Mittwoch, 4. März 2026

Rezension: Das Fundament der Ewigkeit von Ken Follett

Ich habe schon lange kein Hörbuch mehr vorgestellt, was auch daran lag, dass eines der letzten ein dicker "Klopper" mit mehr als 37 Stunden Hörzeit war. Und ich hatte ja auch lange nicht wirklich Lust auf so was "richtig Historisches", also vor 1800. Dieses Hörbuch habe ich vor Weihnachten gehört und es hat mich so richtig "abgeholt" - große Empfehlung!

Bibliographische Daten:


Das Fundament der Ewigkeit von Ken Follett * >>

Spieldauer 37 Stunden und 18 Minuten

Gesprochen von Tobias Kluckert

Lübbe Audio, Hörbuch, ungekürzte Ausgabe

ASIN B073S92RBC


Klappentext:

1558. Noch immer wacht die altehrwürdige Kathedrale von Kingsbridge über die Stadt. Doch die ist im Widerstreit zwischen Katholiken und Protestanten zutiefst gespalten. Freundschaft, Loyalität, Liebe ... nichts scheint mehr von Bedeutung zu sein. Die wahren Feinde sind dabei nicht die rivalisierenden Konfessionen. Der eigentliche Kampf wird zwischen denen ausgefochten, die an Toleranz und Verständigung glauben, und den Tyrannen, die ihre Ideen den anderen aufzwingen wollen - koste es, was es wolle.
Ned Willard wünscht sich nichts sehnlicher, als Margery Fitzgerald zu heiraten. Doch der Konflikt entzweit auch sie, und Ned verlässt Kingsbridge, um für die protestantische Prinzessin Elizabeth Tudor zu arbeiten. Als diese wenig später Königin wird, wendet sich ganz Europa gegen England. Um in dieser heiklen Situation früh vor Mordkomplotten, Aufständen und Angriffen der konkurrierenden Mächte gewarnt zu sein, baut die scharfsinnige Monarchin mit Neds Hilfe den ersten Geheimdienst des Landes auf. Die kleine Gruppe geschickter Spione und mutiger Geheimagenten ermöglicht es Elizabeth I. in den nächsten fünfzig Jahren, an ihrem Thron und ihren Prinzipien festzuhalten. Die Liebe zwischen Ned und Margery scheint verloren zu sein, denn von Edinburgh bis Genf steht ganz Europa in Flammen.


Über Ken Follett:

Kenneth Martin „Ken“ Follett, (* 5. Juni 1949 in Cardiff, Wales) ist ein britischer Schriftsteller, der seine Werke im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst. Follett wurde durch seinen Roman Die Nadel bekannt, der in 30 Sprachen übersetzt wurde. "Das Fundament der Ewigkeit (A Column of Fire)" ist Teil 3 der Kingsbridge-Reihe und erschien 2017.


Über Tobias Kluckert:

Tobias Kluckert entschied sich nach kurzer Karriere als Student, Barmann und Tontechniker für den Schauspielberuf. Mit seiner markanten, kraftvollen Stimme arbeitet er heute sehr erfolgreich als Synchron- und Hörbuchsprecher.Ken-Follett-Fans ist er als Interpret der ungekürzten Hörbuch-Bestseller bekannt. Die lange Liste seiner Einsätze als deutsche Synchronstimme wird angeführt von Hollywoodstars wie Bradley Cooper, Joaquin Phoenix und Gerard Butler.


Und, wie hat es mir gefallen? 

Hach, das war mal wieder richtig schön! Irgendwie hatte ich mal wieder Lust auf so einen richtig epischen, historischen Roman. Und genau das habe ich bekommen - 37 Stunden Hörbuch, wunderbar gelesen von Tobias Kluckert.

Jede Menge gelernt habe ich auch, über die europäische Geschichte - na ja, wohl eher englische, französische und ein bissle spanische von 1550 - 1610. Klar hatte ich schon mal von Elisabeth I, der "jungfräulichen Königin" gehört, und auch von Mary Stuart, genauso wie von der Bartholomäusnacht, Francis Drake, der Spanischen Armada und Guy Fawkes.

Wie genau das aber alles zusammenhing, das habe ich in diesem Buch - sehr unterhaltsam- erfahren. Wenn ich etwas zu bemängeln hätte, ist das, dass es stellenweise schon sehr grausam ist - ok, ja, sicher war die Bartholomäusnacht genau das - aber Follett hätte aus meiner Sicht nicht gar so sehr ins Detail gehen müssen.

Auch seine Bösewichte waren mir teilweise zu eindimensional böse - Pierre war einfach nur böse und grausam, da gab es keine Nuancen und Graustufen. Rollo fand ich da schon besser gelungen - ja, er ist auch ein Bösewicht, aber da konnte ich schon eher nachvollziehen, warum er sich verhält wie er sich verhält.

Die Frauenfiguren - vielleicht sind die dann in die andere Richtung etwas "to good to be true", Marjorie genauso wie Sylvie. Sehr gut gefallen hat mir Sylvies Mutter Isabelle. Insgesamt hat mich dieser Schinken aber sehr sehr gut unterhalten, und ich werde die "Waffen des Lichts" sicher irgendwann auch noch hören - aber nicht direkt im Anschluss, 37 Stunden Buch muss Frau jetzt erstmal verdauen.

Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.

So, jetzt Du: Welcher Historienschinken hat Dir in letzter Zeit gut gefallen? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

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