Diese Reihe ist mir schon mehrfach über den Weg gelaufen - Setting auf einem Hausboot in Amsterdam, hört sich erstmal gut an, also habe ich bei der Onleihe zugeschlagen. War jetzt aber nicht soooo überzeugend für mich.
Bibliographische Daten:
Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Genuss von Amy Achterop * >>
FISCHER Taschenbuch, 352 Seiten
ISBN-10 : 359670670X
Klappentext:
Arie, Maddie, Jack, Jan und Elin suchen noch nach ihrem Platz im Leben. Und finden ihn auf einem alten Hausboot, wo sie eine Detektei gründen, um sich den Fällen zu widmen, auf die die Polizei keine Lust hat.
Auf dem Deck bauen sie Tomatenpflanzen an, genießen die Amsterdamer Grachtenidylle im Liegestuhl, trinken an trüben Tagen Irish Coffee mit viel Whiskey und ordentlich Sahne und schauen zusammen alte Miss Marple-Filme. Die Hobby-Detektive sind also bestens vorbereitet für ihren ersten Auftrag, der sie in die Gastro-Szene der Stadt führt, wo ein kulinarischer Wettstreit zwischen zwei Sterneköchen entbrannt ist. Die Detektei soll ein Rezept ausspionieren, als plötzlich eine Wasserleiche gefunden wird: ausgerechnet der berühmte Sommelier Henk Perenboom. Welche Verbindung gibt es zwischen den drei Feinschmeckern, und wer täuscht wen? Fest steht jedenfalls: Gemeinsam schlagen sich die Detektive gar nicht schlecht.
Über Amy Achterop:
Amy Achterop alias Heidi van Elderen wollte eigentlich selbst auf ein Hausboot in Amsterdam ziehen. Dann wurde ihr klar, dass man dort zwar Hunde, aber keine Esel und Schafe halten kann. Deshalb genießt die am Niederrhein aufgewachsene Autorin heute nur echte und fiktionale Ausflüge in die Grachtenstadt. Die übrige Zeit lebt sie zusammen mit ihrem niederländischen Ehemann, ihren Kindern und vielen Tieren auf einem kleinen Bauernhof in Schweden.
Und, wie hat es mir gefallen?
Joa, kann man mal lesen - aber da hätte man mehr draus machen können! Ich mag Amsterdam sehr, also war das Setting schon mal klasse. Und die "Detektive" fangen vom Prinzip her auch gut an - schön divers, allerdings wirkt das schon ein wenig gewollt - ok, wir brauchen noch eine queere Person, und vielleicht jemand mit Behinderung - check, check... Am ehesten war noch Maddie "relatable", alle anderen bleiben eher blass und ich konnte nicht so recht nachvollziehen, warum die unbezahlt als Detektive arbeiten
Der "Fall" ist dann auch ein bissle konstruiert und absolut nicht spannend. OK, ist ein Cozy-Krimi, da erwarte ich jetzt nicht unbedingt nagelbeissende Spanung und spritzendes Blut - aber ein wenig spannender und zum Miträtseln hätte es schon sein dürfen. Es waren etwas zu viele Zufälle dabei.
Fazit: OK, kann man mal lesen, und ich hatte es aus der Onleihe und habe also kein Geld dafür ausgegeben. Hätte ich das getan, würde ich mich vielleicht schon ärgern.
Werde ich in der Reihe weiterlesen? Mal gucken, wenn gerade nix anderes verfügbar ist, dann vielleicht. Geld ausgeben würde ich für die Bücher aber eher nicht.
Ich vergebe 3 von 5 Sternen - kann man lesen, muss man sicher nicht.
So, jetzt Du: Hast Du in letzter Zeit ein Buch gelesen, das Dir empfohlen wurde, Dich aber enttäuscht hat? Welches war das? Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!
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