft. Und ja, ich bin (immer noch) kein Fan von Spice - davon gibt's jetzt zwar nicht massenhaft, aber kommt schon vor und hätte ich nicht gebraucht.

Was hab ich gelernt? Frau Armentrout kann schon schreiben, dieses Highschool-Setting ist aber nix mehr für mich. Ich bin froh, dass ich das Buch aus der Onleihe hatte und kein Geld dafür ausgegeben habe. 

Konnte man zwischendurch ganz gut lesen, in Zukunft werde ich meine Lesezeit aber wohl in lohnendere Bücher investieren und konsequenter abbrechen. Ich vergebe (gerade so) 3 von 5 Sternen und werde eher nix weiter von der Dame lesen.

So, jetzt Du: Welche gehypte Autorin konnte Dich nicht überzeugen? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

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