Sonntag, 29. April 2018

Rezension: Unsere unbekannte Familie von Jürgen Teipel

Das Buch habe ich netterweise als elektronisches Rezensionsexemplar vom Surhkamp-Verlag zur Verfügung gestellt bekommen >> - vielen Dank dafür!

Rezension: Unsere unbekannte Familie
von Jürgen Teipel * >>
 


suhrkamp taschenbuch 4860,
Gebunden, 285 Seiten
ISBN: 978-3-518-46860-9


Zum Inhalt: 


Tiere denken, Tiere fühlen, Tiere sind erfinderisch und haben ein komplexes Seelenleben – und nicht selten versuchen sie, sich uns Menschen verständlich zu machen. Bisweilen gelingt dies, und wem dies einmal widerfahren ist, wird nicht nur für immer verändert, sondern hat eine Geschichte zu erzählen, die auch unseren Blick auf die Tierwelt verändern kann.

Viele Menschen haben Jürgen Teipel ihre ganz besonderen Begegnungen erzählt – es sind frappierende, überraschende und anrührende Geschichten: so wie die von dem Eichhörnchen, das in einem Park an jemandem hochkrabbelt, ihn geradezu »adoptiert« und nicht mehr von ihm weichen will, selbst nicht unter der Dusche; oder die von dem sieben Meter langen Glattwalbaby, das einen Taucher zu einer Rutschpartie auf seinem Rücken einlädt; oder die von der einstmals wilden Katze, die bei der Rückkehr ihres Lebensmenschen nach langer Abwesenheit so außer sich gerät, dass sie tagelange Freudentänze aufführt; oder die von der sterbenskranken Frau, die Trost durch die empathische Begleitung eines Pferdes bekam.

Diese oft unglaublichen, doch wahren Geschichten – von Kühen mit Humor, von Pferden, die sich selbst heilen, von künstlerisch begabten Affen, verliebten Katzen und von Angst-Hasen, die über sich selbst hinauswachsen – handeln von Vertrauen, Mitgefühl, Freundschaft und, ja, auch von Liebe zu und unter den Tieren. In ihnen scheint für Momente die Grenze zwischen Mensch und Tier aufgehoben.


Über den Autoren:


Jürgen Teipel, geboren 1961, kam 1980 durch die Herausgabe einer Punk-Zeitschrift zum Schreiben. Danach organisierte er Konzerte, war DJ und schrieb u. a. für Frankfurter Rundschau, Neue Zürcher Zeitung, Spiegel und Zeit. Sein Doku-Roman über den deutschen Punk und New Wave, Verschwende Deine Jugend, wurde zum Bestseller und Auslöser eines Punk-Revivals. Der Autor lebt bei München.

Wie hat es mir gefallen?


Tja. Hm. Dazu muss ich vorab sagen, dass ich kein sehr großer Fan von Kurzgeschichtensammlungen bin. Ich ziehe es vor, eine zusammenhängende Geschichte zu lesen. Dazu kommt, dass der Autor die Geschichten in den Worten derer wiedergibt, die sie ihm erzählt haben.

Das macht die Geschichten (die nicht fiktiv sind, sondern alle so passiert sind und von den unterschiedlichsten Leuten dem Autor erzählt wurden) natürlich authentisch und die Abwechslung fand ich durchaus reizvoll. Die Geschichten sind auch sehr unterschiedlich, von den Kühen in einem Ashram in den USA bis zu einer aus dem Nest gefallenen Amsel ist alles mögliche dabei.

Aber - meins war es trotzdem nicht so 100%. Es bleibt dabei, ich mag Kurzgeschichtensammlungen nicht wirklich.

Wenn Dich das nicht stört, Du ein Tierfreund bist oder einen Tierfreund beschenken möchtest, ist dieses Buch sicher genau richtig für Dich. Vielleicht sogar besonders, wenn Du oder der Beschenkte kein großer Leser ist, denn die einzelnen Geschichten sind recht kurz und schnell zu lesen. 

Ich gebe dem Buch so knapp drei Sterne von fünf - solide gemacht, aber nicht meins.


Und jetzt Du:

Magst Du Kurzgeschichtensammlungen?

Wenn ja, welche findest Du besonders gelungen?

Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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